Wie deutsche Politik produktive Arbeitsplätze ablöst durch unproduktive

Die bringen kein Geld, die kosten nur Geld

Weg mit der Braunkohle bedeutet weg mit ihren Arbeitsplätzen – und das in ostdeutschen Regionen, die mit üppigen Arbeitsplatzangeboten nicht gerade gesegnet sind. Stets gesegnet aber sind staatliche Interventionisten mit abgründigen Einfällen. Was dem Zauberer das aus seinem Ärmel gezauberte Kaninchen, sind für sie schnell aus dem Ärmel gezogene neue Gesetze. So liegt denn jetzt auch prompt ein solcher Gesetzentwurf vor.*) Er soll den bevorstehenden Verlust an Kohlearbeitsplätzen ausgleichen. Dafür sieht er neue Behördenarbeitsplätze vor. Der Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger Knapp­schaft-Bahn-See soll in sei­ner Re­gio­nal­di­rek­ti­on Cott­bus das Verwalten staatlicher Subventionsprogramme aller Art übernehmen. Hinter diesem Arbeitsplatz-Verlustausgleich  steht die Zusage der Bundesregierung, in die geschädigten Regionen 5000 Ar­beits­plät­ze der Bun­des­ver­wal­tung zu bringen. Typisch Politiker. Erst vernichten sie Arbeitsplätze, dann bieten sie künstlichen Ersatz. Aber das sind – anders als bisher – unproduktive Arbeitsplätze. Die bringen kein Geld, die kosten nur Geld. Auch dies eine Folge der verbohrten, irrationalen Klimaschutzpolitik. Die deutsche Wirtschaft muss doch kaputt zu kriegen sein – und mit ihr das Land.

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*) Er stammt aus dem Bundesarbeitsministerium von Hubertus Heil (SPD). FAZ vom 19. Juli 209, Seite 17 („Regierung verlagert Arbeitsplätze in den Osten“).

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1 Gedanke zu “Wie deutsche Politik produktive Arbeitsplätze ablöst durch unproduktive”

  1. Es sollten ein paar Steinkohlegruben wieder in Gang gesetzt werden. Als neue, zwangsverpflichtete Kumpel, könnte ich mir hier durchaus die Klimalügner und Umweltschützer vorstellen. Damit würden erstmals einen Beitrag für die Gesellschaft leisten und wir hätten sie aus den Augen, dem Ohr und den Zeitungen.

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