Der Masterplan zur Islamisierung aller Länder – Sind die Muslime nur erst wenige, halten sie als friedliebende Minorität still – Die Islamisierung beginnt, wenn genügend Muslime Fuß gefasst haben – Was geschieht, wenn Muslime über 8 und 15 Prozent der Bevölkerung ausmachen – Die europäische Kultur wird umgepflügt – Fünf Merkmale des Islamismus – Das Ziel ist die islamistische Herrschaft - Die Folgerung: Die Regierungen haben uns preisgegeben

Klar, der Islam gehört nicht zu Deutschland. Er gehört da sogar überhaupt nicht hin – jedenfalls dann nicht, wenn er hier letztlich – ob geplant oder nicht – zur Islamisierung führt und damit nicht bloß der Religionsfreiheit den Garaus macht. Die Warnungen dafür sind nicht aus der Luft gegriffen, die Gefahr besteht und ist groß. Auch darum hat die AfD bei den Bürgern Erfolg; sie benennt die Gefahr ohne politisch-korrektes Gedöns und will ihr entgegentreten. Die Tatsache, dass schon so viele Muslime hier sind und weitere kommen, ist längst als Bedrohung wahrzunehmen. Viele Bürger in Deutschland und anderswo wissen Bescheid und nehmen die Bedrohung ernst. Es müssen aber mehr werden. Über das, was uns blüht, wenn wir uns nicht wehren, gibt es Bücher, gibt es aufklärende Artikel. Einer davon ist der von Doris Auerbach in der Schweiz.

Der Masterplan zur Islamisierung aller Länder“

Den Hinweis auf den Auerbach-Artikel verdanke ich einem Leser meines Beitrags vom 29. Juli 2016 „Wo lebt diese Frau“ (hier). Es ist ein zusammenfassender Beitrag vom 31. Juli 2016 über die geplante Islamisierung mit dem Titel  Der Masterplan zur Islamisierung aller Länder“. Doris Auerbach beschreibt darin den „Kriegsplan“ der obersten Islam-Gelehrten der federführenden Saudis. Da dieser in den Koranschulen nur für angehende westliche“ Imame vorliege, aber als Dokument selbst nie abgegeben worden sei, sei er bisher nicht bekannt geworden. Hier aus dem Auerbach-Beitrag einige Auszüge:

Die Islamisierung beginnt, wenn genügend Muslime Fuß gefasst haben

„Die Eroberung der Welt durch den Islam ist in verschiedene Stufen aufgeteilt und beinhaltet einen minutiösen Plan. Wenn wir diesen lesen, wissen wir auch, warum darin versprochen wird, dass die Mehrheit der Weltbevölkerung am Ende dieses Jahrhunderts  - also bis 2091 -  islamisiert sein wird und die verbleibenden Ungläubigen in den darauf folgenden Jahrzehnten konsequent eingefangen werden und konvertieren müssen. Der Islam wird als religiöse, rechtliche, politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und militärische Einheit bezeichnet. Die Islamisierung im Westen und in anderen Gebieten beginnt, wenn in den anvisierten Ländern genügend Muslime Fuss gefasst haben, damit die Missionierung beginnen kann.“

Sind die Muslime nur erst wenige, halten sie als friedliebende Minorität still

Auerbach weiter: „Der Start ist unauffällig langsam. Solange die Muslimbevölkerung um oder unter 3 Prozent liegt, verhält sich diese als friedliebende Minorität still – also keinesfalls als Bedrohung für den Rest der Bevölkerung. Das ist derzeit in folgenden Ländern der Fall; angegeben ist der Anteil der Muslime an der Gesamtbevölkerung:

USA: 2.0 Prozent
-  Australien 2.5 Prozent
-  Kanada 2.8 Prozent
-  Norwegen 2.8 Prozent
-  China  2.9 Prozent
-  Italien 2.5 Prozent

In der zweiten Phase, zwischen einem Anteil von 3 bis 8 Prozent, beginnt die konsequente Missionierung. Zuerst konzentriert sich diese auf verunsicherte Jugendliche auf der Strasse und in den Gefängnissen und Haftanstalten: Diese erreichen in Dänemark 5.0 Prozent, in Deutschland 6.7 Prozent, in Grossbritannien 7.7 Prozent,  in Spanien 8 Prozent und in Thailand 7.6 Prozent.“

Was geschieht, wenn Muslime  über 8 und 15 Prozent der Bevölkerung ausmachen

Und weiter: „Bei einem Anteil von über 8 Prozent an der Gesamtbevölkerung wird es ernst: Die Einführung von nach islamischer Vorschrift geschlachtetem Halalfleisch wird imperativ verlangt, ebenso eigene Schlachthöfe mit eigenen Angestellten. Der auf die Supermarkt-Ketten ausgeübte Druck zum Verkauf von Halalfleisch wird ständig erhöht werden, [Boykottdrohungen, etc.]: Diese Phase wird derzeit in Frankreich [12.0 Prozent], in Schweden [8 Prozent], in der Schweiz [8.3 Prozent] und in den Niederlanden [8.5 Prozent] durchgespielt. Ab diesem Punkt wird der Würgegriff weiter angezogen: Sie werden darauf drängen, in ihren Ghettos, die, wie es heisst, in Frankreich von der Polizei nicht mehr betreten werden, die Scharia einzuführen, immer mit dem Endziel, diese weltweit als einziges Grundgesetz durchzusetzen. Ab einem Bevölkerungsanteil von 15 Prozent und mehr wird ein wichtiger weiterer Schritt darin bestehen, die Gesetzlosigkeit als Waffe gegen die Unterdrückung der bestehenden Regierung einsetzen. In den Pariser Banlieues hat man diese Gesetzlosigkeit mit dem Verbrennen von Hunderten von Autos geübt und durchexerziert.“ 

Die Folgerung: Die Regierungen haben uns preisgegeben

Abschließend liest man in dem Auerbach-Beitrag: „Nimmt man die dargelegten Fakten, die, wohlgemerkt, nur einen winzigen Bruchteil der Vielzahl aufrüttelnd warnender Stimmen verkörpern, zusammen, und ergänzt diese durch einen weiteren Fakt, dass nämlich der aufgezeigte Tatbestand den an der Spitze stehenden Regierenden unmöglich verborgen bleiben kann, so geht man mit der Folgerung, dass wir uns weitgehend als preisgegeben zu betrachten haben, kaum fehl.“ Der vollständige Text ist hier zu lesen.

Was ist der Plan?

