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	<title>kpkrause.de &#187; Bildungspolitik</title>
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	<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 18:51:55 +0000</pubDate>
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		<title>Der Niedergang unseres Bildungswesens</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 07:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den Bemerkungen zu unserer Staatsverschuldung, zum staatlichen Treiben gegen die Familie und dazu, dass uns unsere politische Führung vom Staat (also von ihr selbst) immer abhängiger macht, nun zusammengefasst ein paar Sätze dazu, dass staatliche Politik auf schleichende Weise unser Bildungswesen ruiniert. Das sieht nach Methode aus. Mit nicht oder nicht sonderlich Gebildeten haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify" class="MsoNormal">Nach den Bemerkungen zu unserer Staatsverschuldung, zum staatlichen Treiben gegen die Familie und dazu, dass uns unsere politische Führung vom Staat (also von ihr selbst) immer abhängiger macht, nun zusammengefasst ein paar Sätze dazu, dass staatliche Politik auf schleichende Weise unser Bildungswesen ruiniert. Das sieht nach Methode aus. Mit nicht oder nicht sonderlich Gebildeten haben politische Rattenfänger leichteres Spiel. Denn wer unzureichend gebildet ist, erkennt nicht oder nur schwer, was der Staat ihm und seinen Kindern mit schlechter Politik antut. So wird er zu dessen Opfer, das sich der staatlichen Überfürsorge und Fehlleistungen nicht zu erwehren versteht. Seine Abhängigkeit vom Staat verstärkt und verfestigt sich.</p>
<p><span id="more-17"></span></p>
<p style="text-align: justify" class="MsoNormal"><strong>Die deutsche Bildungspolitik hat den einstigen Glanz verloren, glänzt stattdessen mit Fehlentwicklungen.</strong> Zuviele Eltern sind darüber verstört, entsetzt und fühlen sich hilflos. Die Zeichen, dass es in Deutschland auch in Sachen Bildung fehlläuft, mehren sich und sind unübersehbar.Eltern, Lehrer, weiterführende Schulen, Universitäten beklagen den Bildungsabfall. Viele Einflüsse haben ihn begünstigt und beschleunigt und tun es weiterhin. In Berlin – ein Zentrum der Fehlentwicklungen – kann jedes vierte Kind ein Jahr vor seiner Schulpflicht nur unzureichend Deutsch sprechen. Die sechsjährige Grundschule hat sich durch einschlägige Studien als deutlich leistungsschwächer erwiesen als die vierjährige.</p>
<p style="text-align: justify" class="MsoNormal"><strong>Eltern ziehen ihre Kinder aus den öffentlichen Schulen ab und flüchten sich in Privatschulen.</strong> Diese Schulen erleben einen Boom. Auch private Grundschulen entstehen schon. Beim Stellenwert der Bildung schneidet Deutschland unter achtzehn OECD-Länder nur unterdurchschnittlich ab. Deutsche Bildungspolitiker setzen alles daran, möglichst viele Schüler zum Abitur zu führen. Das wertet diese „Hochschulreifeprüfung“ ab und zwingt Universitäten dazu, Fehlendes nachzuholen oder Aufnahmeprüfungen einzuführen. Auch die übrigen Abschlüsse werden dadurch entwertet. In der Branche Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik befürchte viele Unternehmen, dass sie ihren Expertenbedarf nicht mehr decken können. Ausschlaggebend dafür seien Qualifizierungsmängel der Abiturienten in den Fächern Mathematik, Naturwissenschaften, aber auch in Deutsch.</p>
<p style="text-align: justify" class="MsoNormal"><strong>Die Republik ist dabei, ihre Universitäten zu zerstören</strong>. Die Studienzeiten werden durch die gestuften Studiengänge nicht kürzer, sondern länger. Die Qualifikation der Absolventen wird nicht besser, sondern schlechter. Die Bezahlung der Professoren ist nach der neuen Besoldungsordnung W miserabel, besonders für die Neuberufenen. Die Bürokratisierung des Lehrbetriebs wird drastisch nach oben gefahren. Aber beste Bildung und Ausbildung sind unsere Zukunft. Für Fehlentscheidungen, ständiges Hin und Her und heutige Unterlassungen im Bildungswesen zahlt die Gesellschaft später doppelt: in Form von entgangenem Wohlstand und in Form hoher Sozialleistungen für die Chancenlosen. Wer an der Bildung spart, verweigert Kindern und Jugendlichen Lebenschancen – und damit der ganzen Gesellschaft.</p>
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