Deutsche, vermietet keine Räume an die AfD – Auch die Maritim-Hotelkette ist nun eingeknickt – Parallelen zur Nazi-Zeit sind nicht zu übersehen – Das Recht wurde mit Füßen getreten – Und wieder sind es Sozialisten, die das tun – So hilft man mit, Freiheit und Demokratie zu Grabe zu tragen

 Auch die Maritim-Hotelkette knickte nun  ein. Sie will an die AfD keine Räume mehr vermieten. Denn weil im Maritim Köln der nächste AfD-Bundesparteitag stattfinden soll, war in Netzwerken wie Facebook derart dagegen randaliert worden, dass sich die Geschäftsführung dem „Proteststurm“, wie die FAZ berichtete, „nach Tagen der Unruhe“ gebeugt hat. Untergebracht hatte das Blatt die Nachricht nicht gerade plakativ in seinem Unternehmensteil auf Seite 18, ganz rechts unten – als sei sie keine Besonderheit mehr. Ist sie ja auch nicht, kommt doch schon lange ständig vor: Der AfD werden in Deutschland überall Räumlichkeiten für ihre Veranstaltungen verweigert. Kein Aufreger mehr. Daher war der Zeitung das Aussperren einen Kommentar erst recht nichts wert. So wird hingenommen, was nicht hingenommen werden darf. So entsteht Gewöhnung, und aus Gewöhnung wird Gewohnheitsrecht. Wohl haben private Unternehmen (meist noch) das Freiheitsrecht, Verträge zu schließen, mit wem sie wollen und mit wem nicht. Das aber ändert an der Schändlichkeit des Nachgebens gegenüber dem Boykottverlangen nichts. Hat es Ähnliches in Deutschland nicht schon einmal gegeben?


Man fühlt sich erinnert an die Nazi-Zeit

Ja, es hat. Schlimmer zwar, aber doch nicht unvergleichbar. Man fühlt sich erinnert an die Nazi-Zeit: Deutsche, wehrt euch, kauft nicht bei Juden. Mit Parolen wie dieser wurde am 1. April 1933 überall in Deutschland ein gewalttätiger Boykott jüdischer Geschäfte, Ärzte und Rechtsanwälte ins Werk gesetzt. Männer der „Sturmabteilung (SA), der „Schutzstaffel“ (SS) und der „Hitler-Jugend“ (HJ) hinderten Kunden mit Gewalt und Repressalien darin, jüdische Geschäfte zu betreten.   Andere Parolen  lauteten Die Juden sind unser Unglück! – Meidet jüdische Ärzte! – Geht nicht zu jüdischen Rechtsanwälten!  Näheres dazu hier. Bald 84 Jahre ist das her. Berichte zum achtzigsten Gedenken  unter anderem hier und hier.

Das Recht damals wurde mit Füßen getreten

Es folgten Gesetze, die zur Entlassung aller jüdischen Beamten und „politisch unzuverlässiger Personen“  führten, die jüdische Anwälte aus der Anwaltschaft ausschlossen, mit denen jüdische Richter von Straf- an Zivilgerichte zwangsversetzt wurden. Wie wir heute wissen, war diese rechtswidrige Drangsalierung erst der Anfang für weit Schlimmeres. Die Berliner tageszeitung (taz) schrieb zum 1. April 2013: „Die meisten Deutschen nahmen den Boykott gegen Juden gleichgültig zur Kenntnis, nur eine kleine Minderheit betrat mutig und solidarisch die boykottierten Geschäfte. Die selbst ernannten Hüter der Moral hingegen versagten: die evangelische Kirche ebenso wie die katholische oder die Freikirchen.“ (hier). Die Gesetze waren kein Recht, waren Gesetze, die rechtswidrig waren. Das Recht wurde mit Füßen getreten.

