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	<title>kpkrause.de &#187; Antidiskriminierung</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 18:51:55 +0000</pubDate>
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		<title>Gleichbehandlungsgesetz V</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 15:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Peter Krause</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Antidiskriminierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein „Job-Wunder“ nur für Bürokraten

Mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) kommt es auch zu  unnötigen, kostspieligen Prozessen. Nach wie vor wirft das AGG viele Rechtsfragen auf und bleibt Streitgegenstand (FAZ vom 7. Mai 2008). Die Äußerung von amtlicher Seite, eine Klagewelle sei ausgeblieben (FAZ vom 15. August 2008), ist noch lange nicht beruhigend. Dafür sorgen wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="Standard1" style="0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="'Times New Roman';">Ein „Job-Wunder“ nur für Bürokraten</span></strong></p>
<p class="Standard1" style="0cm 0cm 0pt;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="auto;"><span style="Arial;">Mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) kommt es auch zu <span style="yes;"> </span>unnötigen, kostspieligen Prozessen. Nach wie vor wirft das AGG viele Rechtsfragen auf und bleibt Streitgegenstand (FAZ vom 7. Mai 2008). Die Äußerung von amtlicher Seite, eine Klagewelle sei ausgeblieben (FAZ vom 15. August 2008), ist noch lange nicht beruhigend. Dafür sorgen wird schon das Verbandsklagerecht. Für arbeitslose oder unterbeschäftigte Anwälte ist das ein gefundenes Fressen.<span id="more-62"></span> Das ist es auch für die Versicherungswirtschaft. Für sie tut sich hier ein neues Geschäftsfeld auf. Wer nämlich Diskriminierungsklagen, verlorene Prozesse und hohe Schadensersatzzahlungen fürchten muß, benötigt entsprechenden Versicherungsschutz. Auch der kostet zusätzlic</span><span style="Arial;">h.</span><span style="Arial;"> Der Gerling-Konzern hatte Policen dafür schon 2006 entwickelt. Welche abenteuerlichen Exzesse und Belastungen hier möglich sind, zeigt, was in abschreckender Weise auf dem Gebiet Antidiskriminierung in den Vereinigten Staaten schon geschieht. </span></p>
<p class="Standard1" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="'Times New Roman';">Aufsehen hat eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshof (EuGH) erregt. Danach haftet ein Unternehmer für eine Diskriminierung sogar dann, wenn es kein identifizierbares Opfer gibt (C 54/07 vom 10. Juli 2008). So verlange es die EU-Richtlinie 200/43EG. Anlass war die Klage einer belgischen Antidiskriminierungsstelle gewesen, die ein belgisches Gericht dem EuGH vorgelegt hatte. Der Leiter eines Unternehmens, das Türen und Garagentore installiert, hatte öffentlich erklärt, er suche dringend Monteure, aber Marokkaner und andere Ausländer stelle er nicht ein; seine Kunden wollten die nicht ins Haus lassen. Wenn er die dann doch vorbeischicke, dann sagten ihm die Kunden, sie brauchten diese Tür nicht unbedingt von ihm. Seine Schlussfolgerung: „Dann kann ich mein Geschäft schließen.“</span></p>
<p class="Standard1" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="Arial;">Die vormalige Rot-Grün-Koalition und die Schwarz-Rote seit 2005 haben die EU-Vorgaben gefährlich überfrachtet, und die EU–Kommission will nun nachziehen (FAZ vom 3. Juli 2008). Die Folgen sind absehbar: Nicht die Wirtschaft, sondern die Bürokratie bekommt einen weiteren Wachstumstoß, statt Rechtsfrieden zu stiften, wird<span style="yes;">  </span>Rechtsunfrieden gesät. In zusätzlichen Gerichtsverfahren wird sich der Unfrieden niederschlagen. Alles dies schwächt die Wirtschaftskraft und belastet<span style="yes;">  </span>darum zusätzlich den Arbeitsmarkt. Der ist doch aber auf Entlastung dringend angewiesen. So kommt es nur zu einem „Job-Wunder“ für Bürokraten, nicht für produktive Arbeit. <span style="yes;"> </span></span></p>
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		<title>Gleichbehandlungsgesetz IV</title>
		<link>http://kpkrause.de/?p=58</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 15:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Peter Krause</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Antidiskriminierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiteres Dornenwerk für das dornenreiche Arbeitsrecht
