„Der Ort, den wir als Gesellschaft definieren“ – Brauchtum, Traditionen – das ist ihm erst einmal fremd – Heimat ist für ihn ein „belasteter Begriff“ – Menschen wie Habeck spielen sich auf als Vormund gegenüber allen anderen – Nun nach ihrem Wahlerfolg will Habeck Begriffe wie Heimat und Deutschland nicht der AfD überlassenHeimat, grün definiert, ist für Habeck gut, Heimat, AfD-definiert igittigitt

Wenn ein Deutscher gefragt wird: Was ist für Sie Heimat? Dann liegen als direkte Antworten solche wie diese nahe: Heimat ist für mich das, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Heimat ist für mich Deutschland. Oder auch dies: Heimat ist für mich das, wo ich lebe – mein Ort, meine Region, Dinkelsbühl, Hamburg, der Odenwald, die Prignitz, Bayern, Thüringen und so weiter. Doch inzwischen gibt es in Deutschland Deutsche, die das nicht mehr oder so nicht mehr sagen mögen. In der Regel sind das Politiker und Anhänger linker und linksextremer Gruppen, Bewegungen und politischer Parteien. Sie leben gegenüber Deutschland als Heimat in einer seltsamen, merkwürdigen Distanz, wollen sich dort nicht heimisch fühlen, bringen es nicht fertig, für dieses Land  heimatliche Gefühle zu empfinden und diese zu äußern, obwohl es unleugbar ihr Heimatland ist, weil sie dort geboren und aufgewachsen sind. Ihnen fällt das Bekenntnis zu Deutschland als ihre Heimat schwer, oder sie lehnen ein solches Bekenntnis auch rigoros ab.

Die Grünen-Partei will die deutsche Staatsbürgerschaft sogar abschaffen und durch eine EU-Staatsbürgerschaft ersetzt sehen. Diese Partei duldet als Mitglied auch die unsägliche Claudia Roth und der Bundestag die gleiche Person als seine Vizepräsidentin, die sich weigert die Nationalhymne mitzusingen, die seinerzeit zusammen mit Gleichgesinnten hinter einem Transparent herlief mit der Aufschrift „Nie wieder Deutschland! Gegen die Annexion der DDR“ und die sich – man verzeihe mir die Wiedergabe dieser Gossensprache – mit dem Spruch identifizierte „Du mieses Stück Scheiße! Deutschland verrecke!“ (hier). Ein weiterer Grünen-Politiker immerhin gibt sich differenzierter und geschickter: Robert Habeck, Schleswig-Holsteins Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung. Er ist eben ein anderes intellektuelles Kaliber. Aber auch er hat mit Heimat große Schwierigkeiten. Jüngst im Gespräch der FAZ mit ihm vom 7. Oktober kommt es zum Ausdruck.

Die FAZ beginnt als Eingangsfrage des Interviews mit dieser: „Herr Minister, was ist für Sie Heimat?“

Heimat „ist der Ort, den wir als Gesellschaft definieren“

Habeck antwortet: „Ich habe mal gelesen, Heimat ist der Ort, den wir mit unseren Geschichten füllen. Übersetzt in Politik, heißt das: Es ist der Ort, den wir als Gesellschaft definieren. Für mich ist es die Verbundenheit zu den Menschen, auch gerade, wenn sie aus Schrot und Korn sind, die Landschaft am Meer und ihre Freiheit und dass man für beides verantwortlich agiert. Heimat ist Solidarität und Sehnsucht.“ Keine schlechte Antwort. Intelligent. Schön formuliert. Klingt gut. Muss man gelten lassen.

