Ein Oberstleutnant a. D. schreibt Thomas de Maizière, wie gegen gewalttätige Demonstranten  vorzugehen ist

Noch eine weitere Nachlese zu den Gewaltexzessen am 7. Juli beim G20-Treffen in Hamburg: Der Oberstleutnant a. D. Hans Werner Zimmermann zeigt dem Bundesinnenminister Thomas de Maizière, wie die hoheitliche Staatsgewalt gegen zivilistische Gewalt vorzugehen hat, um Erfolg zu haben. Er selbst nennt es eine „Empfehlung für künftige, vorher erkennbare Straftaten in großem Stil“. Er habe sich am 8. Juli veranlasst gesehen, dem Minister eine E-Mail zu schicken, und hat sie öffentlich gemacht. Was an Straftaten in Hamburg vorgekommen sei, dürfe nicht noch einmal vorkommen. Am 10. Juli hat er seinen Text noch ergänzt, “nachdem ich gestern Abend im TV gesehen habe, wie (in der Nacht) von einem Polizeihubschrauber aus fotografiert worden ist, wie Straftäter Molotov-Cocktails von einem Hochhaus auf die unten eingesetzten Polizisten geworfen haben“. Es wird heißen, dieser Oberstleutnant sei eine Rechtsradikaler, Rechtsextremer und Ähnliches. Ich gebe hier seinen (ergänzten) Text, kursiv gesetzt, im Wortlaut trotzdem wieder; es gehört zur Informationsfreiheit. Dann kann jeder selbst urteilen. Die ersten und die letzten beiden Zwischenüberschriften sind von mir eingefügt.

Das war keine vom Grundgesetz geschützte Demonstration, das war Krieg

Sehr geehrter Herr Minister, bei den Vorgängen, die wir gestern, am 07.07.2017, im Fernsehen gesehen haben, handelte es sich nicht um eine vom Grundgesetz geschützte Demonstration. Sondern – Sie müssen (wenn auch nachträglich) erkennen – das war Krieg. Krieg gegen unsere Staatsgewalt. Dass die ganze Welt diesem deprimierenden Schauspiel zugesehen hat, beschämt mich doppelt. Bei vorliegendem Krieg sind andere Mittel einzusetzen als bei Demonstrationen.

Ich sage Ihnen, wie man in einem solchen Fall verfährt

Die Methode, der Gewalt dadurch Herr zu werden, dass man eine große Anzahl von Polizeibeamten zusammenzieht um sich – Gewalt gegen Gewalt – mit den Angreifern zu prügeln, war dilettantisch. Es reicht nicht aus, eine große Anzahl von Polizeibeamten zusammenzuziehen, man muss ihnen auch sagen, was sie machen sollen. Sie haben unnötig intensiv die Gesundheit und – möglicherweise – auch das Leben Ihrer Beamten aufs Spiel gesetzt. Wenn Ihnen Ihre „Spezialisten“ nicht sagen können, wie man in einem solchen Fall verfährt: Ich sage es Ihnen: Sie teilen Ihre Kräfte in 6 unterschiedlich starke, äußerlich gekennzeichnete Gruppen auf wie folgt:    

1. Die Greifgruppe

Sie ist an der Spitze aller staatlichen Kräfte eingesetzt. Sie besteht aus den körperlich überlegensten Beamten. Ihre Aufgabe besteht darin, die Angreifer – das sind einzelne Personen – zu fassen und festzuhalten. Je nachdem, wie sich der so Ergriffene wehrt, sind die Mittel des Unmittelbaren Zwanges nach (UZwG) einzusetzen. Je stärker diese Greiftruppe ist, umso mehr Angreifer kann sie pro Zeiteinheit stoppen und festhalten. Die so Festgehaltenen werden der nachfolgenden zweiten Gruppe, der Fesselgruppe übergeben. Bei den so Festgehaltenen handelt es sich im Regelfall um die – an der Spitze der Angreifer befindlichen – aggressivsten Kräfte, die ab dem Zeitpunkt ihrer Festnahme für alle weiteren Straf-Aktionen nicht mehr zur Verfügung stehen. Grundsatz: Jeder Festgenommene schwächt die Straftäter. Der Einsatz der Greiftruppe kann bereits zu dem Zeitpunkt erfolgen, zu dem die ersten Straftaten begonnen haben. Es braucht nicht abgewartet zu werden, bis sich die Angreifer zu einem geballten Block formiert haben.    