Als wenn das Dickicht des deutschen Arbeitsrechts noch immer nicht dornenreich genug ist, fügt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) weiteres Dornenbuschwerk hinzu. So kann ein abgelehnter Job-Bewerber gegen einen Betrieb klagen, wenn er glaubhaft behauptet, er sei bei der Bewerbung diskriminiert worden. Dieses Recht steht ihm drei Monate lang nach Zugang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="Arial;">Weiteres Dornenwerk für das dornenreiche Arbeitsrecht</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="Arial;">Als wenn das Dickicht des deutschen Arbeitsrechts noch immer nicht dornenreich genug ist, fügt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) weiteres Dornenbuschwerk hinzu. So kann ein abgelehnter Job-Bewerber gegen einen Betrieb klagen, wenn er glaubhaft behauptet, er sei bei der Bewerbung diskriminiert worden. Dieses Recht steht ihm drei Monate lang nach Zugang der Ablehnung zu. Wer also Schadensersatz oder Entschädigungszahlungen an abgelehnte Bewerber nicht riskieren will, muss sich entsprechend dagegen wappnen. Das kostet Zeit, das kostet Geld. Auch verlangt das Gesetz, dass Unternehmen vorbeugende Maßnahmen zum Schutz vor Diskriminierungen ergreifen. Zum Beispiel sind sie verpflichtet, ihre Beschäftigten in der Antidiskriminierung extra zu schulen. </span></p>
<p><span id="more-58"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="auto;"><span style="Arial;">So wird das Einstellen, Befördern und Entlassen von Mitarbeitern noch mehr zur zeitlichen, finanziellen und rechtlich riskanten Last. So erschwert der Staat Neueinstellungen noch mehr, statt sie zu erleichtern. Und das ausgerechnet im Mittelstand, der als Job-Motor gilt, denn 80 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigt der Mittelstand. Unternehmen müssen jeden Kaufvertrag, jede Kundenkorrespondenz, jedes Mitarbeitergespräch, jeden noch so kleinen Auftragsvorgang tunlich so dokumentieren und archivieren, daß sie etwaige Klagen wegen Diskriminierung sicher abwehren können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;"><span style="Arial;">Große Unternehmen mit ihren Rechtsabteilungen mögen das geplante Regelwerk noch allein bewältigen und es wohl auch finanzieren können, aber der Mittelstandsunternehmer mit dreißig, fünfzig oder hundert Beschäftigten kann es nicht. Er kann sich auch nicht extra einen AGG-Beauftragten leisten, muss sich also selbst damit befassen. Das geht zeitlich zu Lasten des eigentlichen Geschäfts und neuer unternehmerischer Ideen. Und für alle, ob groß oder klein, bringt dieses AGG statt Schmieröl Sand ins Getriebe. </span></p>
<p class="Standard1" style="0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="'Times New Roman';"> </span></strong></p>
<p class="Standard1" style="0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="'Times New Roman';"> </span></strong></p>
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		<title>Gleichbehandlungsgesetz III</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 15:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Peter Krause</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Antidiskriminierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verlogenheit vom Bürokratie-Abbau-Versprechen
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) greift massiv in die Entscheidungsfreiheit von Unternehmen und Privatpersonen ein. Darüber hinaus beschert es für die private Wirtschaft nochmals ein Mehr an Bürokratie. Und dies, obwohl die gleiche Koalition auch einen (wenn auch dürftiges) Gesetz  zum Abbau bürokratischer Hemmnisse zustande gebracht und zu diesem Zweck auch einen Normenkontrollrat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="Standard1" style="0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="Arial;">Die Verlogenheit vom Bürokratie-Abbau-Versprechen</span></strong></p>
<p class="Standard1" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="'Times New Roman';">Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) greift massiv in die </span><span style="Arial;">Entscheidungsfreiheit von Unternehmen und Privatpersonen ein. Darüber hinaus beschert es für die private Wirtschaft nochmals ein Mehr an Bürokratie. Und dies, obwohl die gleiche Koalition auch einen (wenn auch dürftiges) Gesetz<span style="yes;">  </span>zum Abbau bürokratischer Hemmnisse zustande gebracht und zu diesem Zweck auch einen Normenkontrollrat installiert hat.