Diese Generale sind klasse

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Zuvor Dieter Farwick, jetzt Gert Schultze-Rhonhoff: Sie legen die Finger in die Wunden der katastrophalen deutschen Politik – In Sachen Migration keine Änderung durch die Altparteien in Sicht – „Masseneinwanderung ist eine Veränderung des Staatsvolks“ – Das Verdrängen der deutschen und der christlichen Leitkultur – Was die heute Dreißigjährigen noch zu ihren Lebzeiten verlieren werden – Ein Verludern unserer Demokratie in Gang gesetzt – „Die Verpflichtung zu dieser Gefahrens- und Schadensabwehr akzeptiert derzeit nur die AfD“  – Klartext gegen die Irreführung der Bevölkerung – Die Altparteien verschweigen, leugnen, beschönigen, verunglimpfen,  mobben –  „Die AfD wählen und für ihre Wahl werben“

Deutsche Generale dienen ihrem Land auch noch im Ruhestand: durch offene Worte zu schlimmen politischen Fehlentwicklungen.  Sie legen die Finger in die Wunden der katastrophalen deutschen Politik, die diese sich selbst beibringt. Neben Dieter Farwick (hier) hat sich jüngst auch wieder Gerd Schultze-Rhonhoff zu Wort gemeldet. Diese Generale sind klasse. Beides sind Soldaten, die sich nach wie vor in der Verantwortung sehen – nun als Pensionäre auch in der Verantwortung, die Deutschen vor unverantwortlichen Politikern zu warnen, Deutschland zu schützen und Bürgern, die desinformiert werden, die Augen zu öffnen – falls die denn überhaupt gewillt sind, sich die Augen öffnen zu lassen.

Auf drei Offene Briefe nur teils dürftige, teils ablehnende Reaktionen

Schultze-Rhonhoff hat in den zurückliegenden zwei Jahren drei Offene Briefe geschrieben, gerichtet an Kanzlerin Merkel, an zahlreiche Ministerpräsidenten der Länder und Bundesminister sowie alle Mitglieder des Deutschen Bundestages. Jetzt schreibt er: „Die Reaktionen auf diese Briefe waren dürftig, zum Teil ablehnend und im Falle eines Bundestagsabgeordneten der CDU flegelhaft. Einige meiner Vorschläge aus den Jahren 2015 und 2016 zur Steuerung und Beendigung der Zuwanderungswelle sind inzwischen in die Tat umgesetzt worden. Ich zähle das aber nicht zu den Reaktionen auf meine Briefe. Die vorgeschlagenen Maßnahmen waren wohl so unumgänglich, dass auch der unerfahrenste und volksfremdeste Politiker von selbst auf sie kommen musste.“

Bisher vergebliche Bemühungen

Nun, zwei Jahre nach seinem ersten Brief, sieht Schultze-Rhonhoff keinen wirksamen Ansatz, die Masseneinwanderung nach Europa und besonders nach Deutschland abzuwenden. „Vielmehr“, so schreibt er, „sind aus der EU-Kommission, aus den UN und aus Teilen des linken deutschen Parteienspektrums teilweise Druck und teilweise Förderung und Billigung der Masseneinwanderung zu spüren. Ich möchte Sie daher zum Abschluss meiner vergeblichen Bemühungen über meine Konsequenzen aus dieser politischen Misere informieren.“ Hier ein paar Auszüge von dem, was Schultze-Rhonhoff für inakzeptabel hält, was er – zurückhaltend ausgedrückt – „missbilligt“. Die Zwischenüberschriften sind von mir eingefügt.

In Sachen Migration keine Änderung durch die Altparteien in Sicht

„Ich missbillige die realitätsfernen ‚Beruhigungspillen’ der Altparteien, mit denen sie den deutschen Wählern vorgaukeln, man könne die Massenmigration eindämmen, indem man die Fluchtursachen am Entstehungsort bekämpfe. Die Regierungen der EU-Staaten können weder die Bevölkerungsexplosion in Afrika (mit ca. 30 Millionen zusätzlichen Menschen pro Jahr) und in Asien noch die Dürre- und Hungerperioden in der südlichen Nachbarschaft Europas, noch weitere von den USA und einigen ihrer Verbündeten entfachte ‚Systemwechselkriege’ verhindern wie die bisherigen im Süden und Osten des Mittelmeers.  Zu den ‚Fluchtursachen’ gehört auch der ungeheure Sog, den das deutsche Sozialsystem auf Arbeits- und Sozial-Migranten ausübt. Auch da ist keine Änderung durch die Altparteien in Sicht.“