Jeder Angehörige der Greifgruppe führt unterschiedlich-farbige Ringe mit sich, in die seine Dienstnummer eingraviert ist, um ihn später identifizieren zu können. Das ist notwendig, um bei der späteren Arbeit der Personalien-Feststellungs/Befragungsgruppe einen Zeugen zu haben, der zur Straftat aussagen kann.Die Farbe der Ringe richtet sich nach der Schwere der Straftat, z.B. weiß für die Täter, die der Forderung der Polizei (Megaphon), sich zu entfernen, nicht nachgekommen sind. Gelb für die Täter, die anderen beim Begehen der Straftat geholfen haben (z.B. Zureichen von Pflastersteinen…). Braun für Sachbeschädigungen. Rot für körperliche Angriffe auf Polizeibeamte. Der jeweils zutreffende Ring wird in den Arm der Handfessel geschoben, wenn er von der Fesselgruppe übernommen und unschädlich gemacht wird. Der Angehörige der Personalien-Feststellungs/Befragungsgruppe kann so, wenigstens ungefähr, erkennen, ob der Befragte die Wahrheit sagt.     

2. Die Fesselgruppe

Jeder Angehörige der Fesselgruppe hat je 20 Hand- und Fußfesseln dabei. Deren Nachschub muss sichergestellt sein. Die Fesselgruppe übernimmt die von der Greifgruppe festgehaltenen Personen, fesselt sie an Händen und Füßen und übergibt sie der Transportgruppe. Sollte von der Transportgruppe im Moment keiner anwesend sein, bleibt die festgenommene und gefesselte Person kurzzeitig auf der Straße liegen.    

3. Die Transportgruppe

Diese mit LKW ausgestatteten Kräfte übernehmen die gefesselten Personen von der Fesselgruppe bzw. lesen sie von der Straße auf und befördern sie auf die Ladefläche der nachrückenden LKW. Wenn es anders nicht möglich ist: Nehmen Sie Militär-LKW. Das tun sie so lange, bis diese voll ist. Die LKW-Fahrer bringen sie dann auf eine große, geeignete Fläche und legen sie dort ab. Da sich die Gefesselten nicht befreien können, können sie getrost eng aneinander gelegt werden.    

4. Die Bewachungsgruppe 

Diese hilft beim Abladen und bewacht die auf der Freifläche abgelegten Personen weniger aus dem Gesichtspunkt, dass sich diese selbst befreien können, sondern mehr aus dem Gesichtspunkt, dass sie nicht von außen weggeholt werden können.      

5. Die Personalien-Feststellungs/Befragungsgruppe

Diese stellt zunächst die Personalien, der Festgenommenen fest. Ist diese Person ohne Ausweispapiere, bleibt sie so lange dort liegen, bis ein Verwandter/Bekannter die Papiere beigeschafft und der Personalien-Feststellungs/Befragungsgruppe übergeben hat. Wenn sich bei der Befragung Hinweise daraufhin ergeben, dass ein Haftgrund besteht (hierbei ist auch der farbige Ring des Zeugen ein wichtiger Hinweis) werden diese Personen der Gefängnisgruppe übergeben.

6. Die Gefängnisgruppe

Sie  ist mit Transportkapazität ausgestattet und darüber informiert, in welchem Gefängnis freie Kapazität ist. Sie überführt die Festgenommenen dorthin. Sollte momentan dort zu wenig freie Kapazität bestehen, genügt es, die Festgenommenen wettergeschützt, z.B. in leerstehenden Kasernenblocks, Kantinen usw. abzulegen.

Alle Angehörigen der o. g. sechs Gruppen sind dahingehend zu belehren, dass es sich bei ihrem Einsatz um Krieg handelt. Eine besondere Zimperlichkeit ist bei diesem Einsatz nicht zielführend. An eine Überschreitung der Notwehr werden weniger starke Anforderungen gerichtet, als dies im Frieden geboten ist.   

