Ein Weiter-so oder die Hoffnung auf ein Nicht-weiter-so? – Die für die Deutschen überlebenswichtigen Interessen – Ein nicht mehr steigerungsfähiger Grad der AfD-Diffamierung in der FAZ – „Das AfD-Programm alles in allem gut und überzeugend“ – Eine berechtigte Kritik an der AfD – „Trotzdem: Der AfD die Chance geben, den Laden aufzumischen“ – Eine Schicksalswahl

Ein Wahlergebnis steht schon jetzt fest: Unter Angela Merkel als Kanzlerin wird Deutschland weitere vier Jahre leiden müssen. Nur mit welchem prozentualen Ergebnis ist noch offen. Und gäbe es Frau Merkel nicht mehr, dann gäbe es noch immer die Parteien CDU/CSU und SPD, und es würde zu einer großen Koalition auch ohne Merkel wieder kommen. Mit „Merkel muss weg“ allein ist es also bei weitem nicht getan. Solange die deutschen Wähler diesen beiden Parteien dazu verhelfen, weiterhin am Ruder zu bleiben, wird sich das absehbare, offenbar gewollte unheilvolle Schicksal Deutschlands vollenden. Daher kann es bei dieser Wahl nur noch darum gehen, im Bundestag den Deutschen und ihrem Land zu einer starken Opposition zu verhelfen – in der Hoffnung, doch noch eine Wende zum Nicht-weiter-so herbeizuführen.

Die für die Deutschen überlebenswichtigen Interessen

Bisher gibt es so eine Opposition dort nicht, schon zu lange nicht mehr. Die AfD könnte das sein und muss es auch sein. Nur dort vermag sie, sich für die Bürger das nötige Gehör zu verschaffen. Dann würden Altparteien und Medien kaum noch unterdrücken können, was diese Opposition an Alternativen zu bieten hat. Die zwar sind ihrem Programm schon längst zu entnehmen, aber die „Lücken-Medien“ des Mainstream sind sehr bemüht, davon entweder nichts oder nur wenig oder nur Verzerrtes mitzuteilen. Die Altparteien freut das, denn so können sie sich in der

Bundestagswahl 2017 Plakat AfD, Neue Deutsche

politischen Auseinandersetzung um Themen herumdrücken, die sie öffentlich partout vermeiden wollen. Gerade die aber sind für die Deutschen von überlebenswichtigem Interesse, nämlich: die heutige Völkerwanderung aus Schwarzafrika und islamischen Ländern, die Anti-Familienpolitik durch den Gender-Unfug, die technisch-physikalisch unsinnige Stromerzeugung mittels Wind und Sonne („Energiewende“), die Aushöhlung der deutschen Rechtsstaatlichkeit sowie die Euro-Rettung mit der Niedrigzinspolitik, Schuldenorgie und Haftungsunion  im Gefolge.

Das Zögern und die Scheu, die AfD zu wählen

So mancher, der die Notwendigkeit einer politischen Wende zwar erkennt, zögert aber oder scheut sich, die AfD zu wählen. Die innerparteilichen Konflikte haben ihn verständlicherweise verunsichert. Vor allem jedoch haben die „System- und Lückenmedien“ mit ihrer einseitigen und verzerrenden Darstellung alles getan, um diese Partei (fälschlich) als rechtsextrem und als politisches Schmuddelkind hinzustellen und so die Wähler gegen die AfD aufzuwiegeln. Prinzipiell folgen sie der Losung: Diffamieren ja, vom Programm der Partei wenig bis nix, ansonsten möglichst totschweigen (siehe u. a. hier). Ein besonders schlimmes Beispiel hat die FAZ mit einem Beitrag des Parteienforschers Prof. Dr. Jürgen Falter geliefert, der die Überschrift trug „Wieviel NSDAP steckt in der AfD?“ Diesen Beitrag finden Sie hier. 

Ein nicht mehr steigerungsfähiger Grad der Diffamierung in der FAZ

Bruno Bandulet, der Verleger, Journalist, Buchautor und Finanzexperte,hat diesen FAZ-Beitrag imMagazin eigentümlich frei (hier) so kommentiert:„Wie muss es bei den braven bürgerlichen Lesern des Leitmediums ‚FAZ’ ankommen, wenn diese – geschehen am 19. Juni – einen langen Beitrag ins Netz stellt mit dem Titel ‚Wieviel NSDAP steckt in der AfD?’ Als Wahlempfehlung war das jedenfalls nicht gemeint. Hier wurde ein nicht mehr steigerungsfähiger Grad der Diffamierung erreicht. Wie muss es um die Streitkultur in Deutschland bestellt sein, wenn nicht etwa ‚Bild’, sondern die alte Tante ‚FAZ’ auf ein solches Niveau absteigt? Und wenn sich ein staatlich besoldeter Polit-Professor, nämlich Jürgen W. Falter, dafür hergibt? Die Redakteure kamen dann auch noch auf die Idee, den Artikel mit einem Wahlplakat der NSDAP aus dem Jahr 1932 zu illustrieren – mit der Bildunterschrift „Alternative für Deutschland“. Wie witzig. Der Erkenntnisgewinn des Falter-Artikels ist denn auch gleich Null. Weder Programm noch Personal der beiden Parteien werden miteinander verglichen – Falter hat vermutlich nach Überschneidungen gesucht, aber keine gefunden.“

