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	<title>kpkrause.de &#187; Klimapolitik</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 18:51:55 +0000</pubDate>
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		<title>Wer rettet uns vor den Klimarettern?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 17:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Klimaschutzpolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Panikmache]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wahn will kein Ende nehmen
Die Klimaretter überschlagen sich förmlich. Schon Wochen und Tage vor der großen internationalen Klimakonferenz in Kopenhagen liefen sie mit ihren Mahnungen, Heilslehren, Anmaßungen und Zumutungen auf Hochtouren. Das tun sie auch jetzt während der Konferenz. Sie sonnen sich im Glanz der schier überschäumenden medialen Aufmerksamkeit. Folgsame Berichterstattung und Kommentierung allenthalben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wahn will kein Ende nehmen</strong></p>
<p>Die Klimaretter überschlagen sich förmlich. Schon Wochen und Tage vor der großen internationalen Klimakonferenz in Kopenhagen liefen sie mit ihren Mahnungen, Heilslehren, Anmaßungen und Zumutungen auf Hochtouren. Das tun sie auch jetzt während der Konferenz. Sie sonnen sich im Glanz der schier überschäumenden medialen Aufmerksamkeit. Folgsame Berichterstattung und Kommentierung allenthalben. Weithin in den Zeitgeist- und Mainstream-Medien kein gebührender kritischer Abstand. Weithin kein Wahrnehmen und Weitergeben der warnenden und überaus vielen Stimmen kundiger Wissenschaftler aus Physik, Chemie, Meteorologie und anderer Fachbereiche. Gefragt sind nicht Wissen und Fakten, nur Glauben und seliges Menschheitszwangsbeglückungsgefühl. Journalismus verkommt zur Akklamation.  Der Klimaschutzwahn will kein Ende nehmen. Oder doch?<span id="more-741"></span></p>
<p><strong>Zum Beispiel die F.A.Z</strong></p>
<p>Es gibt erste zaghafte Anzeichen. Nehmen wir zum Beispiel die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Blind und kritiklos folgte sie bisher in Berichterstattung und Kommentierung dem Zeitgeist und „Mainstream“, unterdrückte die gegenteiligen Positionen der überaus zahlreichen Realisten und Kritiker derart auffällig, dass man an diesem Blatt und verantwortungsbewussten Journalismus verzweifeln konnte. Nur mit einigen wenigen abgedruckten Briefen ihrer klügeren Leser ließ sie häppchenweise wissen, dass es auch entschieden andere Auffassungen gibt, und zwar gut begründete. Sie schwimmt zwar im wesentlicher  immer noch mit im Strom der Zeit, aber sie beginnt anscheinend zurückzurudern oder zumindest erst einmal das rettende Ufer erreichen zu wollen. Besonders deutlich wird das im Leitartikel auf der Frontseite ihrer Ausgabe vom 11. Dezember von Stefan Dietrich mit dem Titel „Politisierte Wissenschaft“. </p>
<p><strong>„Wenn die Wissenschaft der Politik zur Hand geht“</strong></p>
<p>Dort liest man: „Schon lange hat eine Mehrheit der Forscher das Treiben im Weltklimarat mit Unbehagen verfolgt.“ Aber warum hat man in der FAZ von dieser Forschermehrheit nie gelesen? Und wieso haben sie das Treiben nur mit „Unbehagen“ verfolgt? Wen genau meint Dietrich damit? Die so überaus vielen Wissenschaftler, die das Treiben öffentlich kritisieren, aber öffentlich unterdrückt werden? Die nämlich greifen das Treiben dieses UN-Ausschusses für Klimawandel (IPCC), fälschlich Weltklimarat genannt, doch umfassend, fundiert und heftig an. Warum diese Ungenauigkeit, diese Verniedlichung? Unbehaglich scheint eher der FAZ zumute zu sein, diese anderen Wissenschaftler nun immerhin wahrnehmen zu müssen, und zwar sogar als „Mehrheit“. Endlich liest man auch, dass es durchaus verkehrt sein kann, „wenn die Wissenschaft der Politik zur Hand geht, um der guten Sache zum Durchbruch zu verhelfen“. Als die gute Sache und als „ das politische Gebot der Stunde“ gilt hier „eine möglichst kohlendioxidfreie Energiegewinnung“. Es war und ist zwar nicht „die“ Wissenschaft, die sich so unwissenschaftlich verhält, sondern es ist nur eine, Gruppe von Wissenschaftlern, wenn auch keine unerhebliche. Es sind Wissenschaftler, die Einfluss anstreben, nach öffentlicher Wahrnehmung drängen, politisch agieren, Alarmismus betreiben, auf üppige Forschungsgelder  aus sind und sich damit, dieser Versuchung erlegen, der Politik käuflich hingeben. </p>
<p><strong>Wer hat wen zuerst bedrängt?</strong></p>
<p>Dietrich zitiert den Biologen und früheren Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft Hubert Markl, der für die größte Versuchung den Hochmut halte: Wer sich dünke, schon im endgültigen Besitz der Wahrheit zu sein, neige zur Abschottung. Wissenschaft, die keine Zweifel mehr zuließe, „gäbe buchstäblich den Geist auf, der sie beseelen muss“. Das habe Markl, so Dietrich, unter Anspielung auf den „Weltklimarat“ geschrieben. In Dietrichs Leitartikel liest man daher nun auch dies: „Vielfach werden Forscher geradezu bedrängt, den Weg, den die Politik gehen will, mit unwiderlegbaren Argumenten freizuschießen … es musste ein Untergangsszenario her, das auch den letzten Widerspenstigen zu Räson bringt. Doch mit dem Anspruch, Kenntnisse und Mittel zu besitzen, mit denen sich das Weltklima auf den Grad genau einstellen ließe, haben sie den Boden seriöser Wissenschaft verlassen.“ Das sind eindeutige Worte. Doch ist dabei ist noch die Frage, wer wen zuerst bedrängt hat: die Politiker die Forscher oder die Forscher die Politiker? </p>
<p><strong>Die notwendige Distanz der Wissenschaftler zur Politik</strong></p>
<p>Deutlich auch dies: „Glaubwürdigkeit kann die Klimaforschung nur bewahren, wenn sie die Distanz zur Politik wiederherstellt, die einigen ihrer Protagonisten offenbar abhanden gekommen ist.“ Aber eben diesen Protagonisten sind fast alle auf den Leim gegangen. Auch die FAZ. Und alle diejenigen Wissenschaftler, die diese notwendige  Distanz zur Politik gewahrt, den CO2-Wahn als Schwindel aufgezeigt und erläutert haben, warum Klimaschutz menschenunmöglich und daher unsinnig ist, waren nicht gelitten,  und ihre Äußerungen, ihre Beiträge, ihre Bücher wurden von Politik und Medien weithin unterdrückt. In Kopenhagen geschieht das immer noch, dort spielen sie noch immer keine Rolle. Von den Akteuren dort wird das Klima weiterhin heftig geschützt: mit Zertifikaten als moderner, fiskalisch motivierter Ablasshandel sowie mit gewaltig subventioniertem Strom aus Wind- und Sonnenkraft zum Gewinn weniger und auf Kosten aller. </p>
<p><strong>Warum der Begriff „Klimaskeptiker“ keinen Sinn macht</strong></p>
<p>Man möchte sich über den FAZ-Leitartikel rundum freuen, wenn in ihm nicht auch der Klimaforscher Hans von Storch (GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht) zitiert würde. Dieser sehe zwischen den „Alarmisten“ und „Klimaskeptikern“ eine Geistesverwandtschaft. Beide Seiten hätten keine Hemmungen, Wissenschaft als Handlanger einer „guten Politik“ zu instrumentalisieren. Beide Gruppen beschädigten die gesellschaftliche Einrichtung Wissenschaft, und beide beschädigten den demokratischen Willensprozeß. Storch wie Dietrich verkennen oder wollen nicht wahrhaben: Erstens macht der Begriff „Klimaskeptiker“ keinen Sinn. Die so Betitelten sind gegenüber dem Klima nicht skeptisch, sondern kritisieren die Behauptung vom Klimawandel durch das anthropogene CO2 als falsch und das Vorhaben Klimaschutz durch CO2-Verringerung als unmöglich und als unverantwortlich kostspielig. Sie müssten also „Realisten“ oder „Klimaschutzkritiker“ heißen. Zweitens kommt es einer Verleumdung gleich, die Realisten mit den Alarmisten auf eine Stufe zu stellen. Der demokratische Willensprozeß wird doch dadurch beschädigt, dass die Realisten in Politik und Medien bisher nicht zu Gehör kamen, aber doch nicht durch die Realisten selbst. Als Handlanger erweisen sich die Alarmisten, die Realisten reagieren nur darauf, und wenn sie etwas „instrumentalisieren“, dann ist es ihre Wissenschaft, der sie sich verpflichtet fühlen  -  aus Streben zur Wahrheit gegen offenkundige Betrügerei. Von Storch, so liest man weiter, sei nicht bereit sich „zum Büttel der Politik“ zu machen. Aber wie glaubwürdig ist er, wenn er bekennt: „Um den Klimawandel zu stoppen, müssen wir die CO2-Emission deutlich herunterfahren.“ </p>
<p><strong>Schon Siebenjährige werden indoktriniert</strong></p>
<p>Das Feuilleton in der gleichen FAZ-Ausgabe widmet dem Kopenhagener „Klimagipfel“ eine ganze Seite mit drei Beiträgen. Sandra Kegel beschreibt, wie in der Schule schon siebenjährige Kinder mit dem Klimaschutz indoktriniert und für ihn missbraucht werden. Tobias Rüters führt ein Gespräch mit dem „Fernsehmeteorologen“ Jörg Kachelmann, das aber nicht weiter erhellend ist, es sei denn, man hält es für eine wichtige Information, dass Kachelmann am liebsten kalt und im Schnee lebt und sich daher vom Treibhauseffekt, an den offenbar auch er glaubt, „persönlich beleidigt“ fühlt. Er beeinträchtige seine Entfaltung. Lorenz Jäger nimmt sich der „Klimaskeptiker“ an, aber nur einer kleinen seltsamen Gruppe. Die meisten davon als ehemalige kommunistische Klassenkämpfer und gewendete Ideologen  Die große Schar der wissenschaftlichen Kritiker der Klimaschutzpolitik kommen in dem Beitrag mit keinem Wort vor. Der schöne Platz – vergeudet.</p>
<p><strong>Drei vorangegangene kritische FAZ-Beiträge</strong></p>
<p>Dass es „Klimaskeptiker“ gibt, erfuhren die FAZ-Leser  immerhin schon in der Ausgabe vom 7. Dezember unter dem Titel „Die Klagen der Skeptiker“. Aber sie wurden im redaktionellen Vorspann als „Minderheit“ hingestellt. Diese Minderheit halte die IPCC-Modellrechnungen für unzulänglich. Dann aber hieß es im Vorspann ebenfalls herablassend und verharmlosend: „Viele von ihnen wollen es gar nicht besser wissen. Sie legen aber Wert darauf, dass es keiner so genau wissen könne.“ Auffällig und abgehoben von der bisherigen Wahrnehmung in dem Blatt fand sich in der Ausgabe vom 28. Oktober ein Interview mit den Direktoren dreier deutscher Forschungsinstitute unter der Überschrift „Ein Limit von zwei Grad Erwärmung ist praktisch Unsinn.“  Und im Vorspann las man: „Drei große deutsche Geo-Institute stellen sich quer zur internationalen Klimapolitik.“ Karin Lochte, Direktorin am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung sagt in dem Gespräch unter anderem: „Die Frage, die zu klären ist, lautet: Ist das Kohlendioxid zuerst gestiegen und dann die Temperatur, oder ist die Temperatur gestiegen und danach das Kohlendioxid? Was hat was ausgelöst?“ Für die Zeitung wie für alle anderen Zeitgeist-Medien war bis dato immer nur erst das CO2 und dann die Temperatur gestiegen. Am 14. September las man im FAZ-Wirtschaftsteil einen Beitrag von Philipp Plickert mit dem Titel „Wie man Milliarden fürs Klima verbrennt“. Es würden Milliarden für unsinnige Projekte vergeudet, die keine einzige Tonne CO2 einsparten. Der Artikel geht zwar nicht mit der Klimaschutzpolitik ins Gericht, jedenfalls nicht offen, aber macht aufmerksamen Lesern deutlich, was von dieser Politik zu halten ist.</p>
<p><strong>Ein Schlusswort</strong></p>
<p>Schließen will ich mit einem Wort der Kabarettistin Lisa Fitz: &#8220;Am meisten Angst macht mir nicht die globale Erwärmung, sondern die globale Verblödung.“ Es mag allerdings sein, dass Lisa Fitz mit der globalen Verblödung nicht (oder nur zum Teil) die Klimaschutzpolitik gemeint hat, sondern eine Verblödung darüber hinaus.</p>
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		<title>Die manipulierte Klimaschutzpolitik (V)</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 15:38:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klima-Hysterie]]></category>

		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Klimaschutzpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Warner, die Lemminge und der IPCC
Die Menschen sind schon so manchem Rattenfänger nachgerannt und schon so manchem Irrglauben aufgesessen. Seit bereits geraumer Zeit folgen sie wie die Lemminge dem Irrglauben, das  von Menschenhand mit dem Verbrennen von fossilen Brennstoffen wie Erdöl, Erdgas und Kohle freigesetzte Kohlendioxid (CO2) wirke wie ein Treibhaus und heize [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Warner, die Lemminge und der IPCC</strong></p>