Die FAZ fragt weiter: „Sie sind seit 2012 Minister für Landwirtschaft in einem von der Landwirtschaft geprägten Land. Was haben Sie über die Bedeutung von Heimat gelernt?“

„Brauchtum, Traditionen – das ist mir erst einmal fremd, aber nicht verächtlich“

Habeck: „Brauchtum wird geschätzt. Menschen suchen Traditionen. Das ist mir erst mal fremd. Hinter einem geschmückten Wagen mit Erntekranz durch die Gegend zu ziehen und genau zu wissen, im Erntekranz hängt die Flasche Korn, und am Abend wird die dann getrunken – das ist jetzt nicht das, was ich mein Leben lang gemacht habe. Aber die Verächtlichkeit, zu sagen, das ist miefig und spießig, habe ich längst verloren. Solche Kleinigkeiten geben Menschen Orientierung. Und die ist nötig: Ich habe mit vielen Menschen zu tun, deren Berufe aussterben. Fischer zum Beispiel in unserem Land zwischen den Meeren. Diese Tradition wird es bald nicht mehr geben. Häfen ohne Boote verändern das Gemüt. Das macht was mit den Menschen. Ich habe es im unmittelbaren Gespräch so häufig erlebt, dass Leute sich über die Tradition ihrer Orte, ihres Berufs ihre Heimat definieren. Da verbietet sich jede Form von Verächtlichkeit.“  

Brauchtum, Traditionen, Erntekranz sind keineswegs nur „Kleinigkeiten“

Klingt ebenfalls nicht schlecht. Doch kann man darüber beckmessern, dass Brauchtum, Traditionen, Erntekranz (auch mit der Flasche Korn)  keineswegs nur „Kleinigkeiten“, sondern für die Menschen, die dies alles (noch) pflegen, Wesentlichkeiten sind. Aber Habeck selbst hat – das wird daraus deutlich – mit diesen Dingen „nichts am Hut“, nur redet er darüber nicht mehr verächtlich – als solle man ihm für sein Lernerlebnis dankbar sein. Doch um eine Äußerung dazu, was er für sich selbst und seine Politik über die Bedeutung von Heimat gelernt hat, windet er sich geschickt herum. Seine Antwort kreist nur um die Heimatbedeutung, wie er sie bei den anderen Menschen wahrnimmt, also bei den Bürgern, die ihm und anderen Politikern ausgeliefert sind.

Aber die die FAZ will mehr erfahren: „Und was kann Politik da leisten?“

Windkraftanlagen, veränderte Landschaft, verändertes Heimatgefühl

Habeck: „Die Politik, jedenfalls grüne Politik, steht in erster Linie für Veränderung. Die ist oft auch notwendig. Aber sie droht sehr schnell über die Bedürfnisse der Menschen nach Halt hinwegzugehen. Man kann die Energiewende immer noch schneller und radikaler wollen, und das ist ja auch nötig. Aber mit den Leuten, die auf einmal die Windkraftanlagen vor der Tür haben, muss man eben auch reden. Es ist ein Privileg meines Amtes, dass ich mit ihnen unmittelbar zu tun habe. Sie stehen manchmal mit Tränen in den Augen vor mir oder schreiben mir Briefe. Politik gestaltet Landschaft, Landschaft ist Heimat. Und veränderte Landschaft verändert das Heimatgefühl. Die Identität der Leute.“ 

Grünen-Politik ist arrogant, selbstherrlich, bevormundend, autoritär

Was die Grünen mit ihren Windkraftanlagen bei den Menschen und in der Landschaft anrichten, ist Habeck also sehr bewusst. Aber er setzt sich mit seiner Partei über das, was die Menschen nicht wollen, selbstherrlich hinweg. Auch Tränen rühren ihn nicht. Die Grünen mit Habeck pauken diese Windkraftanlagen und die ganze unsinnige und verkorkste Energiewende durch – unglaublich arrogant und autoritär. Sie gebärden sich als paternalistische Gutmenschen, denn was für die Menschen gut ist, bestimmen allein sie, nicht die Menschen. Was also leistet die Politik? Sie missachtet die Bedürfnisse der Menschen, obwohl sie diese kennt und benennt.

