Quo vadis, FAZ?

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Eine Karikatur als ein Höhepunkt in der Hetzerei gegen die AfD – Der Aufstieg dieser Partei führt zu hektischen und hysterischen Reaktionen – Woran das AfD-Bashing der folgsamen Medien erinnert – Eine Umfrage: Angst haben die Deutschen vor allem Möglichen, nur nicht vor der AfD

Je mehr die AfD in den Umfragen zulegt, desto hysterischer reagieren Politiker der Altparteien und die ihnen folgsamen Medien. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass sie gegen diese Partei geradezu hetzen. Für diese folgsamen Medien sind Bezeichnungen wie Mainstream-Medien, System-Medien oder Lücken-Medien üblich geworden, und die damit Bedachten geben sich gekränkt und tun so, als ob sie partout nicht wüssten, warum ihnen solches angetan wird. In diesen Medienpfuhl hat sich leider auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) begeben. Neulich war dort ein Höhepunkt der Hetzerei in Form dieser Karikatur zu erleben:

Quo vadis, FAZ?

Karikaturen und Satiren dürfen (fast) alles. Sie dürfen ungerecht sein, bissig, sie dürfen verletzen. Karikaturen stehen für Meinungsfreiheit. Diese Freiheit deckt auch Karikaturen, wenn sie geschmacklos sind und infam. Diese Karikatur ist infam. Mit dem scheinbar witzigem Spruch auf dem imaginären AfD-Wahlplakat „Deutsche kauft nicht bei Flüchtlingen“ wird bewusst die Parallele zum Deutschland der Nazi-Zeit gezogen, als dessen Regime damals die Juden auch mit dem Spruch verfolgten „Deutsche kauft nicht bei Juden“. Damit rückt die Karikatur die AfD nicht nur in Nazi-Nähe, sondern insinuiert Gleichsetzung mit den Nazis. Sie verstärkt diese Unterstellung, indem sie den karikiert erkennbaren Alexander Gauland sagen lässt, er finde den Spruch „ein Ideechen zu verbindlich“ und verlange von der Werbeagentur ein Überarbeiten. Da die AfD nun wirklich nichts mit Nazis zu tun hat und zu tun haben will, wird die Karikatur zur Lüge. Damit überschreitet sie, was sie darf. Und richtet sich selbst. Und die FAZ richtet sich selbst gleich mit, weil sie mit der Karikatur offenbart, wie sie gegen diese Partei Stimmungsmache und Propaganda betreibt. Deren Politik-Redaktion sollte in diesem Zusammenhang bedenken, was ihr Feuilleton-Kollege Daniel Deckers einmal so formuliert hat: „Es gibt keine absolute, schrankenlose Meinungsäußerungsfreiheit.“ Auch das Grundrecht der Meinungsfreiheit sei ein Recht, das seine Schranken in anderen Grundrechten respektive Klugheitsregeln finde. „Soll jeder zu allem seinen Senf dazu geben – oder hat Meinungsfreiheit auch etwas mit Zurückhaltung zu tun?“ (FAZ vom 24. Februar 2015 über die Grenzen der Satire hier)

Woran das AfD-Bashing der folgsamen Medien erinnert

Aber wie gesagt, das einst renommiertere Blatt steht mit der AfD-Verleumdung nicht allein. Die anderen „System-Blätter“ treiben es nicht anders, teils auch noch niveauloser. Dabei verlieren sie an Auflage immer weiter. Dies nicht nur, weil die Leser ins Internet abwandern, sondern auch weil sie die Einseitigkeit und Indoktrinierung von Berichterstattung und Kommentierung nicht mehr ertragen. Und bei dem einhelligen „AfD-Bashing“ fühlt man sich an Ovids quamvis sint sub aqua sub aqua maledicere temptant erinnert. Die von der Göttin Latona in Frösche verwandelten lykischen Bauern erkennen ihr Vergehen gegenüber der Göttin nicht. Daher: Obwohl unter Wasser, versuchen sie doch (die Göttin) weiter zu schmähen. Und so schmähen auch jene Blätter die AfD weiter, obwohl sie mit ihren sinkenden Auflagen sinnbildlich wie die Ovid’schen Frösche ebenfalls unter Wasser (sub aqua sub aqua) sind und von ihrem quakenden Schmähen nicht lassen können und besser daran täten, sich zu journalistischen Tugenden zurückzubesinnen, stattdessen aber ihr eigens Grab weitergraben.