<p>Die Menschen sind schon so manchem Rattenfänger nachgerannt und schon so manchem Irrglauben aufgesessen. Seit bereits geraumer Zeit folgen sie wie die Lemminge dem Irrglauben, das  von Menschenhand mit dem Verbrennen von fossilen Brennstoffen wie Erdöl, Erdgas und Kohle freigesetzte Kohlendioxid (CO2) wirke wie ein Treibhaus und heize gefährlich die Erde und deren Klima auf. </p>
<p>Diesen Irrglauben schüren, verbreiten und zementieren Politiker, staatlich finanzierte Wissenschaftler, blau- oder einäugige Umweltschützer, Hersteller von Wind- und Solarstromanlagen sowie fast alle Medien. Und schlachten ihn für ihre Zwecke aus. Mit Hilfe dieses Irrglaubens erlassen Parlamente Gesetze zum vorgeblichen „Klimaschutz“, die uns in den nächsten fünfzehn Jahren Hunderte von Milliarden Euro kosten werden. Noch scheint der Irrglaube unausrottbar zu sein. Jetzt im Dezember wollen die Staaten das Klima immer noch „schützen“. In Kopenhagen. Über zwei Wochen lang. Vom 7. bis 18. Dezember.<span id="more-731"></span></p>
<p><strong>Ein Offener Brief an den amerikanischen Kongress</strong></p>
<p>Die Staaten wollen das, obwohl sich immer mehr Wissenschaftler gegen den Irrglauben warnend zu Wort gemeldet haben und weiteren Zulauf bekommen. Ein Beispiel: In einem Offenen Brief vom 1. Juli dieses Jahres an den Kongress der USA schrieben sieben namhafte amerikanische Klimawissenschaftler:</p>
<p><strong>Die behaupteten Beweise existieren nicht</strong></p>
<p>„Sie werden über die globale Erwärmung getäuscht! &#8230; Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit! Die Fakten sind: Der Himmel fällt uns nicht auf den Kopf, die Erde hat sich seit zehn Jahren abgekühlt, ohne Unterstützung. Die derzeitige Abkühlung wurde von den Computer-Modellen der Alarmisten nicht vorhergesagt und bringt sie in Verlegenheit. Die besten Meteorologen dieser Welt können das Wetter keine zwei Wochen vorhersagen, ganz davon zu schweigen das Klima für den Rest des Jahrhunderts. &#8230; Wir werden überflutet von Behauptungen, die Beweise seien klar, die Debatte sei abgeschlossen, dass wir sofort handeln müssen etc., aber tatsächlich gibt es diese Beweise nicht; sie existieren nicht. Die vorgeschlagenen Gesetze würden die Wirtschaft lähmen und uns zum Nachteil gegenüber unseren Wettbewerbern gereichen. Es ist nur klug, für derartig drastisches Handeln einen wirklichen Beweis zu fordern, dass dies erforderlich ist, nicht nur Computerprojektionen, und keine falschen Behauptungen über den Stand der Wissenschaft. Wissenschaft wird durch Beweise gesteuert, nicht durch Konsens.“ </p>
<p><strong>Die Absender: Sieben Professoren</strong></p>
<p>Die Namen der Sieben: der  Professor für Physik Robert H. Austin (Princeton University), der Professor für Physik William Happer (Princeton University),  der Professor Emeritus für Umweltwissenschaften S. Fred Singer (University of Virginia), der Manager für Strategische Planung und Programme der Exxon Mobile Corporation Roger W. Cohen (im Ruhestand),  der Professor Emeritus für Physik Harold W. Lewis (University of California, Santa Barbara),  der Professor für Physik Laurence E. Gould (University of Hartford) und der Professor für Meteorologie Richard Lindzen (Massachusetts Institute of Technology, MIT). Der Originaltext findet sich hier: http://climatedepot.com/a/1745/Scientists-Write-Open-Letter-to-Congress-You-Are-Being-Deceived-About-Global-Warming&#8211;Earth-has-been-cooling-for-ten-years)</p>
<p><strong>Widerspruch von 650 weiteren Wissenschaftlern</strong></p>
<p>Nicht anders geäußert haben sich mehr als 650 Wissenschaftler im U. S. Senate Minority Report vom 11. Dezember 2008. Auch sie widersprechen der Behauptung von der menschengemachten globalen Erwärmung (http://www.klimaforschung.net/Global-Warming-Claims-2008.pdf). Sie haben damit bekräftigt, was sie ein Jahr zuvor schon im Vorgängerbericht vom 20. Dezember 2007 (U. S. Senate Report Over 400 Prominent Scientists Disputed Man-Made Global Warming Claims in 2007) diskutiert und festgestellt haben. Damals standen „erst“ mehr als 400 Wissenschaftler dahinter.</p>
<p><strong>Der Offene Brief an Kanzlerin Merkel</strong></p>
<p>Mit einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel im Juli dieses Jahres haben mehr als 300 Wissenschaftler und engagierte kompetente Bürger sie aufgefordert, sie möge sich nicht länger den offensichtlichen Fakten gegenüber verschließen und von der Pseudoreligion der anthropogenen Erwärmung ablassen. Darin heißt es unter anderem: Die Geschichte lehrt uns auch, dass politisch Verantwortliche nicht selten verhängnisvolle Entscheidungen getroffen haben, weil sie inkompetenten oder ideologisierten Beratern gefolgt sind, und das nicht rechtzeitig erkannten&#8230;. Politiker suchen zu Beginn ihrer Laufbahn ein Thema, mit dem sie sich profilieren können. Als Umweltministerin haben Sie das verständlicherweise auch getan. Sie haben den Klimawandel entdeckt, und er wurde Ihnen zur Herzensangelegenheit. Dabei ist Ihnen ein folgenschwerer Fehler unterlaufen, was angesichts dieses Metiers gerade Ihnen als Physikerin nicht hätte passieren dürfen. Sie haben den Klimawandel als menschengemacht anerkannt und teure Strategien zur Vermeidung des sogenannten Treibhausgases CO2 als Handlungsmaxime verinnerlicht, ohne vorher in wirklich kontroversen Diskussionen prüfen zu lassen, ob auch die früheren Temperaturmessungen und viele weitere relevante Klimafakten diese Annahme überhaupt rechtfertigen. Tatsächlich tun sie es nicht!“ </p>
<p>Ergebnis: Frau Merkel macht unbeirrt weiter. Der gesamte Wortlaut des Briefes findet sich hier:<br />
http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/klimawandel-offener-brief-an-kanzlerin-merkel-temperaturmessungen-ab-1701-widerlegen-anthropogen-verursachte-temperaturschwankungen/</p>
<p><strong>Die Oregon-Petition mit über 30 000 Unterschriften</strong></p>
<p>Zu erinnern ist auch an die Oregon Petition gegen das Kyoto-Protokoll als Teil der Klimaschutzpolitik mit seit 1999 rund 31 000 Unterschriften, darunter gut 9000 habilitierte Wissenschaftler (PhD). Mögen auch Doppeleinträge darunter sein, weil diese Unterzeichner ihr erstes Unterschreiben vergessen haben, die Zahl ist immer noch beeindruckend groß. Initiator ist das Oregon Institute of Science and Medicine (OISM) mit ihrem Vorsitzenden Vorsitzende Frederic Seitz, dem ehemaligen Präsidenten der National Academy of Sciences. Die Namensliste der Unterzeichner findet sich hier:  http://www.petitionproject.org/  Doch sind dies nur Beispiele. Warner vor der Klimaschutzpolitik als profunde Kenner des Themas gibt es viele mehr. </p>
<p><strong>Der falsche Eindruck vom IPCC</strong></p>
<p>Die vorgeblichen Klimaschützer sind bisher allerdings mächtiger und haben die öffentliche Meinung hinter sich. Die Kernzelle dieser Rattenfänger ist der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimawandel bei den Vereinten Nationen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC). Über diesen Ausschuss schreibt der Australier John McLean, Melbourne:</p>
<p>„Der IPCC &#8230; (in Deutschland auch oft fälschlicherweise als &#8220;Weltklimarat&#8221; bezeichnet) wird gemeinhin als objektives Organ wahrgenommen, das sorgfältig den Stand der Klimaforschung analysiert und Berichte erstellt, die eindeutig, umfassend, begründet und ohne Vorurteile sind. Dieser Eindruck ist leider falsch. Man braucht sich nur die Basisdokumente, die Berichte und die Methoden der Berichterstatter anzusehen. Dann kommt man zur Folgerung, dass der IPCC keine Organisation ist oder jemals war, die alle Aspekte des Klimas in sachlicher und neutraler Weise betrachtet. Die internen Verfahrensweisen verstärken diesen Eindruck: es ist kein Versuch zu erkennen, irreführende oder vieldeutige Behauptungen aufzuklären. Der Inhalt der Berichte wird willkürlich ausgewählt und für die wesentlichen Behauptungen fehlen die Beweise. Am Wichtigsten ist aber die Tatsache, dass der IPCC mit seinen Aktionen das ganze Gebiet der Klimawissenschaft in seinem Sinne verdreht hat.<br />
In den letzten 20 Jahren, und das trotz seiner Dominanz, großen Finanzmittel und Manipulation der Klimawissenschaft, war der IPCC nicht imstande, einen konkreten Nachweis für seine Behauptung über einen menschlichen Einfluss auf das Klima zu liefern.“</p>
<p><strong>Die Kritiker-Vereinigung in Neuseeland</strong></p>
<p>McLean ist Mitglied der New Zealand Science Climate Coalition und Autor vieler kritischer Analysen über den IPCC und dessen Veröffentlichungen. Neuseeländer und einige Nicht-Neuseeländer haben diese Vereinigung im April 2006 gegen irreführende Informationen über den Klimawandel und über die vorgeblich von Menschen verursachte globale Erwärmung gegründet. Die Vereinigung will korrekt und vorurteilslos Fakten über den Klimawandel liefern sowie die wirtschaftlichen und sozialpolitischen Folgen der Klimapolitik beurteilen. McLean schreibt, es werde Zeit, die Aktivitäten des IPCC zu stoppen, und führt dafür zehn Gründe an. Ferner schreibt er:</p>
<p><strong>„Den IPCC endlich auflösen“</strong></p>
<p>„Der IPCC ist nichts anderes als eine politische Lobby-Gruppe, deren Mitglieder von Regierungen delegiert und finanziert werden. Die Autoren-Teams schreiben Berichte, die sie dann selbst zu korrekten Übersichten über ihr Fachgebiet erklären. Normalerweise gäbe es große Proteste, wenn zugelassen würde, dass Autoren als Kontrolleure über ihre eigenen Arbeiten und Aussagen agieren. Nicht so beim IPCC. Aber das war Methode von Beginn an. Noch schlimmer ist, dass der IPCC behauptet, die Berichte seien neutral überprüft und hätten die Unterstützung der überwiegenden Zahl der Klimaforscher, was aber tatsächlich  nicht der Fall ist (lt. Umfragen unterstützt nur ein Drittel der Experten die IPCC-Thesen). Die Einseitigkeit und Manipulation der Klimawissenschaft hat jetzt lange genug gedauert, und die Probleme sind zu groß, um intern bereinigt zu werden. Die einzige Möglichkeit ist, den IPCC aufzulösen. Wenn wir wirklich eine Koordination der Klimaforschung brauchen, dann müsste dies eine Organisation sein, die politisch unabhängig und transparent ist und die alle Aspekte der Klimawissenschaft umfasst, nicht nur den vorgegebenen menschlichen Einfluss.“<br />
Quelle:http://alt.eike-klimaenergie.eu/?WCMDGroup_4_3=6&#038;WCMSGroup_6_3=1247&#038;WCMSArticle_3_1247=402</p>
<p><strong>Das Skeptiker-Handbuch von Joanne Nova</strong></p>
<p>Aber nach wie vor werden zu viele Menschen in dem Glauben gehalten und lassen sich in ihm halten, es gebe unter Wissenschaftlern keinen Dissens mehr über die anthropogen verursachte Klimaerwärmung. Wie die Beispiele zeigen,  ist das unwahr. Der Dissens ist sogar heftig. Wer Hilfe sucht, um sich gegen die Klimaschützer zu behaupten, der werfe einen Blick in das leicht verständliche „Skeptiker-Handbuch“ der australischen Umweltjournalistin Joanne Nova, das in diesem Jahr auch auf Deutsch erschienen ist. Eine der Fundstellen ist diese:<br />
http://www.klimanotizen.de/Das_Skeptiker-Handbuch_3.0_kurz_96dpi.pdf</p>
<p>Haben Sie von alldem in Ihrer Zeitung etwas gelesen, in Ihrem Fernsehkanal etwas gesehen, in Ihrem Radiosender etwas gehört? Dafür aber ständig Einseitiges, Unvollständiges, Unkritisches zuhauf. Merkwürdig, nicht wahr?</p>
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		<title>Die manipulierte Klimaschutzpolitik (IV)</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 07:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klima-Hysterie]]></category>

		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Panikmache]]></category>

		<category><![CDATA[Vertrauenskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Aber die Gegenbewegung formiert sich
Bisher ist es der Klimaschutzbewegung gelungen, ihr Bedrohungsszenarium den Bürgern als politisch und global wirksames Meinungsmonopol aufzuzwingen. Gegenmeinungen werden unterdrückt oder diffamiert. Erst allmählich setzte eine Gegenbewegung ein, und inzwischen formiert auch sie sich. 