Sonderfälle

Nr. Beobachtung Bisheriges Vorgehen Künftiges Vorgehen
1 Vom Polizeihubschrauber aus wird beobachtet, wie Straftäter Molotov –Cocktails vom Dach eines Hochhaues nach unten auf Polizeibeamte werfen. Der Hubschrauber-Copilot bzw. ein Beobachter fotografiert den Tathergang mittels vieler Aufnahmen (Film) und dokumentiert so das Verbrechen. Das Verbrechen wird primär nicht fotografiert, sondern beendet. Dazu ist der Co-Pilot bzw. der Beobachter mit einer Jagdflinte ausgestattet und verwendet Patronen mit (etwas gröberem) Schrot (Anmerkung 1: Sauposten wären schon zu groß). Er beendet so das andauernde Verbrechen mit der Waffe. (Anmerkung 2: Ein Präzisionsgewehr ist ungeeignet, weil ein Zielen vom fliegenden Hubschrauber aus nicht hinreichend genau möglich ist und weil die Gefahr, den Täter tödlich zu verletzen zu groß erscheint. Er soll lediglich kampfunfähig werden. Anschließend kann fotografiert werden.
2      

Sehr geehrter Herr Minister, wenn Sie über die personellen Voraussetzungen zur Aufstellung dieser sechs Gruppen nicht verfügen, sind Soldaten einzusetzen. Diese können – ohne weitere Ausbildung – die Aufgaben der Gruppen 2-4 übernehmen.   

Lassen Sie die Grünen jaulen, lassen Sie die Roten jaulen

Die oben vorgeschlagenen Maßnahmen sollten im Rahmen der Zusammenarbeit von Polizei und Bundeswehr geübt werden. Weil das eine länderübergreifende Aufgabe ist, sind Sie es und Ihre Kollegin von der Leyen, die das veranlassen müssten. Lassen Sie die Grünen jaulen, lassen sie die Roten jaulen: Sie müssen sich durchsetzen und lageangemessen handeln. Folgen sie in dieser Situation der Empfehlung des Mainzer Politikwissenschaftlers, Prof. Dr. Gerd Mielke (https://www.oliverjanich.de/mainzer-politikwissenschaftler-mielke-einkesseln-bis-sie-in-die-hose-pinkeln-folgte-die-koelner-polizei-seinem-rat-2): Wenn sich einzelne Angreifer dabei in die Hose pinkeln o.ä.: Das ist zwar nicht erwünscht, aber – so es nicht zu verhindern ist – nun mal unvermeidbar. Was für rechtsaffine Kleinbürger in Dresden gilt, muss auch für linksradikale Schlägertrupps in Hamburg gelten.

Wenn Sie nicht so verfahren, machen Sie die Bundesrepublik vor aller Welt lächerlich

Sehr geehrter Herr Minister, wenn Sie auch künftig nicht so – oder ähnlich – verfahren, wird es auch in Zukunft zu solchen Gewalt-Exzessen kommen und Sie und die gesamte Bundesrepublik werden sich – vor aller Welt – lächerlich machen. Der saudische Saudi-Arabiens König Salman hat das Versagen der deutschen Sicherheitskräfte wohl vorausgesehen und hat sich entsprechend verhalten: Er ist zu Hause geblieben: Die deutsche Kanzlerin und ihr Innenminister haben die Sicherheit der Gäste nicht hinreichend gewährleisten können. Er hat Recht behalten. Ich schäme mich: Für Sie! Mit freundlichen Grüßen Hans W. Zimmermann

PS. von mir: Nach allen Berichten über das G20-Treffen war die Sicherheit der G20-Politiker sichergestellt, nur nicht die der Bürger mit ihren Autos auf der Straße und der Geschäftsleute mit ihren Läden. Hierin also dürfte Hans Werner Zimmermann irren.  Einen vorzüglichen Beitrag zu den G20-Ausschreitungen mit dem Titel Menetekel Hamburg– Deutschland auf der Rutschbahn zum failed state hat Vera Lengsfeld geschrieben. Sie finden ihn hier, und wie die Gewalttaten bereits verharmlost werden hier.