„Masseneinwanderung ist eine Veränderung des Staatsvolks“

„Ich missbillige die Versuche der EU-Kommission und der deutschen Bundesregierung, in die Souveränität vieler ihrer Bündnisstaaten einzugreifen und sie zur Aufnahme großer Migranten- und Asylantenmengen zu zwingen. So, wie die Territorien und Grenzen der Staaten unantastbar sind und nur mit dem Willen der betroffenen Bevölkerungen veränderbar, so sind auch die Staatsvölker nicht durch äußeren Willen und gegen ihren eigenen Willen veränderbar. Masseneinwanderung ist eine Veränderung des Staatsvolks. Es ist somit das souveräne Recht der Staaten und Völker, über die Aufnahme oder Abweisung von großen Migranten- und Asylantenzahlen zu entscheiden. Anderslautende EU-Verträge überschreiten inzwischen bei vielen Völkern der Union die Grenze des Akzeptierten. Die Briten, Franzosen, Belgier, Niederländer, Portugiesen und die Völker der Länder des ehemaligen Ostblocks haben alle ihre eigenen Erfahrungen mit großen nationalen Minderheiten im eigenen Land und den damit verbundenen Belastungen und Schäden. Der Druck aus Brüssel und Berlin, Migranten aufzunehmen, wird deshalb inzwischen zur Gefahr für den Zusammenhalt der Völker der EU und damit für die Zukunft der EU.“

Das Verdrängen der deutschen und der christlichen Leitkultur

„Ich missbillige die massenhafte Einwanderung von Menschen aus Ländern mit sehr fremden Kulturen und Zivilisationsstufen nach Deutschland. Sie schädigt unser Land und Volk inzwischen in einer nicht mehr verantwortbaren Weise, was allerdings infolge von ‚backstage’-Absprachen zwischen Bundesregierung und Medien dem deutschen Volk verschwiegen oder gar geleugnet wird.“ …. Ich missbillige vor allen den durch die schnelle Masseneinwanderung forcierten Austausch der indigenen Deutschen und ihrer bereits voll integrierten Landsleute mit ausländischen Wurzeln durch eine nicht assimilierbare Mehrheit von Einwanderern aus fremden Kulturen. Dieser Austausch beschleunigt sich derzeit durch die mangelhafte Förderung für junge deutsche Familien und Kindergeburten, durch die nachdrängende Einwanderung über das Mittelmeer, durch den legalisierten Familiennachzug, durch die Geburtenfreude der Einwanderer-Familien und durch die Sogwirkung des spendablen deutschen Sozialsystems. Das Verdrängen der deutschen und der christlichen Leitkultur auf unserem Territorium und das Ende der deutschen Selbstbestimmung kraft der eigenen numerischen Überlegenheit sind damit absehbar.“

Was die heute Dreißigjährigen noch zu ihren Lebzeiten verlieren werden

„Ich bin Zeit meines Berufslebens Soldat der Bundeswehr gewesen, die sich damals als ‚Verteidiger des Vaterlands’ verstanden hat, und habe dem deutschen Volk gedient, um nötigenfalls seine Freiheit und sein Selbstbestimmungsrecht gegen Angriffe von außen und gegen Fremdbestimmung zu verteidigen. Damals galt und heute gilt für mich, dass unsere Regierungen auch die Freiheit und das Selbstbestimmungsrecht der Jugend in weiter Zukunft zu behaupten haben. Die heute 30jährigen und jüngeren Deutschen werden die in unserem liberalen Staat garantierten Freiheiten und das Selbstbestimmungsrecht dank eigener Mehrheit in Folge der weiter anhaltenden Masseneinwanderung aus moslemischen und anderen Staaten noch zu ihren Lebzeiten verlieren.“