Eine andere Frau, Eva Hermann, hatte im August 2015 rhetorisch gefragt „Was ist der Plan?“ und ihren diesbezüglichen Beitrag mit den Worten begonnen: „Wer in diesen Tagen den immer stärker werdenden Einwanderungsstrom nach Deutschland, nach ganz Europa, mit wachsender Sorge betrachtet, der wird gewiss viele Fragen haben. Doch er wird nur wenige schlüssige Antworten von den offiziellen Meinungsmachern erhalten. Lediglich einer geringen Anzahl von Menschen dürfte dabei klar sein, dass sie inzwischen selbst als Betroffene in einem zum Kriegsgebiet erklärten Land leben, welches nun von unzähligen Asylsuchenden, Stück für Stück, eingenommen wird. … Wer steckt hinter dieser beispiellosen Aktion?“

„Wir sind zu einem Umsturzland geworden“

Eva Hermann schreibt: „Europa wird geflutet mit Afrikanern und Orientalen. … Es werden Fakten geschaffen, um das christliche Abendland nachhaltig zu destabilisieren, zu vernichten, ebenso, wie es vor kurzem schon anderen Kulturen widerfuhr: den Ukrainern, den Libyern, Ägyptern, Tunesiern, Irakern, Syrern, zahlreichen afrikanischen Kriegsstaaten, auch dem europäischen Jugoslawien, als die Todesschwadronen bei ihnen allen einfielen, getarnt in unterschiedliche Gewänder, aus obskuren Terrorbanden stammend, ob sie Al Kaida, UCK, IS oder Nato genannt wurden. … Wir sind zu einem Umsturzland geworden. Und es wäre günstig, wenn dies so schnell wie möglich flächendeckend erkannt werden würde, um der unheilvollen Entwicklung Widerstand entgegenzusetzen.“

Die vom Westen ausgelösten Migrantenströme

Eva Hermann konstatiert: „Diese stark gestiegenen Migrantenströme resultieren hauptsächlich aus den westlich gesteuerten, zumeist unter NATO, – Blauhelm, – UNAMA- oder welchem US-administrierten Schild auch immer durchgeführten Angriffskriegen im Irak, in Syrien, Libyen, Jugoslawien usw., die nicht selten unter falscher Flagge gestartet wurden. … Alle diese grausamen Bomben wurden von den Europäern mitgesteuert und finanziert, die die heute als Flüchtlingsländer bezeichneten Landstriche in Schlachtfelder und Friedhöfe verwandelten; sie zerstörten nahezu sämtliche Lebensstrukturen der fremden Völker, die heute in ihrer Heimat keine Perspektive mehr sehen.“

Werden die Schlepper- und Schleuserbanden aus den USA finanziert?

„Es sind“, schreibt Eva Hermann, „nicht nur Kriegsopfer, die hier ankommen, sondern in ihrem offiziellen Windschatten  segeln zahllose starke, junge Männer herüber. Viele von ihnen kommen nicht in friedlicher, hilfesuchender Verfassung, sondern sie sind laut, streitsüchtig, verprügeln sich gegenseitig, spucken Einheimische an, und sie fordern ein besseres Leben. Wer hat sie aufgehetzt? Warum kennen sie Vokabeln wie Nazi oder Rassist, obwohl sie unsere Sprache nicht beherrschen? Wie es vor kurzem hieß, sollen es vor allem amerikanische Organisatoren sein, die die Schlepper- und Schleuserbanden finanzieren, welche die Asylanten von Afrika und Arabien nach Europa bringen.“ (hier).  Der ganze Hermann-Beitrag hier.

Die europäische Kultur wird umgepflügt

Auf der Web-Seite des Gatestone-Institute findet sich ein Beitrag mit dem Titel „Europa: Die Substitution einer Bevölkerung“. Darin heißt es: „Europa hat den Willen verloren, seine Bevölkerung zu erhalten oder wachsen zu lassen. Die Situation ist so demographisch und seismisch wie während der großen Pest des 14. Jahrhunderts. …Europas selbstmörderische Geburtenrate, gekoppelt mit Migranten, die sich schneller vermehren, wird die europäische Kultur umpflügen. Die sinkende Geburtenrate der einheimischen Europäer fällt, in der Tat, zusammen mit der Institutionalisierung des Islam in Europa und der ‚Re-Islamisierung’ der Muslime.“ In einer Generation werde Europa nicht wiederzuerkennen sein. … Europa, während es altert, erneuert seine Generationen nicht mehr und heißt stattdessen eine massive Anzahl von Migranten aus dem Nahen Osten, Afrika und Asien willkommen, die die einheimischen Europäer ersetzen werden und die Kulturen mit radikal unterschiedlichen Werten über Sex, Wissenschaft, politischer Macht, Kultur, Wirtschaft und der Beziehung zwischen Gott und Mensch mitbringen. …Der demographische Suizid wird nicht nur erfahren; er scheint, gewollt. Die xenophile europäische Bourgeoisie, die heute die Politik und die Medien steuert, scheint mit einem snobistischen und masochistischen Rassismus durchdrungen. Sie haben sich gegen die Werte ihrer eigenen jüdisch-christlichen Kultur gewandt und das mit einem halluzinatorischen, romantisierenden Blick auf die Werte anderer Kulturen kombiniert.“ Der ganze Beitrag hier.

„Das Ziel ist die islamistische Herrschaft“

Abschließend der Hinweis auf einen Artikel der Neuen Zürcher Zeitung vom 3. September über die Salafisten in Europa mit der Überschrift „Das Ziel ist die islamistische Herrschaft“ (hier). Sein Autor Michael Koller schreibt: „Die wahhabitischen Regime auf der Arabischen Halbinsel, in Saudiarabien und Katar, sowie die international vernetzte Muslimbruderschaft versuchen seit Jahrzehnten, mit ihren ultrakonservativen und politisierten Formen des Islam die Deutungshoheit innerhalb der islamischen Gemeinschaften zu erringen. Sie tun dies mit zunehmendem Erfolg. Die in weltweiten Netzwerken agierenden Anhänger dieser radikalen Formen des Islam sind der festen Überzeugung, ihre Religion stehe über allen anderen Glaubensbekenntnissen und auch über den demokratisch legitimierten Verfassungen, die sie für eine Gotteslästerung halten.“

Fünf Merkmale des Islamismus

Michael Koller beschreibt fünf Merkmale des Islamismus, dieser politisch-religiösen Ausprägung des Islam. Als das zentrale und erste Merkmal nennt „das Streben nach Akzentuierung der Geschlechtertrennung“. Im Kern gehe es dabei um die Kontrolle über den Körper der Frau. Sichtbares Zeichen dieses vorerst innerislamischen Feldzuges sei das Kopftuch. Es zu tragen, sei zwar keine religiöse Pflicht, doch sei es in den letzten vierzig Jahren zu einem Symbol des politischen Islam geworden. Weiter schreibt er: „Auch wenn die Beweggründe, ein Kopftuch zu tragen, nebst dem immer noch ausgeübten Zwang sehr unterschiedlich sein mögen, ist seine ostentative Zurschaustellung auch hierzulande vielfach durchaus beabsichtigt, was die politische Dimension des Kopftuchtragens illustriert. Die Botschaft ist einfach: Der Islam ist hier, und seine Macht wächst. Es geht um die Konstituierung und Sichtbarmachung einer identitären Gegenöffentlichkeit.“

Aufbau einer repressiven Kultur

Ein zweites Merkmal  sieht Koller im „Aufbau einer repressiven Kultur unter den Menschen mit muslimischem Erbe“. Alles ‚Nicht-Islamische’ (haram) werde desavouiert und eine ‚islamische’ Lebensführung (halal) propagiert. Diese als Forderung verstandene, an alle Menschen muslimischen Glaubens gerichtete Vorstellung führe regelmäßig zur Drangsalierung von nichtverschleierten Mädchen (oder deren Eltern), die an Schulen und im öffentlichen Raum von selbsternannten Tugendwächtern wahlweise als Huren und Schlampen bezeichnet würden.