So hat Anfang März 2008 in New York ihre erste internationale Konferenz stattgefunden. The 2008 International Conference [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aber die Gegenbewegung formiert sich</strong></p>
<p>Bisher ist es der Klimaschutzbewegung gelungen, ihr Bedrohungsszenarium den Bürgern als politisch und global wirksames Meinungsmonopol aufzuzwingen. Gegenmeinungen werden unterdrückt oder diffamiert. Erst allmählich setzte eine Gegenbewegung ein, und inzwischen formiert auch sie sich.<span id="more-727"></span> </p>
<p>So hat Anfang März 2008 in New York ihre erste internationale Konferenz stattgefunden. The 2008 International Conference on Climate Change vereinte nicht etwa irgendwelche geistig verwirrte Querköpfe, sondern rund 750 Wissenschaftler, Berater und Politiker aus aller Herren Länder. Ein Jahr später, ebenfalls im März, fand diese Konferenz unabhängiger Klimawissenschaftler in New York ein zweites Mal statt, jetzt mit mehr als 800 Teilnehmern, darunter auch Ökonomen, Politiker und Journalisten. Vorgetragen und diskutiert wurde hier frei von staatlichen und privatwirtschaftlichen Interessen. Thema war der aktuelle Stand der Wissenschaft zum Thema anthropogene Erwärmung des Erdklimas. Im Juni dieses Jahres hatte es eine erste Klimakonferenz der Kritiker der staatlichen Klimaschutzpolitik auch in Berlin gegeben. Jetzt am 4. Dezember veranstalten sie in Berlin eine zweite.</p>
<p><strong>Unterschlagen von Fakten, Ausgrenzen missliebiger Wissenschaftler</strong></p>
<p>Sie und die Wissenschaftler jener beiden Konferenzen in New York wehren sich gegen die Hysterie im Umgang mit dem möglichen Klimawandel in der veröffentlichten Meinung, gegen die Einseitigkeit in der Darstellung seiner Ursachen und Folgen, gegen das Unterschlagen von Fakten, gegen das Ausgrenzen unabhängiger und deswegen mißliebiger Wissenschaftler, gegen die Vorstellung, der Mensch könne die Erwärmung aufhalten oder verlangsamen, sowie gegen die Maßnahmen, ebendies dennoch zu versuchen. Und sie lehnen sich dagegen auf, wie die Klimaerwärmung politisch instrumentalisiert und missbraucht wird, um die Menschen zu kommandieren, umzuerziehen und deren Freiheit auch noch auf diese Weise einzuschränken.</p>
<p><strong>Die Meinungsdikttur des IPCC</strong></p>
<p>Ihre unbeirrbaren Gegner sitzen in dem Gremium, das sich Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) nennt und zu den Vereinten Nationen gehört, hochstilisiert zum „Weltklimarat. Von diesem Gremium geht die indoktrinierende Botschaft um den Erdball, dass die Menschheit zuviel Kohlendioxid (CO2) ausstoße, dass dieses Gas die Erde wie Glas in einem Treibhaus umgebe, dass daher die Erde aufgeheizt werde, dass dieser Treibhauseffekt das Klima auf der Erde gefährlich und mit katastrophalen Folgen erwärme und dass daher das (bisherige) Klima zu schützen sei. Mit diesem (ebenfalls von Wissenschaftlern unterstützten) Meinungsdiktat beherrscht es die Klimadebatte in selbstherrlicher Weise. Die globale Meinungsherrschaft macht das IPCC, gestützt von den meisten medialen Mitläufern, zu einer politisch schwer einnehmbaren Festung. Zuviele Menschen glauben an die gängige IPCC-Botschaft, und die meisten Politiker folgen ihr ebenfalls, befördern sie sogar.</p>
<p><strong>Der Konflikt, der die Freiheit der Menschen bedroht</strong></p>
<p>Das Thema menschenverursachtes CO2  und Klimaschutz hat sich mehr und mehr zum grundsätzlichen ideologischen und politischen Konflikt unserer Gegenwart entwickelt. Doch handelt es sich nur an der sichtbaren Oberfläche um einen Konflikt in Sachen Schutz der Umwelt, vielmehr geht es um einen Konflikt, der die Freiheit der Menschen bedroht, nur wird der Konflikt mit Hilfe des Umweltthemas ausgetragen. Aber dies und die Folgen daraus zu erkennen, fällt den meisten Menschen zu schwer, weil man doch schwerlich dagegen sein kann, die Umwelt zu schützen. Eben das macht den Konflikt so gefährlich. Er ist mit seiner Ideologie, einer Ersatzreligion, ähnlich gefährlich wie der Kommunismus, der den Menschen seligmachende Gleichheit verheißt und ebenfalls mit der Freiheit kollidiert.</p>
<p><strong>Was die Klimaschützer unterschlagen</strong></p>
<p>Die vorgeblichen Klimaschützer unterschlagen, dass der Anteil des menschenverursachten (anthropogenen) Kohlendioxids in der Erdatmosphäre gegenüber dem des dort naturbedingt vorhandenen CO2 verschwindend gering ist. Sie unterschlagen, dass sich das Klima mit dem Verringern des anthropogenen CO2-Ausstoßes überhaupt nicht schützen lässt. Sie unterschlagen, dass die entscheidende Rolle für Klimaveränderungen der Sonnenaktivität zukommt.<br />
Es ist sicher vernünftig, die für die Atemluft schädlichen Autoabgase, darunter den von Kohlendioxid und anderen Schadstoffen, so gering wie möglich zu halten. Das ist es aber nicht deswegen, um den Wandel zu einem wärmeren oder kälteren Klima zu verhindern oder abzumildern, also nicht um &#8220;das Klima zu schützen&#8221;. Denn für die Untauglichkeit dieser Klimaschutzbegründung gibt es zu viele Wissenschaftler, Abhandlungen und sachkundige Bücher, die darlegen, warum Kohlendioxid erstens in der Atmosphäre nicht wie ein Treibhaus für die Erde wirken kann, warum zweitens ein höherer CO2-Gehalt der Atmosphäre für einen (in der Erdgeschichte schon immer erlebten) Klimawandel nicht verantwortlich ist und warum daher drittens Kohlendioxid für das Klima auf der Erde so gut wie keine Rolle spielt. </p>
<p><strong>Zusammenstoß zwischen Schwindlern und Aufklärern</strong></p>
<p>Aber alle diese kritischen Stimmen sind zu wenigen Menschen bekannt, denn sie dringen nicht durch; die politischen, fiskalischen und ökonomischen Interessen von Politikern, politischen Parteien, Medien, Verbänden und einigen Wirtschaftszweigen sind derweilen zu groß, zu einflussreich und (noch) zu mächtig, als dass die gegenteiligen Stimmen der sachkundigen Aufklärer und Nichtangepassten in der breiten Öffentlichkeit Gehör finden und diesen Interessen dann schaden. Die Auseinandersetzung ist wie ein Zusammenstoß zwischen Schwindlern und Aufklärern. Einst durfte die Erde nur als Scheibe gelten. Nun wird den Menschen eingeredet, sie könnten die Erde vor einem Klimawandel schützen. </p>
<p>In Wirklichkeit wird der &#8220;Klimaschutz&#8221; als Vorwand genutzt, den Bürgern für den Fiskus und die anderen Nutznießer noch mehr Geld abzupressen, ein Vorwand, gegen den sich die Bürger mangels Information und Macht nicht wehren können - oder (noch) nicht zu wehren wagen. </p>
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		<title>Die manipulierte Klimaschutzpolitik (III)</title>
		<link>http://kpkrause.de/?p=721</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 08:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klima-Hysterie]]></category>

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		<category><![CDATA[Vertrauenskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Tiefe Eingriffe in die Lebensweise der Menschen sind vorgesehen
Der vorgebliche Klimawandel oder gar die „Klimakatastrophe“ dienen als Vehikel, um die Menschen für eine neue Weltgesellschaft gefügig zu machen. Da sich die Menschen dagegen verständlicherweise sperren und noch bestehendes demokratisches Regelwerk ihnen dabei behilflich sein kann, nutzen die Weltverbesserer ihren Klimaschutz, um den Menschen durch autoritäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tiefe Eingriffe in die Lebensweise der Menschen sind vorgesehen</strong></p>
<p>Der vorgebliche Klimawandel oder gar die „Klimakatastrophe“ dienen als Vehikel, um die Menschen für eine neue Weltgesellschaft gefügig zu machen. Da sich die Menschen dagegen verständlicherweise sperren und noch bestehendes demokratisches Regelwerk ihnen dabei behilflich sein kann, nutzen die Weltverbesserer ihren Klimaschutz, um den Menschen durch autoritäre Regime weitere Freiheit zu nehmen und sie zum vermeintlichen Glück zu zwingen.<span id="more-721"></span></p>
<p>Einen Vorgeschmack davon gibt die Studie des World Wide Fund of Nature (WWF) mit der von ihm in Auftrag gegebenen Studie „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050“. Zur Einführung schreibt der WWF: </p>
<p><em> „Der Klimawandel zwingt uns zu einschneidenden Taten: Um die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssen Industrienationen wie Deutschland ihren Ausstoß an Treibhausgasen  bis zum Jahr 2050 auf fast null senken. … Alle Sektoren der Wirtschaft müssen ab sofort ihren Beitrag leisten. … Wir brauchen sofort gezielte Investitionen in eine langfristig angelegte Infrastruktur, zum Beispiel für die Erzeugung nachhaltiger Biomasse.“   Die Studie enthält, wie der WWF anpreist, detaillierte politische Maßnahmen und Instrumente bis 2030, die, um das Ziel zu erreichen, heute ergriffen werden müssten. Er gibt sich sicher, „dass diese Vision machbar ist.“</em></p>
<p><strong>Verbieten, lenken, traktieren</strong></p>
<p>Tiefe Eingriffe in die Lebensweise der Menschen sind vorgesehen. Mit Verboten, Grenzwerten, Normen, Standardsetzungen und sonstigen Vorschriften  sollen die Menschen gelenkt, traktiert und dazu gebracht werden, wie sie gefälligst zu leben haben. Und das alles begründet mit dem Klimaschutz. Ungeachtet der tatsächlichen Wirkungslosigkeit des anthropogenen CO2 auf das Klima ist das WWF-Ziel, dieses CO2  (und anderes „Treibhausgas“) nahezu gänzlich zu verbannen und so  ein klima-unschädliches Deutschland zu schaffen, obwohl Deutschland trotz seines anthropogenen CO2 dies heute schon ist.  </p>
<p><strong>Nicht bevormunden, sondern auf Eigenantrieb setzen</strong></p>
<p>Sicher ist es vernünftig, Energie zu sparen. Aber nicht deswegen, um den Wandel zu einem wärmeren oder kälteren Klima zu verhindern oder abzumildern, also nicht um „das Klima zu schützen“. Außerdem ist Energiesparen Privatsache. Der Staat hat sich da herauszuhalten. Wird Energie knapper, wird sie teurer. Dann sparen die Menschen Energie von sich aus. Eigenantrieb und Eigennutz entfalten ihre Kraft von selbst. Bevormundet werden dürfen und müssen die Menschen nicht.</p>
<p><strong>Wohin die absurde Klimaschutzpolitik führt</strong></p>
<p>Die Behauptung vom Klimawandel durch anthropogenes CO2 ist nichts weiter als eine Fiktion, eine Einbildung, eine Schimäre, ein Hirngespinst und damit eine Täuschung. Beschlüsse in Kopenhagen, die auf diesem Hirngespinst beruhen werden, sind nicht nur unsinnig, sondern auch gemeingefährlich.  Sie führen zu schweren gesamtwirtschaftlichen Schäden, auch wenn einzelne Branchen von ihnen profitieren. Das Land (und nicht nur Deutschland allein) leitet mit dieser absurden Politik einen selbstgemachten wirtschaftlichen Niedergang  ein. So fängt die gewollte De-Industrialisierung an. </p>
<p><strong>Eine sinnlose Geldverschwendung</strong></p>
<p>Dies alles (und mehr) vor Augen ist Kopenhagen mit den Folgen der Konferenzbeschlüsse eine derart unsinnige und teure Veranstaltung, dass wir uns, was immer dort als Klimaschutz und CO2-Verminderung vereinbart wird, nicht leisten dürfen. Es wäre sinnlose Verschwendung. Das viele Geld wird dringend an vielen anderen Stellen gebraucht. Es muss auch endlich damit aufhören, was der Wirtschaftswissenschaftler und Ex-Finanzminister  von Sachsen-Anhalt Karlheinz Paqué  2008 sehr klar so ausgedrückt hat: „Wer sich öffentlich gegen die derzeitige Klimapolitik stellt, begeht politischen Selbstmord, so aufgeladen ist das politische Klima.&#8221; (FAZ vom 30. Juni 2008, Seite 16).</p>
<p><strong>Zusammenfassung:</strong></p>
<p>- Kohlendioxid spielt für das Klima auf der Erde so gut wie keine Rolle. </p>
<p>- Ein höherer CO2–Gehalt der Atmosphäre ist für einen (in der Erdgeschichte schon immer<br />
  erlebten) Klimawandel nicht verantwortlich.  </p>