„Ich sehe nicht ein, dass ich jetzt, wo ich alt geworden bin, schweigen soll“

„Wenn die CDU jetzt im Wahlkampf plakatiert: ‚CDU für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben’ meint sie ein ‚weiter CDU für weitere 4 Jahre’. Sie vertuscht damit, dass ihre Wohlfühl-Politik von heute ein Deutschland eingeleitet hat, in dem die heute jungen Deutschen später nicht mehr „gut und gerne leben werden“. Ich sehe nicht ein, dass ich jetzt, wo ich alt geworden bin, schweigen soll, wenn eine in dieser Sache unwillige und unfähige Regierung samt ihrer in dieser Frage hinterher laufenden Opposition nicht der ‚kalten Invasion von außen’ und der auf uns zukommenden Fremdbestimmung durch Einwanderer-Mehrheiten entgegentreten will.“

Gegen die von der EU geförderte Masseneinwanderung aus Afrika und Asien

Was Schultze-Rhonhoff ferner anprangert, sind Fehlentwicklungen der EU. Er wendet sich gegen „die Umwandlung der EU-Staaten zu Provinzen eines europäischen Großstaates“ und  gegen die von der EU „unterstützte und bereits geförderte Masseneinwanderung aus Afrika und Asien“. Diese solle offensichtlich in Europa ein Völkergemisch wie in den USA entstehen lassen. Europa sei aber schon von alteingesessenen Völkern bewohnt und kein siedlungsfreier Raum, in dem sich neue Völker bilden könnten. Mit einer übergestülpten und nivellierenden Zentralverwaltung und Regierung über bestehende alte Völker werde eher eine Kopie der Sowjetunion entstehen. Der erste, ernste Widerstand gegen diese schon laufende Entwicklung zeige sich an den Reaktionen in Großbritannien und in den Osteuropastaaten der EU.

Klartext gegen die Irreführung der Bevölkerung

Es versteht sich, dass sich Schultze-Rhonhoff auch gegen Fehlentwicklungen der EU-Finanzpolitik wendet, gegen die Euro-Einführung, gegen das Missachten aller begründeten Warnungen davor, gegen die Rettung von Euro-geschädigten EU-Staaten durch die EZB und deren „verbrecherischen Konkursverschleppung“ und damit gegen die ruinösen, unweigerlichen Folgen dieser verfehlten Politik. Klartext schreibt er auch zur Irreführung der Bevölkerung:  „Zu den genannten Existenzfragen unseres Volkes, zur Zukunft der EU, den Folgeschäden des Euro, und zur Masseneinwanderung seit 2015 informieren die Regierung, die Mehrheit der Politiker und die meisten deutschen Medien das deutsche Volk halbwahr, ganz falsch oder gar nicht. Ein Mix von Partei-Standpunkten, Journalisten-Meinungen und Informationshäppchen manipuliert tagtäglich unsere ‚öffentliche Meinung’. Volle und wahre Berichterstattung über Fehlentwicklungen, Schäden und Risiken sind sowohl der Politik als auch den meisten Medien nicht erwünscht. Politiker und Parteien fürchten um ihre Wiederwahl, und einige Oppositionsparteien und Medien folgen ihrem Weltbild, das sich von ‚international’ und ‚deutschlandkritisch’ zu ‚antinational’ mit der Tendenz zu ‚antideutsch’ entwickelt hat.“ Diesen Irreführungen angefügt sind dann noch vier Beispiele.

Die Altparteien und Politiker mit ihrem ‚weiter so’

Aus alldem zieht Schultze-Rhonhoff diese Schlussfolgerung: „Die Existenzfragen unseres Staats und Volkes: die Masseneinwanderung, die Fehlentwicklung der EU und die Fehlentwicklungen des Euro und der EZB – von den weiteren Problemen ganz zu schweigen – werden die heute 30jährigen und Jüngeren in Deutschland „voll erwischen“, wenn im neuen Deutschen Bundestag nicht begonnen wird, hier umzusteuern. Die Altparteien und Politiker mit ihrem ‚weiter so!’ denken offensichtlich vor allem im Rahmen ihrer nächsten 4-Jahres-Legislaturperiode und Ihrer eigenen Existenzsicherung durch Wiederwahl, nicht aber an die Zukunftsperspektive unseres Volks. Sie kleistern die Existenzfragen, die den 30jährigen und jüngeren Deutschen blühen, mit allen Mitteln zu.“