<span style="yes;">  </span>Ausdrücklich ist dieses Bürokratie-Abbau-Gesetz „insbesondere“ dazu bestimmt, die „mittelständische Wirtschaft“ von zuviel Bürokratie zu befreien. Aber ausgerechnet diese mittelständische Wirtschaft wird von der Bürokratie, die dieses AGG zur Folge hat, besonders und geradezu lähmend belastet. Mit solcher Verlogenheit hat die CDU/CSU mit ihrer Koalition abermals an Glaubwürdigkeit verloren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;"><span style="Arial;">Die Zusatzarbeit für die Unternehmen fängt zum Beispiel an mit solchen Fragen: Wie formulieren wir künftig unsere Stellenausschreibungen? Wie unsere Absageschreiben, damit sie klage- und gerichtsfest sind? Wie dokumentieren wir unsere Personalentscheidungen und andere personelle Maßnahmen? Industrie- und Handelskammern haben auf die Rechtsfolgen besonders ihre Mitglieder aus dem Mittelstandslager zum Beispiel so aufmerksam gemacht:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;"><span style="Arial;"><span style="yes;"> </span>„Können Sie sich vorstellen, daß Sie Einstellungsgespräche juristisch wasserdicht nur noch unter Zeugen aus Ihrer Rechtsabteilung führen können? Daß Sie Schadensersatz zahlen müssen, wenn jemand glaubhaft macht, von Ihnen diskriminiert worden zu sein und Sie das Gegenteil nicht beweisen können? Daß Sie künftig Ihrer Kommunikation mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten penibel gerichtsfest dokumentieren müssen, um die Gefahr teurer Prozesse wegen vermeintlicher Diskriminierung abzumildern? Daß Gewerkschaften oder Betriebsrat Sie wegen Diskriminierung verklagen können, selbst wenn der vermeintlich Diskriminierte dies gar nicht will?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;"><span style="Arial;"> </span></p>
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		<title>Gleichbehandlungsgesetz II</title>
		<link>http://kpkrause.de/?p=45</link>
		<comments>http://kpkrause.de/?p=45#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 15:36:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Peter Krause</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Antidiskriminierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Massiver Eingriff in die Entscheidungsfreiheit
Die Große Koalition von CDU/CSU und SPD  sonnt sich in der Statistik, die weniger Arbeitslose und mehr Arbeitsplätze ausweist. Unter den Tisch fällt (meist auch in der medialen Berichterstattung), dass hierbei stark getrickst wird. Wer zwar irgendwie beschäftigt ist, davon aber nicht leben kann (wie die Ein-Euro-Jobber und die sogenannten „Aufstocker“), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="Standard1" style="0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="'Times New Roman';">Massiver Eingriff in die Entscheidungsfreiheit</span></strong></p>
<p class="Standard1" style="justify;"><span style="'Times New Roman';">Die Große Koalition von CDU/CSU und SPD <span style="yes;"> </span>sonnt sich in der Statistik, die weniger Arbeitslose und mehr Arbeitsplätze ausweist. Unter den Tisch fällt (meist auch in der medialen Berichterstattung), dass hierbei stark getrickst wird. Wer zwar irgendwie beschäftigt ist, davon aber nicht leben kann (wie die Ein-Euro-Jobber und die sogenannten „Aufstocker“), und wer statistisch nur als „arbeitssuchend“ eingestuft wird, zählt amtlich gleichwohl nicht zu den Arbeitslosen. Das Bemühen der Koalition um mehr Arbeitsplätze haben wir uns doch eigentlich anders vorgestellt.<span id="more-45"></span> </span></p>
<p class="Standard1" style="justify;"><span style="'Times New Roman';">Aber auch so hat man sich das wahrlich nicht vorgestellt: nämlich Gesetze zu stricken, die zwar für zusätzliche Beschäftigung sorgen, aber nur solche bei Anwälten, Betriebsräten, Gewerkschaften, Versicherungen und bei Gerichten, die ohnehin schon in der Prozessflut ertrinken und mehr Beschäftigung gar nicht suchen, während die wirklich Arbeitsuchenden<span style="yes;">  </span>leer ausgehen. </span></p>
<p class="Standard1" style="justify;"><span style="'Times New Roman';">Zu diesen kontraproduktiven Gesetzen gehört das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vom August 2006, eine in deutsches Gesetzeswerk umgesetzte EU-Vorgabe, also eine der inzwischen berüchtigten EU-Richtlinien. In diesem Fall liegen dem AGG sogar vier Richtlinien zugrunde. </span></p>
<p class="Standard1" style="justify;"><span style="'Times New Roman';">Doch das dort Vorgegebene hat Deutschland unnötig und gefährlich überschritten. </span><span style="Arial;">Dabei hatten CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag angekündigt, EU-Vorgaben künftig nur noch Eins zu Eins umzusetzen. Während die EU-Vorgaben ein Diskriminierungsverbot nur für die Merkmale Rasse, Geschlecht und ethnische Herkunft vorsehen, erstreckt sich das AGG im Zivilrecht zusätzlich auf die Merkmale Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexuelle Identität. Darüber, was aus dem Gesetzentwurf wieder zu streichen sei oder was nicht, war im Entwurfstadium. eine große politische Auseinandersetzung entstanden. <span style="yes;"> </span>Die CDU/CSU hätte das Gesetz lieber auf die absolut notwendigen Regelungen zusammengekürzt, also nur das umgesetzt, was die EU wirklich vorgab. Die SPD wollte am erweiterten Entwurf festhalten, Linksfraktion und Grüne die Regelungen sogar noch mehr erweitern. Nur der FDP passte das ganze Gesetz löblicherweise nicht. Inzwischen will die EU-Kommission auch die EU-Richtlinien auf das deutsche Übermaß bringen.</span></p>
