Die CDU in der Sonntagsfrage nur noch bei 29,5 Prozent – Einst war sie zumeist Motor, heute ist sie Übel der Entwicklung – Sie bricht das Recht, ist nicht liberal, sorgt für Verwerfungen – Die Internet-Plattform „Warum ich aus der CDU ausgetreten bin“ und was Bürger dort meinen – Merkel wird mit allen ihren Lemmingen Deutschland zugrunde richten

Sie haben es vermutlich vernommen: Die CDU hat bei weiteren Wählern an Sympathie verloren. Nach der jüngsten INSA-Umfrage (hier) ist ihr Umfragewert erstmals unter 30 Prozent gerutscht, wenn auch nur leicht: Bloß noch 29,5 Prozent der 2085 repräsentativ Befragten würden die CDU wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Befragt hatte sie das Institut in der Zeit vom 7. bis 10. Oktober. Das ist zwar nur ein Augenblicksbild und kann drei Wochen später auch schon wieder anders sein. Aber Zeichen setzt diese „Sonntagsfrage“ trotzdem. Inzwischen gibt es im Internet eine Plattform mit dem Titel „Warum ich aus der CDU ausgetreten bin bzw. austreten werde oder der CDU nicht mehr meine Stimme geben kann“. Viele Bürger machen dort ihrem Ärger über die CDU Luft und schreiben über ihre Beweggründe. Die Initiatoren der Seite (hier) bitten darum, die Kommentare sachlich und fair zu verfassen; Äußerungen mit ausfallenden und beleidigenden Inhalten würden nicht veröffentlicht. Diese Plattform solle eine rein sachliche Ansammlung über die Motive der sich dort äußernden Bürger sein. Aber sehen Sie selbst.

Einst zumeist Motor, heute Übel der Entwicklung

Die beiden Initiatoren dieser Web-Plattform schreiben: „Die Idee der Christdemokratie ist bestechend: demokratische Willensbildung, durch die christliche Ethik moderiert. Ergänzt um bürgerliche Tugenden, entstand eine politische Bewegung, die selten hip, stylish und trendy, aber zumeist vernünftig, moderat und ausgleichend war. Die Christdemokratie hat es mit diesem Programm vermocht, die verschiedenen politischen und ökonomischen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte so zu integrieren, dass sie für die Entwicklung des Landes oft bereichernd, selten schädlich wurden. Sie war zumeist Motor einer kontinuierlichen Entwicklung, zumindest aber kleineres Übel. Nun ist die CDU das Übel.“  

Die SPD diktierte, die CDU folgte

Begonnen habe es bereits 2011 mit einer Energiewende, bei der rot-grüne Politik nicht abgemildert und ökonomisch unschädlich gemacht, sondern sogar noch verschärft und der mittelfristige Ausstieg durch eine Flucht aus der Kernenergie ersetzt worden sei. 2013 habe sich die CDU sozialpolitische Forderungen der SPD in einem Ausmaß in den Koalitionsvertrag diktieren lassen, wie es dem Wahlergebnis nicht gerecht worden sei. Dann seien Milliarden deutscher Steuergelder in Griechenland versenkt worden, um ein Land im Euro zu halten, das dafür offensichtlich nicht fit sei. Das alles aber sei nur ein Vorgeschmack auf die Entscheidung gewesen, eine unkontrollierte, millionenfache Masseneinwanderung zuzulassen, hauptsächlich solche von gering qualifizierten jungen Männern aus islamischen Staaten.

Sie bricht das Recht, ist nicht liberal, sorgt für Verwerfungen

Weiter schreiben die Initiatoren: „Nach ihrem Grundsatzprogramm und ihrem Anspruch will die CDU konservative, liberale und christlich-soziale Strömungen unter einem Dach vereinen. Diese ‚Willkommenspolitik’ aber ist nicht konservativ, weil sie das Recht bricht und unsere Gesellschaft kulturellen, sozialen und ökonomischen Verwerfungen aussetzt. Sie ist nicht liberal, weil sie in unser freies, offenes Land rückständige bis mittelalterliche Wertvorstellungen, Frauen- und Gesellschaftsbilder importiert. Sie ist nicht einmal christlich oder sozial, weil sie Schutz und Hilfe nicht denen gewährt, die sie am nötigsten brauchen, sondern denen, die die stärksten Ellenbogen haben, um sich nach Deutschland durchzuschlagen – und das Geld, den Schlepper zu bezahlen. Deutschlands Charakter als europäisches, liberales, friedliches Land steht auf dem Spiel. Es ist auf dem Weg, unsicherer, ärmer, unsolidarischer und rückständiger zu werden. Die Verantwortung für diese Politik und alle ihre Konsequenzen liegt letztlich allein bei der CDU und ihrer Vorsitzenden Angela Merkel, die diese Politik durchgesetzt hat. Die Wähler haben das verstanden.“