Auch der FAZ haben sich solche Gedanken wohl aufgedrängt, denn sie hakt nach: „Ihre Partei ist nicht gerade dafür bekannt, dass sie sensibel ist für solche Bedürfnisse.“

„So richtig sensibel für menschliche Bedürfnisse ist keine Partei“

Habeck: „Keine Partei ist dafür so richtig sensibel. Das ist dem System geschuldet: Politik dringt auf das Allgemeine. Gesetze gelten für alle, und wir müssen allgemeine Prozesse gestalten. Aber Menschen fragen: Was passiert mit meinem Leben? Und das nicht, weil sie kleinbürgerlich, spießig oder blöd sind. Wir sind in einem rasanten gesellschaftlichen Transformationsprozess, und es gibt Menschen, die diesen leidvoll erfahren. Als Landesminister bekommt man das noch ganz gut mit. Wir sagen ja immer, dieses Wutbürgertum und diese „Nicht in meinem Vorgarten“-Einstellung ist verantwortungslos. Ich hasse es auch wie die Pest, wenn Politiker sagen, sie sind für Atomstrom, aber sich dann an Endlagerdebatten nicht beteiligen wollen. Aber für Menschen, die eben nicht Politiker sind, die weder verallgemeinern noch Orientierung geben müssen, ist es ein unfairer Vorwurf zu sagen: ‚Du kümmerst dich nur um deinen eigenen Scheiß.’ Das ist nicht ihr eigener Scheiß. Das ist ihr Leben.“

Menschen wie Habeck spielen sich auf als Vormund gegenüber allen anderen

Habeck lenkt ab und eiert, bedient sich unnötig auch der Fäkalsprache. Er muss sich fragen lassen: Wenn seine Partei (wie die anderen Parteien) für die Bedürfnisse der Menschen nach Heimat, Heimatgefühl und Identität nicht sensibel ist, soll das dem System geschuldet sein? Liest man recht: dem System? Das System heißt Demokratie. Es heißt nicht Paternalismus und Parteienherrschaft. Paternalismus ist eine Herrschaftsform, deren Vertreter ihren Herrschaftsanspruch mit der Behauptung zu legitimieren glauben, das (vermeintliche) Wohl der Menschen auch gegen deren Willen zu wollen und durchsetzen zu dürfen. Paternalisten spielen sich als Vormund über alle anderen auf. Einer von ihnen ist Habeck. Und ausgerechnet dieser Habeck sieht uns „in einem rasanten gesellschaftlichen Transformationsprozess“ und tut so, als komme der über uns wie ein allem übergeordnetes und unabänderliches Naturereignis. Aber diese Transformation, die Habeck meint, ist das gerade nicht, sondern sie wird willkürlich, selbstherrlich von Menschen wie Habeck herbeigeführt und ins Werk gesetzt, die uns ihren Willen aufzwingen wollen.

Heimat ist für Habeck ein „belasteter Begriff“

Ferner will die FAZ wissen: „Ist es für die Grünen, die sich noch ernsthaft darüber streiten können, ob man den Begriff Heimat verwenden sollte, dann nicht ein großes Risiko, in eine Jamaika-Koalition einzutreten?“  In Habecks Antwort wird deutlich, dass Heimat für ihn ein „belasteter Begriff“ ist, ohne freilich zu sagen, dass die Grünen und andere Linksgestrickten ihn dazu erst gemacht haben. Er verweist auf die Jugendorganisation seiner Partei: „Ich weiß schon, was die Grüne Jugend meint, wenn sie sagt, Heimat sei ein belasteter Begriff … Sie hat die Verwendung kritisiert, Heimat sei ein ausgrenzender Begriff… Heimat ist ein belasteter Begriff, ja. Und verhunzt durch Nationalismus und Rassismus.“ 

Erfolg der AfD auch mit dem Eintreten für die deutsche Heimat

Soll sich nun der Deutsche an Deutschland als seine Heimat nicht mehr erfreuen dürfen, nur weil auch die Nazis dieses Wort benutzt haben? Müssten sich die Deutschen dann nicht auch der deutschen Sprache überhaupt entledigen, weil sich die Nazis ihrer ebenfalls bedient haben? Grotesk. Allerdings ist da nun die neue Partei AfD. Im Wahlkampf ist sie betont für die deutsche Heimat aufgetreten. Mit ihrem Eintreten für nationale deutsche Interessen und für Deutschland als Heimat der Deutschen und nicht aller x-beliebigen „Flüchtlinge“ hat sie nicht nur bei ihren Wählern gepunktet. Sie hat es auch damit in den Bundestag geschafft und die anderen Parteien das Fürchten vor dem Wähler gelehrt.

