Muss man Freiheit begründen?

Mit dieser Frage hat sich der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Roland Vaubel beschäftigt – Freiheit ist nicht der ursprüngliche Naturzustand der Menschheit – Aber sie ist im gemeinsamen Interesse der einzelnen Menschen – Das klassische Freiheitsziel entspricht dem Selbstbestimmungsprinzip – Wie dieses Ziel zu begründen ist – Was 1759 schon Adam Smith erkannt hat – Was ist das größere Problem: der Fehlanreiz bei den Regierenden oder das Unwissen der Bürger? – Je mehr Menschen an einer Entscheidung beteiligt sind, desto schlechter sind sie informiert – Die unabsichtliche Nützlichkeit – Das Fazit: Freiheitliche Ordnung optimiert das Wissen und die Anreize

Aus: politikunterricht.de

Das Streben nach Freiheit ist uralt, und das Streben nach Freiheit bleibt ewig jung. Freiheit zu unterdrücken, leider ebenso. Sie als selbstverständlich zu nehmen, wenn man sie hat, und sie nicht zu verteidigen, wenn ihr Gefahr droht, ebnet der Unterdrückung den Weg. Deutschland befindet sich schon seit Jahren auf diesem Weg.  Im Drang zu vieler Bürger nach mehr Staat und umfänglicher (auch sozialer) Sicherheit wird immer mehr Freiheit zu Schanden geritten und kommt auf schleichende Weise abhanden. Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Stets ist die Freiheit gefährdet, daher ist sie ständig zu verteidigen. Was wir in Deutschland an Freiheit noch haben, ist längst weniger, als wir an Freiheit schon einmal hatten. Aber Freiheit ist notwendig. Das bedarf der Begründung.

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