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10 Kommentare


  1. Ben Palmer am 14 Juli, 2017 14:04
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    Ich bin zwar kein Spezialist für polizeitaktische Fragen aber mir scheint auch, dass Wasserwerfer für friedliche Demonstranten harmlos und wirksam sind, nicht aber für Stadt-Guerillakämpfer geeignet sind.

  2. Klaus Kolbe am 14 Juli, 2017 21:00
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    Ich weiß ja nicht, ob man soviel Courage (das Eintreten für Recht und Gesetz und die Durchsetzung derselben) von unseren Politik-Darstellern und auch den -innen überhaupt erwarten kann.

    Offenbarer, als diese Bilder von Hamburg es tun, kann wohl nicht gezeigt werden, daß die Politik die Kontrolle über die Durchsetzung des Rechts (nicht erst seit heute) in weiten Teilen schon verloren hat.

    Für diejenigen, die es interessiert, und die diese Sendung nicht gesehen haben, ist hier noch eine interessante Diskussionsrunde zu diesem Thema mit dem Hamburger Polizei-Hauptkommissar Joachim Lenders:

    https://www.youtube.com/watch?v=-75s75wJZeo

    Nebenbei bemerkt: Auch die illegale Flutung Europas übers Mittelmeer ist ganz einfach zu beenden.
    Wie: Jedes dieser Boote abfangen, „auf den Haken nehmen“ und postwendend an die afrikanische Gegenküste zurückbringen.
    Nach ein paar Wochen ist dieser Schlepper-Spuk vorüber. Australien hat es vorgemacht.

    Aber, wer Recht und Gesetz (das deutsche sowohl als auch das der EU) schon so oft mißachtet, ignoriert, gebrochen hat, der/die wird wohl auch hier keinen Handlungsbedarf sehen.
    Im Gegenteil, es könnte vermutet werden, daß jeder nicht geahndete Rechtsbruch wohl zu noch größeren animiert.

  3. Marco Nennhaus am 16 Juli, 2017 02:41
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    Diese Handlungsanweisung ist logisch, durchdacht und mit Sicherheit zielführend.
    Vor allem der erste Teil, das Festsetzen der Rädelsführer dürfte die Eskalation verhindern.
    Natürlich muß die Justiz die Verbrecher einsperren, nicht nur Personalien feststellen.

    Hervorragend, Herr Oberstleutnant!!

  4. KlausRgR am 17 Juli, 2017 22:00
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    Prinzipiell wäre ein Vorgehen in dieser Art zu begrüßen, wenn ich auch meine Zweifel habe, ob dieses Verfahren rechtskonform ist. Als Krieg würde ich es noch nicht bezeichnen. Eine Vorstufe vielleicht.
    Das Problem ist eher, dass diese Gruppen vom Staat den sie angegriffen haben opportun verhätschelt und teilweise sogar fördern. Die Polizei hat vermummt anreisende Personen statt festzunehmen zum Demonstrationsort geleitet. Statt dem Problem präventiv zu begegnen, wie z.B Köln 2016/17 Silvester die Gruppen direkt abzufangen sogar noch gefördert. Rechtsfreie Räume wie Rote Flora werden geduldet und indirekt sogar gefördert. Das “Kriegsszenario”, dass Sie beschreiben hätte gar nicht erst entstehen müssen, wenn diese Regierung ihren tatsächlichen Aufgaben nachgekommen wäre.
    Das Problem löst man nicht in dem Symptome bekämpft werden statt die Ursache. Es sei denn es ist politisch so gewollt.. und dann brauchen Sie dem Innenminister keine Vorschläge zu unterbreiten. Dann läuft es doch genau so, wie er es will.

  5. egon samu am 18 Juli, 2017 11:57
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    Obwohl ich über keinerlei militärische Strategiekünste verfüge, würde ich im Straßenkrieg ähnlich wie Herr Oberstleutnant a.D. vorgehen.
    Gut organisiert, effektiv und nachhaltig.
    Doch die Straftäter/Anarchisten wären spätestens von der linksversifften rechtsfreien Maas-Justiz wieder frei gelassen worden.

