Die AfD macht Schule

Eine alternative Partei inzwischen auch in Schweden: die Alternativ för Sverige (AfS) – Entschlossen gegen Einwanderung und Multikulti – Die Einwanderung für Schweden eine Katastrophe – Die Warnung von Enoch Powell 1968, die sich bewahrheitet hat, ihn aber politisch zum Außenseiter machte – Ganze Stadtteile in Schweden an islamische Milizen und ‚Scharia-Polizisten’ verloren – Ist The Point of no Return in Schweden schon erreicht?

Man bekommt ja nicht immer alles gleich sofort mit. Die Info-Flut … Also: Die AfD macht Schule. Es gibt sie nicht mehr nur in Deutschland, sondern inzwischen auch in Schweden als AfS. Zu lesen war das im täglichen Online-Info-Brief Unser Mitteleuropa: „Schweden hat seit März eine neue patriotische und einwanderungskritische Partei namens „Alternative für Schweden“ (AfS, auf Schwedisch ‚Alternativ för Sverige“). Gründer ist der ehemalige Vorsitzende der Jugendorganisation der Schwedendemokraten, Gustav Kasselstrand. Er wurde 2015 von den Schwedendemokraten ausgeschlossen. Die Partei trennte sich damals wegen ideologischer Differenzen von ihrer gesamten Jugendorganisation.“ Mag sein, dass auch andere über die neu gegründete schwedische Partei berichtet haben. Doch nicht etwa gar die Lückenmedien? Wie auch immer, aufgefallen ist mir die Nachricht erst im besagten Info-Brief.

Entschlossen gegen Einwanderung und Multikulti

Unser Mitteleuropa*) schreibt weiter: „Die AfS tritt deutlich entschlossener gegen Einwanderung und Multikulti auf als die Schwedendemokraten. Kasselstrand hat einen ‚Rückwanderungsplan’ erstellt, den er am 4. Juli in der Zeitung Fria Tider vorstellte. Nach diesem Plan sollen 500.000 Einwanderer Schweden verlassen. Kasselstrand sieht darin „500.000 Gründe, die Alternative für Schweden zu wählen“. Was die AfS vorhat, sieht sehr radikal aus. Das Asylsystem will sie komplett abschaffen und die 289 000 Asylanten mit positiv abgeschlossenem Verfahren und Aufenthaltstitel sowie deren Angehörige fast alle ausweisen – ausgenommen unentbehrliche Fachkräfte geben, die perfekt Schwedisch sprechen und unbescholten sind. In bestimmten Fällen sollen sogar schon eingebürgerte Einwanderer die schwedische Staatsbürgerschaft wieder verlieren und ausgewiesen werden. Gemeint sind damit Schwerkriminelle, Wiederholungstäter, Langzeitarbeitslose und Personen, die nicht Schwedisch können und ihren Verpflichtungen generell nicht nachkommen. Der ganze Text hier.

Die Einwanderung – für Schweden eine Katastrophe

Parteigründer Kasselstrand selbst schreibt in Fria Tider zusammen mit seinem Parteikollegen Jeff Ahl, die Einwanderung sei eine Katastrophe für Schweden. „Es waren die alten Parteien, die die Probleme geschaffen haben, aber wir werden sie lösen.“ Die Einwanderung sei auf die Rückkehr zu verlagern. „Unser Ausgangspunkt für den Plan ist, dass er für einen Zeitraum von sechs Jahren umgesetzt werden kann. In diesem Zeitraum sind auch alle notwendigen Gesetzesänderungen erforderlich, damit der Rückführungsprozess durchgeführt werden kann. … Schweden muss dringend mit den Empfängerländern zusammenarbeiten, damit die Rückkehr so ​​reibungslos wie möglich vonstatten geht.