Erzeugen von Verunsicherung und Furcht

Ein drittes Merkmal sei das Bekämpfen der offenen und öffentlichen Diskussion über den Islam und das Erzeugen von Verunsicherung und Furcht – in den westlichen Staaten zuerst durch die Delegitimierung der Kritik. Diese Kritik werde als Ausdruck von Rassismus, Islamophobie und Fremdenhass hingestellt und durch Gerichtsverfahren und endlose Klagen bei den Behörden bekämpft.

Der Versuch, schrittweise islamisches Recht zur Geltung zu bringen

„Ein viertes Merkmal“, so Koller,  „sind die von Islamisten verbreiteten und bis weit ins konservative islamische Milieu hinein wirksamen Verschwörungstheorien, die alle Muslime universell zu Opfern deklarieren, und zwar wahlweise der Kreuzfahrer, des Westens, der Juden, der Amerikaner, der Christen oder muslimischer Andersgläubiger.“  Und ein fünftes Merkmal ist für Koller „der Versuch von Islamisten, auch in Verbänden, in denen sie Einfluss haben, sowie im Hintergrund von ausländischen, vor allem saudischen, türkischen und katarischen Geldgebern, religiöse Pflichten und das islamische Recht in europäischen Ländern sukzessive zur Geltung zu bringen“.  Michael Koller hat Politikwissenschaft und Geschichte mit Schwerpunkt Naher Osten an der Universität Zürich studiert.

Was wahrnehmbar ist und was nicht

Alles dies kann der politischen Führung und ihren Mitläufern nicht verborgen bleiben. Aber was tun sie dagegen. Wahrnehmbar nichts. Wahrnehmbar ist nur das Gegenteil. Wahrnehmbar sind die Multi-Kulti-und-Völkervielfalt-Akklamateure, die Deutschland abschaffen wollen. Folgerung: Wer das alles für Zufall und nicht für gesteuert hält, dem ist nicht zu helfen, der ist für die notwendige Abwehr unbrauchbar. In der Bundestagsdebatte am 6. September hat Kanzlerin Merkel versichert (FAZ vom 7. September, Seite 1), der Zuzug von Flüchtlingen werde Deutschland nicht grundlegend verändern. „Deutschland wird Deutschland bleiben, mit allem, was uns daran lieb und teuer ist.“ Ach, nee.Wenn sie das glaubt, ist sie nicht ganz bei Trost. Wenn sie es wider besseres Wissen geäußert hat, ist sie verlogen. In beiden Fällen ist sie für Deutschland eine Gefahr. Darüber, dass sich Deutschland auch selbst abschafft, schrieb Thilo Sarrazin ein Buch, das immerhin ein Bestseller geworden ist. Wenn das Buch so oft, wie es gekauft auch gelesen und verinnerlicht worden ist, hat Sarrazin  zumindest bei diesen vielen schon eine ganze Menge an Unwissen beseitigt. Merkel hat das Buch als nicht hilfreich abgetan, als sie es noch gar nicht gelesen haben konnte. Do n’t confuse me with facts …



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32 Kommentare


  1. Klaus Kolbe am 10 September, 2016 11:07
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    Eigentlich haben Herr Krause und Eva Hermann schon alles gesagt, Fakten genannt und genau beschrieben, wie es z. Zt. abläuft.
    Der Plan jedoch, der dahintersteckt, ist der, hin zu einer New World Order. Literatur darüber gibt es genug im Netz. Wer suchet (im Netz), der wird auch fündig werden.
    Auf welchen Wegen das am besten zu bewerkstelligen sei, das konnte man schon Anfang des letzten Jahrhunderts dem Coudenhove-Kalergi-Plan entnehmen.
    Starke Nationalstaaten wurden seitdem systematisch mit Krieg überzogen, zerschlagen und destabilisiert. Als beispielgebend dafür sei das Deutsche Kaiserreich genannt. Natürlich spielten dabei auch andere Überlegungen (z. B. Machtinteressen des britischen Empire und seines Nachfolgers, der Weltmacht USA) eine ganz und gar nicht zu unterschätzende Rolle. Letztendlich aber hat die global ausgerichtete Finanzoligarchie (das sind die Herrscher über die weltweiten Finanzströme, über Krieg oder Frieden, also die Spitze der Entscheider) den Coudenhove-Kalergi-Plan nie aus den Augen verloren.

    Auf dieser Netz-Seite ist ein wenig über diesen Plan, seine Urheber und Unterstützer zu erfahren:

    http://www.politaia.org/wichtiges/die-masseneinwanderung-merkel-und-der-coudenhove-kalergi-plan/

    Und hier Auszüge daraus:

    »Hintergründe der “europäischen Integrationsbewegung”

    Am Beginn der sogenannten europäischen Integrationsbewegung stehen zwei besonders einflußreiche Gestalten: Der Österreicher Richard Graf Coudenhove-Kalergi (1894–1972) und der Franzose Jean Monnet (1888–1979).
    I.
    Coudenhove-Kalergi trat schon 1922 mit seiner Pan-Europa-Idee hervor, die er 1924 in einem Buch publizierte. Darin propagierte er die „Vereinigten Staaten von Europa“, einen zentralen Bundesstaat, der von einem neuen geistigen Adel geführt werden sollte. Im selben Jahr gründete er die Paneuropa-Union, um dieses Ziel organisatorisch zu verfolgen. Das traf offenbar in Amerika auf ähnliche Gedanken. So wurde er nach eigenen Angaben schon 1924 auf Anregung von Louis Rothschild von den Finanzmagnaten Max Warburg „mit 60.000 Goldmark zur Ankurbelung der Bewegung während der drei ersten Jahre“ unterstützt. Durch dessen Vermittlung traf er sich in Amerika mit den Finanziers Paul Warburg und Bernhard Baruch. („Ein Leben für Europa“, Seite 124–125)

    In seinem 1925 erschienenen Buch „Praktischer Idealismus“ bezeichnete Kalergi die Demokratie als „ein klägliches Zwischenspiel“ zwischen zwei aristokratischen Epochen, der des Blutadels und des neuen, von jüdischem Geist geprägten Geistesadels. Die moderne Demokratie durchschaute er als praktisches Instrument der Plutokratie:
    „Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. … Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist.“ (S.39)

    Ihm schwebte vor, den „plutokratischen Demokratismus“ durch die Aristokratie eines neuen Geistesadels zu ersetzen, in der die verschiedenen Völker in einer „eurasisch-negroiden Zukunftsrasse“ aufgehen sollen (S. 22, 23).