„Das AfD-Programm alles in allem gut und überzeugend“

Bandulet würdigte das Pamphlet auf seine eigene Weise: „Wenn es noch eines Anstoßes bedurft hätte, diesmal die AfD als das kleinere Übel zu wählen, dann haben Falter und die ‚FAZ’ ihn geliefert. Hinzu kommt – und das wird Sie jetzt überraschen – dass ich das Wahlprogramm der AfD alles in allem gut und überzeugend finde. Es ist in besserem Deutsch geschrieben als das Programm der anderen Parteien, es ist durchdacht und

in sich schlüssig, und es formuliert tatsächlich Alternativen für Deutschland. Leider werden Parteiprogramme nicht gelesen. Das beruht auf dem Missverständnis, dass sie nicht ernst gemeint sind, nichts aussagen oder aber nur zur Täuschung der Wähler dienen. Tatsächlich ist es ein offenes Geheimnis, dass alle, wirklich alle Parteien (in diesem Punkt kann man sogar auf die NSDAP verweisen) in ihr Programm hineinschreiben, was sie denken und vorhaben. Es sind ja nicht die dümmsten Mitglieder, die sich da zusammensetzen und viele Stunden in den jeweiligen Ausschüssen opfern. Die sukzessive Sozialdemokratisierung und Vergrünung der CDU lässt sich in deren Programmen ebenso zuverlässig nachlesen wie die Hinwendung der SPD vom Arbeiter- zum Lehrersozialismus.“

Eine berechtigte Kritik an der AfD

Doch muss die AfD von Bandulet zu Recht auch deutliche Kritik hinnehmen: „Über die Alternative für Deutschland, die zum Ziel einer gesellschaftlichen, parteienstaatlichen und auch mit Steuermitteln finanzierten Repression geworden ist, bin ich auch nicht begeistert. Die Zustände in einigen ihrer Landesverbände sind, um es vorsichtig auszudrücken, suboptimal. Nicht überall, aber in großen Teilen der Partei grassieren Intrigantentum, Inkompetenz, Karrieresucht und der schamlose Drang, an staatliche Fleischtöpfe zu kommen. Das mag bei den etablierten Parteien manchmal ähnlich sein, ist aber keine Entschuldigung, weil wir von einer Start-up-Partei, die sich als freiheitliche Alternative versteht, etwas anderes erwarten dürfen. Dazu kommt die hier und da zu beobachtende Mischung aus Niedertracht und Disziplinlosigkeit.“ Diese Kritik ist in der Tat berechtigt.

„Trotzdem: Der AfD die Chance geben, den Laden aufzumischen“

Gleichwohl hat Bandulet, obwohl als Person und Persönlichkeit nicht gerade unbekannt, öffentlich bekundet, die AfD wählen zu wollen: „Kurzum, ich wähle diesmal AfD, weil sie nicht alles, aber vieles richtig sieht und obwohl mir ein Teil des Personals gegen den Strich geht. Ich will ihr die Chance geben, den Laden aufzumischen und im Bundestag zu sagen, was andere nur denken – wenn überhaupt. Ohne sie bliebe das Hohe Haus ein Ort der politisch korrekten Langeweile. Und ich nehme sehenden Auges die Spinner, Karrieristen und Randfiguren in Kauf, die sich in diese Partei gedrängt haben und die den realistischen Idealisten, die vermutlich sogar die Mehrheit der Mitglieder stellen, das Leben schwermachen. Manchmal wird eben guter Inhalt auch in mangelhaften Gefäßen transportiert.“ Der ganze Bandulet-Beitrag hier.

Gesinnungsergebenheit heute wie in der brauen und roten Diktatur

Ein Bürger, der sich anonymisiert „Theologe“ nennt, will die AfD ebenfalls wählen. Am meisten beunruhige ihn der Ausfall einer parlamentarischen Opposition im derzeitigen 18. Deutschen Bundestag und ein weitestgehender Ausfall der sogenannten vierten Gewalt, also einer unabhängigen und kritischen Presse- und Medienarbeit: „So viel Gesinnungsergebenheit wie derzeit ist mir lediglich aus der braunen und

Kein Wahlplakat, sondern politisches Kabarett (Quelle unbekannt)

roten Diktatur in der deutschen Geschichte bekannt. Nur die AfD hat zur Zeit den Mut zum Widerspruch im Parlament und in der Medienöffentlichkeit. … Allein die AfD scheint mir das Spiel zu durchschauen, nur sie steht als eine Alternative für einen politischen Neuansatz da, nicht mehr die sog. Altparteien. Aus dem Versagen der einen Gruppierung kann man freilich nicht auf den Regierungserfolg einer anderen Gruppierung schließen. Der Wähler steckt also in einem Dilemma. Von der AfD verspreche ich mir freilich wieder das Realitäts- und Legalitätsprinzip, ein Ende der Ausplünderung des Steuerbürgers, die Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit. Neben dem Vertrauen, das mit der Wahl an der Urne den Abgeordneten geschenkt wird, ist aber zugleich auch besondere Wachsamkeit geboten. Neben vielen hochanständigen und biederen Kandidaten hat die AfD auch manch illustre Gestalten unter ihren Kandidaten. Diese Partei erscheint mir insgesamt aber allemal glaubwürdiger und vielfach kompetenter als die derzeit amtierende ‚politische Elite’.“ (Die Quelle und der ganze Beitrag hier).