Die Warnung von Enoch Powell 1968, die sich bewahrheitet hat

Kasselstrand und Ahl erinnern an Enoch Powell: „1968 warnte der britische Politiker Enoch Powell in einer berühmten Rede vor den Folgen einer groß angelegten Immigration. Heute, 50 Jahre später, können wir sehen, dass er mit seiner Dystopie rechtgehabt hat. Aber er war auch ein Optimist, der es wagte zu glauben, dass unser Schicksal in unseren eigenen Händen liegt: ‚Zu oft sagen uns heute die Leute: Das ist nicht möglich, das ist nicht möglich. Ich sage: Was im Interesse unseres Landes ist, ist immer möglich! Wir haben nichts zu fürchten außer unsere eigenen Zweifel.’ Heute sind Enoch Powells Worte aktueller denn je. Die alten Politiker haben Schweden in eine extrem schwierige Situation gebracht, mit Problemen, die sie niemals lösen können. Aber jemand muss es tun, und wir haben sowohl den Willen als auch den Plan, der erforderlich ist.“

Die Rede, die Powell politisch zum Außenseiter machte

Über Powell schrieb Konrad Adam in der Tageszeitung Die Welt am 18. Juli 2005: „Unter den britischen Konservativen der Nachkriegszeit war Enoch Powell eine der faszinierendsten Gestalten.“ Schnell und stetig sei er in der Politik und bei den Tories so lange aufgestiegen, „bis er im Jahre 1968 seine Birminghamer Rede hielt, in der er die britische Einwanderungspolitik als tödliche Gefahr für die Zukunft seines Landes beschrieb. Die Folge war, daß ihn Edward Heath, damals Führer der Konservativen im Unterhaus, aus seinem Schattenkabinett verbannte. So wurde Powell, in dem viele schon den künftigen Premier gesehen hatten, zum Außenseiter der englischen Politik. Seine Rede war ein Bekenntnis zu dem, was auch deutsche Politiker schwören, wenn sie ihren Amtseid leisten: zu der Verpflichtung, den Nutzen des Landes zu mehren und Schaden von ihm fernzuhalten. In der forcierten Zuwanderungspolitik erkannte Powell einen Verstoß gegen diese Pflicht. Durch simple Hochrechnung sagte er seinen Landsleuten eine Zeit voraus, in der sie nicht mehr Herren im Haus sein würden. Den Multikulturalismus, der damals allerdings noch nicht so hieß, hielt er für einen gefährlichen Spleen, die Integration für gescheitert.“ Den ganzen Text der damaligen Kolumne von Konrad Adam finden Sie hier.

Ganze Stadtteile in Schweden an islamische Milizen und ‚Scharia-Polizisten’ verloren

Vor einem Jahr (am 28. Juli 2017 hier) berichtete Unser Mitteleuropa, Schweden verliere den Bürgerkrieg gegen den Islam: „Die staatlichen Behörden sind überfordert mit der Situation, rufen mittlerweile offen um Hilfe. In einigen Stadtteilen sind ‚No-Go-Areas’ entstanden, Bezirke, in denen nicht einmal mehr die Polizei agieren kann. … Dan Eliasson, Schwedens oberster Polizeikommissar, fleht mittlerweile seine Männer im Fernsehen um Hilfe an: ‚Helft uns, helft uns!’ Der Experte Johan Patrik Engellau, der schon mit Organisationen wie der UN zusammenarbeitete und Träger des Königlichen Seraphinenordens ist, sieht schwarz: ‚Ich fürchte, das ist das Ende des gutorganisierten, anständigen und egalitären Schweden, das wir bis heute kennen. Mich persönlich würde es nicht überraschen, wenn wir in einer Art Bürgerkrieg enden. An manchen Orten findet dieser Bürgerkrieg bereits statt’, so Engellau. Die Staatsgewalt verliert ganze Viertel und Stadtteile an muslimische Milizen und ‚Scharia-Polizisten’. Diese Gebiete werden als utenforskap, was soviel bedeutet wie ‚ausgegliedertes Gebiet’ bezeichnet. In diesen Gebieten herrscht eine Mischung aus dem Recht des Stärkeren und der Scharia. Die Eskalation der Lage zieht sich aber deshalb noch hinaus, weil die linksfeministische Regierung dem Islam keinen Widerstand entgegensetzt.“

The Point of no Return – in Schweden schon erreicht?

Und noch ein weiteres Mal zitierte der Online-Brief Unser Mitteleuropa Engellau: „Die Regierung hat immer noch nicht begriffen, dass sie die Kontrolle verloren hat. Es gibt einen Punkt, an dem man bestimmte Entwicklungen nicht mehr stoppen kann. Ich weiß nicht, ob Schweden diesen Punkt in Sachen Immigration bereits erreicht hat, aber ich befürchte, wir stehen ganz knapp davor. Wenn wir jetzt und heute klar und deutlich handeln, die Einwanderung sofort stoppen und aufhören den Multikulturalismus weiter zu fördern, können wir es noch schaffen, Schweden zu retten.“

Auch Deutschland wäre noch zu retten – wenn es denn die Deutschen auch wollten. Ihre Politiker und deren Parteien wollen es offenkundig nicht. Ausgenommen die Politiker der AfD.