Für CDU-Mitglieder ist es aus, ihr Kampf gegen Merkel aussichtslos

Abschließend heißt es, mit den CDU-Funktionären und mit dieser Bundesvorsitzenden werde es keinen Kurswechsel geben: „Sie ignorieren, dass die CDU eine Wahl nach der anderen verliert. Sie ignorieren, dass die europäischen Nachbarn und Partner sich von Deutschland abwenden. Sie ignorieren, dass die Schwesterpartei CSU diese desaströse Migrationspolitik nicht mitträgt. Wenn aber weder das Volk noch die europäischen Partner und auch nicht der bayerische Ministerpräsident eine Korrektur herbeizuführen vermögen, wie soll es dann den einzelnen Mitgliedern gelingen? Mit der Entscheidung der Bundesvorsitzenden, trotz der Wahlergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin an ihrer Politik der offenen Grenzen festzuhalten und Obergrenzen für Zuwanderung abzulehnen, muss jedem, der aus christdemokratischer Überzeugung und demokratischem Patriotismus in der CDU für eine andere Politik streitet, eines klar sein: Es ist vorbei. Der Kampf ist aussichtslos. Er ist nur mehr ein Feigenblatt für eine Politik, die seinen Werten und Interessen widerspricht.“

Was einzelne Bürger meinen

Die Möglichkeit sich über diese Politik der CDU zu äußern, haben seit dem 19. September 2016 schon viele auf der neuen Web-Seite wahrgenommen. Die meisten von ihnen sind, wenn sie ein Alter angeben, älter als vierzig. Hier nur ein paar Ausschnitte daraus:

Dummheit und Unvernunft jetzt parteipolitisch bekämpfen

Am 10. Oktober: „Ich bin 61 Jahre alt, war nie Mitglied einer politischen Partei. Habe immer wertkonservativ gewählt. Seit 2013 heißt das AFD. Dummheit und Unvernunft habe ich bisher mit meinen beruflichen (psychiatrischen) Mitteln bekämpft. Ab jetzt werde ich das aus Sorge um meine Kinder parteipolitisch machen müssen.“  Dr. Helmut Röthke, 61, Petersberg

Das große Sündenregister

10. Oktober. Ein Dennis aus Stormarn, 33 Jahre alt, hält der CDU deren großes (aber noch nicht vollständiges) Sündenregister vor Augen:

  • Aufgabe konservativer Werte und Angleichung an den Zeitgeist durch Sozialdemokratisierung
  • Rechtsbrüche in der EU-Politik, politisch korrektes Schweigen der Medien bei “Griechenland – Rettung”
  • Aufgabe von Sicherheit und Ordnung auf dem Multikulti-Altar; keine Lösung für No-Go-Areas, Verschweigen der ethnischen Zugehörigkeit Krimineller, Zensur im Presserat
  • Abschaffung des BGS wohl mit dem Hintergrund der bevorstehenden Grenzverletzungen durch Asylanten
  • Verabschiedung vom gesunden Menschenverstand bei: Gender, Haushalten mit Steuergeldern, Energie, Sicherheit, Steuern, Umwelt
  • Deutsche Wirtschaft schutzlos ausgeliefert: Spionage und Handelskriege (VW, Dt. Bank …), die Regierung schaut tatenlos zu
  • Weltenretter-Manie: Rettung Afrikas und des Nahen Ostens auf Kosten von Volk und Wohlstand
  • Explodierende Kriminalität: Einbrüche auf Rekord-Niveau, kriminelle Asylanten
  • Verrohung von Sitte und Anstand, Gewalt auf den Straßen, zunehmende Brutalität und Grenzenlosigkeit
  • Familie und Ältere nicht mehr sicher
  • Unkontrollierte Masseneinwanderung, Gesetzesbrüche, keine Rückführungen, maßlose Kosten
  • Islam Appeasement
  • Außenpolitische Rückgratlosigkeit
  • Russland Sanktionen