Abermals in Deutschland eine Jagd auf Andersdenkende

Das Online-Portal Geolitico berichtet, warum der Versicherungsfachmann Jürgen Gawrisch, geboren und aufgewachsen in der einstigen DDR, die AfD wählt. Es zitiert aus dessen Brief, den zu veröffentlichen Gawrisch gebeten habe, unter anderem diese Passage:

„Wieder ist im heutigen vereinten Deutschland eine Regierung an der Macht, die eine unvorstellbare und fast täglich umfassendere Jagd auf Andersdenkende losgetreten hat, die Mitglieder und Sympathisanten der oppositionellen Gruppen und Parteien denunziert, verfolgt und in den finanziellen und beruflichen Ruin führt.“

Abermals Lügen, Vertuschungen und Tatsachenentstellungen

„Wieder wird in den staatsgeleiteten Medien ein wahres Feuerwerk an Lügen, Vertuschungen, Tatsachenentstellungen in Verbindung mit regierungshörigem Personenkult abgefeuert.“

„Wieder wird den Bürgern des Landes die Demokratietreue der Regierung vorgegaukelt, während Merkel in Diktatorenmanier eine mehr als umstrittene Energiewende durchpeitscht, mit finanzpolitisch katastrophalen Fehlentscheidungen die griechische Bankrottregierung stützt und ihrem Freund & Diktator Erdogan trotz demokratiefeindlicher Repressionspolitik Millionensummen zuschanzt; sowie mit klaren Rechtsbrüchen von deutschem Grundgesetz und Schengener Abkommen die Grenzen unseres Landes und Europas für Millionen Wirtschaftsmigranten öffnet.“

Die vier Einheitsparteien wie in Honeckers Zeiten als „Nationale Front“

„Und wieder sind es die nun als „Große Koalition“ lackierten Einheitsparteien von CDU, SPD, Linken, und Grünen, die wie in Honeckers Zeiten als „Nationale Front“ die teilweise ruinösen Fehlentscheidungen und Alleingänge des angeblich unantastbaren Staatsoberhauptes kommentar-, widerstands- und hirnlos abnicken. Parteigrenzen sind gefallen – Unterschiede zwischen den Programmen der Blockparteien sind kaum noch wahrnehmbar und ohnehin nur billige Makulatur für den blind und taub gewordenen Stammwähler der ehemaligen Volksparteien.“  Der ganze Briefinhalt von Jürgen Gawrisch Jürgen hier. Er ist in seiner Gänze sehr lesenswert.

Die AfD wählen, auch wenn sie im Bundestag nur Opposition ist?

Manche wollen die AfD deswegen nicht wählen, weil sie ohnehin nicht in die Bundesregierung komme und im Bundestag nur in der Opposition sein werde. Warum sie also wählen? Wer so denkt, verkennt, dass eine parlamentarische Opposition über wichtige Wirkungsmöglichkeiten verfügt, zum Beispiel durch das Rederecht, durch parlamentarische Anfragen an die Bundesregierung und die Möglichkeit, die Beschlussunfähigkeit des Parlaments feststellen zu lassen, um zu verhindern, dass einschneidende Gesetze mit nur 40 oder 50 Abgeordneten entschieden werden. Auch schon das also ist ein Grund, die AfD zu wählen, selbst wenn sie „nur“ Oppositionspartei und sogar einzige wirkliche ist. In den Landtagen, in den die AfD bereits vertreten ist, nimmt sie diese Oppositionsaufgaben bereits wahr.

Die AfD verteufeln, doch ihr Programm abkupfern – aber wohl nur vor der Wahl

Der Wahlkampf liegt jetzt in seinen letzten Zügen. Die Altparteien verharmlosen und wiegeln wider besseres Wissen von dem ab, was sie angerichtet haben und weiterhin anrichten werden. In Ton und Haltung gegenüber der AfD gehen sie noch ungezügelter vor, kupfern aber

Ebenfalls kein Wahlplakat, ebenfalls Kabarett (Quelle unbekannt)

programmatisch ungeniert bei ihr ab. Vor allem CDU/CSU und FDP fühlen sich genötigt, Positionen aus dem Programm der AfD zu übernehmen, weil sie gemerkt haben, dass dies bei den Wählern ankommt und die AfD Zulauf erhält. Es ist absehbar, dass sie nach der Wahl nicht halten werden, was sie jetzt vorgeben, tun zu wollen. Hinzukommt, was der Rheinländer Hubert Milz in seiner Rund-Mail vom 6. September so formulierte: „Merkel macht alles, damit die Leute bis nach der Wahl gut durchschlafen – danach werden immer mehr Schläfer aus ihren Träumen gerissen werden.“  

Eine Schicksalswahl

Bei allem, was fehlläuft, was Deutschland in den finanziellen Ruin und letztlich in den Untergang als Volk treibt, ist die Feststellung, auch wenn sie sehr pathetisch klingt, nicht übertrieben: Die Wahl zum neuen Bundestag am 24. September wird für Deutschland (und Europa) zu einer Schicksalswahl werden.