<p>- Der Anteil des anthropogenen Kohlendioxids in der Erdatmosphäre ist gegenüber dem des<br />
  dort naturbedingt vorhandenen ohnehin verschwindend gering. </p>
<p>- Das Klima lässt  sich mit dem Verringern des anthropogenen CO2–Ausstoßes überhaupt nicht<br />
  schützen.  </p>
<p>- Die entscheidende Rolle für Klimaveränderungen kommt der Sonnenaktivität zu. </p>
<p>- Die Behauptung und der den Bürgern eingetrichterte Glaube, der Mensch könne das<br />
  Klima „schützen“,  ist menschliche Vermessenheit. Er kann sich (begrenzt) nur vor dem Klima<br />
  schützen, nicht das Klima selbst.</p>
<p>- „Klimaschutz“ wird als Vorwand genutzt, den Bürgern für den Fiskus und für die anderen<br />
  Nutznießer noch mehr Geld abzupressen. </p>
<p>- Der (Irr-)Glaube, das Klima auf der Erde müsse und könne gerettet werden, ist wie eine<br />
  Ersatzreligion und trägt schon fanatische Züge.</p>
<p>- Klimaschutzpolitik ist eine Geldverbrennungsmaschinerie  mit fürchterlichen wirtschaftlichen<br />
  Folgen</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die manipulierte Klimaschutzpolitik (II)</title>
		<link>http://kpkrause.de/?p=718</link>
		<comments>http://kpkrause.de/?p=718#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 07:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klima-Hysterie]]></category>

		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Panikmache]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Hintergrund sind auch Menschenverbesserer am Werk
Regierungen und Politiker missbrauchen die Mär vom Klima-Killer CO2 und der mit ihr geschürten Furcht vor Klimaerwärmung zu fiskalischen Zwecken (Handel mit CO2-Emissionsrechten, Klimaschutzsteuer), zum Wählerfang, zur Verbraucher-Disziplinierung und zum Herumkommandieren der Bürger. Die Windrad- und Photovoltaik-Hersteller, der Maschinenbau, die sonstige Ökoindustrie tun es, weil es ihnen Beschäftigung beschert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Hintergrund sind auch Menschenverbesserer am Werk</strong></p>
<p>Regierungen und Politiker missbrauchen die Mär vom Klima-Killer CO2 und der mit ihr geschürten Furcht vor Klimaerwärmung zu fiskalischen Zwecken (Handel mit CO2-Emissionsrechten, Klimaschutzsteuer), zum Wählerfang, zur Verbraucher-Disziplinierung und zum Herumkommandieren der Bürger. Die Windrad- und Photovoltaik-Hersteller, der Maschinenbau, die sonstige Ökoindustrie tun es, weil es ihnen Beschäftigung beschert. Die Produzenten von Strom aus Kohle und Gas wollten wegen ihres sündigen CO2-Ausstoßes nicht mehr nur am Pranger stehen und errichten zum Ablass für ihre Sünden nun auch selbst Wind- und Solarkraftanlagen.<span id="more-718"></span> </p>
<p><strong>Andere Profiteure</strong></p>
<p>Die Medien schwelgen in Katastrophen-Szenarien, was gut ist für die Einschaltquoten und Druckauflagen. Die ökobewegten Umweltschützer füttern sie mit dem dafür nötigen Material, geben den Gutmenschen, fühlen sich mächtig und greifen zum Lohn bereitwilligst und im Übermaß gewährte Staatsgelder ab. Die Versicherungsunternehmen machen mit, weil sie mit der Angstmacherei vor katastrophaler Erwärmung und deren Folgen höhere Prämien durchsetzen können. Zuviele Klimaforscher und andere Wissenschaftler schüren die Aufregung, weil sie ihnen und ihren Instituten Forschungsgelder und Arbeitsplätze sichert, und genießen sie, weil sie  ihnen mediale Beachtung und Bedeutung beschert. Sogar die Kernkraftindustrie sitzt mit im Boot, weil sie sich darin sonnt, Strom ohne CO2 zu erzeugen. Ihr wird sogar angedichtet, die CO2Hysterie angezettelt zu haben, um die Kernkraft trotz der Atommüllprobleme wieder salonfähig zu machen, was ihr freilich nicht gelingt. </p>
<p><strong>Es steckt mehr dahinter, als nur CO2 zu verringern</strong></p>
<p>Gegen dieses Kartell der geballten Interessen ist schon gar kein Ankommen mehr. Das ginge nur dann,  wenn die Bürger die Wahrheit über den Klimaschwindel erführen, sie ihn auch erfahren wollten und sich dann gegen diese Abzocke, diese Lügerei, diese staatliche Bevormundung sowie politische Lenkungs- und Verordnungssucht  zur Revolte aufrafften. Sie sollten es tun und sich klarmachen, was ihnen noch alles blüht, wenn mit dem Klimawahn nicht endlich Schluss gemacht wird. Denn es steckt mehr dahinter, als nur das bisschen anthropogene CO2 zu verringern. Im Hintergrund sind auch  Welt- und Menschenverbesserer am Werk sowie Bestrebungen, den  Menschen in den wohlhabenden Ländern eine drastische Senkung des Lebensstandards aufzuzwingen und eine De-Industrialisierung durchzusetzen.  Maurice Strong, erster UNEP-Direktor, Organisator der UN-Konferenz in Rio 1992 und Chefberater damals von UN-Generalsekretär  Kofi Annan, hat auf der Rio-Konferenz die Richtung vorgegeben:  &#8220;Besteht nicht die einzige Hoffnung für diesen Planeten in dem Zusammenbruch der Industriellen Zivilisation? Liegt es nicht in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass  dieser Zusammenbruch eintritt?&#8221;  </p>
<p><strong>Das unverhüllte Ziel: die kulturelle Veränderung</strong></p>
<p>Dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geht es unumwunden sogar um eine „ globale Kulturrevolution, bei der Stadt- und Landleben neu definiert werden müssen“. Man erinnert sich, was eine solche Revolution 1965/66 in China war: eine Kampagne, um das revolutionäre Ideal vom „neuen Menschen“ zu verwirklichen, eine fünfjährige Schreckenszeit, der Tausende von Menschen zum Opfer fielen.  Diese ungute Assoziation ging dann, nach entsprechender Kritik, auch dem Institut auf, es änderte dieses Wort eilends ab und spricht jetzt von der „großen Transformation“, die notwendig sei. Dem gleichen unverhüllten Ziel verschrieb sich im Juni eine einschlägige Konferenz in Essen mit dem Titel „Die große Transformation – Klimawandel als kulturelle Veränderung“. </p>
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		<title>Die manipulierte Klimaschutzpolitik (I)</title>
		<link>http://kpkrause.de/?p=708</link>
		<comments>http://kpkrause.de/?p=708#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 07:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klima-Hysterie]]></category>

		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Panikmache]]></category>

		<category><![CDATA[Vertrauenskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Kundige längst wissen 
Nicht neu, aber wichtig. Mit jenen durch einen Hackerangriff jetzt bekanntgewordenen Dateien werden bisherige Aufklärungen über solche Manipulationen bestätigt. Beispiele finden sich unter anderem hier:
http://www.kim-ortenau.de/mediapool/14/144105/data/Info-Download/co2-luege-Teil-1.pdf
http://video.google.de/videoplay?docid=3775656599918151182#
http://www.klimaskeptiker.info/manipulation.php
http://www.eike-klima-energie.eu/
Geklaut wurden die Dateien aus dem britischen Klimaforschungsinstitut Hadley (Climate Research Unit, Hadley CRU), gegründet von der Wolfson-Stiftung. Direktor Phil Jones hat den Diebstahl und die Echtheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was Kundige längst wissen </strong></p>
<p>Nicht neu, aber wichtig. Mit jenen durch einen Hackerangriff jetzt bekanntgewordenen Dateien werden bisherige Aufklärungen über solche Manipulationen bestätigt. Beispiele finden sich unter anderem hier:<span id="more-708"></span></p>
<p>http://www.kim-ortenau.de/mediapool/14/144105/data/Info-Download/co2-luege-Teil-1.pdf<br />
http://video.google.de/videoplay?docid=3775656599918151182#<br />
http://www.klimaskeptiker.info/manipulation.php<br />
http://www.eike-klima-energie.eu/</p>
<p>Geklaut wurden die Dateien aus dem britischen Klimaforschungsinstitut Hadley (Climate Research Unit, Hadley CRU), gegründet von der Wolfson-Stiftung. Direktor Phil Jones hat den Diebstahl und die Echtheit der Daten in einem Interview mit dem Magazin TGIF bestätigt.  Es sind insgesamt 1079 E-Mails and 72 Dokumente. Mehr darüber kann man u.a. hier lesen:</p>
<p>http://www.mmnews.de/index.php/200911224284/MM-News/Klima-Luge-entlarvt.html  </p>
<p>http://blogs.news.com.au/heraldsun/andrewbolt/index.php/heraldsun/comments/hadley_hacked#63657</p>
<p>http://wattsupwiththat.com/2009/11/19/breaking-news-story-hadley-cru-has-apparently-been-hacked-hundreds-of-files-released/</p>
<p>Mal sehen, wie die politisch-korrekten Zeitgeist-Medien mit diesem Vorgang umgehen. Das Internet ist ohnehin voll von massiver Kritik an der Klimaschutzpolitik. Aber unsere Politiker, an der Spitze Bundeskanzlerin Angela Merkel, tun so, als wüssten sie davon rein gar nichts. Weil aber wahrscheinlich doch, verfahren sie nach dem Motto: D’nt confuse me with facts, my mind is made up (Verwirre mich nicht mit Tatsachen, meine Meinung steht fest). Und warum? Es stört ihre Interessen.</p>
<p>Kundige wissen längst, dass Nutznießer der Debatte über anthropogenes CO2, Klimawandel und Klimaschutz aus Eigeninteresse manipulieren. Ebenso lange klären die Kundigen darüber auf und versuchen, diese Manipulationen öffentlich zu machen. Aber sie werden in den Medien bisher unterdrückt, weil auch diese zu den Nutznießern der Schreckens-Szenarien gehören und an der political correctness geradezu kleben. Andere Nutznießer sind subventionsabhängige Wissenschaftler, beschäftigungssüchtige und fiskalisch verblendete Politiker, berufsmäßige Umweltorganisationen und einige Wirtschaftszweige wie Hersteller und Betreiber von Wind- und Solarkraftwerken. </p>
<p><strong>Die Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember &#8230;.</strong></p>
<p>Erst in jüngster Zeit ist in der Medienlandschaft die eine oder andere vorsichtige Absetzbewegung gegenüber der Klimaschutzpolitik zu beobachten, augenfällig im FAZ-Wissenschaftsteil vom 28. Oktober 2009 mit einem Interview, das die Zeitung einleitet mit dem Satz „Drei große deutsche Geo-Institute stellen sich quer zur internationalen Klimapolitik“. Bemerkenswert aber auch, wie die übrigen Redaktionen des Blattes die unkritische Berichterstattung und Kommentierung in Sachen Klimapolitik unbekümmert fortsetzen – zum Beispiel in den zahlreichen und umfänglichen Beiträgen über die internationale Konferenz zum Klimaschutz in Kopenhagen vom 7. bis 18. Dezember. Es geht dort um ein Nachfolgeabkommen für das sogenannte Kyoto-Protokoll. Dieses Protokoll ist im Dezember 1997 im japanischen Kyoto beschlossen worden, trat im Februar 2005 in Kraft und läuft Ende 2012 aus. Für das geplante neue Abkommen werden in Kopenhagen 192 Staaten vertreten sein. </p>
<p><strong>&#8230;. gegründet auf falschen Vorstellungen</strong></p>
<p>Wie bisher beruht auch diese Konferenz auf der Vorstellung, die in der Erdatmosphäre vorhandenen natürlichen Gase umschlössen die Erde wie Glas in einem Treibhaus, die von der Sonne erwärmte Luft könne aus dieser Glaskugel, aus diesem Treibhaus Erde nicht in den Weltraum entweichen und die durch menschliche Aktivitäten in die Luft freigesetzten (emittierten) Gase würden die in der Erdatmosphäre natürlichen Gase derart anreichern, dass sie das Erdklima immer weiter aufheizten. Sie seien für die globale Erwärmung, wie sie gemessen und berechnet sei, die Ursache. Folglich müsse die Emission der menschlich verursachten, der „anthropogenen“ Gase verringert und begrenzt werden, um das Klima vor dem Erwärmen zu schützen. </p>
<p><strong>Das als „Klimakiller“ verteufelte CO2 </strong></p>
<p>Mit dem Stichwort Treibhaus bekamen diese Gase den öffentlichkeitswirksamen Namen „Treibhausgase“. Die Emissionen dieser Gase sollen die Vertragsstaaten in der ersten Verpflichtungsperiode (2008 bis 2012) um durchschnittlich 5,2 Prozent im Jahr unter den Stand von 1990 drücken, jedenfalls die Industrieländer sollen es. Dieses Kyoto-Reglement umfasst die Gase Kohlendioxid (CO2), Methan, Distickstoffoxid (Lachgas), teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe, perfluorierte Kohlenwasserstoffe und Schwefelhexafluorid. Aber als sogenannter Referenzwert dient das CO2. Daher sind die Beschränkungsmaßnahmen auf dieses Gas konzentriert. Das Ziel: einen menschlich verursachten, gefährlichen Eingriff in das Klimasystem der Erde zu verhindern.</p>