    Winston Churchill hatte schon 1946 in einer Rede an der Universität Zürich vor Studenten „eine Art Vereinigte Staaten von Europa“ gefordert, d. h. er las ein Manuskript vor, das Kalergi für ihn geschrieben hatte (s. Wikipedia). Am 14.5.1947 verriet Churchill in einer Rede in London noch tiefere angloamerikanische Ziele mit Europa:

    “Wir geben uns natürlich nicht der Täuschung hin, daß die Vereinigten Staaten von Europa die letzte und vollständige Lösung aller Probleme der internationalen Beziehungen darstelle. Die Schaffung einer autoritativen, allmächtigen Weltordnung ist das Endziel, das wir anzustreben haben. Wenn nicht eine wirksame Welt-Superregierung errichtet und rasch handlungsfähig werden kann, bleiben die Aussichten auf Frieden und menschlichen Fortschritt düster und zweifelhaft. Doch wollen wir uns in Bezug auf das Hauptziel keiner Illusion hingeben: Ohne ein Vereinigtes Europa keine sichere Aussicht auf eine Weltregierung. Die Vereinigung Europas ist der unverzichtbare erste Schritt zur Verwirklichung dieses Zieles. “(Speechers of Winston Churchill, New York 1974)

    Hier klingt auf, was sonst mehr verklausuliert unter dem Namen „Neue Weltordnung“ als „Eine Welt“ angestrebt wird und überall da bemerkbar ist, wo die Völker „durch ein immer engmaschigeres Netz multilateraler Vertragssysteme und Organisationen aneinander gebunden und auf das je spezifische Regelwerk festgelegt“ werden. (Manfred Kleine-Hartlage: „Neue Weltordnung“ – Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie?, S. 13) Solche Organisationen sind die UNO, der IWF und die Weltbank, Nato, Internationaler Strafgerichtshof usw. und eben die EU, um die bisher hauptsächlichsten zu nennen.

    II.
    Die zweite der einflußreichsten Gestalten, Jean Monnet, stand ähnlich wie Kalergi Zeit seines Lebens unter dem Einfluß führender britischer und amerikanischer Kreise. Er war „ein Erfinder und Lenker von Institutionen einer übernationalen Zusammenarbeit“ und „ein Zentrum (insbesondere) angelsächsischer Einflußnahme auf dem Kontinent“. (Andreas Bracher: Europa im Amerikanischen Weltsystem, Basel 2001, S. 81).

    Während des ersten Weltkrieges koordinierte er nach Wikipedia maßgeblich „die kriegswirtschaftliche Güternachfrage und -logistik der westlichen Alliierten.“ 1919 findet man Monnet in der französischen Delegation in Versailles. Von 1919 bis 1923 ist er stellvertretender Generalsekretär beim Völkerbund in Genf, der – in Versailles gegründeten – Vorläuferorganisation der heutigen UNO. In den 20er und 30er Jahren ist er in führenden Stellungen in amerikanischen Banken tätig, gründet auch selbst in New York eine Investmentbank, die, wie andere amerikanische Banken auch, Geschäftsbeziehungen mit Hitler-Deutschland unterhielt.

    1938 wechselt er wieder in die gleiche Rolle wie im ersten Weltkrieg: Er beschäftigt sich mit den alliierten Vorbereitungen für den drohenden Krieg. Nach der deutschen Eroberung Frankreichs 1940 „wird er von Churchill nach Washington geschickt, um Rüstungseinkäufe zu tätigen. Dort wird er praktisch in die Regierung übernommen und eine der entscheidenden Figuren bei dem Unternehmen, ´die Maschine in Gang zu bringen, die den Krieg gewinnen sollte’“, wie Monnet selbst in seinen Memoiren schreibt (Bracher S. 83).

    Nach dem Krieg gehen auch von Monnet entscheidende Initiativen zur europäischen Einigung aus. Von ihm stammt der Plan zur Schaffung einer übernationalen Behörde, die die Stahlindustrien Westeuropas, also auch Deutschlands verwalten und kontrollieren sollte. Der Plan wurde 1950 als Schumann-Plan bekannt, stammte aber von Monnet. Das neue Gebilde, die „Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl“, war der entscheidende Keim der heutigen Europäischen Union. Er war von vornherein als voller Staat angelegt: mit eine Exekutivbehörde, einem Parlament und einem Gerichtshof. Von 1953 bis 1955 war Monnet der erste Präsident.

    1955 gründet er, teilweise vom CIA finanziert, das „Aktionskomitee für die Vereinigten Staaten von Europa“. Es „blieb der Öffentlichkeit zwar weitgehend verborgen, war aber bis zu seiner Auflösung 1975 das wohl wichtigste Zentrum, von dem aus jenes Unternehmen vorangetrieben wurde, dem sich Monnet verschrieben hatte: der europäische Einheitsstaat.“ (Bracher, S. 84) So wird Monnet von 1950 bis weit in die sechziger Jahre hinein das „eigentliche intellektuelle und politische Zentrum der europäischen Einigungsbemühungen“, wofür er mit dem Titel „Vater eines vereinten Europa“ bedacht wurde (S. 80).

    Zwei Bewunderer von Monnet, Merry und Serge Bromberger, legten in ihrem Buch: „Jean Monnet und die Vereinigten Staaten von Europa“ seinen Plan dar:

    „Allmählich sollten die supranationalen Behörden, die vom Europäischen Ministerrat in Brüssel und dem Europaparlament in Straßburg überwacht werden, die gesamte Politik des Kontinents bestimmen. Der Tag würde kommen, da die Regierungen gezwungen wären, zuzugeben, daß ein integriertes Europa eine vollendete Tatsache ist, ohne daß sie bei der Festlegung seiner Grundlagen auch nur das Geringste zu sagen hätten. Alles, was ihnen noch bliebe, wäre, ihre sämtlichen autonomen Institutionen zu einer einzigen Bundesverwaltung zu verschmelzen und dann die Vereinigten Staaten von Europa zu verkünden.“

    Laut Focus 34/ 2010 sagte Monnet:

    „Europas Länder sollten in einen Superstaat überführt werden, ohne daß die Bevölkerung versteht, was geschieht. Dies muß schrittweise geschehen, jeweils unter einem wirtschaftlichen Vorwand.“

    Dieses Ziel haben seine Genossen und Nachfolger nie aus dem Auge verloren – bis heute.

    Wie die Islamisierung Europas allerdings in dieses Konzept paßt/passen soll, erschließt sich mir noch nicht so ganz, muß ich gestehen. Lt. einem der bedeutendsten deutschen Historiker, dem kürzlich verstorbenen Ernst Nolte, ist der Islam, genauer gesagt, der Islamismus, neben dem Kommunismus und dem Nationalsozialismus die sogenannte „dritte radikale Widerstandsbewegung“ gegen den Westen, gegen die Demokratie und gegen den Kapitalismus.
    Nachzulesen in seinem gleichnamigen Buch „Ernst Nolte Die dritte radikale Widerstandsbewegung: der Islamismus“

  2. Miguel David am 11 September, 2016 15:34
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    Schön zu lesen das zunehmend erkannt wird das Politik keine Lösung bietet auch wenn dies theoretisch möglich wäre sondern in allererster Linie das Problem verursacht.Theoretisch können Menschen Engel sein.
    Tatsächlich korrumpiert Macht die Menschen.
    Als nächstes bitte ich zu erkennen das Politik fast immer mit der der Zeit bösartiger wird da die sich aus der Herrschaft von Menschen über Menschen ergebenden Nachteile und Widersprüche offensichtlicher werden. Dem Erkenntnisprozess der Bevölkerung wird dann mit Propaganda massiv entgegengesteuert. Reicht das nicht mehr erfolgt der Übergang zum Polizeistaat.Verbunden damit ist dann ein allgemeiner wirtschaftlicher Niedergang.