 Aus dem Internet, Quelle unbekannt

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PS. Wenn ich über die AfD schreibe, müssen Sie als Leser wissen, dass ich im März 2013 dieser Partei beigetreten bin – erstmals einer Partei überhaupt. Ich bin überzeugt, dass unser Land diese neue Partei dringend braucht, und möchte daran mitwirken, dass eine für Deutschland und Europa ruinöse Politik beendet wird. Ich glaube, dass ich innerhalb der Partei meine Vorstellungen darüber zunächst besser zur Geltung bringen kann als außerhalb. Ich habe am Grundsatz- und auch am Wahlprogramm der AfD mitgearbeitet. Ich will, dass diese Partei in den Bundestag kommt. Neutral bin ich in Sachen AfD demnach nicht, wohl aber unabhängig und um Objektivität bemüht. Zugleich bin ich auch journalistischer Beobachter, der in dieser Rolle sich bemüht zu registrieren, was zu registrieren eine journalistische Aufgabe ist. Das Urteil über meine beiden Rollen muss ich dem Leser überlassen.

 



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Kommentare


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9 Kommentare


  1. Katrin am 15 September, 2017 07:58
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    Guten Tag Herr Krause,

    und was sagen Sie, als AfD-Mitglied, zu diesen Dingen?

    https://www.heise.de/tp/features/AfD-Die-Masken-fallen-3830717.html

    Das würde mich wirklich interessieren.

  2. admin am 15 September, 2017 09:34
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    @Katrin: Plumpe Masche so kurz vor dem Wahltag. Marke Fake News. Diffamieren bis zum Schluss. Den Wähler, der mit der AfD liebäugelt, verunsichern. Den Einzug in den Bundestag kleinhalten, damit die AfD den Altparteien nicht noch mehr Mandate wegfischt. Erbärmlich, wie die “System-Medien” das üble Spiel der Altparteien mitspielen. Klaus Peter Krause

  3. Katrin am 15 September, 2017 09:57
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    Ok, dass z.Zt. wirklich AfD-Bashing betrieben wird finde ich auch nicht in Ordnung.

    Aber diese üblen Dinge mit den Parteispenden und dunklen Geldflüssen sind nun einmal Tatsachen.

  4. Klaus Kolbe am 15 September, 2017 11:26
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    Irgend jemand hat einmal so treffend festgestellt, daß eine Herrschaftsausübung in Form von blanker Gewalt vom Volk schlecht ertragen wird.
    Aus diesem Grund wurde weiterhin festgestellt, daß dem Volk (um es ruhig zu halten) die Illusion gegeben werden müßte, seine Geschicke selbst bestimmen zu können.

    Und da kam die sogenannte Demokratie (wobei die repräsentative sich als die geeignetste Variante herauskristallisierte), die mit der gleichnamigen Staatsform in den frühen griechischen Stadtstaaten, auf die man sich immer so gern bezieht, nichts, aber auch gar nichts (außer dem Namen) gemein hat, ins Spiel.
    Voraussetzung war natürlich, daß man in der Lage ist, die Medien in ihrer (fast) Gesamtheit zu kontrollieren, die Politiker korrumpiert, und so die Meinung des Wahlvolkes „lenken“ kann, ohne daß die Wähler-Schafe es merken.
    Das Geldsystem (Zinseszinsfunktion eines ungedeckten Papiergeldes = Exponentialfunktion) wird übrigens von genau diesen Menschen ebenso kontrolliert bzw. auch herausgegeben.

    Und nun erdreisten sich einige aufrichtige, ehrbare und mutige Zeitgenossen, die dieses üble Spiel durchschaut haben, doch tatsächlich, das Volk auf diese Mißstände aufmerksam zu machen, es sozusagen aufzuwecken und zu zeigen, daß es eben doch eine Alternative zu diesem „Volksverdummungs-System“ gibt. Und diese wollen dem Volk doch sogar existentielle Fragen zur Entscheidung vorlegen. Man stelle sich das einmal vor – ungeheuerlich so etwas für das „System“.

    Wie die Politiker-Marionetten und Medien-Huren des „Systems“, also der „Weltenlenker“, reagieren, kann man gerade sehr schön im bundesdeutschen Finale des Wahlkampes sehen.

