Parteiprogramm in Appetithäppchen

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So serviert es jetzt zwei Tage vor dem Wahlsonntag die AfD

In Parteiprogramme stürzen sich Wähler üblicherweise sehr selten. Zu lang, zu viel Information, zu mühsam, zu zeitaufwendig. Trotzdem: Parteiprogramme müssen sein. Als Nachweis, was man sich vorgenommen hat. Zum Nachschlagen für jene Wähler, die es doch lieber genauer wissen wollen. Als Auftrag an sich selbst. Aber wer tut das noch zwei Tage vor dem Wahlsonntag am 24. September? Niemand. Um trotzdem so kurzfristig den Wählern abermals ihr Wahlprogramm nahezubringen, hat die AfD daraus 23 Kernthemen ausgewählt und stellt sie jetzt im Telegrammstil in einem Kurz-Video vor. Die jeweilige Programm-Aussage umfasst nicht mehr als 200 Zeichen. Lauter kleine Appetithäppchen. Alles zusammen dauert nur knapp acht Minuten. Das zu lesen, müsste zu schaffen sein. Hier ist der Link dahin: www.afd.de/kurzvideo-wahlprogramm. Und hier können Sie jedes Appetithäppchen einzeln aufrufen, wenn sie nicht alle hintereinander zu sich nehmen wollen: https://www.afd.de/themenvideos Das Programm in Gänze findet sich hier. Es möge nützen. Auf Latein: Prosit. Heute nur als Trinkspruch im Gebrauch.

PS. Die Baseler Zeitung in der Schweiz hat in Ihrer Ausgabe vom 20. September zur AfD einen kurzen Beitrag veröffentlicht, dessen Überschrift lautet: „Die verteufelten Unzufriedenen – Die AfD wird dämonisiert und ihre Wähler werden verunglimpft als dummes und primitives Volk. Das wird sich rächen.“ Sie finden den Beitrag hier.

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