<p>Dieser Eingriff wird in dem anthropogenen CO2 gesehen, also vor allem durch Verbrennen von Kohle, Erdöl und Erdgas. Was immer in Kopenhagen diskutiert, verkündet und beschlossen wird: Alles stützt sich auf die Vorstellung von diesem anthropogenen CO2 als „Klima-Killer“.  Mache man ihm den Garaus oder dränge diesen CO2-Ausstoß wenigstens zurück, lasse sich die befürchtete globale Klimaerwärmung verhindern und somit das Klima schützen. Die Tatsachen allerdings sehen anders aus. Dazu gehören diese:</p>
<p><strong>Die Tatsachen</strong></p>
<p>Von allem, was global an CO2 freigesetzt wird, kommen rund 97 Prozent aus der Natur (Ozeane, Verwitterung von Carbonaten, Atmung von Lebewesen, Verwesung, Vulkanismus) und nur rund 3 Prozent aus menschlicher Tätigkeit (Industrie, Landwirtschaft, Vieh, Brandrodung).  Nach einer Auskunft des Umweltbundesamtes macht der menschliche Anteil sogar nur 1,2 Prozent aus. </p>
<p>Am Volumen der sogenannten reinen Atmosphäre (also ohne den sehr variablen Wasserdampf) hat das gesamte Kohlendioxid einen Anteil von nur 0,03 bis 0,038 Prozent. Das meiste ist Stickstoff (rund 78 Prozent) und Sauerstoff (rund 21 Prozent). Aber von diesen ohnehin sehr wenigen 0,03 bis 0,038 Prozent des gesamten CO2 sind 95 bis 97 Prozent naturbedingt und nur 3 bis 5 Prozent menschlichen Ursprungs, also anthropogenes CO2. Das heißt, diese 3 bis 5 Prozent anthropogenes CO2 haben an der Atmosphäre nur einen verschwindend geringen Anteil von 0,0011 bis 0,0019 Prozent. Wer also weismachen will, mit diesen winzigen Mengen werde durch frevelnde Menschenhand das ganze globale Klima beeinflusst, der könnte ebenso gut versuchen, den Menschen einzureden, die Erde sei ein Scheibe – was vor langer Zeit immerhin auch schon einmal geglaubt worden ist.</p>
<p><strong>Die Bedeutung der Meere</strong></p>
<p>Nicht jeder weiß, dass in den Meeren der Erde sechzigmal soviel CO2 gelöst ist, wie es die Atmosphäre enthält. Aber jedermann weiß, dass die Ozeane den größten Teil der Erdoberfläche bedecken. Wird das Meer wärmer, wird CO2 an die Atmosphäre abgegeben (Entgasung).  Wird es kälter, wird wieder mehr CO2 im Meer gelöst, also dort gebunden und gespeichert. Der CO2–Gehalt in der Atmosphäre folgt also der Erd- und Meerestemperatur. Er selbst jedoch verursacht keine Temperaturänderungen. </p>
<p><strong>CO2-Anstieg nicht Ursache, sondern Folge wärmeren Klimas</strong></p>
<p>In der Erdgeschichte hat der CO2-Anstieg immer erst nach den Klimaerwärmungen stattgefunden, er war nicht Ursache, sondern Folge der Erwärmung. Selbst dann, wenn Klimaschutzkonferenzen das Verbrennen fossiler Energieträger gänzlich unterbänden, würde das einen CO2-Zuwachs in der Atmosphäre nicht aufhalten können:  Wird das Klima wärmer, tritt der Zuwachs ein. </p>
<p>Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, das Institut für Geowissenschaftliche Gemeinschaftsaufgaben&#8221; und das Niedersächsische Landesamt für Bodenforschung haben ebenfalls gezeigt, dass in der Erdgeschichte der CO2-Anstieg zeitlich immer erst nach den Klimaerwärmungen stattfand, also nicht Ursache, sondern Folge war. Obwohl der CO2-Ausstoß - entgegen aller Zielvorgaben - global kräftig steigt, geht die globale Temperatur seit etwa zehn Jahren tendenziell zurück. </p>
<p>Darum gibt es auch nicht einen einzigen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass höhere CO2-Gehalte - welcher Herkunft auch immer - irgendeinen signifikanten Einfluss auf das Klima haben. Der Wärme-Effekt von CO2 (nicht Treibhauseffekt) ist bereits bei niedrigen CO2–Gehalten praktisch abgeschlossen. Höhere CO2-Anteile haben keine Wärmewirkung mehr. Entscheidend für das Erdklima ist die Sonne. Aber die Sonneneinstrahlung schwankt. Auch der CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre schwankt. Das hat er schon immer getan, ganz ohne menschliches Zutun. </p>
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		<item>
		<title>Bitte nicht ausatmen</title>
		<link>http://kpkrause.de/?p=669</link>
		<comments>http://kpkrause.de/?p=669#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 15:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klima-Hysterie]]></category>

		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie verpesten die Luft
Bitte tief einatmen. Gut. Und jetzt bitte den Atem anhalten. Am besten so lange, wie Sie noch leben –  wenn Sie dann noch leben. Denn falls Sie jetzt ausatmen, stoßen Sie garantiert CO2 aus. Sie wissen schon: dieses schreckliche „Treibhausgas“. Und  verpesten mit ihm unsere gute Luft. Schlimmer noch: Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie verpesten die Luft</strong></p>
<p>Bitte tief einatmen. Gut. Und jetzt bitte den Atem anhalten. Am besten so lange, wie Sie noch leben –  <em>wenn</em> Sie dann noch leben. Denn falls Sie jetzt ausatmen, stoßen Sie garantiert CO2 aus. Sie wissen schon: dieses schreckliche „Treibhausgas“. Und  verpesten mit ihm unsere gute Luft. Schlimmer noch: Sie tragen zum Klimawandel bei, zur Klima-Erwärmumg. Das wollen Sie natürlich nicht. Sie wollen das Klima doch „schützen“. Aber Ausatmen wollen Sie trotzdem. Klar, Sie wollen noch ein bißchen weiterleben. Sollen Sie auch, der Staat ist großzügig. Aber eine neue Steuer knöpft er Ihnen dafür ab, eine „Klimaschutzsteuer“.<span id="more-669"></span> </p>
<p>Was, Sie glauben das nicht? Dann ist Ihnen die Nachricht entgangen, dass die EU-Kommission eine solche für die Europäische Union einheitliche Steuer einführen will. Verkündet hat das EU-Steuerkommissar Laszlo Kovacs Anfang Oktober beim EU-Finanzminister-Treffen in Göteborg. Dort sagte tiefbefriedigt, nicht ein Minister habe auf diese Idee negativ reagiert, und fühlte sich darob sehr ermutigt. Kein Wunder, Finanzminister sind immer scharf auf mehr Geld – wenn es nicht ihr eigenes ist. Vorbild für die EU-Pläne ist Frankreich. Dort sieht die Regierung vor, vom kommenden Jahr an eine „Klimasteuer“ für private Haushalte in Höhe von 17 Euro je Tonne Kohlendioxidausstoß zu erheben. Gleich nach dem „Klimaschutzgipfel“ in Kopenhagen, der im Dezember stattfindet, will die EU-Kommission ihren Gesetzentwurf für die Steuer vorlegen. </p>
<p><strong>Steuern sind immer ausbaufähig</strong></p>
<p>Besteuert werden soll der CO2-Ausstoß. Nein, nein, noch nicht das CO2, das Ihrem Atem entströmt, sondern für das, was beim Verbrennen von Kohle, Gas, Heizöl und Benzin entsteht. Aber die Steuer ist ausbaufähig – wie alle Steuern. Zum Beispiel gibt doch auch das liebe Vieh CO2 von sich. Unsere Haustiere produzieren das gefährliche Zeug ebenfalls. Und eines Tages sind wir selbst mit unserem Atem vielleicht doch dran. Dann ist die Klimaschutzsteuer plötzlich zur Atemsteuer mutiert. Immerhin hat Kommissar Kovacs, las ich in der FAZ, das Vorhaben damit begründet, es müssten alle (!) Treibhausgasemissionen „mit einem Preisschild versehen“ werden. Alle sind alle, oder nicht? Na, also.</p>
<p>Aber keine Angst, Ihr Atem wird erschwinglich sein. Jährlich atmen Sie im Durchschnitt – habe ich bei Wikipedia gelesen – 350 Kilogramm CO2 aus. Nehmen wir als Beispiel, was die EU-Kommission für Benzin als CO2-Steuer vorsieht, nämlich  3 Cent je Kilogramm. Verlangte der Staat von Ihnen den gleichen Steuersatz, wären das mickrige 10,50 Euro – im Jahr. Würde er nur 1 Cent verlangen wie für Kohle, Gas und Heizöl vorgesehen, bräuchten Sie für Ihr persönliches Ausatmen von „Treibhausgas“ nur 3,50 Euro zu zahlen. Nicht wahr, kein Problem, das Weiteratmen werden Sie sich leisten können. </p>
<p><strong>Doch was bisher unwahrscheinlich ist, kann noch kommen</strong></p>
<p>Allerdings – das wissen Sie doch – pflegt der Staat unersättlich zu sein und Steuersätze gerne zu erhöhen. Denken Sie nur an die Mehrwertsteuer. Also wehren Sie sich gegen die „Klimaschutzsteuer“ lieber gleich jetzt, bevor sie beschlossen ist. Aber kräftig und massenhaft. Denn ist die Steuer erst einmal Gesetz, kriegen Sie sie nie wieder weg. Denken Sie nur an die Sektsteuer, fiskalisch Schaumweinsteuer genannt. Sie wurde erhoben, um die kaiserliche Flotte zu finanzieren. Das war 1902. Kaisers Flotte ist weg, die Steuer nicht. </p>
<p><strong>Aber <em>wie</em>  sich wehren, fragen Sie?</strong></p>
<p>Nerven Sie alle Politiker, C02-Hysteriker und Klimaschutz-Gläubige mit folgenden Tatsachen: Der CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre schwankt. Das hat er schon immer getan, ohne menschliches Zutun. Ein Beispiel: Von Ihrer Seltersflasche wissen Sie doch, dass sich CO2 im Wasser löst. Öffnen Sie sie, sprudelt das Wasser, das CO2 drängt heraus. Lassen Sie die Flasche offen stehen, entweicht das im Wasser enthaltene CO2 weiterhin in die Luft, bis der Druck von CO2 in der Luft gleich dem Lösungsdruck ist. Wird die Temperatur erhöht, wird die Löslichkeit von CO2  im Wasser geringer, und es wird mehr davon an die Luft abgegeben. Darum enthält warmes Wasser weniger CO2 als kaltes. Und darum knallt der Korken von warmen Sekt besser als von kaltem. </p>
<p><strong>Der Einfluss der Ozeane</strong></p>
<p>Jetzt von der Seltersflasche zum Wasser im Meer. In den Meeren der Erde ist 60mal soviel CO2 gelöst, wie in der Atmosphäre enthalten ist, und wie Sie wissen, bedecken die Ozeane den größten Teil der Erdoberfläche. Wird das Meer wärmer, wird CO2 an die Atmosphäre abgegeben. Wird es kälter, wird wieder mehr CO2 im Meer gelöst und gespeichert. Der CO2–Gehalt in der Atmosphäre folgt also der Erd- und Meerestemperatur. Er selbst jedoch verursacht keine Temperaturänderungen. Aber Sie sehen jetzt, wann und warum der CO2-Gehalt der Atmosphäre steigen kann, nämlich dann, wenn es wärmer wird und die Temperatur in den Ozeanen steigt. Und was bedeutet das? Es bedeutet, dass es erst wärmer wird und erst dann der CO2-Gehalt steigt – nicht umgekehrt, wie Ihnen und uns allen weisgemacht wird. In der Erdgeschichte hat der CO2-Anstieg immer erst nach den Klimaerwärmungen stattgefunden, er war also nicht Ursache, sondern Folge der Erwärmung. Ohnehin gib es nicht einen einzigen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass höhere CO2-Gehalte irgendeinen signifikanten Einfluss auf unser Klima haben.</p>
<p><strong>Das anthropogene CO2 ist winzig klein</strong></p>
<p>Ferner: Vom CO2, das in der Atmosphäre und in den Meeren vorhanden ist, beträgt das gesamte CO2 aus fossilen Brennstoffen, also das durch menschliche Technik verursachte CO2, pro Jahr  nur 0,016 Prozent. Eine derart geringe Menge kann wohl kaum das Klima beeinflussen. Gleiches gilt für den Energieeintrag durch fossile Brennstoffe. Er liegt bei 0,01 Prozent der Energie durch Sonneneinstrahlung. Aber die Sonneneinstrahlung schwankt, und es ist diese Sonneneinstrahlung, die das Erdklima bestimmt. Auch ist der sogenannte Treibhauseffekt bereits bei niedrigen CO2–Gehalten praktisch abgeschlossen. Höhere CO2–Anteile haben keine Wirkung mehr. </p>
<p><strong>Kein Schadstoff, sondern lebensnotwendig</strong></p>
<p>CO2 in der Atmosphäre ist ein Grundbaustein für die Fotosynthese. Ohne CO2 gibt es kein Pflanzenwachstum und damit auch kein Leben. Mehr CO2 fördert und beschleunigt das Wachstum. Jeder Gärtner weiß das und leitet zusätzlich CO2 in seine Gewächshäuser. CO2 ist kein Schadstoff, sondern für die Pflanzen lebensnotwendig und damit auch für uns, weil wir uns von Pflanzen ernähren und weil sie für uns Sauerstoff produzieren.</p>