  5. Hebel am 15 September, 2017 11:34
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    Der AFD muss man teilweise Recht geben. Denn Gender Mainstreaming beachtet zu wenig gegebene Fakten und bedenkt nicht mögliche negative Folgen ihrer fraglichen Behauptungen und zwanghaften Implementierungen . So begeht z. B. die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden neuro-physiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. zu negieren.
    Hinsichtlich von Gender Mainstreaming z. B. geforderter durchgehender Berufstätigkeit von Frauen weisen sorgfältige Recherchen überdies deutlich auf die beachtlichen Probleme der scheinbar alternativlos propagierten Krippe (Stresshormonausschüttung: Cortisol, Wachstumshormonreduktion infolge Schlafmangel, Zerstörung der für die frühkindliche Sprachentwicklung wichtigen Dyadenbindung an die Mutter, auf deren Stimme der Foet bereits ab der 20. Entwicklungswoche massiv fixiert ist) hin, wodurch z. B. mangelnde Stressresistenz und Angstbewältigung, Sprachentwicklungsstörungen (Lese- Rechtschreibstörungen) und auch ADHS teilweise zurückführbar sind. [Beleg: „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5

  6. Klaus Kolbe am 15 September, 2017 17:27
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    @ Hebel am 15. September 2017 um 11.34 Uhr

    Eigentlich unfaßbar, daß dieser, von internationalsozialistischen Psycho-Klempnern erdachte, krankmachende Gender-Irrsinn, der den Keim in sich trägt, Menschen jeglichen Haltes und ihrer Wurzeln zu berauben, manche möglicherweise auch in den Wahnsinn zu treiben, nicht schon längst auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt wurde!

  7. Äolus Windig am 17 September, 2017 17:36
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    @ Katrin u. Hebel
    Wir reden über die BTW am 24.09.17 !

    Da geht es nicht Parteienfinanzierung den irgend ein Schreiberling meint entdeckt zu haben oder einer der westlichen Gesellschaft eingeimpften abstrusen Ideologie sondern darum, dass ein monolithischer Parteienblock die Interessen des Großkapitals mit international-sozialistischen Sirenengesängen (von einer transnationalen Demokratie) konsequent umsetzt und sich daran gemacht hat das Land unserer Vorfahren (ob gut oder schlecht sei jedem selbst überlassen) in einem illegitimen EU-Bundesstaat final zu versenken. Einerseits zur endgültigen Zerschlagung des alten (vielfältigen) Europa und letztlich als Vorstufe für ihre Vorstellung von einer neuen Weltordnung. Was dies für die Rechte des einzelnen Bürgers bedeuten wird dazu hat das Merkel-Regime in den vergangenen Jahren genügend Vorgeschmack geliefert.

    Dies ist ohne Zweifel eine Schicksalswahl!

    Ob wir danach überhaupt noch irgendeine Wahl haben und öffentlich Systemkritik frei von sofortiger Repression äußern dürfen ist kaum anzunehmen.
    Die feudale Globalistenclique welche nicht nur über Dagobert Ducksche Geldspeicher sondern auch gleich die Maschine zu dessen Herstellung besitzt, tut alles um die „Menschheit“ nach ihren Vorstellungen in willige Arbeitssklaven und debile Konsumenten umzuformen. Die Zahl der Opfer war dabei nie wichtig. Abgehobene Machtkonzentrationen sind immer auch Magneten für Psychopathen. Bitte nie vergessen.
    Wenn wir unseren Kindern keinen Orwell-Staat hinterlassen wollen dann ist es nach den ungezählten Rechtsbrüchen höchste Zeit zu handeln. Nutzen Sie die letzten demokratischen Rechte zum Widerstand welche die Väter des GG (keine Verfassung sondern Siegerdiktat) dort eingebaut haben. Danach bleibt nur noch die Straße. Eurogenfor ist dafür gerüstet. Lesen Sie was nach EU-Recht alles zulässig ist.
    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2007:303:0017:0035:DE:PDF

    http://community.zeit.de/user/andikow/beitrag/2009/08/23/euvertrag-von-lissabon-sieht-todesstrafe-vor

    Ja, auch Fr.Wagenknecht hat gute Ideen. Leider steht sie gleichfalls für eine egalitär-universalistische Partei welche hilft dem beschriebenen Szenario den Weg zu ebnen.
    Nichtwahl oder die Stimme einer Splitterpartei zu geben sind schon gar keine probaten Mittel.

    Natürlich ist auch der Wahl-O-Mat für Unentschlossene und Jungwähler ein Instrument zur Lenkung und Stimmenversteuung.
    http://www.geolitico.de/2017/09/11/wahl-o-mat-von-vater-staat/

    Transnationale Demokratie:
    https://vimeo.com/86559707
    http://kpkrause.de/2017/02/08/ausgerechnet-dieser-schulz/#comments (siehe mein Kommentar mit Video)

    Nicht Nationen oder Völker sind per se problematisch sondern wenn es extremem (politische od. religiöse) Gruppierungen darin gelingt die Staatsführung zu übernehmen. Was hätten wir wohl zu erwarten wenn so etwas in einem EU-Moloch oder gar in einer „Weltregierung“ passiert?