  6. Oblomow am 18 Juli, 2017 21:16
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    Haben Sie, die Sie hier den Bundeswehreinsatz im Inland (mit welchen Waffen übrigens?) begrüßen, neben dem Grundgesetz auch einmal bedacht, welche Kreise sich eben dafür seit langer Zeit einsetzen und weshalb jene es womöglich schon taten als die jüngsten Straftaten sozialistischer Krawallisten in Hamburg noch gar nicht geschehen waren?

    Hier ein Artikel, der sich mit der Frage von BW-Einsätzen im Inland beschäftigte:

    http://www.geolitico.de/2016/01/19/mit-dem-panzer-gegen-die-buerger/

    Woher nehmen Sie Ihr Vertrauen in ein System, welches immer “maasvoller” (statt maßlos gesetzt) zu werden es doch augenscheinlich nicht mehr nur den Eindruck macht?

  7. Klaus Kolbe am 19 Juli, 2017 00:57
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    @ Oblomow am 18. Juli 2017 um 21.16 Uhr

    Ohne einen grundlegenden Politik-/Systemwechsel, sehr geehrter Oblomow, wird man m. E. nach solcher Vorfälle wie die des G-20-Gipfels in HH nicht Herr werden bzw. diese, wenn vielleicht auch in abgewandelter Form, immer wieder erleben.

    Und ja, es sind dieselben Kreise, die „die eine große Krise“ herbeisehnen, um Veränderungen in ihrem Sinne herbeiführen zu können. Wenn das Chaos groß genug ist, wird das Volk nach einem „Erlöser“, nach Sicherheit rufen, und dafür Freiheiten aufgeben – das scheint deren Überzeugung zu sein. Und damit dürften sie leider richtig liegen.

    David Rockefeller:

    »Alles, was wir brauchen, ist eine richtig große Krise, und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.«

    »Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen den besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als ,Internationalisten‘ und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integriertere globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen – eine Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf.«

    Aus seinem Buch „Memoirs“ (2002):

    »Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Publikationen dankbar, deren Chefredakteure an unseren Treffen in der Vergangenheit teilnahmen und die Zusage der Vertraulichkeit fast 40 Jahre lang respektierten. […]
    Es wäre für uns nie möglich gewesen, einen Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre im Licht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Aber die Welt ist auf einem komplexen und vorbereiteten Weg hin zur Weltregierung. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Welt-Bankiers ist sicherlich der nationalen Souveränität der letzten Jahrhunderte vorzuziehen.«

    Und Schäuble zu diesem Thema:

    »Ja, wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer.«
    https://www.youtube.com/watch?v=8739OzyfVzk

    Wenn denn aber diese Veränderungen, wie Herr Schäuble es nennt, ohne einen Systemwechsel (korrigieren Sie mich bitte, wenn ich da falsch liege), oder wie immer man das bezeichnen mag, nicht aufzuhalten sind, erhebt sich schnell die Frage, wie dieses, was in der Theorie vielleicht noch einfach zu beantworten ist, in der Praxis aber sicher ganz schnell an Grenzen stoßen wird, die als, gelinde gesagt, nicht so einfach zu überwinden angesehen werden dürften, zu bewerkstelligen sei.

  8. Klaus Kolbe am 19 Juli, 2017 13:30
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    Wie es aussieht, sind wir auf dem besten Weg hin zu einer richtig großen Krise, wo das Volk und dann die Nationen die Neue Weltordnung akzeptieren werden, wie Herr Rockefeller antizipiert.

    Die Gewaltbereitschaft linker Extremisten in der deutschen Hauptstadt ist gestiegen, berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf den Verfassungsschutzbericht 2016, der am Dienstag von Innensenator Andreas Geisel vorgelegt wurde.
    https://de.sputniknews.com/politik/20170718316648210-linke-gewalt-berlin/

    Sie, Merkel und Scholz, waren gewarnt – und ließen es trotzdem zu:
    http://www.freiewelt.net/nachricht/merkel-und-scholz-waren-vorab-ueber-militanz-der-g20-krawalle-informiert-10071537/

    Die grenzenlose Flutung mit Landnehmern aus anderen Kulturkreisen, protegiert durch die (vom Volk gewählten!) sich demokratisch nennenden Regierungen der europäischen (nicht alle, wohlgemerkt!) Nationen ist ein Teil dieser perfiden Strategie.
    Dazu Merkel:
    https://www.youtube.com/watch?v=qJHQ3Mu3CGI

