Her mit dem Islam, fort mit dem Christentum

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Unsere Anti-Nazis als Vollstrecker einer Idee Hitlers, der das Christentum für eine verweichlichte, weinerliche Religion von Schwächlingen hielt – Das Buch des Historiker Motadel über „Die islamische Welt und das Dritte Reich“ – Hitler, der den Islam als starke und aggressive Krieger-Religion verherrlichte – Voll auf Hitlers islamophilem Kurs – Das neue Buch von Thilo Sarrazin: Feindliche Übernahme

Was haben Anti-Nazis mit dem Nazi Hitler gemeinsam? Hitler hat den Islam bewundert, und unsere Anti-Nazis tun es offensichtlich ebenfalls, denn sie holen ihn nach Deutschland. Wenn man sieht, wie die vorgeblichen Anti-Faschisten („Antifa“), wie Linksextreme, wie linke und grüne Partei, wie Sozialisten aller politischer Couleur offenkundig die deutschen Grenzen gerade auch für den Zustrom von Muslimen weit geöffnet lassen wollen, dann lässt sich eine andere Folgerung schwerlich ziehen, dann drängt sich auf, was sie wollen: Her mit dem Islam, fort mit dem Christentum. Auch Hitler hatte mit dem Christentum nichts am Hut: eine Religion für Schwächlinge. Nun vollziehen ausgerechnet die Anti-Nazis, was der Nazi Hitler nach seinem „Endsieg“ offenbar vorhatte. Sie alle nun als Vollstrecker einer Hitler-Idee für die Zeit nach dem „Endsieg“? Ganz schön komisch.

Weil der Islam nach Ansicht Hitlers Kämpfer verehrt und Schwächlinge verachtet

Wie ich auf das Thema komme? Ein Leser hat mir geschrieben. Zu einem einschlägigen Beitrag in Focus Online hatte er folgende Leserzuschrift verfasst: „Protest der Kirche, den wollte Hitler immer vermeiden bis zu der Zeit nach dem ‚Endsieg’. Deshalb stellte er die großen Kirchen ruhig. Zunächst mit dem Reichskonkordat von 1934, wo er den Kirchen die Einführung einer Kirchensteuer bot, damit im Gegenzug die Kirchen ihn nicht kritisieren. (Diese Steuer gibt es heute noch. Es ist die Kirchensteuer). Hitler hielt das Christentum für eine verweichlichte, weinerliche Religion von Schwächlingen. Deshalb wollte er nach dem Endsieg eine von ihm bewunderte Religion in einer germanisierten Form zur Staatsreligion machen, weil diese Religion den Kämpfer verehrt, Schwächlinge verachtet und Verbrecher streng bestraft. Hitler hatte feste Pläne in Deutschland den Islam als Staatsreligion einzuführen.“

Zuschrift von Focus Online geprüft und abgelehnt

Allerdings mochte Focus Online diese Zuschrift nicht veröffentlichen. Die (automatisierte) Begründung dafür liest sich so: „Ihr Beitrag wurde von uns nach Prüfung durch einen Administrator nicht veröffentlicht. Es gibt mehrere mögliche Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben. Nutzer-Kommentare werden abgelehnt, wenn sie

1. nicht der Netiquette entsprechen, die Sie hier nachlesen können: https://www.focus.de/community/netiquette

2. eine Antwort auf einen Kommentar darstellen, jedoch nicht über das Antwort-Feld eingegeben wurden.
3. weit über den Artikel-Inhalt hinausgehen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Art von Austausch nicht im Rahmen der Artikel-Kommentierung stattfinden kann.
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Der Kommentar zur Ablehnung

Alle vier Ablehnungsmöglichkeiten treffen auf jenen Leser erweislich nicht zu. Mir gegenüber kommentierte er die Ablehnung so: „Das völlig ‚unabhängige’ Medium  ‚Focus Online’  hat schon mehrfach einen Kommentar im Sinne des heutigen abgelehnt. An der Netiquette kann es nicht liegen. Eher daran, . dass sie nicht wissen, wie sie es auf die Reihe bringen sollen, dass die wirklichen Nazis im Dritten Reich den Islam wollten, während heute die bekennenden Antinazis auch den Islam hätscheln und lieben und ihn als Staatsreligion herbeisehnen, dabei jene, die den Islam in Deutschland nicht wollen (AfD), unter anderem auch deshalb  als ‚Nazis’ verunglimpfen. Ein quasi unlösbarer Widerspruch.“