    Das sagt Macron:
    http://www.voltairenet.org/article197756.html

    und hier die Vorstellungswelt seines mächtigen Beraters
    http://anne.xobor.de/blog-e80152-Der-Pate-hinter-Macron-Jacques-Attali-und-dessen-apokalyptische-Zukunftswelt.html

    hier läßt bereits Aldous Huxley grüßen
    http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-4779454/The-drug-cure-xenophobia.html

  8. Oblomow am 17 September, 2017 23:57
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    Die bei der kommenden Bundestagswahl einzig entscheidende Fragestellung „ Ein Weiter-so oder die Hoffnung auf ein Nicht-weiter-so?“ setzte Herr Dr. Krause m.E. zu Recht an den Anfang des Artikels.

    So einfach sie klingt, so schwer scheinen sich immer noch zu viele Menschen damit zu tun, sich diese Frage überhaupt bewußt zu stellen. Viele mögen die Fragestellung zwar als die Richtige empfinden oder ahnen; unterdrücken sie jedoch, da sie sich vor den daran logisch anschließenden Schlußfolgerungen fürchten: Sie müßten dann nämlich die AFD wählen. Die einzige Partei, die immerhin „Hoffnung auf ein Nicht-weiter-so“ überhaupt noch zuläßt.

    Die aber –die „böse AfD“, die zur Zuwanderung Positionen vertritt, welche aus früheren Programmen und Reden von CDU/CSU-Politikern hätten abgeschrieben werden können-ist ,so schallt es aus den öffentlich-rechtlichen Sendungen in beinahe jedes Wohnzimmer, doch rechts.Und in der Zeitung steht`s ja auch.

    In den Wohnstuben wird überwiegend immer noch nicht erkannt, daß nicht mehr Karl-Heinz Köpcke Tagesschau-Sprecher ist, die UdSSR nicht mehr existiert, die USA längst kein Hort von Freiheit und Recht mehr sind, Europa ein Kontinent und weder identisch mit dem kollektivistischen politischen Konstrukt EU noch der Eurozone ist und der Werbespruch der FAZ, „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“, längst vornehmlich auf diejenigen bezogen werden muß, die sich die Abonnementskündigung vor Unterzeichnung und Absendung noch einmal durchlesen.

    Dann schauen wir doch einmal,wohin uns die nach ihrer eigenen Standortbeschreibung folgerichtig links zu nennende Politik von CDUCSUFDPSPDGRÜNEDIELINKE bisher brachte. Da mache ich doch mal eine unvollständige Auflistung:

    Marode Straßen, deren Zustand die gängelnden Forderungen der grüngestrichenen Bevormunder, die sich aufdrängenden Ähnlichkeiten mit Vorgängern in deutscher Geschichte nicht allein mittels vehement und entschieden gelebter Unkenntnis meinen entziehen zu können, nach Geschwindigkeitsbeschränkungen ob der von der Politik geschaffenen Fakten (Schlaglöcher, vom Einbruch bedrohte Brücken) dem Untertanen als vernünftig zu betrachten, eingängig machten.

    Marode Schulgebäude mit in ihnen unterrichteten maroden und zerstörend wirkenden Bildungsinhalten; geprägt nach den Gelüsten der Frankfurter Schule und ihrer Nachfolger.

    Zerstörung einer funktionierenden Energieversorgung mit wild steigenden Kosten für Gewerbe und Privathaushalte.

    Konfiskatorisch wirkende Steuern. Schon 2010 mußte man bereits ab dem 1,8-Fachen des Durchschnittseinkommens den Spitzensteuersatz zahlen. (Die Reichensteuer griff ab dem 8,7-Fachen.) 1958 wurde mit dem Spitzensteuersatz erst geschröpft, wer das 21-Fache des Durchschnitts verdiente.

    Beinahe vollständige Zerstörung der Privatautonomie (Vertragsfreiheit); nicht erst mittels des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (AGG).

    Zerstörung der Gleichheit vor dem Recht. Die konträr zu der jakobinischen Gleichheitsforderung der Französischen Revolution steht, die jedoch in deutschen Staats-Schulen als Ideal vermittelt wird.

    Abschaffung des Bankgeheimnisses mittels Streichung des § 30a Abgabenordnung mit Wirkung zum 25.6.2017.Wer von den Lesern hier bekam das mit? Wo wurde in den Staatsmedien davon berichtet?

    Schaffung des gläsernen Untertanen; nicht zuletzt mittels Einführung einer Obergrenze für Bargeschäfte (z.Zt. 10.000 Euro).

    Permanente Regel-und Versprechensbrüche (z.B. Art 125 AEUV, Art 16a Abs. 2 GG), während der Präsident des BVerfG, Voßkuhle, schon 2016 meinte, „in den vergangen fünf Jahren sei “eine Sensibilität eingetreten dafür, dass man rechtliche Regelungen nicht immer durchsetzen kann” und “Verträge weit ausgelegt” werden“.

    http://www.deutschlandfunk.de/verfassungsgerichtspraesident-vosskuhle-man-muss-das.1818.de.html?dram:article_id=342992

    Umbau der als Abwehrrechte gegen einen übergriffigen Staat konzipierten Grundrechte in sog. Teilhaberechte. Auch hier spielt das AGG eine Rolle.