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*) Wer steckt hinter Unser Mitteleuropa? Chefredakteur Wilhelm J. Schnabel schreibt: „Wir sind eine Gruppe patri­o­tisch gesin­nter Menschen aus Deutschland, Österreich und Ungarn, die sich zusam­menge­fun­den haben, weil sie sich – speziell in Anbetracht der aktuellen Bedrohung Europas durch die sog. „Asylkrise“ – berechtigte Sorge um die Zukunft ihrer Heimatländer machen und dieser Sorge Ausdruck ver­lei­hen möchten. Unsere anfangs hochgesteck­ten Erwartungen an die EU haben sich lei­der vielfach nicht bestätigt und auch die Politik der Regierungen in unseren Ländern, in den meis­ten Fällen reine Klientelpolitik und devotes Verhalten gegenüber der EU-Führung, lässt aus unserer Sicht vieles zu wün­schen übrig. Wir engagieren uns daher in den Reihen der nationalen Opposition und patri­o­tis­cher Bewegungen, weil wir der Meinung sind, dass Macht Kontrolle braucht und dass auch ein bessere Korrektive gegenüber der Brüsseler Bürokratie gefun­den wer­den muss. Wir finden es darüber hin­aus skan­dalös, dass es im Bereich der Mainstream-Medien fast keine aus­geglich­ene, objek­tive Berichterstattung mehr gibt, da die Mehrzahl dieser Medien „Vorgaben von oben“ fol­gen oder sich einer „inter­nen Zensur“ unter­w­er­fen, um gewisse für die Menschen äußerst rele­vante Tatsachen aus der Berichterstattung auszublenden. Wir sind der Überzeugung, dass es wichtig ist, unseren Mitbürgern die Wahrheit mitzuteilen. Eine objek­tive und tabufreie Berichterstattung über die aktuellen Geschehnisse in Europa ist heute wichtiger denn je. Sie finden daher auf unserer Webseite aktuelle Meldungen zumeist aus Ungarn, Österreich und Deutschland, aber auch über Zivilorganisationen oder Einzelpersonen, deren Zielsetzungen wir begrüßen und unter­stützen. … Für unseren täglichen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmelden. Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stützen wollen, kön­nen Sie dies gerne per Paypal oder auch in kon­ven­tioneller Form per Bankzahlschein machen. IBAN: HU48 1355 5555 1355 2010 0001 4057, BIC: KODBHUHB, Unser Mitteleuropa.“

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1 Kommentar zu “Die AfD macht Schule”

  1. “ ausgenommen unentbehrliche Fachkräfte geben, die perfekt Schwedisch sprechen und unbescholten sind. In bestimmten Fällen sollen sogar schon eingebürgerte Einwanderer die schwedische Staatsbürgerschaft wieder verlieren und ausgewiesen werden. Gemeint sind damit Schwerkriminelle, Wiederholungstäter, Langzeitarbeitslose und Personen, die nicht Schwedisch können und ihren Verpflichtungen generell nicht nachkommen.“

    An diesen Punkten sieht man, warum auch dieser Ansatz Keine („K“) Lösung ist.

    Nur weil jemand nicht kriminell war, bisher, die Sprache spricht und eine Fachkraft“ ist, sagt das absolut GAR nichts über seine Assimilierung aus, oder die seiner Familie – und die wollen sie doch nicht zerreißen, oder sie „Nazi“?

    Nur wenige ausbürgern, also die Masse bleibt, weil es ja „echte“ Schweden sind, die durch staatskriminelle Taten eingebürgert wurden und das kann man ja nicht alles rückgängig machen.

    Am langen Ende ist dies nur die übliche, langsame Umvolkung über die Geburtenrate und daher das gleiche Ende, wie das bei den Systemparteien, nur später und damit eben Keine Lösung, sondern eine Scheinlösung.

    Aber das merkelt ihr dann, wenn das gemacht werden sollte und genug Zeit verstrichen ist, also zu spät.

    Und was passiert, wenn eine andere Regierung gewählt wird, die dann alle deportierten Goldstücke wieder zurückholt, davon reden wir gleich gar nicht.

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