  3. Oblomow am 12 September, 2016 22:20
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    Was uns blühen könnte, wurde in zahlreichen Büchern, Papieren aus Thinktanks, etc. beschrieben. Eine jener Schriften ist die Schrift “Dialoge Zukunft-Vision 2050″ des Rates für Nachhaltige Entwicklung aus dem Jahre 2011:

    https://www.nachhaltigkeitsrat.de/fileadmin/_migrated/media/RNE_Visionen_2050_Band_2_texte_Nr_38_Juni_2011.pdf

    Unbedingt lesenswert (mit leerem Magen). Dort gibt es (ab S.175) ein “WÖRTERBUCH DER IM JAHR 2050 AUSGESTORBENEN BEGRIFFE”. Zwei Beispiele nenne ich:

    “AUSLÄNDER
    frühere Bedeutung:
    Leute/Personen, die aus einem anderen „Land“, einer anderen
    Region kommen.
    nicht mehr benutzt seit etwa welchem Jahr
    2038
    Grund der nicht weiter erfolgten Nutzung
    Gründung des „Europäischen Staates“. Es spielt keine Rolle mehr,
    wo jemand herkommt.

    BARGELD:
    frühere Bedeutung
    Vorherrschendes Zahlungsmittel im alltäglichen Gebrauch (materieller Art).
    nicht mehr benutzt seit etwa welchem Jahr
    2040
    Grund der nicht weiter erfolgten Nutzung
    Die zentrale Speicherung von Informationen (Konten, Identität, Gesundheit,
    Versicherungsinformationen auf dem Personalausweis) und
    die Vernetzung aller Lebensbereiche machten Barzahlungen überflüssig.”

    Der Leser wird fragen, weshalb ich gerade diese Broschüre hier nenne. Nun, auch deshalb, weil sie wurde von der Kanzlerin für “hilfreich” gehalten wurde (und zum Thema paßt):

    https://www.welt.de/debatte/kolumnen/Maxeiner-und-Miersch/article13578319/Bis-2050-wird-der-Normalbuerger-abgeschafft.html

    Damit wird auch klarer, weshalb Merkel andere Veröffentlichungen, die sie vor ihrem Urteil gar nicht gelesen hatte

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/integrationsdebatte-merkel-hat-sarrazins-buch-nicht-gelesen-a-718236.html

    als “nicht hilfreich” bezeichnete:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article9542741/Sarrazin-haelt-Merkel-Kritik-fuer-ungewoehnlich.html

    Damit schon könnte die Frage, ob “Alles dies [...] der politischen Führung und ihren Mitläufern [...] verborgen bleiben” konnte, doch auch beantwortet sein. Oder nicht?

  4. Klaus Kolbe am 13 September, 2016 19:40
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    Ja, sehr geehrter Oblomow, Ihre Leseempfehlung bezüglich des „Nachhaltigkeitsrats“ kann bei Zeitgenossen mit weniger Selbstbeherrschung durchaus schon mal heftigste Übelkeit, vielleicht aber auch heftigste Abwehrreaktionen irgendwelcher Art, hervorrufen – da bleiben keine Fragen mehr offen! Da wird schonungslos deutlich gemacht, wo der Zug hinfahren soll (und auch wird?) – offen und natürlich in Gutmensch-Sprech, damit die Masse der Menschen das sogar noch gutheißen kann, zumindest aber dem nicht argwöhnisch gegenübersteht, weil sie (und jetzt kommt es!) gar keine Ahnung hat von dem, was man mit ihr vorhat.

    Und da kommen wir zwangsläufig wieder auf einen gewissen Monnet (Franzose, 1888–1979) zurück. Das war, neben dem Österreicher Coudenhove-Kalergi (1894–1972), die andere besonders einflußreiche Gestalt am Beginn der sogenannten europäischen Integrationsbewegung. Wie sagte er doch gleich:

    »Europas Länder sollten in einen Superstaat überführt werden, ohne daß die Bevölkerung versteht, was geschieht. Dies muß schrittweise geschehen, jeweils unter einem wirtschaftlichen Vorwand.«

    Gläubige Menschen könnten (dann mit Fug und Recht) sagen, daß das Böse kurz davor wäre, die Welt zu beherrschen. So weit daneben lägen sie nicht. Bliebe ihnen nur noch zu beten: Gott bewahre uns davor!
    Es spräche absolut nichts dagegen, würden auch Nichtgläubige sich diesem Wunsch anschließen.

    Wir wissen längst, daß das Ziel dessen die von den Globalisten und ihren Handlangern, Mitläufern und Profiteuren heißersehnte New World Order, die „schöne neue Welt“, ist.

    Rettung, diese Entwicklung aufzuhalten, bzw. zumindest beträchtlich zu verzögern, könnte aus Ost/Fernost (eurasischer Wirtschaftsraum/Seidenstraße) kommen, wie ich schon einmal in einem meiner anderen Kommentare andeutete. Aufgeben werden diese internationalsozialistischen Gesellschaftsklempner, besser gesagt -pfuscher, jedoch wohl eher nicht.

    Die verbissene, schon krankhafte Zähigkeit der Verfolgung solcher Ziele über sehr lange Zeiträume (mehrere Generationen) sei einmal am Inhalt eines anderen Artikels dargestellt:

    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/09/12/wie-die-geheimgesellschaft-skull-bones-die-schaltstellen-der-usa-besetzt/

    Kurze Einleitung:

    »Wie die Geheimgesellschaft „Skull & Bones“ die Schaltstellen der USA besetzt
    12. September 2016

    „In den Zeiten, die als vorbereitend für die Gegenwart in Betracht kommen, hat sich die westliche geschichtliche Entwicklung niemals von den Logen emanzipiert. Immer war der Einfluß der Logen stark wirksam.“

    Rudolf Steiner1

    Daß in der anglo-amerikanischen Welt geheime Zirkel aus dem Verborgenen heraus die Politik bestimmen, hat schon viele Menschen beschäftigt. Aber man kommt schwer an konkrete Beweise und schwimmt weitgehend im Ungewissen. Denn es liegt in der Natur von geheimen Orden, daß ihr Wirken eben streng geheim gehalten wird. Doch seit dem britisch-amerikanischen Historiker Anthony Sutton Mitgliederlisten und Dokumente des geheimen Ordens Skull & Bones „von einem Mitglied der ´Familie`, das von ihren Aktivitäten angewidert war“ 2, zugespielt wurden, kann man den ungeheuren Einfluß zumindest dieser einen Geheimgesellschaft auf Politik und Gesellschaft der USA konkret verfolgen, wie ihn Sutton in einem Buch beschrieben hat, das er das wichtigste aller seiner Bücher nannte.3 Es ist bezeichnend, daß die Veröffentlichung nur in einem kleinen Verlag erscheinen konnte und von den Historikern, der Politik und den Medien ignoriert wurde. Auch ist es bis heute noch nicht auf Deutsch erschienen.