    Einführung einer völlig ungeeigneten und ungedeckten Währung und ein geradezu fanatisches Festhalten an ihr.

    Der “Wohlfahrtsektor” als inzwischen größter Arbeitgeber bei nur noch etwa 15 Millionen Nettosteuerzahlern, die staatsfern erwerbstätig sind.

    Willfährigkeit gegenüber ausländischen wirtschaftlichen Interessen (z.B. „Dieselgate“ ) unter propagandistischem Werben für solcherlei eigenen Interessen widriger Politik bei den –mittels unzureichender Bildung in staatlichen Schulen- in ihrer Urteilskraft beschränkten Untertanen.

    Förderung eines Gesinnungsstaates, innerhalb dessen Recht und Freiheit und damit jede Ordnung zwangsläufig zerstört werden (Stichworte „Hate-Speech“, „Kampf gegen rechts“, Vergötterung des Wieselbegriffs „Soziale Gerechtigkeit“).

    Anhäufung von inzwischen ca. 2,2 Billionen expliziten Staatsschulden; uneinbringliche Target-2-Forderungen von mehr als 830 Milliarden Euro (Finanzierung auch des Exports in die Eurozone zu Lasten der Untertanen.)

    Konfiskation (Enteignung wäre nach dem Grundgesetz allenfalls gegen Zahlung einer Entschädigung möglich; schlimm genug.) der Sparvermögens mittels Null-Zins-Politik der EZB. Nach der BT-Wahl drohen Negativzinsen.

    Das mag zur Beschreibung dessen, was etablierte Parteien (Auch die FDP, die eine über Umlagen finanzierte Einführung der Pflegeversicherung in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts gegen warnende Stimmen ökonomischer Vernunft ebenso unterstützte, wie sie im Merkel-Kabinett 2009-2013 all die planwirtschaftlichen sog. Rettungsmaßnahmen und auch die Installation des ESM unterstützte.) anrichteten, an dieser Stelle genügen.

    Um dieses „Weiter-so“ geht es am 24. 09. 2017.

    Was davon inzwischen als schädlich für Deutschland und seine Bürger erkannt zu werden trotz aller Propaganda nicht mehr zu vermeiden war, wurde unter Staatsversagen verbucht. Das Narrativ und seine Botschaft ist schlicht und eingängig: wer versagt, kann schließlich nicht planvoll, nicht vorsätzlich gehandelt haben. In solche Erzählungen fügt sich denn auch die von Robin Alexander in „Die Getriebenen“ gebotene Erklärung der Ereignisse im September 2015 geschmeidig ein. Merkel verfolgte keinen Plan, sie irrte allenfalls und wollte lediglich unschöne Bilder vermeiden.. Auch jetzt noch, nach weiteren 2 Jahren ist sie getrieben und ihr und ihrer Unterstützer Versagen dauert an? Ist das nicht zu primitiv, das eigene Denken zu sehr beleidigend und die eigene Wahrnehmung der Realität nicht nur in Deutschland zu sehr widersprechend?

    Ist Versagen aber überhaupt eine schlüssige oder gar überzeugende Erklärung für bislang Erlittenes und künftiges Geschehen?
    Wenn jetzt bereits z.B. Negativzinsen, EU-Fiskalunion angekündigt und länger projektiert sind, stellt sich doch die Frage, ob es ein Versagen mit Ansage geben kann. Dennoch funktionierte solcherart Politik und Propaganda, ich nenne es einmal Gegenwartsklitterung, bisher bestens. Die Wahlergebnisse zeigen es.

    Mich indes überzeugen die Märchenerzählungen (nichts anderes verbirgt sich hinter der staatlichen Propaganda und dem Social-Engineering mittels Thinks-Tanks, etc.) nicht.
    Wenn z.B. das derzeitige politische Handeln zur UN-Agenda der Replacement-Migration und der EU-Neuansiedelungsagenda ebenso paßt wie zu dem im EU-Umfeld zur „Toleranz“

    http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/libe/dv/11_revframework_statute_/11_revframework_statute_en.pdf

    und zur Förderung „demokratischer Medien“ (Dazu im Netz nach „ Freie und pluralistische Medien als Rückhalt der europäischen Demokratie“ suchen) Vorgedachten, mag ich an eine Zufälligkeit der Kongruenzen nicht glauben.

    Daß die Agierenden den Glauben an Zufälligkeiten stützen und mit dem Vorwurf ihres Versagens bestens zu leben scheinen können, stützt meine Zweifel. Weshalb berufen sie sich denn nicht auf die vorgenannten Agenden der UN und/oder der EU, die –noch?- jedermann im Netz zugänglich sind, sondern lassen sie unerwähnt?