Alles Konservative, jedes patriotische Rudiment hat sich verflüchtigt

10. Oktober:„Ich habe in meinem Leben stets die CDU gewählt und zwar auf Bundesebene, auf Landesebene und auf Kommunalebene. Schon vor der Machtübernahme durch die Kanzlerdiktatorin, sah ich mich als konservativer Akademiker und Vater mehrerer eigener autochthoner Kinder nicht mehr durch die CDU repräsentiert. Alles Konservative, jedes patriotische Rudiment, politische Ansätze, die noch etwa von Heinrich Lummer, Manfred Kanther oder Alfred Dregger vertreten worden waren, hatten sich längst verflüchtigt.“ Dr. Friedrich Kathelhoen, 46, bisheriger/noch CDU-Kreis/Ortsverband: Essen

Merkel wird mit allen ihren Lemmingen Deutschland zugrunde richten

9. Oktober 2016: „Ich habe Frau Merkel vom Anfang ihrer politischen Karriere kritisch beobachtet und nie eine CDU-Ausprägung gefunden. Nach ihrer Wahl zur Vorsitzenden war mir klar, dass sich die Partei zu einer sozialdemokratischen entwickeln würde. Das wurde dann mit dem Koalitionsvertrag CDU/CSU/SPD vom Dez. 2005 manifestiert. Nach dem Studium dieses Vertrages bin ich im Jan. 2006 ausgetreten. Leider ohne erkennbare Wirkung. Sie wird mit all ihren Lemmingen Deutschland zugrunde richten. Wo sind die widerstandsfähigen und -willigen Patrioten geblieben?“ S. Schaefer, bisheriger/noch CDU-Kreis/Ortsverband Meppen

Der klassische Familienverbund wird systematisch kaputt gemacht

9. Oktober 2016:„Wir haben erst nicht glauben wollen, was in Deutschland passiert. Einer Gender-Klicke werden alle bisherigen Werte geopfert. Der klassische Familienverbund wird systematisch kaputt gemacht. Priorität hat, dass den Kleinen in der Kita möglichst umfassend der Analverkehr beigebracht wird. Und die CDU macht um des Machterhaltes mit. Der kleine Mann darf durch kaum noch bezahlbare Strom-Rechnungen, Mieterhöhungen durch Dämmwut und Klimahysterie die Zeche bezahlen. Auch der Mittelstand wird immer mehr zum Almosenempfänger umfunktioniert. Werte-Vernichtungen im nie gekannten Ausmaß. Häuser-Dämmung, Blaue Plakette (Diesel-Fahrzeuge auf den Mist). Wenn ich durch unsere Stadt gehe, sehe ich mehr Ausländer als Deutsche. Lidl hat nun ganztätig eine Security-Kraft. Wenn drei oder mehr junge Asylanten einen Laden betreten, gehen sie ungehindert mit geklauter Ware wieder hinaus. Nur nicht anzeigen, man könnte ja als Nazi beschimpft werden. Schon im Vorfeld wird dafür gesorgt, dass die Kriminalstatistik im Sinne der Linksfaschisten ausfällt. Hierunter muss sich auch die CDU einordnen lassen. Wären wir 40 Jahre jünger, so würden wir dieses Land verlassen, das nicht mehr unsere Heimat ist.“Dieter Meyer, 72, Mettmann

Wovor Heinrich Windelen schon Anfang 1990er warnte

8. Oktober 2016: „Heinrich Windelen hat schon Anfang der 90er gesagt, macht die Union zwanzig Jahre so weiter, werde sie eine zweite SPD. Merkel hätte das verhindern müssen, aber es war ihr egal bzw. willkommen. Thematische Gründe: Rechtschreibreform, Aussetzung Wehrpflicht, Einknicken gegenüber rotgrüner Schulpolitik, Steuerpolitik, Völkerwanderung, verkorkste Föderalismusreformen, Eurorettung und und und.“  Blomeier, 48, Münster

Die CDU sucht umzusetzen, was US-Militärstratege Barnett 1962 als Endziel beschrieb

6. Oktober 2016: „Ich bin kein CDU Mitglied, habe aber über 30 Jahre lang nur die CDU gewählt, das ist aber jetzt vorbei, nie wieder werde ich diese CDU wählen, die Überflutung Deutschlands mit Asylanten ist das Produkt der CDU geführten Regierung unter Frau Merkel. Schon 1962 schrieb Thomas Barnett, ein USA-Militärstratege und Präsidentenberater in seinem Buch sein Endziel so: ‚Die Gleichstellung aller Länder der Erde durch eine Vermischung der Rassen – mit dem Ziel einer ´hellbraunen Rasse´ in Europa. Dazu soll Europa jährlich bis zu 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufnehmen, die zu  d u m m  sind etwas zu begreifen, aber intelligent genug sind um zu arbeiten.’ Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90. Die europäischen Länder würden niemals mehr als Konkurrenten für eine Weltmachtstellung auftreten, eine mehr tausendjährige Kultur würde vernichtet werden. Soweit T. Barnett. Und das war 1962 schon der Wunsch unserer Freunde in den USA. Die CDU/CSU  versucht nun gerade dieses in die Tat umzusetzen …“ Hans Uhr, 51, Berlin