Und wieder sind es Sozialisten, die das tun

Parallelen zu heute sind nicht zu übersehen. Zu den Drangsalierten heute gehört die liberal-konservative Partei AfD, die aufräumen will  mit der linken Ideologie, die sich in Deutschland in immer mehr Lebensbereichen ausgebreitet hat wie eine politische Pest. Und wieder sind die Drangsalierer Kräfte der politisch-linken Szene, wieder sind es Sozialisten, die immer weniger vor Gesetzes- und Rechtsbrüchen zurückscheuen, wenn man ihren Zielen in die Quere kommt. Damals in der Nazi-Zeit waren es die nationalen Sozialisten mit den Schlägertrupps der SA. Die sozialistische Schlägertruppe von heute ist mit ihrem Netzwerk vor allem die gewalttätige Antifa-Bewegung. Wer ihren Vorstellungen nicht folgt, ihnen zuwider handelt, wird überzogen mit Drohungen und Gewaltbereitschaft. Das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit lassen sie nur für sich gelten, für andere nicht. Und so fühlen sich Tagungshotels wie jetzt die Maritim-Gruppe genötigt, die AfD zu boykottieren. Sie fügen sich, weil sie – so die (vielleicht auch nur vorgebliche) Sorge – sonst selbst mit Boykott bedroht werden.

Die breite Verleumdung der AfD

Initiis obsta, sagt der Lateiner, wehret den Anfängen. Aber über die Anfänge ist das Geschehen längst hinaus. Vor einem Jahr war an dieser Stelle (hier) zu lesen: „Das Einschlagen auf diese Partei nimmt unheilvolle Züge an. Die AfD findet immer schwerer Räume für ihre Veranstaltungen. Die Schmutzarbeit der Faschistentruppe der ‚Antifa’. Die breite Verleumdung der AfD führt zu massiver Diskriminierung.“ Gewalttätigkeiten gegen die AfD sind an der Tagesordnung. Um die 2500 Anschläge aller Art gegen AfD-Funktionäre und AfD-Mitglieder bundesweit sind derzeit ungeklärt. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) warnt vor einer wachsenden Bedeutung der AfD. BDA-Präsident Ingo Kramer verstieg sich zu der Behauptung „Die Inhalte der AfD sind tödlich für die Volkswirtschaft.“ (FAZ vom 18. Januar 2016, Seite 16).

Zuständigkeitsentzug für einen Richter, weil er der AfD angehört

Das Landgericht Dresden hat seinem Richter Jens Maier, der AfD-Mitglied ist, die Zuständigkeiten für bestimmte Zivilverfahren entzogen (hier).  Im Internet-Portal journalistenwatch.com (hier) liest man dazu: „Das ist insofern interessant, weil es in Deutschland ja auch jede Menge Richter gibt, die sich für die anderen Parteien, wie zum Beispiel die CDU, die SPD und die FDP engagieren. Von daher  sollte man vor jeder Verhandlung die Richter dazu zwingen, dieses parteipolitische Engagement offen zu legen – und dann einen Befangenheitsantrag zu stellen. Das gilt natürlich insbesondere für das Bundesverfassungsgericht!“ Weiterungen lassen sich ausmalen. Mitgliedern drohen berufliche Nachteile und Entlassung.

So hilft man mit, Freiheit und Demokratie zu Grabe zu tragen

Die linkspopulistischen Parteien  CDU/CSU, SPD, Die Grünen und die Linke brandmarken die AfD als rechtspopulistisch und machen an der Ausgrenzung dieser legalen und demokratisch legitimierten  Partei mit. Äußerungen der Empörung über die Gewalttätigkeiten waren öffentlich bisher nicht zu vernehmen. Eher scheint darüber eine klammheimliche Freude zu herrschen.Die deutschen Bürger nehmen dieses Treiben hin – teils desinteressiert, teils eingeschüchtert, teils desinformiert, teils ahnungslos. So verteidigt man Demokratie und Freiheit nicht, so hilft man, sie zu Grabe zu tragen. Ein bekannter Spruch lautet: Wer in der Demokratie schläft, wer sich nicht beizeiten wehrt, wacht in der Diktatur auf. Das dann böse Erwachen scheint die meisten nicht zu schrecken. Wie gehabt und nichts gelernt.

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Aus dem FAZ-Bericht vom 17. Februar 2017, Seite 18: „Nur noch der Parteitag im April soll im Kölner Maritim stattfinden. Ein Rücktritt vom geschlossenen Vertrag sei nicht mehr möglich gewesen. Und die AfD habe ‚bedauerlicherweise’ nicht das Angebot genutzt, ihrerseits kostenfrei vom Vertrag zurückzutreten, teilte das Unternehmen mit. In den vergangenen Tagen hatte der Protest gegen Maritim schnell an Schärfe gewonnen. Mitarbeiter der Kölner Unterkunft sollen sogar bedroht worden sein. Maritim hatte zunächst daran festgehalten, auch der AfD Räume zu vermieten. Das Unternehmen beherberge regelmäßig Veranstaltungen von Parteien aus dem ‚demokratisch legitimierten’ Spektrum, hieß es. Allerdings erteilte das Unternehmen dem Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke Hausverbot für alle seine Hotels. Dies wurde mit dessen Äußerungen zum Berliner Holocaust-Mahnmal begründet. Nun sah sich das Unternehmen veranlasst, sich ‚deutlich von der aktuellen politischen Ausrichtung und Gesinnung der AfD zu distanzieren’, teilte die Hotelkette mit.“

Berichte anderer Medien hier und hier.