Eine Umfrage: Angst vor allem Möglichen, nur nicht vor der AfD

In der gleichen FAZ-Ausgabe übrigens, in der die Karikatur erschien, berichtet die Zeitung von einer Studie der R+V Ver­si­che­rung über „die Ängs­te der Deut­schen“. Danach haben die Deutschen gro­ße Angst vor Über­for­de­rung der Po­li­ti­ker (61 Pro­zent), Angst vor Ter­ro­ris­mus (59 Pro­zent), Angst vor den Kos­ten der EU-Schul­den­kri­se (58 Pro­zent), Sor­gen vor po­li­ti­schem Ex­tre­mis­mus (57 Pro­zent), vor Na­tur­ka­ta­stro­phen (56­ Pro­zent), vor Schad­stof­fen in Nah­rungs­mit­teln (55­ Pro­zent) und da­vor, im Al­ter ein Pfle­ge­fall zu sein (52 Pro­zent). Auch viele weniger große Ängste und Sorgen werden prozentual aufgeführt. Nur eine Angst fehlt darin: Angst vor der AfD. Die verbreiten nur die „System-Medien“.

 

 

 

 

 

 

 

5 Gedanken zu “Quo vadis, FAZ?

  1. Ironischerweise gibts so einen Aufruf tatsächlich, aber nicht von der AfD:
    Der deutsche Grünen-Politiker Matthias Oomen schockte via Twitter mit einem Boykott-Aufruf für Sachsen: „Habe ich heute schon erwähnt, dass man in Sachsen keinen Urlaub machen und auch sonst kein Geld ausgeben sollte?
    Tja, Pech gehabt, liebe FAZ: Wer sind jetzt die Hetzer?

  2. Die „Agit-Prop“–Methoden der linken Pseudodemokraten (und der Kanzlerin) werden immer primitiver. Die „AfD“ sollte jedoch – trotz des relativ schnellen Aufbaus – allmählich klar sagen, worin der Unterschied zwischen „Neu–Rechten“ und Nationalsozialisten bzw. Faschisten besteht. Hier wäre der Parteiphilosoph Marc Jongen u.A. gefordert.

  3. @Werner N.

    Wenn wir übereinstimmen, dass die AfD vielleicht eine Alternative ist – uns also etwas Luft vor dem internationalistischen Parteienblock verschafft der sich immer totalitärer aufführt – gibt es nur 2 Dinge die jetzt unbedingt umgesetzt werden müssen:
    1. Wachsen, wachsen, wachsen – sodass Bündnisse des Parteienblocks zu keinen Regierungsmehrheiten mehr führen können
    2. Jeglicher Gewaltanwendung lautstark abschwören – aber den Finger immer wieder auf die der Linksextremen legen – und Bündnisse/Demonstrationen mit gewaltaffinen Gruppen unbedingt vermeiden.

    Debatten mit Distanzeritis über tatsächliche oder vermeintliche Lagerunterschiede sind ggw. absolut kontraproduktiv. Sie führen nur zu internen Streitereien. Bessere Munition könnte man dem globalistischen Lager nicht liefern. Da sollte man sich die Linken als Beispiel nehmen, die schlagen immer vereint. Gewaltakte gegen Andersdenkende werden so zur Notwehr gegen Neonazis umgedichtet. Wenn dazu überhaupt ein Bedauern geäußert wird dann bestenfalls halbherzig.
    Die Zeit drängt, die Amtszeit von Trump muss genutzt werden um den Durchbruch zu erzielen. Für jedermann sichtbar gibt es dort eine offizielle Regierung und eine des tiefen Staates welche die Restauration der CIA-Obama-Clinton-Clique betreibt (= EU-Apologeten). Ausgang ungewiss!

    Ich hoffe der Ernst der Lage ist allen Aufgewachten bewusst. Es droht uns die endgültige Fremdbestimmung durch private Schiedsgerichte und Diktate von Weltorganisationen welche vom Finanzkapital okkupiert sind.
    http://www.voltairenet.org/article202793.html
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/08/03/der-einfluss-der-internationalen-grosskonzerne-auf-den-globalen-migrationspakt-der-uno/#more-4916

    Unbedingt will man die Nation in einem EU-Bundesstaat liquidieren. Dazu ist jedes Mittel recht, Aufruhr inbegriffen. Weshalb die vielen messertragenden jungen Männer?

    Wenn man die (eher unbekannte) Rede von Churchill in der Royal Albert Hall vom 14.5.1947 kennt kann man vielleicht ermessen weshalb das 20.Jh. so katastophal verlaufen ist.
    https://www.geolitico.de/2014/03/26/europa-ist-ein-machtprojekt/

    Ach ja, die FAZ, hinter der ja bekanntlich mal ein kluger Kopf gesteckt hat. Das ist lange her.
    Schon etliche Jahre vor dem Tod von Schirrmacher hatte ich mein Abonnement gekündigt. Die Bahners u. Co. wurden mir zuviel.

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