    Ziele und Strategien

    Der Orden hat nach Suttons Erkenntnissen das Ziel, die amerikanische Gesellschaft und darüber hinaus die ganze Welt in Richtung einer „Neuen Weltordnung“ zu verändern, in der sich unter Führung des amerikanischen Establishments die durchgeplante Ordnung einer Weltregierung herausbildet, in der die Hindernisse nationaler Bindungen oder kultureller Unterschiede aufgelöst und die individuellen Freiheiten eingeschränkt und ohne verfassungsrechtlichen Schutz sein sollen.4

    Versetzen wir uns in das Denken dieser Leute: Um diese gewaltigen, irrsinnigen Ziele zu erreichen, muß im Inneren des Ordens ein ungeheurer, über Generationen gehender Wille entwickelt werden, in den jedes Mitglied bedingungslos eingespannt ist. Dann muß die amerikanische Gesellschaft in allen wichtigen Schaltstellen von Ordensmitgliedern oder von ihnen Abhängigen durchsetzt werden, um ihre politische, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung entsprechend zu beeinflussen und zu bestimmen. Und nach außen ist schließlich die amerikanische Wirtschafts- und Militärmacht mit ihrem Geheimdienstapparat gezielt und rücksichtslos einzusetzen, um eine weltbeherrschende Stellung der USA in wirtschaftlicher, politischer und kultureller Hinsicht zu erreichen.«

    Geheimgesellschaften und deren Netzwerke, davon ist auszugehen, überziehen große Teile der Erde (zumindest, soweit uns bekannt, den als sogenannten westlichen Teil davon) mit den Menschen nicht gerade wohlgesonnenen, teilweise sogar bösartigsten Zielen als ein Geflecht mafiöser gegenseitiger Verbindungen und Abhängigkeiten wie Mehltau.

    Ich will gerne zugestehen, daß, wenn man das alles so liest, man ob der als übermächtig erscheinenden Fakten schnell zu der Überzeugung gelangen könnte, daß es doch eh vergebliche Mühe wäre, dagegen anzukämpfen.
    Zum Glück jedoch gibt es immer wieder noch Menschen, die das anders sehen, die nämlich ein halbleeres Glas immer noch als halb voll ansehen.
    Ob das wiederum diese fremdgesteuerte Kanzler-Darstellerin von überseeischen Gnaden samt ihrer ebenso fremdgesteuerten Entourage, davon kann man, glaube ich, ausgehen, auch als „nicht hilfreich“ bezeichnen würde oder nicht, sollte uns am Allerwertesten vorbeigehen. Denn noch leben wir, zumindest dem Namen nach, in einer Demokratie, die längst jedoch schon von den Polit-Marionetten entkernt wurde.
    Zurück blieb eine weitestgehend inhaltsleere Hülle mit einem Grundgesetz, das, man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, für die Regierenden nicht verpflichtend, jedoch um so mehr nur noch dazu da ist, den aufmüpfigen Untertan zu kujonieren.

    Da wir gerade bei Netzwerken sind, möchte ich hier für neu in die Materie sich Einlesende noch den Hinweis auf ein Buch von Friederike Beck, das sich mit transatlantischen Netzwerken allein in Deutschland befaßt, geben:

    „Das Guttenberg-Dossier – Das Wirken transatlantischer Netzwerke und ihre Einflußnahme auf deutsche Eliten – Aktuelle und geschichtliche Einblicke“

    Zum Schluß, werter Oblomow, seien Sie versichert, daß Merkel & Co., zumindest in den höheren Rängen, wenn sie sich auch als Befehlsempfänger mißbrauchen lassen, wissen, „was Sache ist“, wie es so schön heißt.

  5. Klaus Kolbe am 14 September, 2016 17:08
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    »Mit Hegel die Welt unterwerfen

    Hegels Philosophie ist ein zentrales Herrschaftsinstrument der Macht-Elite hinter dem anglo-amerikanischen Imperialismus. Wie arbeiten diese Geheimgesellschaften?«

    Und wie diese Geheimgesellschaften arbeiten, kann man unter folgendem Link erfahren:

    http://www.geolitico.de/2016/09/14/mit-hegel-die-welt-unterwerfen/

    Dieser Artikel ist eine ideale Ergänzung zu meinem Kommentar vom 13. September 2016 um 19.40 Uhr.

    Kurze Auszüge daraus sollen genügen:

    »Symptomatisch hierfür sind die Worte, die Christine Lagarde, die heutige Chefin des berühmt-berüchtigten IWF und damalige Finanzministerin von Frankreich, am Anfang der Finanzkrise in einer internationalen Konferenz ihrem deutschen Kollegen Peer Steinbrück auf einem Zettel zuschob:

    „Der Unterschied zwischen Kapitalismus und Kommunismus: Im Kommunismus werden die Banken erst verstaatlicht, und dann gehen sie bankrott. Im Kapitalismus gehen die Banken bankrott, und dann werden sie verstaatlicht. Treffen Sie Ihre Wahl.“[11]

    Die Banken und Staaten lenkenden Kreise sind eben jeweils dieselben.

    Allerdings versimplifiziert und verzerrt Sutton hier Hegels Philosophie. Der Orden wendet nicht Hegels Logik an, die sich streng in auseinander hervorgehenden polaren Begriffen bewegt, sondern mißbraucht Hegels Erkenntnisse, um ganz oberflächlich gewünschte – und oft gar nicht polare – Gegensätze hervorzurufen, um sie zu geplanten Entwicklungen gegeneinander zu führen.

    Doch erklärten sich daraus für Sutton die gleichzeitige amerikanische finanzielle und materielle Unterstützung der Sowjetunion und des deutschen Nationalsozialismus, der geschaffene Gegensatz Kapitalismus – Kommunismus und viel weitere Konfliktinszenierungen bis zur Gegenwart. Das ist das Muster, das Sutton die vorher verworrene Welt kristallklar werden ließ.

    Das Wirken von Geheimgesellschaften wird nach wie vor (gehorsam?) von der herrschenden Geschichtswissenschaft ignoriert.

    Anthony Sutton konstatierte in einem Interview:

    „Wenn wir feststellen, daß Geheimgesellschaften wirklich eine Bedeutung haben, dann wird die gesamte Geschichte der letzten zwei Jahrhunderte neu geschrieben werden müssen.“[20]«

    Na, dann mal los, wir warten auf die neue Geschichtsschreibung!

  6. Oblomow am 14 September, 2016 23:03
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    Sehr geehrter Herr Kolbe, auch ich sehe Monnet wie andere EU-Konstrukteure und -Vordenker oder allgemein die Gesellschaftsklempner aus den Ställen der Konstruktivisten ebenso kritisch wie Sie es tun.

    Aber die von ihnen verlinkten Artikel aus der Feder des Herrn Ludwig überzeugen mich nicht. Da ist ein Autor unterwegs, der seine Sicht an den Schriften Rudolf Steiners ausrichtet.
    Das ist m.E. bereits im Ansatz verfehlt, weil es keine möglichst unbefangene, keine wissenschaftliche, keine von ideologisch bedingter Ausblendung freie Analyse ermöglicht. Ich habe deshalb keinen der Beiträge mehr als überfliegen können.

    Schon der Eingangssatz, “Hegels Philosophie ist ein zentrales Herrschaftsinstrument der Macht-Elite hinter dem anglo-amerikanischen Imperialismus”, ist doch nicht mehr als eine -mit Verlaub, dumme- Behauptung, die der Autor nicht belegt, sondern nur mittels Zitaten aus den Schriften “seines Meisters”, Steiner, zu unterlegen versucht.