<p><strong>Die eigennützigen Angstmacher</strong></p>
<p>Die Darstellung dieser naturwissenschaftlichen Tatsachen verdanke ich vor allem Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel. Auch ist er bei weitem nicht der einzige, der sie zu verbreiten sucht und auf den ich mich stütze. Doch haben Sie das schon irgendwo gelesen oder gehört? Im Regelfall nicht. Die Klimaschutz-Profiteure – dazu gehört (unter anderem aus fiskalischen Gründen) auch die Politiker-Kaste – schweigen darüber, unterdrücken es. Aus eigennützigen Gründen, nicht um das „Klima zu schützen“. Den „Klimaschutz“ geben sie nur vor, um uns Angst zu machen und Ihnen und mir das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nun auch noch mit der „Klimaschutzsteuer“. Für wie dämlich sollen wir gehalten werden. Falls Sie sich nun immer noch nicht gegen die Steuer und die horrenden Kosten für Strom aus Wind- und Solarkraft wehren, die Ihnen allen aufgebrummt werden, geschieht’s Ihnen recht. Leider.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Autoritär, verlogen, widersprüchlich</title>
		<link>http://kpkrause.de/?p=610</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 18:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Energiepolitik]]></category>

		<category><![CDATA[FDP]]></category>

		<category><![CDATA[Klima-Hysterie]]></category>

		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Panikmache]]></category>

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		<description><![CDATA[Die FDP und der „Klimaschutz“
Nicht alles im FDP-Wahlprogramm ist für eine liberale Partei vorzeigbar. Man liest, dass die Liberalen auf die Leistungsbereitschaft der Menschen vertrauen und auf einen Staat, der seine Stärke aus der Beschränkung auf seine hoheitlichen Aufgaben schöpft, dass sich die Liberalen an alle mündigen und verantwortungsbewußten Bürger wenden, dass diese selbst erkennen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die FDP und der „Klimaschutz“</strong></p>
<p>Nicht alles im FDP-Wahlprogramm ist für eine liberale Partei vorzeigbar. Man liest, dass die Liberalen auf die Leistungsbereitschaft der Menschen vertrauen und auf einen Staat, der seine Stärke aus der Beschränkung auf seine hoheitlichen Aufgaben schöpft, dass sich die Liberalen an alle mündigen und verantwortungsbewußten Bürger wenden, dass diese selbst erkennen, was getan werden muss, und dafür keine bevormundende Staatsbürokratie brauchen. Die FDP sei die Partei für alle, die ihr Leben selbst gestalten und dabei nicht vom Staat bevormundet werden wollten. Das klingt zu schön, um wahr zu sein – und wahr zu werden.<span id="more-610"></span> </p>
<p><strong>Dogmen als Anmaßung und Bevormundung</strong></p>
<p>Es ist auch nicht wahr. Schauen wir an, was die FDP zu dem schreibt, was „Klimaschutzpolitik“ genannt wird. Da steht, Klimaschutz sei die herausragende umweltpolitische Herausforderung dieses Jahrhunderts. Das Klima „schützen“? Das kann der Mensch gar nicht. Dafür ist er gegenüber den Naturkräften viel zu schwach. Klimaschutz ist menschliche Anmaßung. Einst lautete ein Dogma, die Erde sei eine Scheibe. Das Dogma heute lautet, der Mensch müsse und könne das Klima schützen. Das kann er nicht. Er kann sich nur vor dem Klima schützen: Ist es zu kalt, zieht er sich dicker an, ist es zu warm, zieht er sich aus. Jedes Dogma ist eine Bevormundung. Dogmen aufzuzwingen, ist keine hoheitliche Aufgabe. Für innere und äußere Sicherheit vor Gewalt zu sorgen, das ist hoheitliche Aufgabe. Oder eine Infrastruktur zu organisieren. Oder das Land international zu vertreten. </p>
<p><strong>Das winzige Etwas CO2 menschlichen Ursprungs</strong></p>
<p>Das Dogma vom Klimaschutz stützt sich auf das Dogma, das vom Menschen verursachte Kohlendioxid (anthropogene CO2) erwärme die Erde und bewirke einen gefährlichen Klimawandel. Auch hier ist die FDP voll dabei. Aber für so einen Klimawandel ist dieses CO2 eine zu winzige Menge. Die Hauptbestandteile der sogenannten reinen Atmosphäre (ohne Wasserdampf und nahe der Meereshöhe) sind  Stickstoff (rund 78 Volumen-Prozent) und Sauerstoff (rund 21 Prozent). Dann kommen Argon mit 0,934 Prozent und Kohlendioxid mit  (variabel) 0,03 bis 0,038 Prozent. Von diesen 0,03 bis 0,038 Volumen-Prozent CO2  sind 95 bis 97 Prozent naturbedingt und nur 3 bis 5 Prozent menschlichen Ursprungs, also anthropogenes CO2. Und 0,038 Prozent von 3,5 Prozent sind 0,00129 Prozent. Wie dieses winzige Etwas von menschlichem CO2 die Erde bis zur Katastrophe erwärmen soll, das ist - drastisch formuliert -  genau so absurd wie die Behauptung, wenn wir ins Meer pinkeln, dann erwärmt sich der Ozean.</p>
<p><strong>Das „Treibhausgas“ Nummer 1 ist Wasserdampf</strong></p>
<p>Das „Treibhausgas“ mit dem stärksten Anteil in der Atmosphäre ist der Wasserdampf. Die Wasserdampf-Konzentration ist räumlich und zeitlich sehr variabel. Der Anteil von Wasserdampf in der Atmosphäre (Bodennähe) erreicht maximal 4 Volumen-Prozent, so in den feuchten Tropen. In den mittleren Breiten liegt er in der warmen Jahres Zeit im Durchschnitt bei  1,3 Prozent und in der kalten bei 0,4 Prozent. Mit zunehmender Höhe nimmt der Wasserdampfgehalt als Folge der vertikalen Temperaturabnahme rasch ab. „Wasserdampf ist das Treibhausgas Nummer 1, 2, 3 und wahrscheinlich auch Nummer 4. Dann erst kommen andere Gase, darunter CO2.“ (Jan Veizer, Paleogeologe und Professor der University of Ottawa, in einem Vortrag bei der „Klimakonferenz“ in Berlin am 16. Juni 2009). Nicht anders Horst-Joachim Lüdecke, emeritierter Professor für Physik in Heidelberg, bei der gleichen Konferenz. </p>
<p><strong>Warnungen kritischer Wissenschaftler unterdrückt</strong></p>
<p>Es gibt zu viele ernstzunehmende Wissenschaftler, die bestreiten, dass dieses wenige CO2 menschlichen Ursprungs für einen Klimawandel verantwortlich ist, und vor den teuren  Folgen der Klimaschutzpolitik warnen. Aber deren Stimmen mit allen näheren Einzelheiten werden unterdrückt. Das tut auch die FDP. Aus den Folgen dieser Unterdrückung, eben der Klimaschutzpolitik, ist schon jetzt eine bevormundende Staatsbürokratie entstanden, und sie wird noch schlimmer werden. Aber die FDP behauptet, eine solche Bürokratie wolle sie nicht. Gleichwohl wirkt sie kräftig daran mit. Und das soll mehr Freiheit sein, mehr Vertrauen, mehr Toleranz, mehr Verantwortung, weniger Bürokratie?</p>
<p>Teurer und gefährlicher Unfug ist das Vorhaben, anthropogenes CO2 unterirdisch einzulagern. Auch hier macht die FDP törichterweise mit. Der Bau von Leitungen zum CO2-Transport vom Kraftwerk zur Lagerstätte sei „durch analoge Anwendung des Planungsbeschleunigungsgesetzes“ zu erleichtern, und „Leitungskorridore von Schwerpunkten der Kraftwirtschaft zu möglichen Speicherstandorten“ seien frühzeitig planerisch zu sichern.</p>
<p><strong>Ein Versprechen, das Rosstäuscherei ist</strong></p>
<p>Zu Recht schreibt die FDP: „Der Staat ist der größte Preistreiber bei den Energiekosten. Wir fordern daher eine spürbare Entlastung aller Bürger von hohen Energiekosten.“ Aber sie nimmt dabei nur die Steuern ins Visier. Die Mehrwertsteuer auf Strom will sie von 19 auf 7 Prozent senken. Auch die Stromsteuer soll sinken, das aber „mittels der Einnahmen, die der Staat in Zukunft durch eine Versteigerung der CO2-Emissionsrechte erzielt“. Das ist nichts weiter als ein Umschichten der Kosten innerhalb desselben Produkts: Einerseits wird dann der Strom um die gesenkte Stromsteuer für Verbraucher billiger, andererseits durch die Belastung mit den Kosten für die Emissionsrechte teurer. Teurer werden außerdem solche Produkte, für die ebenfalls Emissionsrechte an den versteigernden Staat bezahlt werden müssen. Den Emissionsrechtehandel will sie sogar „auf den gesamten Verkehrs- und Wärmesektor  ausweiten“. Das alles ist Augenwischerei, Rosstäuscherei, Unfug.</p>
<p><strong>Auf einen Verstoß gegen die Marktwirtschaft sogar noch stolz</strong></p>
<p>Um die wirkliche Stromverteuerung dagegen kümmert sich die FDP kein bisschen. Das ist jene, die das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) bewirkt, nämlich durch die Zwangseinspeisung von Strom aus Sonne und Wind in das allgemeine Stromnetz und durch den hohen Zwangsabnahmepreis für diesen sonst nicht wettbewerbsfähigen Strom. Jede neue Wind- und Sonnenkraftanlage treibt also den deutschen Strompreis schrittchenweise nach oben. Und daran wirkt die FDP selbst mit. Sie ist sogar noch stolz darauf, denn das EEG baue auf dem Stromeinspeisungsgesetz auf, woran der damalige FDP-Vizekanzler Hans-Dietrich Genscher maßgeblich beteiligt gewesen sei. Die Liberalen sind also auf eine antimarktwirtschaftliche Zwangsmaßnahme sogar stolz. Daher liest man auch: „Die vorrangige Netzeinspeisung bleibt erhalten.“ Denn das ist doch  „Klimaschutz“! Das darf kosten, was immer es kostet.</p>
<p>Für erforderlich hält es die FDP, den „grenzüberschreitenden Stromwettbewerb“ zu ermöglichen und den Stromimport aus den EU-Ländern zu erhöhen. Immerhin das ist ein vernünftiges Ziel. Dieser Strom stammt nämlich zum großen Teil aus Kernkraft, ist also billiger als der in Deutschland erzwungene, überaus teure Strom-Mix. Damit allerdings konterkariert die FDP ebenjene EEG-Politik, die selbst so wärmstens befürwortet und ausgeweitet sehen will.</p>
<p><strong>Kein Vertrauen in Eigenantrieb und Selbstverantwortung</strong></p>
<p>Unzweifelhaft sind Energie-Effizienz und Energie-Sparen vernünftige Ziele, aber nicht, um das Klima zu „schützen“, sondern um des Sparens selbst willen. Aber diese Ziele anzustreben, muß den Menschen selbst und einer freien Preisbildung überlassen bleiben, nicht staatlicher Besserwisserei und Bevormundung, die die FDP mit ihren allgemeinen Wahlsprüchen doch so sehr ablehnt. Daher sollte sie für Freiheit auf den Energiemärkten eintreten und dafür, das EEG wieder abzuschaffen. Aber auf den Eigenantrieb der Menschen vertrauen und ihnen Selbstverantwortung zugestehen mag die FDP nur, wenn es um die Entscheidung geht, herkömmliche billige Glühbirnen oder teure Sparleuchten zu kaufen, denn gegen das anmaßende und unsinnige Glühbirnenverbot spricht sie sich immerhin, weil „überzogen“, deutlich aus. Man wolle stattdessen – und dann kommt blödes Politsprech – „eine ökologische Konsumentenverantwortung, das heißt eine bewusste Entscheidung des Einzelnen aufgrund transparenter Verbraucherinformationen“.</p>
<p><strong>An der Liberalität ein Verrat</strong></p>
<p>Immerhin erkennt die FDP, daß auf Kohle- und Kernkraftwerke nicht verzichtet werden kann. Daher befürwortet sie, „neue und hocheffiziente“ Kohlekraftwerke zu bauen und die Laufzeiten „sicherer“ Kernkraftwerke zu verlängern. Nötig ist das in der Tat, aber nicht als Maßnahme gegen anthropogenes CO2 zum Klimaschutz, sondern für den Ausfall von Wind- und Sonnenstrom, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Denn je mehr Wind- und Fotovoltaikanlagen subventioniert entstehen, um so mehr herkömmliche Stromlieferanten werden gebraucht. Aber: Weil Kernkraftstrom am billigsten ist, will ihn die FDP künstlich verteuern: Die Kernkraftwerkbetreiber sollen „einen Teil der finanziellen Vorteile an eine zu gründende ‚Deutsche Stiftung Energieforschung“ abführen“, und die soll dann „die Forschung an innovativer Technologie“ finanzieren, also die Konkurrenz subventionieren. Und das soll liberale Politik sein? Es ist autoritäre, verlogene, widersprüchliche Politik und an der Liberalität ein Verrat.</p>
<p>© Copyright kpkrause.de: Klaus Peter Krause. All rights reserved.</p>
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		<title>Ein Kollektiv-Irrtum zur Selbstzerstörung</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 07:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Klimaschutzpolitik unter Beschuss