Nun will Habeck Begriffe wie Heimat und Deutschland nicht der AfD überlassen

Und so setzt denn Habeck seine Antwort wie folgt fort: „Aber Begriffe verändern sich durch die Wirklichkeit. Deshalb kann die Auseinandersetzung über solche Begriffe auch neues Bewusstsein schaffen und sogar prägen. Ich bin sehr dafür, dass wir Grüne Begriffe wie Heimat und Deutschland nicht der AfD überlassen. Wir müssen sie mit unseren Geschichten füllen.“  Erst mit dem Wahlerfolg der AfD ist ihm also klar geworden, dass ein großer Teil der Wähler will, was die Grünen bisher nicht wollen: Deutschland als ihre Heimat gegen den Zentralisierungswahn in der Europäischen Union und gegen die Überfremdung durch Islam und Schwarzafrikaner verteidigen. Unversehens als mutiert Habeck zu dem, was er und die Seinen der AfD in abfälliger Weise bisher stets vorwerfen: zu einem Populisten, also einem Politiker, der Volkes Willen ernst nimmt.

Heimat, grün definiert, ist für Habeck gut, Heimat, AfD-definiert igittigitt

Im weiteren Gesprächsverlauf konfrontiert die FAZ Habeck mit einer Äußerung des neuen Bundespräsidenten Steinmeiers. Dieser hatte gesagt, gewachsen sei die Sehnsucht nach Heimat und Orientierung, die nicht Nationalisten und rechten Strömungen überlassen werden dürfe. Populist Habeck antwortet: „Ganz genau. Wir müssen uns trauen, über Begriffe wie Heimat und Patriotismus zu reden, sie für uns zu reklamieren und sie definieren. Heimat ist der Raum, in dem wir leben und den wir gestalten, gleich, woher wir kommen. Heimat ist unser Zusammenleben.“ Aber nun will er die beiden Begriffe allein für die Grünen reklamieren und sie präsentieren in veredelter grüner Definition: Heimat, multikulti grün definiert, ist gut – Heimat, national AfD-definiert, ist igittigitt. Wieder soll die AfD ausgegrenzt und in die Aussätzigenecke geschoben werden.

Streit der Grünen über das Verwenden des Wortes Heimat ein Risiko für „Jamaika“?

Und noch eine Frage stellt die FAZ im Zusammenhang mit dem Stichwort Heimat: „Ist es für die Grünen, die sich noch ernsthaft darüber streiten können, ob man den Begriff Heimat verwenden sollte, dann nicht ein großes Risiko, in eine Jamaika-Koalition einzutreten?“

Habeck: Klar, wenn wir uns schon wegen des Heimatbegriffs zerlegen …

Habeck räumt ein: „Ein immenses Risiko. Es gibt keine Garantie, dass die Grünen da heile herauskommen. Aber es gibt die Chance. … Klar, wenn wir uns schon wegen des Heimatbegriffs zerlegen, was mag da noch kommen? Aber wenn wir nicht bereit sind, ein Risiko einzugehen, was machen wir dann in der Politik?“

Was man Habeck und den anderen Grünen sagen möchte

Man möchte sagen: Bitte, macht dort endlich mal nichts. Lasst uns und unser Land in Ruhe. Haut ab auf Arbeitsplätze außerhalb der Politik, wo ihr kein Unheil anrichten könnt – jedenfalls nicht für ein ganzes Land. Und für Europa gleich mit. Das gilt letztlich auch für die anderen Altparteien.