Ein Interview der Bild-Zeitung mit dem Hoteldirektor des Maritim Köln, Hartmut Korthäuer hier.

Berichte, wie Karneval-Bands den AfD-Parteitag im Maritim Köln verhindern wollten

hier und hier.

Ein Bericht des Online-Portals Telepolis über das Maritim-Hausverbot für Björn Höcke hier.

 



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Kommentare


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8 Kommentare


  1. Jürgen Althoff am 21 Februar, 2017 15:15
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    Heute habe ich meine Mitgliedschaft beim 1.FC Köln gekündigt und in meinem Kündigungsschreiben an den Vorstand die Solidarisierung der Vereinsführung mit der Hetzkampagne gegen das Maritim-Hotel als Austrittsgrund genannt:”Die aktuelle Hetzkampagne gegen das Hotel steht für mich moralisch auf dem gleichen Niveau wie Parolen aus der unseligen Zeit wie “Kauft nicht bei Juden”. In einem Verein, dessen Führung sich offen mit derartigen Bestrebungen identifiziert, will ich nicht länger Mitglied sein.”

  2. J.A. am 21 Februar, 2017 22:18
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    Vor einigen Tagen sahen meine Frau und ich Joseph Vilsmaiers Film “Comedian Harmonists” erneut.

    In einer Szene erscheinen im Publikum Widerlinge in braunem Gewand und brüllen (wegen der drei jüdischen Mitglieder der Gesangsgruppe Erich A. Collin, Harry Frommermann und Roman Cycowski) in etwa “Juden raus”.

    Als ich den Film zum ersten Mal sah -das war nach seinem Erscheinen in den Kinos Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts- fröstelte es mich und ich war froh, daß solche Zeiten -so dümmlich oder naiv war ich wirklich- endlich hinter uns lagen.

    Als ich den Film jetzt erneut sah, kamen mir während der genannten Szene schwarz kostümierte Schreihälse vors geistige Auge. Figuren die- manche, wie man hört, wohl nicht nur angeblich mittels Steuergeld finanziert- AfD-Vertreter nicht nur aus Hörsälen hinausschreien.

    Da muß ich wohl gegen meine Assoziationen kämpfen, da sie dermaßen politisch-inkorrekt daherkommen? Muß meinen Klassenstandpunkt überdenken, obwohl meine Beschäftigung mit der Geschichte meine Assoziationen als nicht fernliegend erscheinen läßt? Welche Bilder erschienen einem im DDR-Sozialismus unterdrückten Untertanen bei Betrachtung der geschilderten Szene des Films? Wären sie ohne Bezüge zur Realität in diesem Lande, zur EU, die längst de facto darüber steht?

    Wer weiß?

    Eines meine ich jedoch zu wissen: Wer jetzt noch ruft “Wehret den Anfängen”, ist von vorgestern und kommt längst zu spät.

  3. Klaus Kolbe am 22 Februar, 2017 16:37
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    Dieser hochinteressante und aufklärerische Vortrag von Professor Rainer Mausfeld unter der Überschrift
    „Die Angst der Machteliten vor dem Volk“
    paßt vielleicht nicht auf den ersten Blick zum Thema, beim nochmaligen Hinsehen jedoch schon – so jedenfalls meine Meinung.
    Und er gibt jedem, der ein mündiger Staatsbürger meint zu sein oder werden möchte, viel Stoff zum Nachdenken.

    Aus dem Inhalt des Vortrags (knapp 1 Std. und 40 Min.):

    »Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen.

    Was das Volk nicht weiß, noch nicht einmal erahnt, kann es auch nicht auf die Barrikaden bringen.

    Nach diesem simplen Prinzip herrschen die sogenannten Eliten nun schon seit Tausenden von Jahren über ihre jeweiligen Untertanen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System sich “Demokratie” nennt oder nicht.