    Da versucht jemand, Bruchteile dessen, was er wahrzunehmen in der Lage ist, mit aller Gewalt in sein von Steiner geprägtes Weltbild zu pressen. Fehlgehend im Herangehen und damit notwendigerweise auch in den Schlußfolgerungen.

    An solchen Artikeln finde ich nur interessant, daß die manchmal offen vorgetragene oder hin und wieder versteckt vermittelte Botschaft dahin mündet, daß es ausreichte, okkulten Organisationen den Garaus zu machen und dann sei die Welt gerettet. Mal sind es die Freimaurer, mal sind es die Psychopathen, mal sind es die Kapitalisten, mal sind es die Spekulanten, mal sind es die Jesuiten, mal sind es die Juden, mal sind es die Spekulanten, mal ist es der Kapitalismus, mal ist es sonst wer. Unsinn ist es immer.

    Artikel wie solche vermitteln klare Feindbilder aber bieten keine konsistenten Analysen und keine schlüssigen Herleitungen der in ihnen vertretenen Thesen.Ich ordne das -von Fall zu Fall- unter Stümperei oder Propaganda ein.

    Solche Artikel vermeiden den Blick auf Fehler in den Systemen. Sie kratzen an der Oberfläche herum; sind auf Symptombeschreibungen beschränkt. Manchmal gewollt, manchmal aus Unvermögen.

    Der an “Fassaden kratzende” Autor versucht seine ideologisch (Lehren R. Steiners) bestimmten Ansichten auch an anderer Stelle zu verbreiten. In “Das Gelbe Forum” z.B. erntete er schon -gar rüde- Zurückweisungen. Zu recht!

    Ist mir zu flach, was der Mann sagt. Ob er es will, weiß ich nicht: aber er schreibt im Ergebnis im Sinne der Interessen der Systemvertreter und -Profiteure.

    PS:
    Rein vorsorglich merke ich auch noch an, daß mir meine Zeit für Diskussionen mit Autoren wie demjenigen, der von Herrn Kolbe verlinkten Beiträge, zu schade ist. Sollte Herr Ludwig hier also lesen und sich zu einem Beitrag veranlaßt sehen, werde ich darauf nicht antworten. Ich beschäftigte mich mit ihm hier nur, weil Herr Kolbe die besagten Beiträge einführte. Auch deshalb darf niemand mein Schweigen auf solche etwaigen Kommentare des “Fassadenkratzers” als Zustimmung werten.

  7. Oblomow am 14 September, 2016 23:16
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    Das “Mal sind es die Freimaurer, mal sind es die Psychopathen, mal sind es die Kapitalisten, mal sind es die Spekulanten, mal sind es die Jesuiten, mal sind es die Juden, mal sind es die Spekulanten, mal ist es der Kapitalismus, mal ist es sonst wer.” sollte eigentlich wie folgt dort stehen (meine Korrektur war vor dem Absenden unzureichend):

    “Mal sind es die Freimaurer, mal sind es die Psychopathen, mal sind es die Reichen, mal sind es die Spekulanten, mal sind es die Jesuiten, mal sind es die Juden, mal sind es die Rechten, mal ist es der Kapitalismus, mal ist es sonst wer.”

  8. Klaus Kolbe am 15 September, 2016 11:13
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    Noch ein sehr aufschlußreicher, gleichzeitig leider aber auch deprimierender Artikel:

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/83249-wahlen-nichts

    Die letzten Absätze davon:

    »Egal, von welcher Seite aus man es betrachtet: Das Finanzsystem steuert auf noch ungehemmtere Manipulation, noch größere soziale Ungleichheit und schlußendlich auf einen historischen Zusammenbruch zu, der zu schwersten gesellschaftlichen Verwerfungen bis hin zu Bürgerkriegen führen wird. Das mit Abstand wichtigste Thema in einem Wahlkampf, der diesen Namen verdient, müßte die Warnung vor dieser Entwicklung sein.

    Dennoch hören wir von keinem Politiker auch nur ein Wort darüber. Der Grund dafür ist keinesfalls Unwissenheit, denn die Fakten liegen ja für jeden, der sich informieren möchte, offen auf dem Tisch. Der Grund liegt darin, daß die wirklichen Entscheidungen in unserer Gesellschaft schon lange nicht mehr von der Politik, sondern von der Finanzwirtschaft und deren höchster Interessenvertretung, den Zentralbanken, getroffen werden.

    Politiker sind in diesem Spiel nichts anderes als PR-Agenten und Öffentlichkeits-Verwalter der Finanzindustrie. Ihre Aufgabe besteht darin, die wirklichen Probleme zu verschleiern und den Menschen durch Ablenkungsmanöver auf Nebenschauplätze Sand in die Augen zu streuen, damit diejenigen, die vom gegenwärtigen System profitieren, das auch in Zukunft ungehindert tun können. Zum Lohn für ihre Tätigkeit erhält die politische Kaste materielle Privilegien wie hohe Diäten, großzügige Rentenansprüche, Sonderleistungen, direkten Zugang zu lukrativen Jobs in der Industrie, dem Finanz- oder Stiftungswesen.

    Außerdem erhalten ihre Vertreter – und das dürfte nicht ganz unwichtig sein – die Möglichkeit, ihre Geltungssucht im Lichte der Öffentlichkeit auszuleben und sich – von der Finanzindustrie wohlwollend geduldet – in den ebenfalls von der Finanzindustrie finanzierten Mainstream-Medien als die Machthaber unserer Zeit aufzuspielen.

    Im Grunde bestätigt das Schauspiel, das wir unter dem Titel „Wahlkampf“ alle vier Jahre aufs Neue erleben, die Worte von Kurt Tucholsky, der schon vor einem dreiviertel Jahrhundert gesagt hat: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie verboten.“«

    Und, nicht zu vergessen, dieser Artikel bestätigt im Grunde genommen auch das, was Christine Lagarde, die heutige Chefin des berühmt-berüchtigten IWF und damalige Finanzministerin von Frankreich, am Anfang der Finanzkrise in einer internationalen Konferenz ihrem deutschen Kollegen Peer Steinbrück auf einem Zettel zuschob:

    „Der Unterschied zwischen Kapitalismus und Kommunismus: Im Kommunismus werden die Banken erst verstaatlicht, und dann gehen sie bankrott. Im Kapitalismus gehen die Banken bankrott, und dann werden sie verstaatlicht. Treffen Sie Ihre Wahl.“

    Fazit: Die Banken und Staaten lenkenden Kreise sind eben jeweils dieselben.

  9. Oblomow am 16 September, 2016 20:27
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    Da äußerte die gute Lagarde aber sonderbare Vorstellungen, sehr geehrter Herr Kolbe. Wenn man unter Kapitalismus dasselbe wie unter Marktwirtschaft versteht, würden auch Banken weder verstaatlicht noch gerettet, wenn sie bankrott gehen.

    Aber vielleicht hat sie lediglich -unbewußt?- zum Ausdruck gebracht, worauf nicht nur ihre Politik hinausläuft, gar hinführen soll?