    So (und dies ist nur ein Bruchteil der täglichen „Einzelfälle“) sieht die kulturelle Bereicherung dann in der Realität aus, die diese Polit-Marionetten in Berlin dem Volk versprochen hatten:

    http://www.freiewelt.net/nachricht/schwere-krawalle-und-sexuelle-uebergriffe-bei-regionalem-volksfest-10071496/
    Täterbeschreibung: Iraker, Afghane, Personen mit »Migrationshintergrund«
    Schwere Krawalle und sexuelle Übergriffe bei regionalem Volksfest

  9. Oblomow am 19 Juli, 2017 21:45
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    Sehr geehrter Herr Kolbe,

    ob Krisen lediglich ersehnt oder gar herbeigeführt werden, könnte man auch fragen. Wobei sich dabei auch noch die Frage nach Vorsatz und dessen Reichweite stellen könnte.

    Auch könnte man Handelnde als Getriebene darstellen, wie es R. Alexander in einer Veröffentlichung, deren Lektüre ich verweigere, als “Report aus dem Innern der Macht” dargestellt haben soll.
    Rein zufällig ist dabei unzweifelhaft, daß Getriebene wenige bis keine Alternativen haben und jenes Narrativ so trefflich und zugleich in köstlicher Weise sowie zumindest mich erheiternd zu dem zu passen scheint, was die Kanzlerin denen zu erzählen sich gelegentlich herabläßt, welche die Voraussetzungen dafür mitbringen, nach dem Entäußerten untertänigst und gläubig beinahe zu lechzen. Nicht etwa, weil sie sich an den in rhetorischer Finesse immer wohl gesetzten Worten delektieren. (Solch bildungsbürgerlicher Verdacht wäre mehr als abwegig). Nein, eher deshalb, weil jene Obrigkeitsgläubigen ob der stets in stringenter und den Gesetzen der Logik

    https://juergenfritzphil.wordpress.com/2017/07/17/die-kunst-der-argumentation/

    folgender Weise dargelegten Pläne -die allerdings dann doch geheim bleiben müssen, versteht sich- und deren Alternativlosigkeit ihre ihnen beigebrachte Sicht der eigenen Geringwertigkeit, Bedeutungslosigkeit, der jenen mittels (Un-) Bildung und social-engineering als Verpflichtung suggerierte Vorstellung, alle Opfer für die großen Ideen der sich selbst zu Großen Ernannten erbringen zu müssen, bestätigt finden.
    Da fällt man gern in den Fernsehsessel zurück. Und schlummert während man die eine oder andere Propagandaschau der staatlich oktroyierten Medien konsumiert, weiterhin -vor dem eigen Denken staatlich geschützt- ein. In dem behaglichen Gefühl: nichts ändert sich auf der Welt. Und sie, die so treuherzig blickt, die Raute macht, wenn sie nicht an ihren Nägeln kaut; sie ,die ehrenwerte Frau

    https://www.youtube.com/watch?v=bKZuVebJJ3o

    wird mir sagen und mich dahin führen, wohin auch ich ihrer –und anderer Kollektivisten – Meinung nach streben wollen muß.

    PS:
    Sehr geehrter Herr Kolbe, ich möchte Ihnen noch ernsthaft antworten. Daran bastele ich gerade. Das wird etwas länger und kann noch etwas dauern.

  10. Klaus Kolbe am 21 Juli, 2017 12:36
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    Die ehrenwerte Frau – ein sehr gelungener und guter Vortrag des Herrn Steinhöfel!
    Es ist unschwer zu erkennen, wie der Herr Steinhöfel das gemeint hat.
    Ob diese Frau, die in einer sozialistischen Diktatur und einem sozialistischen Elternhaus (zumindest ihr Vater, der rote Kasner) als FDJ-Sekretärin sozialisiert wurde, eine mehrfache Rechtsbrecherin (deutsches Recht sowohl als auch EU-Recht), wie a. a. O. schon mehrfach nachgewiesen, überhaupt nur ansatzweise der Ehre wert ist, bleibt dem interessierten Leser überlassen.

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