Das Buch des Historiker Motadel über „Die islamische Welt und das Dritte Reich“

Der Vorfall liegt schon etwas zurück (Mai), aber pikant und daher mitteilenswert ist, dass Focus Online nicht als unwahr leugnen kann, worauf der Leser aufmerksam macht, denn über Hitlers Islam-Bewunderung hat Focus Online selbst berichtet, nämlich unter der Überschrift „Hitler und der Islam“ am 26. Dezember 2017 (hier). Darin ist zu lesen: Hitler „verglich gerne das Christentum, das er ablehnte, mit dem Islam, dem er viel Positives abgewinnen konnte. Er war beispielsweise der Ansicht, dass Vorschriften, nach denen Menschen Waschungen vornähmen, bestimmte Getränke mieden, mit der Sonne aufstünden oder auf die Spitze von Minaretten stiegen, von intelligenten Menschen erdacht worden seien. Er begrüßte auch den „Aufruf zum mutigen Kampf“ im Islam. Den Islam sah er als aggressiv und stellte ihm den „verweichlichten“ Katholizismus gegenüber. Und während im Paradies der „Muselmanen“ Wein in Strömen fließe, freuten sich die Christen doch nur darauf, ein ‚Halleluja’ singen zu dürfen. ‚Der Mohammedanismus könnte mich noch für den Himmel begeistern’, so Hitler.“ Der Beitrag bezog sich dabei auf das Buch des deutschen Historikers David Motadel (London School of Economics and Political Science) mit dem Titel Für Prophet und Führer – Die islamische Welt und das Dritte Reich (Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2017, 568 Seiten, 30 Euro, ISBN 9783608981056).

Hitler, der den Islam als starke und aggressive Krieger-Religion verherrlichte

Über das Buch von Motadel hat zuvor im März auch die Basler Zeitung in einem Interview mit dem Autor berichtet.*) Der Titel des von Hansjörg Müller, London, geführten Gesprächs lautet „Adolf Hitler verherrlichte den Islam“. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Müller fragt: „Einige führende Nazis scheinen vom Islam regelrecht begeistert gewesen zu sein: Heinrich Himmler sprach von einer «Heldenreligion», die «für Soldaten praktisch und sympathisch» sei. Da wird eine merkwürdige Mischung aus romantischen Ideen und Zynismus sichtbar. Was überwog?“

Motadel antwortet: „Eindeutig der Zynismus. Aber da war schon auch ein tieferes Interesse: Hitler kam in seinen Tischgesprächen immer wieder auf den Islam zu sprechen, interessanterweise fast immer dann, wenn er über Religion im Allgemeinen sprach. Den Islam, den er als starke und aggressive Krieger-Religion verherrlichte, stellte er einem angeblich verweichlichten Katholizismus gegenüber. So gesehen diente ihm der Islam auch im Diskurs vor allem als Mittel zum Zweck.“

Müller fragt: „Im kleinen Kreis schwärmte Hitler ja auch vom Wein und den Jungfrauen, die den Muslims für die Zeit nach dem Tod versprochen würden. Der Islam, so sagte er, könnte selbst ihn noch für die Religion begeistern. Beeinflussten solche Gefühle seine Politik?“

Motadel antwortet: „Das glaube ich nicht. Der klarste Indikator dafür ist, dass die deutschen Bemühungen, Muslime als Verbündete zu gewinnen, wie gesagt erst relativ spät einsetzten. Aber die Tatsache, dass die NS-Elite eben nicht ideologisch islamfeindlich war, war schon eine notwendige Voraussetzung für diese Strategie. Hätte Hitler den Islam gehasst wie das Judentum, wäre diese Politik natürlich nicht möglich gewesen.“ Das ganze Interview hier.