Gut zu wissen, dass der gesunde Menschenverstand noch nicht bei allen abhanden ist

4. Oktober: „Ich war nie Mitglied der CDU, stamme aber aus einer Familie mit inzwischen  e h e m a l i g e m  CDU-Mitglied und war jahrelang CDU-Wähler und -Unterstützer. Ich wende mich hiermit für alle Zeit davon ab! Die Gründe sind in diesem Forum bereits ausführlich und in hervorragenden Beiträgen genannt. Es tut gut, zu wissen, dass es unzählige Menschen gibt, denen der gesunde Menschenverstand noch nicht abhanden gekommen ist oder wegmanipuliert wurde. Ich hoffe, die Anzahl dieser Menschen reicht aus, um Deutschland zu retten!“ Meier, Lörrach

Was Merkel einst gegen Kohl schrieb, trifft jetzt auf sie zu

25. September: „Um Merkel aus ihrem Brandbrief gegen Kohl aus dem Jahr 1999 zu zitieren: ”Die von Kohl [nun Merkel] eingeräumten Vorgänge haben der Partei Schaden zugefügt. …Ein Wort zu halten und dies über Recht und Gesetz zu stellen mag vielleicht bei einem rechtmäßigen Vorgang noch verstanden werden, nicht aber bei einem rechtswidrigen Vorgang. Es geht um die Glaubwürdigkeit Kohls [nun Merkels], es geht um die Glaubwürdigkeit der CDU, es geht um die Glaubwürdigkeit politischer Parteien insgesamt’.” Sabine Hehl, 38, Saarbrücken



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Kommentare


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9 Kommentare


  1. Hans Meyer am 14 Oktober, 2016 14:57
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    Ich habe schon vor Jahren davor gewarnt, dass die CDU das gleiche Schicksal erleiden wird wie die FDP.
    Die liberalen Wähler lassen sich nicht mehr für dumm verkaufen.
    Genauso wird es der CDU auch gehen
    Man kann nicht im Wahlkampf konservative Thesen vertreten und dann, wenn man in Amt und Würden ist, sozialistische Politik betreiben.
    Die Konservativen, Patrioten und Wirtschaftsliberalen – wie ich – haben die Faxen dicke!
    Die CDU ist nicht mehr alternativlos:
    Es gibt eine Alternative für die “rechten” Wähler!
    …und die wählen wir auch! VERSPROCHEN!

  2. Oblomow am 19 Oktober, 2016 01:25
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    Worin unterscheiden sich H. Kohl und A. Merkel?

    Kohl war vermutlich unbedarfter als „sein Mädchen“ während er Schaden für dieses Land anrichtete, indem er das EU-Projekt vorantrieb und das Fiat-Geld „Deutsche Mark“ durch das Fiat-Geld „Euro“ zu ersetzen half. Sein Mangel an wirtschaftlichem Denken und Wissen wird ja kaum bestritten. Darin scheint er nicht nur Adenauer ähnlich zu sein und damit befindet er sich im Kreise der Mehrheit der Politfunktionäre in der Geschichte der inzwischen beinah zugrunde regierten Republik, die sich deutsch kaum mehr zu nennen wagt.

    Das Unbedarfte, was Irren und Fahrlässigkeit von Plan und Vorsatz unterscheidet, scheint seinem Ziehkind jedoch abzugehen. Sie agiert nach eigenem Bemerken nach einem –uns Untertanen verschwiegenen- Plan.

    Sie wollte wohl nicht in die CDU und war –in dem Haushalt ihres Vaters, des roten Kasner, geprägt- in den Zeiten des Umbruchs im Demokratischen Aufbruch (DA) tätig, in dessen „Vorläufiger Grundsatzerklärung und Diskussionspapier“ vom 30.10.1989 noch zu lesen war:

    „…Die kritische Haltung des Demokratischen Aufbruchs (DA) zum realexistierenden Sozialismus bedeutet keine Absage an die Vision einer sozialistischen Gesellschaftsordnung. Wir beteiligen uns am Streit um die Konzeption des Sozialismus…“

    http://www.ddr89.de/ddr89/da/DA29.html

    Auch vom „ökologischen Umbau der Industriegesellschaft“ war dort die Rede. Im Programm vom 17.12.1989 kam die sozialistisch-planwirtschaftliche Grundausrichtung allerdings etwas undeutlicher zum Ausdruck.

    http://www.ddr89.de/ddr89/da/DA33.html

    Aus dem Text heißt aber nicht aus dem Kopf.