So weit die Auszüge aus dem Interview. Das gesamte Gespräch können Sie hier lesen. „Warum wir Heimat, Identität und Nation brauchen – der Machtelite zum Trotz“ hat Andreas Unterberger lesenswert und ausführlich hier beschrieben.

 



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Kommentare


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9 Kommentare


  1. Frank Endres am 8 Oktober, 2017 22:02
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    Grüne sind m.E. unbelehrbar, und immer noch wählen gut 9 % der Deutschen die Grünen. Das muss ich wohl nicht verstehen.

  2. Oblomow am 8 Oktober, 2017 22:42
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    Muß man den Habeck kennen? Ich las dessen Namen hier gerade ein erstes Mal, sah mich ein wenig um und meine, seine Vita paßt ins Funktionärsgeflecht.

    Da er aber durchaus als Pars pro toto stehend gesehen werden kann, möchte ich allein an einem Zitat aufgehängt etwas zum Artikel sagen. Habeck wurde zitiert:

    „Aber Begriffe verändern sich durch die Wirklichkeit. Deshalb kann die Auseinandersetzung über solche Begriffe auch neues Bewusstsein schaffen und sogar prägen. Ich bin sehr dafür, dass wir Grüne Begriffe wie Heimat und Deutschland nicht der AfD überlassen. Wir müssen sie mit unseren Geschichten füllen.“

    Die Aussage macht in diesem Wortlaut m.E. wenig Sinn. Schlüssig erschiene sie mir in folgender Fassung: „Aber Begriffe verändern […] die Wirklichkeit. Deshalb kann die Auseinandersetzung über solche Begriffe auch neues Bewusstsein schaffen und sogar prägen. Ich bin sehr dafür, dass wir Grüne Begriffe wie Heimat und Deutschland nicht der AfD überlassen. Wir müssen sie mit unseren Geschichten füllen.“
    Dann nämlich hätte Habeck (bei Weglassung von „sich durch“) eine Methode sozialistischer Strategie offen benannt. Und dann wäre seine Aussage in dem auf den ersten Satz folgenden konsequent.
    Und so wird er es wohl auch gemeint haben. Denn Kollektivisten ging es immer schon darum, die Herrschaft über die Begriffe zu erlangen. Sie kaperten den Begriff Liberalismus in den USA, indem sie darunter Sozialismus versteckten, so daß dort Freidenker und Vertreter eines Klassischen Liberalismus den neuen Begriff des Libertarismus erfinden mußten, um sich von den unter der Verkleidung des Liberalismus agierenden Sozialisten scheiden zu können. Sie schafften es sogar, die derzeitige Politik, die von Interessenkongruenzen maßgeblicher Inter-National-Sozialisten und Vertretern des Fiat-Money sowie deren Profiteure in Politik und international aufgestellten Konzernen m.E.geprägt sind, und was immer offensichtlicher wird, als „neo-liberal“ zu titulieren. Ein besonders perfider und wirkmächtiger Coup. Gelingt es doch damit, nicht nur Unterschiede zwischen neo-liberalen Denkschulen diesseits und jenseits des Atlantiks auszublenden und einzuebnen, sondern auch das Freiheitliche an sich und auch die Erhardsche Marktwirtschaft (Die einer deutschen Variante von Neo-Liberalismus, der Freiburger Schule, zugeordnet wird.) unausgesprochen anzugreifen.
    Aber eben nicht mit Argumenten-davon hätte gerade Habeck wohl kaum eines- sondern mittels des Bestrebens der propagandistischen Herrschaft über die Begriffe.

    Vor dem Hintergrund teile ich Ihre, sehr geehrter Herr Dr. Krause, Sicht, „Erst mit dem Wahlerfolg der AfD ist ihm also klar geworden, dass ein großer Teil der Wähler will, was die Grünen bisher nicht wollen…“so nicht.