Es mag sein, dass es den Staaten mit ihren Politikern allmählich dämmert. Sie mögen es nur nicht offen aussprechen, auf was für einen Wahnsinn sie sich mit ihrer „Klimaschutzpolitik“ eingelassen haben. Wahnsinn ist sie allein schon wegen ihrer gewaltigen finanziellen Folgen, ebenso aber auch, weil mit ihr naturwissenschaftliche Tatsachen geleugnet werden. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Klimaschutzpolitik unter Beschuss</strong></p>
<p>Es mag sein, dass es den Staaten mit ihren Politikern allmählich dämmert. Sie mögen es nur nicht offen aussprechen, auf was für einen Wahnsinn sie sich mit ihrer „Klimaschutzpolitik“ eingelassen haben. Wahnsinn ist sie allein schon wegen ihrer gewaltigen finanziellen Folgen, ebenso aber auch, weil mit ihr naturwissenschaftliche Tatsachen geleugnet werden. Das globale Klima wollen diese Politiker „schützen“, einen Klimawandel gar verhindern, weil das menschenverursachte Kohlendioxid  wie ein Treibhaus die Erde gefährlich erwärme und daher dieses Treibhausgas CO2 zu verringern sei. Aber inzwischen verschaffen sich immer mehr Wissenschaftler Gehör, die diesen Zusammenhang bestreiten und die „Klimaschutzpolitik“ absurd und ruinös nennen.<span id="more-582"></span></p>
<p><strong>CO2 ist ein Naturgas und lebensnotwendig</strong></p>
<p>Das ist am 16. Juni auch in Berlin geschehen. Dort hatten das Institut für Unternehmerische Freiheit (IUF), das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) und das Haus der Zukunft gemeinsam die „1. Berliner Klimakonferenz“ der Kritiker veranstaltet. Wissenschaftler haben hier Fakten vorgetragen. Zu diesen Fakten gehört: CO2 ist ein Naturgas, auf das die Pflanzen zum Leben unabdingbar angewiesen sind. Und da die Menschen auf die Pflanzen angewiesen sind, sind auch die Menschen selbst auf CO2 angewiesen. Gleichwohl bezeichnen Politiker und Medien dieses Gas als „Klimakiller“ und Schmutzgas der industrialisierten Welt. Aber in sprudelndem Mineralwasser trinken es die Menschen und nennen es dann, wenn auch nicht ganz korrekt, Kohlensäure.</p>
<p><strong>Aber nur mit 0,038 Prozent in der Atmosphäre vertreten</strong></p>
<p>Allerdings ist CO2 nur ein Spurengas und in der Erdatmosphäre bloß mit einem Anteil von 0,038 Prozent vertreten. Außerdem liefert das meiste dieses Spurengases die Natur selbst, denn es gehört zum natürlichen CO2-Kreislauf der Erde. Der menschlich verursachte („anthropogene“) Anteil am gesamten CO2 beträgt nur etwa 5 Prozent. Aber diesen winzigen Anteil stellen die Klima-Abteilung der Vereinten Nationen (IPCC) und alle ihre Nachbeter in Wissenschaft, Medien, Politik, Wirtschaft und Bevölkerung als maßgeblich verantwortlich für eine gefährliche globale Erwärmung hin. </p>
<p><strong>Treibhausgas Nummer 1 ist der Wasserdampf</strong></p>
<p>Dieser Ansicht widersprachen die Wissenschaftler bei der Konferenz in Berlin nachdrücklich und entschieden. Wohl leugnet Horst-Joachim Lüdecke, emeritierter Professor für Physik in Heidelberg, einen physikalisch begründeten Treibhauseffekt der Gase um den Erdball nicht. Aber das bei weitem stärkste Treibhausgas sei in der Atmosphäre der Wasserdampf. So sieht es auch der Paleogeologe Jan Veizer, Professor der University of Ottawa: „Wasserdampf ist das Treibhausgas Nummer 1, 2, 3 und wahrscheinlich auch Nummer 4. Dann erst kommen andere Gase, darunter CO2. Ohne diese Atmosphäre wäre es auf der Erde durchschnittlich minus 18 Grad kalt, mit der Atmosphäre ist es im Durchschnitt plus 15 Grad warm.“ </p>
<p><strong>CO2-Antieg nicht Ursache, sondern Folge  eines wärmeren Klimas</strong></p>
<p>Wie Lüdecke belegte, gibt es einen CO2-Anstieg seit etwa 1750, also schon vor der industriellen Revolution. In früheren Erdzeitaltern hat es sogar noch viel mehr CO2 gegeben als heute – also ohne menschliches Zutun. Veizer allerdings führte in Berlin vor, dass der CO2-Antieg einer Erwärmung folgt, nicht umgekehrt eine Erwärmung dem CO2-Antieg. Danach also ist ein CO2-Antieg nicht die Ursache, sondern die Folge  eines wärmeren Klimas. Hierbei spielt die große Wasserfläche der Erde eine Rolle. Erwärmen sich die Ozeane, setzen sie mehr von dem im Wasser gebundenen CO2 frei.</p>
<p><strong>Hauptakteur beim Klimawandel ist die Sonne</strong></p>
<p>Andere Fakten, wie sie Lüdecke vortrug, sind: Klimawandel in langen Zeiträumen habe  stets stattgefunden. Erdgeschichtlich herrsche jetzt eine Zwischenwarmzeit. Während der mittelalterlichen Klima-Optima und der Holozän-Zeit seien die Temperatur-Maxima weit höher gewesen als heute – also ganz ohne anthropogenes CO2. Extremwetter nehme nicht zu, im Gegenteil, die Windgeschwindigkeiten im Atlantik zum Beispiel hätten abgenommen. Auch solle man sich einmal die alten Flusspegel ansehen. Das Arktiseis habe wieder zugenommen. Das heutige Klima sei nicht extrem, sondern seit 10 000 Jahren ungewöhnlich ausgeglichen. Davor seien Temperatursprünge von mehreren Grad Celsius während eines Menschenlebens nicht ungewöhnlich gewesen. Von diesen gefährlichen Extremverhältnissen seien wir heute weit entfernt. Es gebe aber keine Garantie, daß sie sich nicht wieder einstellen könnten. Konstantes angenehmes Klima sei unmöglich. „Global Player“ sei die Sonne, der Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und dem Klima, untersucht zwischen 1860 und 1980, sei überwältigend. Tatsächlich werde es inzwischen sogar kühler, nicht wärmer, es fehlten nämlich die Sonnenflecken. Veizer wies noch zusätzlich auf den Klimaeinfluß der kosmischen Strahlung hin.</p>
<p><strong>Die nützliche Klimaerwärmung</strong></p>
<p>Schädlich, so Lüdecke, ist eine Klimaerwärmung ohnehin nicht: Die Artenvielfalt nehme zu, die Pflanzen wüchsen besser, die Ernten fielen reicher aus. Gärtner in ihren Gewächshäusern führten die Ertragssteigerung durch Begasung mit CO2 sogar künstlich herbei. Auch habe sich die Völkerwanderung stets in Richtung wärmeres Klima bewegt. Außerdem finde die Erwärmung vorwiegend im Norden und nicht am Äquator statt. „Klimakatastrophen“, wie von den Medien kolportiert, gibt es für Lüdecke nur in den theoretischen Klimamodellen der Computer. Mit der Wirklichkeit hätten sie nichts zu tun. Er und Veizer stehen bei weitem nicht allein. Viele Klimaforscher und fachnahe Naturwissenschaftler sehen es nicht anders. Für sie ist der Erwärmungseffekt von CO2 (den Veiser bestreitet) zu vernachlässigen oder sogar Null und der des anthropogenen allein erst recht.</p>
<p><strong>Die Profiteure der „Klimaschutzpolitik“</strong></p>
<p>Zu den Fakten gehört auch dies: Es sind zu viele, die von der Mär des Klima-Killers CO2 und der mit ihm geschürten Furcht vor Klimaerwärmung  profitieren. Lüdecke führte die Profiteure auf: erstens die Regierungen und ihre Politiker (sie missbrauchen sie als Umweltschutz-Alibi, zur Verbraucher-Disziplinierung, zu fiskalischen Zwecken, zum Wählerfang), zweitens die Windrad- und Photovoltaik-Hersteller, die Kernkraftindustrie, alle Energieunternehmen, der Maschinenbau, die sonstige Ökoindustrie (es fördert die Beschäftigung), drittens die Versicherungen (sie können höhere Prämien durchsetzen), viertens die Medien (Katastrophen-Szenarien sind gut für die Auflage, die Öko-Bewegung sorgt für das nötige  Material), fünftens die Klimaforschung (Mitmachen sichert Forschungsgelder und Arbeitsplätze), sechstens die Umweltschützer (sie fühlen sich bestätigt, mächtig und greifen Staatsgelder ab).</p>
<p>Steffen Hentrich vom Liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit sagte: „Die Klimapolitik, die wir heute machen, ist zwar teuer, aber bringt so gut wie nichts.“ Sich mit dieser Politik einseitig auf das Vermeiden von CO2  zu fixieren, hält er für zu kostspielig und für nutzlos. Vernünftiger sei es, was die Menschen von Beginn an geübt hätten: sich dem Klimageschehen anzupassen. Das sei für alle Menschen ungleich vorteilhafter – selbst dann, wenn die UN-Klima-Abteilung IPCC mit ihren windigen Modellrechnungen recht haben würde.</p>
<p><strong>Sichtbar wird ein politisches Zurückrudern</strong></p>
<p>Für den Kultur-Anthropologen Benny Peiser von der John Moores University in Liverpool erschöpfen sich die Mammutkonferenzen zum &#8220;Klimaschutz&#8221; in leeren, aber teuren Ritualen. Deren hauptsächliche Aufgabe sei es, willige Geldgeber zu finden, die den Popanz &#8220;Klimaschutz&#8221; mit Unsummen bezahlen sollen. Die immensen Kosten würden jetzt sichtbar, nämlich immer höhere Energiepreise und die dadurch verursachten Wettbewerbsnachteile der westlichen Industrie. Dazu komme die Erkenntnis, das „Kyoto-Protokoll  habe Schaden angerichtet, ferner die Frage, wer das alles bezahlen solle, und dann noch die Krise des CO2_Emissionshandels (Einbrechen der Zertifikatspreise, zu geringer fiskalischer Ertrag). Neuseeland, Australien und Kanada hätten den Emissionshandel verschoben. Allein die  Schwellenländer verlangten von den Klimaschützer-Staaten für ihre Kooperation mit ihnen inzwischen schon über 200 Milliarden Euro jährlich. Daher mache sich jetzt bei Bundeskanzelerin Merkel und den anderen EU-Politikern ein politisches Zurückrudern bemerkbar. Deren Position: Ohne USA und China tun wir nichts mehr. Es gelte die Berlusconi-Klausel „Wenn in Kopenhagen nicht alle mitmachen, dann wird das Paket wieder aufgeschnürt“. In Kopenhagen soll im Dezember ein Nachfolgeabkommen für das 2012 auslaufende „Kyoto-Protokoll“ vereinbart werden.</p>
<p>Dabei haben nach Peiser die Wissenschaftler und Klimaberater auf Entscheidungen in Sachen Klimapolitik derweilen keinen Einfluss mehr. Sie hätten mit der von ihnen geschürten Klimahysterie ihre Aufgabe erfüllt, ihre Schuldigkeit getan. Klimapolitik werde nur noch nach nationalen politischen und wirtschaftlichen Interessen gemacht. Auch entschieden über Klimapolitik nicht die Umweltminister, sondern die Regierungschefs. Und die interessierten sich, wie er ironisch sagte, nur noch für fünf Themen: „Wirtschaft – Arbeitsplätze – Wirtschaft – Arbeitsplätze – Wirtschaft.“ </p>
<p><strong>Die Europäer in einer selbstgebauten Falle</strong></p>
<p>Peiser sieht ein Umdenken auch wegen der Finanzkrise und weil es nicht wärmer geworden ist. Aber vor allem: „Die Europäer haben sich eine Falle gebaut.“ Einerseits hätten sie sich wegen ihrer industriell  bedingten CO2-Emissionen für historisch schuldig erklärt und wollten das wieder gutmachen. Andererseits aber führe dies dazu, hunderte von Milliarden an die Konkurrenz zu transferieren. Aus dieser Falle kämen sie nicht mehr heraus. China, Indien und andere aufstrebende Staaten nutzten die Chance der Schulderklärung und beanspruchten beim Emittieren von CO2  Nachholbedarf. Für ihn müssten die westlichen Industrieländer ihre Emissionen entsprechend verringern. Diese Länder sagten: „Wir holen nur nach, was der Westen schon hinter sich hat.“ In der nachfolgenden Diskussion nannte ein Konferenzteilnehmer die deutsche und europäische Klimaschutzpolitik einen „Kollektiv-Irrtum zur Selbstzerstörung“.</p>
<p><strong>Hoffnung auf ein Scheitern der Konferenz in Kopenhagen</strong></p>
<p>Dass Peiser mit dem politischen Zurückrudern nicht so ganz schiefliegt, zeigt die Entscheidung der CDU/CSU vom 16. Juni, die Verabschiedung des Gesetzes zur Abscheidung und (unterirdischen) Lagerung von CO2 zurückzustellen. Das zeigt auch die am 12. Juni beendete „Klima-Konferenz“ in Bonn. Mit ihr ist so gut wie nichts vorangekommen. Greenpeace zum Beispiel brachte es auf diesen Kernpunkt: „Die Länder haben sich in den zentralen Punkten nicht geeinigt. Die notwendigen Schritte zur Verringerung der Treibhausgase sind strittig wie nie zuvor. Es wurde kein gemeinsamer Nenner gefunden.“ Und nach dem FAZ-Bericht vom Konferenzabschluss „ist es weiterhin fraglich, ob sich die Staatengemeinschaft auf ehrgeizige Ziele zur Verminderung von Treibhausgasemissionen einigen kann“. Die Veranstaltung in Bonn war eine Vorbereitungskonferenz für die „Klimaschutzkonferenz“ in Kopenhagen im Dezember. Vorgesehen sind bis dahin noch zwei weitere Vorbereitungskonferenzen. Doch mögen die Kritiker der „Klimaschutzpolitik“ aus der Nichteinigung in Bonn Hoffnung schöpfen.</p>