    M.E. hat sich Prof. Höhlers Sicht auf die ehemalige FDJ-Sekretärin im Kanzleramt in „Die Patin: Wie Angela Merkel Deutschland umbaut“ als im Kern treffend erwiesen. Wer nicht immer noch völlig indolent ist, spürt längst, wie sich Merkels Regierungshandeln unter der Überschrift „Das System M“ als „eine leise Variante autoritärer Machtentfaltung“ und als „autoritärer Sozialismus“ in der Praxis anfühlt.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/der-politikstil-der-kanzlerin-das-system-m-11841711.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Ich bezweifle, daß Merkel es kennt: aber sie steht für eine Rückkehr der CDU zum Ahlener Programm, das niemals ein Gesamtentwurf für die CDU war.

    http://www.kas.de/upload/themen/programmatik_der_cdu/programme/1947_Ahlener-Programm.pdf

    Merkel meint auch –das ist mittels ihres Handelns inzwischen unzweideutig belegt-, daß Wirtschaft sich der politischen Macht zu unterwerfen hätte. Sie will oder kann –wie alle Sozial-Ingenieure und Interventionisten – nicht sehen, daß die ökonomischen Gesetze Manifestation des Menschseins, originär menschlichen Handelns sind und auf lange Frist sie einzwängende politische Macht sprengen. Eugen von Böhm-Bawerk beschrieb es in seinem Aufsatz „Macht oder Ökonomisches Gesetz?“ dessen Lektüre der leider bereits verstorbene Anti-Euro-Kläger, Prof. W. Hankel (SPD-Mitglied übrigens), nicht müde wurde, zu empfehlen.

    Merkel und Genossen begnügen sich mit dummen Sprüchen. Wie dem ihres beinahe zum Gott erhobenen Ökonomen J.M. Keynes: „in the long run, we are all dead“. In the long run überlebt jedoch auch kein Sozialismus koporatistisch-globalistischer Prägung einer Merkelschen-transatlantischen Variante. Da mögen Unbedarfte der JU ihrer Angebeteten in Paderborn anläßlich eines „Deutschlandtages“, den sie besser doch „Anti-Deutschlandtag“ hätten nennen sollen, so lange zujubeln wie sie wollen. Arme und bedauernswerte junge Menschen, die das Maß ihrer Indoktrination und Unbildung nicht zu erkennen vermögen; so erscheinen jene mir.

    Fazit:
    Ein Vergleich zwischen Kohl und Merkel ist notwendig. Kohl hat der CDU Schaden zugefügt. Merkel hat die Zerstörung der Partei herbeigeführt. Kohl schadete Deutschland, in Teilbereichen womöglich mit nicht ganz blindem Auge? Merkel betreibt seine Zerstörung. So wenig ich Kohl schätzte und schätze: M.E. wird ihm Unrecht getan, wenn man sein bewußtes Handeln und Versagen mit Merkels (Zerstörungs-) Werk gleichsetzt.

  3. Klaus Kolbe am 19 Oktober, 2016 22:03
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    Sie (Frau Merkel) kommt aus sozialistischem Stall, und sie wird auch weiterhin sozialistische Politik betreiben – immer in Abstimmung und nach Vorgaben ihrer internationalen „Führungs“-Eliten. Und diese sind auf nur ein Ziel geeicht: Global governance.

    https://www.youtube.com/watch?v=MPT6Syblwpo

    https://www.youtube.com/watch?v=df6Eimb1-ao

    Wie es aussieht, sind die Führungskader der CDU schon unrettbar von einem Virus namens Opportunismus befallen, und damit praktisch für Konservative, aber auch für alle anderen Nicht-Sozialisten, nicht mehr wählbar.

    Global governance wird, von der Natur der Sache her, niemals demokratisch sein können, sondern sie wird folgerichtig sozialistisch, in letzter Konsequenz also diktatorisch, sein.

    Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt, wird diese EU von den willigen Handlangern (soweit mir bekannt, alles Sozialisten) derjenigen, die über das Geld gebieten, vorangebracht auf dem Weg zur globalen Einheitsregierung.