Voll auf Hitlers islamophilem Kurs

Der Islamkritiker und als Journalist auftretende Michael Mannheimer**)  schrieb über die Haltung der politisch linken Szene in Deutschland gegenüber dem Islam polemisch und rigoros schon 2012: „Unsere linken Systemmedien sind voll auf Hitlers islamophilem Kurs. In ihrem Hass gegen das Christentum und ihrer Bewunderung des Islam ist die Linke Deutschlands der wahre Nachfolger Adolf Hitlers. Linke glorifizieren den Islam wie dazumal Adolf Hitler. Sie sind seine wahren Nachfolger Spiegel, Stern, taz und Co stellen sich – je stärker der berechtigte Widerstand gegen den islamischen Totalitarismus wird – umso stärker schützend vor diese Pseudoreligion, die Frauen als Menschen zweiter Klasse definiert und alle Nichtmuslime zum Töten freigibt. Mehr noch: Sie verherrlichen den Islam als friedliche Religion, während sie uns Islam-Aufklärer als ‚Rassisten’, ‚Islamhasser’ und ‚Rechtspopulisten’ beschimpfen. Der Hass gegen das Christentum und die Unterstützung des Islam ist das einigende Band zwischen Hitler und dem proislamischen linken Establishment.“ Der ganze Mannheimer-Text vom 31. Dezember 2012 hier.

Thilo Sarrazin: Feindliche Übernahme

Ende August erscheint ein neues Buch von Thilo Sarrazin: Feindliche ÜbernahmeWie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht.***) Der Verlagstext dazu lautet: „Das Zurückbleiben der islamischen Welt, die Integrationsdefizite der Muslime in Deutschland und Europa sowie die Unterdrückung der muslimischen Frauen sind eine Folge der kulturellen Prägung durch den Islam. Das zeigt Thilo Sarrazin in seinem neuen Bestseller. Auch Deutschland muss sich diesen Tatsachen stellen, wächst doch der Anteil der Muslime in Deutschland und Europa durch Einwanderung und anhaltend hohe Geburtenraten immer weiter an. Bei einer Fortsetzung dieses Trends sind die Muslime hier auf dem Weg zur Mehrheit. Unsere Kultur und Gesellschaft lassen sich nur schützen, indem die weitere Einwanderung von Muslimen gestoppt und die Integration der bei uns lebenden Muslime mit robusten Mitteln vorangetrieben wird. Denn alle Tendenzen, den Islam zu reformieren, sind bisher weitgehend gescheitert. So gibt es in keinem Land, in dem Muslime in der Mehrheit sind, Religionsfreiheit und eine funktionierende Demokratie. Stattdessen leidet die islamische Welt als Ganzes unter einem explosionsartigen Bevölkerungswachstum, und ihre Fanatisierung nimmt ständig zu. Thilo Sarrazin spannt einen Bogen von den Aussagen des Korans zur mentalen Prägung der Muslime, von da weiter zu Eigenarten und Problemen muslimischer Staaten und Gesellschaften und schließlich zu den Einstellungen und Verhaltensweisen von Muslimen in den Einwanderungsgesellschaften des Westens.“

Religiöser Fanatismus, mangelnde Integration, Unterdrückung der Frau, fehlende Demokratie und das Zurückbleiben der islamischen Welt sind Folgen der kulturellen Prägung durch den Islam. Die weitere Einwanderung von Muslimen muss beendet und die Integration von in Deutschland schon anwesenden Muslimen vorangebracht werden.

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*) Hansjörg Müller über Motadel: „Den Namen wird man sich merken müssen, lautet eine populäre Phrase, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn irgendjemand irgendwo fulminant die öffentliche Bühne betritt. Im Fall von David Motadel trifft der Satz zu. Gerade einmal 36 Jahre alt ist der deutsche Historiker, doch bereits sein erstes größeres Werk, das 2014 auf Englisch und im Herbst auf Deutsch erschien, hat ihn bekannt gemacht.  ‚Herausragend’ nannte Ian Kershaw, der große britische Hitler-Biograf, Motadels Studie über Nazis und Muslime. Der Brisanz des Themas ist sich Motadel, der an der London School of Economics lehrt, wohl bewusst. Um sich nicht angreifbar zu machen, habe er akribisch darauf geachtet, dass seine Recherchen wirklich «wasserdicht» seien, erklärt er im Gespräch. Das mag den gigantischen Anmerkungsapparat von fast 170 Seiten erklären. (Quelle hier).

**) Über Michael Mannheimer hier, sein Blog hier.

***)  Thilo Sarrazin: Feindliche ÜbernahmeWie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht. Finanzbuch-Verlag FBV, München  2018. 450 Seiten. 24,99 Euro. ISBN: 9783959721622  Vorbestellen können Sie das Buch hier.

 

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