    Immer sind es nur sehr wenige, die bestimmen, was offiziell überhaupt gewußt wird. Um so allergischer reagiert jeder Machtapparat auf sogenannte Whistleblower, die man früher abwertend als Verräter bezeichnete. Verräter wie Snowden destabilisieren die Machtpyramide, indem sie dem Volk, den Massen, die Möglichkeit geben zu erkennen, wie man sie beherrscht. Herrschaft kann aber nur effektiv agieren, wenn sie unsichtbar bleibt.

    Vor allem auf dem Feld der Sozialforschung hat die Elite gegenüber dem Bürger einen enormen Wissensvorsprung. Die Machthaber kennen das Wesen “Mensch” heute derart genau, daß sie ihn bis in die kleinsten Teile zerlegen und manipulieren können und das auch tun. Daß wir alle kaum etwas davon mitbekommen, stützt diese Aussage.

    Wie kann es sein, daß wir z. B. in der BRD den größten Niedriglohnsektor der Welt haben und sich diese Massen nicht zusammenschließen, um den Verteilerschlüssel des Kapitals zu korrigieren? Wie kann es sein, daß 2016 nur acht Personen so vermögend sind wie 3,7 Milliarden, sprich die ärmste Hälfte des Planeten, und dennoch alles so läuft, als gäbe es diese Information nicht.

    Das Machtsystem “Neoliberalismus” hat es geschafft, nahezu unsichtbar zu werden und zu herrschen. Es ist auf allen Feldern aktiv, während es gleichzeitig so faßbar ist, wie eine grüne Schlange im schlammigen Wasser. War da was?

    Mit der Informationsrevolution werden die Karten neu gemischt. Der Staat bzw. die, die ihn zusammenstellen, haben das Monopol auf veröffentlichtes Wissen verloren.

    Prof. Rainer Mausfeld ist eine Koryphäe, wenn es um das Enttarnen von Eliten-Macht geht. Sein aktueller Vortrag „Die Angst der Machteliten vor dem Volk“ hilft dem einzelnen, die Ohnmacht zu überwinden, die jeden beschleicht, wenn er versucht, im Alleingang das System zu durchschauen. Die Chance auf Veränderung beginnt im Kopf. Wissen ist der Schlüssel. Mehr Wissen bei den Massen.«

    https://www.youtube.com/watch?v=Rk6I9gXwack&feature=youtu.be

  4. admin am 22 Februar, 2017 20:43
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    Lieber Herr Kolbe, vielen Dank für Ihren Hinweis auf Professor Mausfeld. Doch zu Ihrer Bemerkung über das „Machtsystem Neoliberalismus“ erlauben Sie mir bitte eine Anmerkung. Ich fürchte nämlich, dass Sie den Neoliberalismus missverstehen. Hierzu verweise ich auf Beiträge von mir aus dem Jahr 2008:
    - http://kpkrause.de/2008/10/11/der-diffamierte-neoliberalismus-i/
    - http://kpkrause.de/2008/10/11/der-diffamierte-neoliberalismus-ii/
    - http://kpkrause.de/2008/11/02/der-diffamierte-neoliberalismus-iii/
    - http://kpkrause.de/2011/12/18/die-welt-muss-neoliberaler-werden/
    Daraus geht das Wesentliche, was man über den wirklichen Neoliberalismus wissen sollte, hervor.
    Ihr Klaus Peter Krause

  5. Klaus Kolbe am 22 Februar, 2017 22:21
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    @ admin am 22 Februar, 2017 20:43

    Lieber Herr Krause, gestatten Sie mir bitte, Sie darauf hinzuweisen, daß die Bemerkung über das „Machtsystem Neoliberalismus“ nicht von mir stammt.

    Sie finden es auf der entsprechendenYoutube-Seite unterhalb des Films, beginnend mit
    Veröffentlicht am 19.02.2017
    Danach auf „Mehr anzeigen“ klicken.

    Aus meiner „Feder“ in meinem Kommentar sind nur die ersten 8 Zeilen.
    Alles andere, in französ. An- und Abführungszeichen [»Txt«] (deutsche Version) gesetzt, entstammt nicht meiner „Feder“.

    Nichtsdestotrotz aber nehme ich Ihre Quellenangaben dankend an und werde diese sehr aufmerksam lesen.