<p class="Standard1" style="justify;"><span style="Arial;"> </span></p>
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		</item>
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		<title>Gleichbehandlungsgesetz I</title>
		<link>http://kpkrause.de/?p=38</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 17:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Peter Krause</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Antidiskriminierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die installierte Gesinnungsprüfung
Das Antidiskriminierungsgesetz heißt jetzt „Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)“. Ein schlechtes Gesetz wird nicht dadurch besser, daß man, um Harmlosigkeit vorzutäuschen, sein Etikett mit mehr Wohlklang ausstattet. Dabei ist dieses Gesetz, unter welchem Namen auch immer, alles andere als harmlos.  Auch im neuen Kleid bleibt das Vorhaben ein &#8220;Anti-Freiheitsgesetz&#8221;: Es ist das Gegenteil von Entbürokratisierung. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die installierte Gesinnungsprüfung</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;"><span style="Arial;"><span style="Arial;">Das Antidiskriminierungsgesetz heißt jetzt „Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)“. Ein schlechtes Gesetz wird nicht dadurch besser, daß man, um Harmlosigkeit vorzutäuschen, sein Etikett mit mehr Wohlklang ausstattet. Dabei ist dieses Gesetz, unter welchem Namen auch immer, alles andere als harmlos.  Auch im neuen Kleid bleibt das Vorhaben ein &#8220;Anti-Freiheitsgesetz&#8221;: <span style="bold;">Es ist das Gegenteil von Entbürokratisierung.</span> Es ist ein massiver Eingriff in die unternehmerische Entscheidungsfreiheit. Es ist ein Programm zur Verhinderung von Jobs im Mittelstand. Und trotz aller Beteuerungen im Koalitionsvertrag: Rot-Schwarz schießt weit über EU-Vorgaben hinaus.</span></span><span style="Arial;">Massiv greift es ein in die Vertragsfreiheit, gesteht sogar ein Verbandsklagerecht mit allen seinen absurden Folgen zu, führt zur Gesinnungsprüfung. Und jenen, denen es Gleichbehandlungsglück verheißt, wird es nicht nützen, eher schaden. </span>Die umfängliche Kritik mit<span style="yes;">  </span>ihrer Fülle an Vorhaltungen und Warnungen macht das offenkundig genug. Ebenso zeigt sich: Das Gesetz ist nicht nur schlecht, sondern auch gemeingefährlich.</p>
<p><span id="more-38"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;"><span style="Arial;">Gewiß ist ein Gebot zur Gleichbehandlung und Nicht-Diskriminierung notwendig, aber nur als ein Gebot – ohne Ansehen der Person – an den Staat, an seine Ämter, seine Behörden, seine Gerichte, nicht ein Gebot an den einzelnen Bürger gegenüber seinen Mitmenschen. Private Bürger untereinander müssen einander ungleich behandeln dürfen, auch wenn ihnen nur die Nase der anderen nicht paßt. Private Unternehmen, Verbände, Institutionen mit den darin beschäftigten Menschen müssen das gleiche Freiheitsrecht haben. Diese Ungleichheit müssen wir hinnehmen, haben wir ebenso zu ertragen (und zu schätzen) wie die, daß die Menschen individuell höchst verschieden sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="justify;"><span style="Arial;"> </span><span style="Arial;">Der Jurist </span><span style="Arial;">Wolfgang Philipp</span><span style="Arial;">, Mannheim, kommentiert das „Gleichbehandlungsgesetz mit dem Verdikt „die Wiederkehr der Inquisition“. Wo Ungleichbehandlung zur Drangsal wird, bietet hinreichenden Schutz das bestehende Recht. Vor allem die CDU/CSU wird Ärger bekommen, nämlich in den eigenen Reihen. Und zwar auf Dauer, wenn die tägliche Praxis in den kommenden Jahren konkret und hautnah ständig erlebt werden muß. Wohin hat sich die Union verirrt? Sie ist angekommen in der Rot-Grün-Koalition von zuvo</span><span style="Arial;">r.</span><span style="Arial;"> Das wird – Vorsicht: Sarkasmus - ihre Wähler schier begeistern.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="Arial;"> </span></p>
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