    Unerwähnt wie die Rules for Radicals eines Saul Alinsky und die Verbindungen der liebend gemachten Frau Clinton zu ihm und des nicht minder liebenswert gemachten Herrn Obama zu dessen Ideen.
    Unerwähnt bleibt auch die Cloward-Piven-Strategie. Der verstorbene Richard Cloward und Frances Piven, beide Soziologen der Universitiät Columbia, meinten das Ende des Kapitalismus zu beschleunigen, indem die staatliche Bürokratie mit einer Flut von unerfüllbaren Forderungen überlastet würde. Sind wir nicht schon weiter? Produziert der Staat –und überwiegend inzwischen in Erfüllung von Direktiven aus der EU-Bürokratur, die sich selbstgefällig, anmaßend und ohne Legitimation als Staat geriert- nicht längst Forderungen gegenüber seinen Untertanen, die insbesondere kleines Unternehmertum bedrängen, zerstören, gar nicht erst sich entwickeln lassen?
    In ihrem 1966 erschienenen Artikel „THE WEIGHT OF THE POOR A STRATEGY TO END POVERTY” schreiben sie u.a.:
    „Widespread campaigns to register the eligible poor for welfare aid, and to help existing recipients obtain their full benefits, would produce bureaucratic disruption in welfare agencies and fiscal disruption in local and state governments.“

    https://www.commondreams.org/news/2010/03/24/weight-poor-strategy-end-poverty?utm_campaign=shareaholic&utm_medium=printfriendly&utm_source=tool

    Parallelen, auch zu den Auswirkungen dessen, was Merkel 2015 anstieß, sind reiner Zufall? Ebenso zufällig ist selbstverständlich, daß beinahe alle der Punkte des Forderungskatalogs aus dem Kommunistischen Manifest abgearbeitet und umgesetzt sind?

    Und den Fabianer-Sozialismus gab es nicht, gibt es nicht? Trotz Internet-Auftritts und belegter Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung?

    Es gibt eine ältere (2010?) Dokumentation (Agenda Grinding America Down), auf die ich erst jüngst stieß:

    https://www.youtube.com/watch?v=x0ZzmKpF8aM

    Sie beleuchtet aber leider nur Ausschnitte, erklärt das Zusammenwirken zwischen den Sozialisten „in allen Parteien“ (Hayek) mit den Verfechtern des jetzigen Geldsystems in Bankkreisen und international aufgestellten Konzernen aber nicht und müßte aktualisiert werden.
    Hinweise auf die Motive der Kooperation zwischen International-Sozialismus und gemeinhin als ihre Antagonisten dargestellten und verstandenen Akteure bietet jedoch ein mit zahlreichen überprüfbaren Quellen versehenes Buch mit dem –m.E. unglücklich gewählten, da manche Leser abschreckenden – Titel „The Milner-Fabian Conspiracy“.

    Es ist doch klar und offensichtlich: CDUCSUFDPSPDGRÜNEDIELINKE stehen für das „Weiter-So“. Und das ist ein Weg in Zentralismus, Planwirtschaft, Kontrolle und Unterdrückung.

    Wofür die AfD stehen wird, ist sie erst einmal im Bundestag, kann niemand wissen. Und man muß vorsichtig sein, wenn man sich vor Augen führt, wie Parteien an sich (Robert Michels „Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie. Untersuchungen über die oligarchischen Tendenzen des Gruppenlebens“) oder in diesem System funktionieren ( Dazu sei nur auf die zahlreichen Veröffentlichungen von Prof. von Arnim, insbes. auf „Das System“ aus 2001 verwiesen).

    Aber: das verderbliche Tun der etablierten Parteien ist bekannt; auch das der FDP. Dagegen tritt die AfD an; gleichsam mit einem Slogan, der einstmals einer der CDU (1976) war: „Freiheit statt Sozialismus“.

    Allein die AfD bietet eine „Hoffnung auf ein Nicht-weiter-so“.
    Sie bietet nicht die Gewähr. Sie könnte sie ja auch- da in Opposition- gar nicht bieten. Deshalb halte ich die Eingangsfrage für klug und richtig gestellt und finde die Antwort in diesem für uns in meinen Augen ALLES entscheidenden Herbst leicht:

    Wer zumindest die Hoffnung auf eine Rückkehr zum Recht nicht begraben will, wer einen Funken von Freiheit und Gerechtigkeit in seiner Brust spürt, kann gar nicht anders als am 24.09.2017 AfD zu wählen.

  9. Klaus Kolbe am 19 September, 2017 09:51
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    Sehr geehrter Oblomow,

    daß ich es, schlicht und einfach ausgedrückt, als bereichernd empfinde und mich deshalb sehr freue, wieder einmal einen Kommentar von Ihnen hier bei Herrn Krause zu lesen, muß ich, glaube ich, nicht extra erwähnen.

    Schön wäre es, wenn wir (vielleicht nicht ständig – ich weiß, man kann sich im Grunde nur wiederholen, da es immer dieselben Probleme sind, die von der Politik nicht gelöst, sondern nur vor sich hergeschoben werden) ab und an mal wieder von Ihnen über die Hintergründe politischen Handelns lesen könnten.

    Ich bin immer noch in Wartestellung bezüglich eines Kommentars von Ihnen, den Sie mir ankündigten. Fassen Sie dieses bitte nicht als Drängeln auf – Sie schrieben ja, daß es etwas länger dauern würde. Auf jeden Fall schon bin ich sehr gespannt darauf.

  10. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------

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