    Ihr Klaus Kolbe

  6. Marcus Junge am 25 Februar, 2017 13:05
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    ” Man fühlt sich erinnert an die Nazi-Zeit: Deutsche, wehrt euch, kauft nicht bei Juden. Mit Parolen wie dieser wurde am 1. April 1933 überall in Deutschland ein gewalttätiger Boykott jüdischer Geschäfte, Ärzte und Rechtsanwälte ins Werk gesetzt. Männer der „Sturmabteilung (SA), der „Schutzstaffel“ (SS) und der „Hitler-Jugend“ (HJ) hinderten Kunden mit Gewalt und Repressalien darin, jüdische Geschäfte zu betreten. Andere Parolen lauteten Die Juden sind unser Unglück! – Meidet jüdische Ärzte! – Geht nicht zu jüdischen Rechtsanwälten! Näheres dazu hier.”

    Wie in der BRD üblich, ist dies nur die “halbe” Wahrheit, man versteht also gar nichts, da keine Ursache – Wirkung mehr erkennbar ist.

    Am 24.03.1933 USA, erste Seite vom Daily Express (Tageszeitung) oder als Plakate: “Judäa declares war on Germany” (googeln), der totale Boykott deutscher Waren in der englischsprachigen Welt. Action – Reaktion, wie beim Totalen Krieg, zuerst war die Forderung nach Bedingungsloser Kapitulation, in voller Ungnade der Sieger, aber schuldig sind immer die Deutschen … .

  7. Klaus Kolbe am 25 Februar, 2017 18:55
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    @ admin

    Lieber Herr Krause,

    wie sagt der Volksmund so schön: man lernt nie aus.
    Für mich als Laien waren diese, mir von Ihnen empfohlenen Artikel sehr erhellend und aufschlußreich.

    Mich mit diesem Thema (Neoliberalismus) näher zu befassen, dazu habe ich bislang noch keinen Anlaß bzw. keine zwingende Notwendigkeit gesehen.

    Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, kann man Neoliberalismus mit Sozialer Marktwirtschaft gleichsetzen. Korrigieren Sie mich bitte, falls ich da etwas mißverstanden haben sollte.

    Ich hatte zwar von Eucken, Erhardt, Röpke usw. gehört bzw. gelesen – das alles aber nur peripher und nicht speziell in Verbindung mit dem Begriff Neoliberalismus.

    L. v. Mises und F. A. v. Hayek (Österr. oder auch Wiener Schule der Nationalökonomie) sind mir da schon eher vertraut, da von ihnen und ihren Ausarbeitungen zum Geldsystem in den letzten Jahren gerade auch auf kritischen Netzseiten immer mal wieder zu lesen war.

    Ihr Klaus Kolbe

  8. Klaus Kolbe am 26 Februar, 2017 13:04
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    Lieber Herr Krause, da die CDU mindestens seit Merkel getrost zu den kollektivistischen (sozialistischen) Parteien gezählt werden kann, spricht wohl nichts dagegen, von einem Block linkspopulistischer Parteien, wie Sie es auch getan haben, zu reden.

    Es kommt aber noch gravierender, wenn man dem Glauben schenken darf, was auf der Netzseite „Die Freie Welt“ am 25. 2. 2017 unter der Überschrift »Merkel: Die Maske ist gefallen« veröffentlicht wurde, nämlich u. a. folgender Satz, und dieser ausgesprochen von der amtierenden Kanzlerin dieses Landes:
    „Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt.“
    Das sollte sich jeder einmal verinnerlichen!
    Da fragt man sich doch: Wenn hier nicht der Verfassungsschutz allen Grund hat, tätig zu werden, wo und wann dann?!
    Was ist eigentlich die Grundlage der Existenzberechtigung dieses „Schlapphut-Vereins“?!

    Nun warten wir aber erst einmal ab, wo der Shitstorm, der Aufschrei in Presse, Funk und Fernsehen, Gewerkschaften, Kirche und anderen Vereinigungen bleibt, angesichts dieser Ungeheuerlichkeit, die diese Kanzler-Darstellerin da mal eben so von sich gegeben hat.

    Das ist m. E. in der gleichen Kategorie zu sehen, wie der öffentlich getätigte Ausspruch des mittlerweile verstorbenen, damaligen Vorsitzenden (neben Oskar Lafontaine) der Partei Die Linke, Lothar Bisky, im Jahr 2007, in dem er ganz offen und wiederholt die Systemfrage gestellt hat