    Diese Endlösung/dieses Endziel wird von einem sich selbst als elitär eingeschätzten kleinen kollektiven Machtzirkel als unbedingt zu erreichen und deshalb mit allen Mitteln zu unterstützen angesehen. Wie man im vorgenannten Video von den Politikern Schmidt/Schäuble hören kann, scheut man auch nicht davor zurück, Verträge wissentlich zu brechen, um zum Ziel zu kommen.

    Von den System-, um nicht zu sagen Block-Parteien des bis heute noch nicht souveränen

    https://www.youtube.com/watch?v=YWfy63Wmdlw

    von ausländischen Kräften bestimmten und politisch gelenkten territorialen Rumpfgebildes namens Deutsches Reich, das übrigens, soweit mir bekannt, bis heute völkerrechtlich nicht untergegangen ist, ist also keine Besserung der Lage zu erwarten.
    Ob die AfD in dieser Richtung etwas bewerkstelligen kann, bleibt zu hoffen, kann jedoch noch nicht mit abschließender Sicherheit gesagt werden. Nicht so sehr auf das Wollen, sondern vielmehr auf das tatsächliche Umsetzen ihrer programmatisch festgehaltenen Ziele (und, äußerst wichtig, ob man sie überhaupt agieren läßt – und nicht auch unterwandert) kommt es an.

    Was man jedenfalls jetzt schon sagen kann, ist, daß Merkel als die Totengräberin der CDU in die Geschichte eingehen wird. Ob diese, aus einem sozialistisch geprägten Elternhaus (ihr Vater war Pastor, und wurde, ob seiner politischen Ausrichtung, der „rote Kasner“ genannt. 1954 übersiedelte die Familie Kasner von Hamburg in die DDR.) kommende und unter Honeckers SED-Diktatur sozialisierte, nunmehrige Erfüllungsgehilfin der Global governance es auch schafft, das deutsche Volk insgesamt und vielleicht auch die europäischen Völker zu zerstören, lasse ich offen.

    Wie Herr Krause schreibt, hat sich ein Kommentator auf der Internet-Plattform „Warum ich aus der CDU ausgetreten bin“, folgendermaßen erklärt:

    »Schon 1962 schrieb Thomas Barnett, ein USA-Militärstratege und Präsidentenberater in seinem Buch sein Endziel so: ‚Die Gleichstellung aller Länder der Erde durch eine Vermischung der Rassen – mit dem Ziel einer ´hellbraunen Rasse´ in Europa. Dazu soll Europa jährlich bis zu 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufnehmen, die zu d u m m sind etwas zu begreifen, aber intelligent genug sind um zu arbeiten.’ Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90. Die europäischen Länder würden niemals mehr als Konkurrenten für eine Weltmachtstellung auftreten, eine mehr tausendjährige Kultur würde vernichtet werden. Soweit T. Barnett. Und das war 1962 schon der Wunsch unserer Freunde in den USA. Die CDU/CSU versucht nun gerade dieses in die Tat umzusetzen …«

    Ja, genau dieses (und nichts anderes!) betreibt Frau Merkel – und läßt sich für diesen Hochverrat/Landesverrat am und vom Volk auch noch fürstlich entlohnen, zuzüglich aller sonstigen Vorteile und Annehmlichkeiten des Amtes.

    Und immer noch viel zu viele machen, wenn den Wählern von den System-Parteien zum x-ten Male (in regelmäßigen Abständen sich wiederholend) die Illusion vorgegaukelt wird, diesmal würde alles anders, nämlich besser, werden, brav ihr Kreuzchen wieder bei ebendiesen.

  4. Oblomow am 22 Oktober, 2016 11:38
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    Michael Klonovsky veröffentlichte eine an ihn gerichtete E-Mail des am 17. September 2016 aus dem Leben geschiedenen Heidelberger Historikers Rolf Peter Sieferle, die m.E. insgesamt lesens- und bedenkenswert ist und die mit folgenden orten schließt:

    “…Wenn die Regierung Merkel also wiedergewählt wird, fällt der ganz Europa destabilisierende Wahnsinn der Grenzöffnung nicht mehr auf ihre einsame Entscheidung zurück, sondern es wird eine Art ‘Kollektivschuld’ des deutsche Elektorats daraus erwachsen.”

    http://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/307-der-ganz-europa-destabilisierende-wahnsinn-der-grenzoeffnung