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		<title>Klima-Realisten contra Klimaschützer</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 15:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klima-Hysterie]]></category>

		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wanderprediger und  Scharlatane, die empfängliches Volk mit Unheilbotschaften ängstigen, ihm  Wundermittel  anpreisen  oder irgendein Seelenheil  versprechen, hat es auf Erden schon immer gegeben. Haben sich Menschen darauf eingelassen, dann wird es bei ihnen leicht zur Glaubenssache und nimmt pseudo-religiöse Züge an. Dann lassen sie sich von den Wunderdoktoren erstaunlich viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wanderprediger und  Scharlatane, die empfängliches Volk mit Unheilbotschaften ängstigen, ihm  Wundermittel  anpreisen  oder irgendein Seelenheil  versprechen, hat es auf Erden schon immer gegeben. Haben sich Menschen darauf eingelassen, dann wird es bei ihnen leicht zur Glaubenssache und nimmt pseudo-religiöse Züge an. Dann lassen sie sich von den Wunderdoktoren erstaunlich viel Geld abknöpfen. So läuft es schon seit zu vielen Jahren mit der „Klimaschutzpolitik“. Doch halten in eindrucksvoller Zahl immer mehr Aufklärer dagegen, um der Scharlatanerie ein Ende zu setzen. Zu ihnen gehört auch Michael Limburg mit seinem Buch „Klimahysterie – was ist dran?“<span id="more-572"></span></p>
<p><strong>Eine Psychose</strong></p>
<p>Der Begriff „Hysterie“ mag überzogen erscheinen, aber da die Unheilbotschafter alarmierend von „Klimakatastrophe“ sprechen, ist er nicht unangebracht. Und die politischen Maßnahmen, mit denen versprochen wird, man könne mit ihnen einen Wandel zu einem vorgeblich wärmeren Klima abwehren, haben in ihren schweren Folgen unter anderem für die Energiekosten und die Energieversorgung ebenfalls hysterische Züge angenommen. Aber der treffendere Ausdruck ist Psychose, also eine psychische Störung, die gekennzeichnet ist durch den Verlust des Realitätsbezuges. Es gibt Wissenschaftler, die diese Psychose fördern (nennen wir sie kurz politisierende „Klimaschützer“), und solche, die ihr als integre Wissenschaftler entgegentreten (seriöse „Klima-Realisten“). </p>
<p><strong>Der zum „Weltklimarat“ hochstilisierte IPCC</strong></p>
<p>Was erfährt der Leser in Limburgs Buch? Ins Rollen gebracht wurde die psychotische Katastrophenstimmung von einer Kommission mit dem Namen Intergovernmental Panel on Climate Change, abgekürzt IPCC und übersetzt etwa Zwischenstaatliche Regierungskommission zum Klimawandel, absichtsvoll hochstilisiert zum „Weltklimarat“. Fast alle an dieser Kommission beteiligten Wissenschaftler leben von Regierungsaufträgen. Aufgabe und Ziel der Kommission lauten kurzgefasst: zu rechtfertigen,  dass Emissionen von „Treibhausgasen“, vor allem von Kohlendioxid, eingeschränkt werden müssen. Ein vom Menschen herbeigeführter Klimawandel wird gleichsam als gegeben unterstellt, und die Berichte der Kommission konzentrieren sich auf Berechnungen, die auf einen solchen menschlich verursachten („anthropogenen“) Klimawandel hindeuten oder ihn zu belegen vorgeben. </p>
<p><strong>Nur ein kleiner Kreis im IPCC bestimmt</strong></p>
<p>Die 194 IPCC-Mitglieder werden von ihren Regierungen ernannt und lassen sich, wie man immer wieder liest, von „2 500 Wissenschaftlern“ zuarbeiten. Zwar sind unter den 2 500 auch viele wissenschaftliche „Klimarealisten“, aber sehr viel mehr Aktivisten von Greenpeace, Friends of the Earth, Sierra Club und ähnlichen Nicht-Regierungsorganisationen (NGO).  Und werden die „Realisten“ zum Mitwirken manchmal eingeladen, erfahren sie, dass man ihre Berichte verschweigt   oder nicht beachtet. Tatsächlich bestimmt nur ein kleiner Kreis von etwa 60 Wissenschaftlern, was in Wissenschaftsjournalen publiziert oder abgelehnt wird. Die große Zahl von Wissenschaftlern, die vorgeblich die Behauptung vom anthropogenen Klimawandeln unterstützen, gibt es in Wirklichkeit nicht. Zwei Untersuchungen ergaben, dass nur 14 Autoren und Gutachter von jenen genannten 2500 meinten, der beobachtete Temperaturanstieg sei überwiegend auf menschlichen Einfluss zurückzuführen. Doch haben sie dafür noch nicht einmal einen einzigen Beweis vorgelegt, sondern bezeichneten das, was sie herausgefunden zu haben meinten, nur als „sehr wahrscheinlich“.  </p>
<p><strong>Wie unterschlagen, manipuliert und irregeführt wird</strong></p>
<p>Diese Information zum IPCC schickt der Autor seinen dann zehn folgenden Buchkapiteln voraus. Darin beschreibt er, wie Wissenschaftler und IPCC Temperaturdaten unterschlagen, Aussagen manipuliert, die Öffentlichkeit irregeführt haben, sich korrigieren mussten, ohne dies aber ebenfalls öffentlich zu machen, geschweige, sich dafür zu entschuldigen. Man erfährt, dass der langjährige Co-Chairman  des IPCC, Sir John Houghton, der leitend die ersten drei IPCC-Berichte herausgegeben hat, 1994 schriftlich bekannte: „Solange wir keine Katastrophe ankündigen, wird uns keiner zuhören.“ Im übrigen betrachte Houghton den Klimawandel „als Strafe Gottes für unsere Sünden“ – für wissenschaftliches Arbeiten nicht gerade die beste Empfehlung.  </p>
<p><strong>Die Medien lassen sich gleichschalten</strong></p>
<p>Ebensolche Katastrophen-Szenarien bewegen auch fast alle Medien zum Mitmachen (bekanntes Motto: „Only bad news are good news“); sie haben sich gleichschalten lassen und scheuen sich, das zu bekennen. Man liest, dass genaue Temperaturmessungen erst seit 1979 möglich sind und stattfinden, dass sich seit 1998 keine weitere Erwärmung auf der Erde festgestellt wird, dass es seit etwa fünf Jahren alljährlich sogar etwas kühler wird, dass der menschliche Einfluss auf die CO2-Entwicklung allenfalls minimal ist und weder das Kyoto-Protokoll noch andere Zwangsmaßnahmen rechtfertigt.</p>
<p><strong>Diese winzige Menge anthropogenes CO2 kann die Erde nicht aufheizen</strong></p>
<p>Der Leser erfährt weiter: Wohl ist zu beobachten, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre seit etwa hundert Jahren zunimmt, wohl gehen Teile dieses Anstiegs einher mit der Industrialisierung, aber diese Korrelation bedeutet nicht, dass beide Bewegungen von einander abhängen, also nicht, dass die Industrialisierung den CO2-Anstieg verursacht hat. Ohnehin ist das Spurengas Kohlendioxid nur zu 3 bis 4 Prozent in den „Treibhausgasen“ der Atmosphäre, zu denen mit 95 Prozent Anteil auch Wasserdampf gehört, enthalten. Aber das meiste davon ist natürlichen Ursprungs, und nur 0,1 Prozent sind anthropogener Herkunft. Diese winzige Menge kann unmöglich, obwohl so behauptet, wie ein Treibhaus wirken und die Erde aufheizen. Ohnehin ist der gesamte CO2-Gehalt um 1820 und um 1855 schon höher gewesen; er hat periodisch immer geschwankt – ganz ohne Industrialisierung. Und wenn es zwischen Temperaturanstieg und CO2 einen Zusammenhang gibt, dann den, dass erst die Temperatur zunimmt und dann das Kohlendioxid, nicht umgekehrt; es entstammt, wenn die Sonne die Meere (70 Prozent der Erdoberfläche) stärker erwärmt, der Ozean-Entgasung.</p>
<p><strong>Mehr CO2 für Nutzpflanzen sogar ein Segen</strong></p>
<p>Limburg legt dar und belegt: Der Anstieg der CO2-Konzentration ist für die meisten Nutzpflanzen ein Segen und führt bis zum Jahr 2100 maximal zu einem Temperaturanstieg von etwa 0,2 bis 0,3 Grad. Selbst wenn das gesamte Meereis der Arktis schmelzen würde, würde der Meeresspiegel eher sinken als steigen. Die temporäre Eisschmelze in der Arktis wird durch eine Zunahme des Eispanzers in der Antarktis mehr als überkompensiert. Die Gletscher – es gibt auf der Erde 160 000 – schmelzen in vielen Teilen der Erde schon seit 1850, in anderen Erdgegenden wachsen sie. Der Meeresspiegel steigt schon seit Jahrhunderten um jährlich 1 bis 3 Millimeter, und während der Erwärmung in den 1980er und 1990er Jahren ist dieser Anstieg sogar noch geringer gewesen. </p>
<p><strong>Entscheidend für Klimaänderungen ist die Sonne</strong></p>
<p>Ferner: Entscheidend für Klimaänderungen sind die Schwankungen der Sonnenaktivität. Ausbleibende Sonnenflecken waren in der Vergangenheit stets ein Anzeichen für beginnende Abkühlung. Richtige Flecken zeigt die Sonne seit 2006 nicht mehr. Nach den bisherigen Daten gibt es keinerlei Hinweis, dass das CO2 insgesamt oder auch nur das anthropogene CO2 mit der Erderwärmung in einem messbaren oder auch nur erkennbaren Zusammenhang steht. Es gibt keinen vernünftigen Grund, Kohlendioxid zu vermeiden, außer den, mit knappen Ressourcen wie fossilen Rohstoffen sparsam umzugehen. Die IPCC-Modelle sind schon vom Ansatz her für Prognosen des künftigen Klimas und wegen der absehbaren wirtschaftlichen Folgen unbrauchbar. Seriöse Wissenschaftler und Ökonomen lehnen die Ergebnisse der IPCC-Modellberechnungen als Unsinn oder (Aber)Glauben ab. </p>
<p><strong>Ein Ablasshandel in neuer Form</strong></p>
<p>Also Entwarnung? Ja. Aber gibt es dennoch Gründe, aktiv zu werden? „Ja, es gibt welche,“ schreibt Limburg, „und das sind (durch Panik und Angstmache von uns) erpresste Steuern und Abgaben sowie eine allumfassende Gängelung der Bürger.“ Er zitiert hierzu Vaclav Klaus: „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit und unser Wohlstand.“ Denn mit dem vorgeblichen Klimaschutz hat sich für die politische Klasse, für die Bürokraten und Menschengängler der Welt, für Forschungsinstitute und Wissenschaftler ein weites Feld aufgetan, eigennützige Ziele zu verfolgen. Auch Unternehmen und ihre Verbände haben erkannt, wie sie auf dieser Welle mitschwimmen und davon profitieren können, nicht nur die Wind- und Solarkraft-Branche. Hinzukommen die Profiteure der Erfindung von CO2-Emissionsrechten und des CO2-Zertifikatehandels an „Klimabörsen“. Das ist moderner Ablasshandel. Limburg zitiert Alexis de Tocqueville: „Das Publikum wird eher die einfache Lüge als die komplizierte Wahrheit glauben.“ Er verweist auch auf den Naturwissenschaftler Hubert Markl, der in seiner Ansprache als Präsident der Max-Planck-Gesellschaft  auf der EXPO 2000 in Hannover gesagt hat: „Lüge und Betrug sind heute integrale Bestandteile des Forschens.“</p>
<p><strong>Wie sich ein „Klimawissenschaftler“ bloßstellt</strong></p>
<p>In weiteren Kapiteln erklärt Limburg die Ursache des Klimawandels (unterschiedliche Sonnenaktivität), schreibt über Kosten und Nutzen des anthropogenen Treibhauseffekts als „Massenwahn“, über Ressourcen und Energiehunger sowie Ernährung und Bevölkerungswachstum, erläutert, warum „erneuerbare“ Energien (wie Windkraft, Photovoltaik, Biosprit) keine Lösung sind und wie es zu dieser weltweiten Hysterie kommen konnte. Im Anhang bietet er einen „auszugsweisen Überblick über die Hauptaktivisten und –nutznießer des berechneten Klimawandels“ und nennt sie beim Namen, darunter den Wissenschaftler Stephen H. Schneider, den „Wendehals unter den Klimaforschern“, der sich und seinesgleichen mit dieser Äußerung selbst bloßstellt: „Um Aufmerksamkeit zu erregen, müssen wir Schreckensszenarien anbieten, vereinfachte dramatische Kommentare abgeben und dürfen unsere eventuell vorhandenen Zweifel möglichst nicht erwähnen.“ Alles klar? </p>
<p><em>Michael Limburg: Klimahysterie – was ist dran? Der neue Nairobi-Report über Klimawandel, Klimaschwindel und Klimawahn. Thuß &#038; van Riesen Medienverlag GbR, Jena 2009. 158 Seiten. 12,90 Euro.</em></p>
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