Die Altparteien verschweigen, leugnen, beschönigen, verunglimpfen,  mobben

„Sie tun es mit Verschweigen, Leugnen, Beschönigen, Verschieben von Problemen auf die Zeit nach der Wahl, Ablenken, wie z. B. auf den natürlichen und nicht änderbaren Klimawandel, und mit ‚demokratisierender’, belehrender Rhetorik. Trotz aller lautstarken Bekenntnisse der Altparteien zu ‚Transparenz und Toleranz’ lassen sie die Meinungen Andersdenkender nicht zu und streiten Fakten ab, die nicht in ihr Weltbild passen. Sie verunglimpfen die, die sich mit den genannten Problemen auseinandersetzen. Sie mobben sie, isolieren sie, beschimpfen sie mit Hassparolen und grenzen sie aus dem ‚Spektrum der Demokraten’ aus.“

Ein Verludern unserer Demokratie in Gang gesetzt

„Einige der roten und grünen Spitzenpolitiker agieren ohne Scham und Scheu in ‚Aktionsbündnissen’ zusammen mit kriminellen Autonomen und gewalttätigen linken Gruppen und Vereinen gegen die, welche die angesprochenen Probleme lösen wollen. Die Mehrzahl der Medien spielt dieses intrigante Spiel ohne Skrupel mit. Politik und Medien haben damit ein Verludern unserer Demokratie in Gang gesetzt, offensichtlich ohne Bedenken oder Schuldgefühle. Die monatelange negative Berichterstattung über die AfD und das Verschweigen ihrer Arbeit in den Landesparlamenten sind die beredten Beispiele dafür. Und die ungebrochene und unkritische Zustimmung zur jetzigen Regierungschefin als Person und zur jetzigen Form der EU als Institution zeigt, wie stark die jahrelange Manipulation der deutschen Medien auf die Wähler hier im Land gewirkt hat. Ich hoffe, dass die Alternative für Deutschland den Einzug in den Deutschen Bundestag schafft, und dass sie dort zum Wohl des Deutschen Volkes wirkt.“

Die AfD als die derzeit einzige Partei, die ….

In der AfD sieht Schultze-Rhonhoff „die derzeit einzige Partei, die der ethischen Verantwortung für das eigene Volk einen eindeutigen Vorrang vor Hilfsmaßnahmen für Andere einräumt, wenn sich beides nicht verträgt. Sie nennt das Migrationsproblem ungeschminkt beim Namen und strebt praktisch handhabbare und gesetzliche Lösungen über den Deutschen Bundestag an. Ich werde also, nachdem meine Appelle, Vorschläge und Warnungen an die anderen Parteien ‚in den Wind gesprochen’ waren, die AfD wählen und für ihre Wahl werben (trotz ihrer immer noch nicht abgeschlossenen, unschönen Flügelkämpfe). Bezeichnenderweise ist es auch die AfD, die sich als einzige im Parteienspektrum mit den anderen derzeitigen Existenzfragen Deutschlands offen auseinandersetzt und sich um politische Lösungen aus dem Bundestag heraus bemühen will …“

„Die Verpflichtung zu dieser Schadensabwehr akzeptiert derzeit nur die AfD“

„Es ist die Pflicht jeder deutschen Bundesregierung, „zum Wohl des deutschen Volkes“ jede Gefahr und jeden Schaden selbständig, selbsttätig und selbstverantwortlich spätestens an den eigenen Grenzen und im eigenen Land abzuwenden, wenn die Gefahren oder Schäden nicht im Zusammenwirken mit Verbündeten oder schon am Entstehungsort verhindert werden können. Und das können sie derzeit nicht. Die Verpflichtung zu dieser Gefahren- und Schadensabwehr erkennt und akzeptiert derzeit nur die AfD.“ Und mit den folgenden Worten endet der Offene Brief: „Ich würde mich freuen, wenn Sie mir zustimmen und diesen Brief in Umlauf bringen würden. Mit besten Grüßen bin ich Ihr Gerd Schultze-Rhonhof.“ Den Brief mit in Umlauf zu bringen, bin ich hiermit gefolgt. Seinen gesamten Inhalt finden Sie hier.

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