  5. Oblomow am 22 Oktober, 2016 11:39
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    “….mit folgenden Worten… muß es heißen

  6. Klaus Kolbe am 24 Oktober, 2016 20:04
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    @ Oblomow am 22. Oktober 2016 um 11.38 Uhr

    Sehr geehrter Oblomow,

    so ganz ohne Widerspruch kann ich die Ausführungen des Herrn Sieferle nicht stehenlassen, und zwar, daß „mit der Öffnung der Grenzen für Immigranten ,ohne Obergrenze‘, die Merkel im Sommer 2015 verkündete, sie einen zentralen Wunsch des gesinnungsethischen Lagers, das mittlerweile von der SPD über die Grünen bis zur Linkspartei reicht, erfüllte.“

    Das mag zwar vordergründig so sein und zeigt eigentlich nur den Wirkungsgrad der Gehirnwäsche dieser Opportunisten (hier von Gutmenschen zu reden, fällt mir schwer – ich kann nichts Gutes daran erkennen).

    Nein, es sind ganz andere Kreise, für deren Wohl Frau Merkel agiert. Ich erinnere hier nur an Friederike Beck und stelle die Links zu ihren Artikeln hier noch einmal für Erstleser zur Kenntnis ein:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/friederike-beck/wie-das-big-money-die-migrationskorridore-nach-europa-steuert-teil-i-die-international-migration.html

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/friederike-beck/das-netzwerk-fuer-migration.html

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/friederike-beck/betreutes-fliehen-george-soros-und-das-netzwerk-um-pro-asyl.html

    Außerdem empfinde ich es schon als eine Frechheit von diesem Engländer, eine wie auch immer geartete Kollektivschuld ins Spiel zu bringen. Kollektivschuld, das sollte auch ihm nicht fremd sein, gibt es nicht – es gibt nur Individualschuld.
    Sollten die Maßstäbe des Engländers aber von ihm aufrechterhalten werden, dann können diese logischerweise nur für alle Kriegsparteien im letzten (und nicht nur da) Jahrhundert gelten … und da würde ich mich an seiner Stelle nicht so weit aus der Deckung wagen …
    Und von einem Elektorat [lt. Duden früher für Kurfürstentum, Kurwürde] war im abgebildeten englischen Text aber nicht die Rede – im Gegenteil, der Engländer sprach definitiv von „Krauts“.

    Zum Schluß:
    Wenn Frau Merkel wiedergewählt werden sollte (die Umstände, die Herr Siefert hier anspricht, stehen ja dafür), dann ist es jedoch niemals „die Mehrheit“, von der diese fremdgesteuerte Kanzler-Darstellerin wiedergewählt wird.
    Wenn nur noch ca. 60 Prozent (+/- im einstelligen Bereich) der Wahlberechtigten überhaupt zur Wahl gehen, diese Stimmen dann auf mehrere Parteien aufgeteilt werden, die CDU davon dann ca. 30 Prozent für sich verbuchen kann, so kann zumindest nicht von einer Mehrheit die Rede sein, die dieser Frau ihre Stimme gegeben haben soll.
    Die größte Wähler-Gruppe in diesem Land ist doch schon längst die der nachhaltig frustrierten Nichtwähler.

  7. Oblomow am 25 Oktober, 2016 18:29
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    Sehr geehrter Herr Kolbe,

    meine Sicht, die mit Ihrer bzgl. der Immigration weitgehend deckungsgleich sein dürfte, habe ich nicht geändert. Ich halte jedoch für bemerkenswert, daß Professor Sieferle in der E-Mail die besonderen politischen Rahmenbedingungen darstellte, die es Merkel erst ermöglichten, gesinnungsethisch verbrämten Rechtsbruch ohne Widerstand umzusetzen. Er meinte, Merkel habe sich in einer idealen Lage befunden: Eine Opposition von links habe es nicht gegeben, da sie ja selbst die Politik der Linken vollzogen habe. Das halte ich für eine zutreffende Beschreibung; insbesondere insofern als es sich um linke Politik, mehr noch, um eine auf sozialistischen Konstruktionen und Entwürfen gegründete Politik handelte und handelt. Da schimmert m. E. das Fabianertum hinter dem Vorhang hervor.