    Dem ist m.E. nur klar geworden, daß seine und seiner Genossen bisherige Propaganda nicht mehr in gewohnter Weise funktioniert. Er und seine Genossen –auch in CDU und FDP- werden an der Besetzung von Begriffen arbeiten. Mehr nicht.

    Zeigen es denn die von CDU/CSU und FDP während des Wahlkampfes veränderten Sprachregelungen nicht in aller Deutlichkeit? Jenes auf Stimmenfang ausgerichtetes Geschwafel, hinter dem die wahren Absichten –und selbst die geschriebenen Programme (z.B. S. 63 des CDU-Programms) verborgen wurden und werden.

    Leute wie Habeck werden noch erfahren, was ihre nicht nur dümmliche Leugnung von Geschichte und dem Wesen des Menschen an Folgen zeitigen wird.

  3. Klaus Kolbe am 9 Oktober, 2017 14:26
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    Den links-grün-internationalsozialistischen „Menschheitsbeglückern“ die Deutungsdominanz über die Begriffe zu nehmen, das wird kein leichtes Unterfangen – ist aber die Voraussetzung für eine (wenn sie gelingen soll) grundlegende Politikänderung in diesem Land.

  4. Oblomow am 10 Oktober, 2017 21:00
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    Habeck wird prominent. Wie ich hier

    https://www.mmnews.de/aktuelle-presse/31809-habeck-draengt-auf-mehr-tempo-bei-regierungsbildung

    erfuhr, ist er selbst Mitglied der Sondierungsgruppe der Grünen. Weiter heißt es bei MMnews:

    “…Zum Kompromiss zwischen der CDU und CSU beim Thema Flüchtlinge sagte der Politiker: “Die CSU hat sich am Sonntagabend wieder auf den Boden des Grundgesetzes begeben.” Habeck sagte in diesem Zusammenhang: “Das Papier von CDU und CSU ist nicht Grundlage für eine Koalition.”…

    Wie ich schon schrieb -nicht nur wir hier unten- auch Leute wie er werden -bitter- die Folgen zu spüren bekommen, welche politische Konstrukte und ideologischer Irrsinn schuf und zu schaffen weiterhin unterwegs ist.

  5. Klaus Kolbe am 11 Oktober, 2017 22:40
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    Und der Grünen-Politiker Jürgen Trittin vermißt bei CDU und CSU plötzlich urchristliche Werte, die diese mit ihrer Einigung in der Flüchtlingspolitik verleugnen würden.

    https://www.youtube.com/watch?v=H8Z-TBSnJjk

  6. Michael Pfeiffer am 13 Oktober, 2017 19:49
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    HEIMAT reduziert sich heute mannigfach auf Lüge, Habgier und Verrat :

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Kloster_Doberan&oldid=99276530

    …und die widerwärtigsten Verräter an ihren eigenen Familien haben bekanntlich mannigfach obsiegt :

    https://de.wikipedia.org/wiki/BVVG_Bodenverwertungs-_und_-verwaltungs_GmbH#Kritik_seitens_des_16._Deutschen_Bundestages

    Möge die Heimat drum am Jüngsten Tag wieder all jenen belogenen & betrogenen Heimatvertriebenen gehören – und mögen die EHRLOSEN & absolut habgiergigen VERRÄTER (nebst willfährigen Advokaten) jene mannhafte Sühne erfahren, die ihnen angestammt obliegt.

    MfG
    M. Pfeiffer
    Enkel des Leopold Freiherr von Plessen, vormals Ritterguit Dolgen (am See) / MECKLENBURG

  7. Michael Pfeiffer am 13 Oktober, 2017 20:56
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    …es gibt tatsächlich noch DINGE in DEU, die stehen weit über der sog “Heimat” : https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Dolgen_am_See?uselang=de – und alle Mitlesenden – nebst den “wichtigen” Vorsitzenden der sog. “Familienverbände” – wissen das auch. — Das uralt angestammte Heimatrecht der Betroffenen DEUTSCHEN in der DEUTSCHEN-SBZ ist imho an Lüge, Habgier und VERRAT gescheitert : http://www.deutsc