    Den Schlußsatz habe ich nicht als vorweggenommene Beurteilung/Verurteilung der deutschen Wählerschaft verstanden, sondern als Hinweis darauf, wie mit uns in der Geschichte in der Propaganda anderer bereits umgegangen wurde, eher also als Mahnung. Womöglich mißdeute ich die zitierte Aussage aber ja auch. (Aber wieso Engländer? Prof. Sieferle war doch Deutscher? Oder habe ich Sie mißverstanden?) Unabhängig davon sind wir einig, daß Schuld nur bezogen auf Individuen ermittelt werden kann. Die Behauptung jeder Kollektivschuld war –und ist ja weiterhin- ein Mittel der Propaganda, welche ihren Verwendern zur Durchsetzung eigener politischer Ziele dienlich ist.

    Gerade hörte ich einen Vortrag von Prof. Egon Flaig, in dem es nicht nur um die Entgrenzung der Verantwortung, der Kollektivierung jeder Schuld, geht (Prof. Egon Flaig: Wie wir die Errungenschaften der Aufklärung verspielen):

    https://www.youtube.com/watch?v=7xcQsGkZ8Cs&feature=youtu.be&t=7m20s

    Ab ca. Min. 50:00 geht Prof. Flaig auch auf Merkels Immigrationspolitik ein.
    Allerdings kann ich mich mit dem Begriff „Neo-Liberalismus“ wie er im Vortrag verwendet wird, nicht so recht anfreunden. Schon deshalb nicht, weil die derzeit erlittene Politik und die dahinter stehenden Ideen gerade nicht freiheitlich, sondern sozialistisch/kollektivistisch sind. Flaigs Buch, das im November erscheinen soll, werde ich wohl erwerben; bin neugierig geworden. Hoffen wir mal, daß die Kriegstreiber sich bis dahin noch im Griff haben.

  8. Klaus Kolbe am 27 Oktober, 2016 23:25
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    Sehr geehrter Oblomow,

    wenn mein Kommentar hier bei Ihnen hinsichtlich Ihrer Sicht der Dinge Unklarheit geschaffen hat, kann ich Ihnen nur versichern, daß ich mittlerweile glaube, Ihre politische Ausrichtung soweit zu kennen, um eben nicht an Ihrer Sicht der Dinge zu zweifeln.

    Meine Kritik-Punkte bezogen sich ja auch nicht auf Sie, sondern auf Teil-Inhalte des Briefes, den Prof. Sieferle dem Michael Klonovsky schrieb.

    Ich stimme mit Ihnen, mit Ihrer Bewertung des Briefes, ansonsten völlig überein. Daran sollte kein Zweifel bestehen.

    Wie ich in meinem Kommentar vom 24 Oktober 2016 um 20.04 Uhr schrieb, besteht meine Kritik lediglich darin, die Sicht dahingehend zu erweitern, daß hinter Frau Merkels Motivation für ihr Handeln noch ganz andere als das gesinnungsethische Lager von SPD über die Grünen bis zur Linkspartei, wie Herr Sieferle in seinem Brief schrieb, stehen.
    An allen anderen Ausführungen Prof. Sieferles ist nichts zu kritisieren aus meiner Sicht, denen kann ich nur vollumfänglich zustimmen.

    In der Geschichte der Propaganda ist uns Deutschen gerade im letzten Jahrhundert sehr übel mitgespielt worden. Falls Sie das meinten – das sehe ich ebenso wie Sie, sehr geehrter Oblomow. Sie haben ja recht, wenn Sie diese Zeilen als Mahnung betrachten – da bin ich ganz bei Ihnen.

    Um noch auf Ihre Frage nach dem Engländer zu kommen:
    Ich meine ganz explizit den Engländer, den Prof. Sieferle in seinem Brief zitiert.

    Auszug aus diesem Brief:
    »Aber immerhin konnte diese Politik der Bundeskanzlerin direkt zugerechnet werden, wie es ein Engländer plastisch ausdrückte: ‘There’s only 1 to blame like in the ’40′s: that evil Frau, not willing to admit her open border policy is a total failure.If she will be re elected in 2017 then also the Krauts are to be blamed.’ Wenn die Regierung Merkel also wiedergewählt wird, fällt der ganz Europa destabilisierende Wahnsinn der Grenzöffnung nicht mehr auf ihre einsame Entscheidung zurück, sondern es wird eine Art ‘Kollektivschuld’ des deutsche Elektorats daraus erwachsen.”«

    Dieser Engländer sprach also von Krauts und nicht von einem Elektorat – wie, ich nehme an, von Prof. Sieferle es übersetzt wurde.

  9. Oblomow am 28 Oktober, 2016 11:32
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    Vielen Dank, sehr geehrter Herr Kolbe. Da habe ich wohl auf der Leitung gestanden. Sorry.

  10. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------

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