    Am Ende dürfte nämlich eine Wirtschaftsform stehen, die weitgehend staatsmonopolistisch und korporatistisch geprägt ist. Offensichtliche staatliche Konfiskationsakte werden nicht benötigt, wenn politisch gelenkte Zentralbanken nicht nur Staatsanleihen, sondern inzwischen auch Unternehmensanleihen kaufen. Der Mittelstand wird mittels Steuern und Bürokratie erledigt. Michel Normaluntertan befindet sich längst schon wegen der ihm zwangsweise verordneten Wohlfahrtssysteme auf Verderb (Gedeih gibt`s nicht mehr) ausgeliefert in des staatlichen Ersatzvaters Klauen.

    In bekannt launiger Weise meinte Frank Meyer heute:”Der Sozialismus siegt: Zuerst in Japan?”

    http://www.rottmeyer.de/der-sozialismus-siegt-zuerst-in-japan/

    Am Ende wird der Sozialismus hoffentlich dann doch nicht siegen. Aber wann? Erst nachdem es hier so weit gekommen sein wird, wie es in Venezuela bereits ist?

    Japan jedenfalls hat zumindest eines unserer Probleme nicht: die regelbrechende Immigrationspolitik.

  10. Klaus Kolbe am 16 September, 2016 23:31
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    Nun ja, sehr geehrter Oblomow, die gute Frau Lagarde wird sich der Bedeutung dessen, was sie da dem Herrn Steinbrück auf einem Blatt Papier hat wissen lassen, wenn sie die Begriffe Kapitalismus und Kommunismus benutzt hat, genau bewußt gewesen sein, davon bin ich überzeugt. Und der Herr Steinbrück scheint das, was gemeint war, wohl auch verstanden zu haben.
    In einer Marktwirtschaft aber leben wir schon lange nicht mehr. Weiter unten versuche ich es mit Roland Baader zu erklären.
    Und, davon kann man getrost ausgehen, das ist auch der Frau Lagarde nichts Neues. Marktwirtschaft kann sie also nicht gemeint haben.

    Daß die Begriffe Kapitalismus und Sozialismus (in früheren Zeiten dem dummgehaltenen, besser gesagt nicht- oder desinformierten Volk als unüberbrückbare Gegensätze vorgegaukelt, Frau Lagarde versucht es damit augenscheinlich immer noch) nicht mehr dafür taugen, das, was tatsächlich passiert, namhaft, also dem Laien begreiflich zu machen, daran hege ich keinen Zweifel.

    Ihren Fragstellungen lassen Sie wieder einmal gleich die Antworten folgen, werter Oblomow.
    Und diesen, Ihren Schlußfolgerungen bezüglich einer kommenden staatsmonopolistischen Wirtschaftsform und Ihren weiteren Ausführungen, die ich hier nicht alle wiederholen muß, kann ich mich nur anschließen.

    Möglicherweise haben Sie ja Bücher von Roland Baader, Diplom-Volkswirt und Hayek-Schüler, gelesen. In seinem Buch Geld-Sozialismus schreibt er, »sind es zwei morsche sozialistische Grundpfeiler, die man der Marktwirtschaft untergeschoben hat und die das Gebäude des Kapitalismus zum Einsturz bringen werden: das staatsmonopolistische und ungedeckte Papiergeld und die zentralplanwirtschaftlich manipulierten Zinsen. (…) Seit Abschaffung des Goldstandards und der nachfolgenden keynesianischen Verirrung des politischen und ökonomischen Denkens haben die westlichen Industriestaaten keinen Kapitalismus mehr, sondern eine Ökonomie, die aus einem halbkapitalistischen Körper (= staatsversumpftem Kapitalismus) mit sozialistischem Blutkreislauf (= ungedecktem Papiergeld und sozialistischen Wegweisern (= planwirtschaftlich fixierten Zinsen) besteht.«

    Ob und wann der Sozialismus siegen wird oder auch nicht? Gute Frage! Wer ist in der Lage, das vorherzusagen?
    Nach dem Zusammenbruch des Sowjet-Imperiums und des real existierenden Sozialismus auf deutschem Boden dachten doch nicht wenige, daß sich damit der Sozialismus von der Bühne verabschiedet hätte – oder?

    Wer weiß, wie viele Versuche es noch geben wird, die Menschheit mit dem Sozialismus (hier ist die Rede vom roten, also internationalen Sozialismus) zu beglücken?! Nach dem Zusammenbruch scheint dabei (bisher jedenfalls) vor dem Zusammenbruch zu sein – ähnlich der berühmten Hydra.
    Meines Erachtens nach ist der Sozialismus eine schöne Utopie fürs Volk, die aber jeglichen Nachweis einer funktionierenden Existenz schuldig bleibt, da der Sozialismus mit der menschlichen Natur (oder umgekehrt) nun einmal nicht kompatibel ist. Das begreifen aber die wenigsten „Schafe“.

    Die bisher praktikabelste Form eines Wohlstands für alle war wohl die, die Prof. Ludwig Erhard mit der Sozialen Marktwirtschaft, als einer der geistigen Väter derer auch Wilhelm Röpke gilt, übrigens gegen den Willen der Alliierten und auch vieler im Nachkriegsdeutschland, einführte. Da aber das Finanzsystem ab 1971 das eines ungedeckten (Nixons Aufhebung des Gold-Devisen-Standards) Geldes war, verloren alle Papierwährungen, auch die DM, ständig und immer schneller, an Wert. In einem exponentiellen Zinseszins-System steigt die Kurve ganz zum Schluß immer steiler an, d. h., das Geld verliert immer schneller immer mehr seiner Kaufkraft.

    Aber, wie ich schon sagte, Marktwirtschaft bedeutet Konkurrenz. Und das mögen gewisse Kreise überhaupt nicht. Aus diesem Grund wird die Herrschaft über das Geld mit allen Mitteln verteidigt, haben bisher noch jegliche Abweichler, die sich diesem Geld-Sozialismus nicht oder nicht mehr beugen wollten, ein böses Schicksal erlitten.

  11. Klaus Kolbe am 17 September, 2016 17:46
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    Ich komme mit folgendem Link

    http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=2565

    zu einem interessanten Artikel über das Thema
    »Geheimpolitik – Logen-Politik«
    noch einmal auf das Thema Geheimbünde und ihren Einfluß auf die Politik zurück.

    Auch wenn Sie es möglicherweise etwas anders sehen (vielleicht habe ich Sie auch nur falsch verstanden), sehr geehrter Oblomow, kann ich mich, zumal nach Kenntnis solcher Artikel wie diesen hier, des Eindrucks nicht erwehren, daß Geheimgesellschaften eben doch einen, und zwar nicht geringen Einfluß (vielleicht ist das noch zu tief gegriffen) auf die Politik haben und auch ausüben.

    Fassen Sie dies aber bitte nicht als Aufforderung an Sie auf, sich mit diesem Thema weiter auseinanderzusetzen, wenn Ihnen das widerstrebt.

    Auszüge aus dem Artikel:

    Erklärung der europäischen Obedienzen

    Die europäischen freimaurerischen Grosslogen sind angesichts der Tragödie, die die aus den Kriegsländern fliehenden und der Misere ausgelieferten Migranten erleiden, alarmiert und richten daher einen Appell an die europäischen Regierungen, damit diese eine gemeinsam getragene Politik, die unerlässlich ist, um die notleidenden und sich in Gefahr befindlichen Menschen auf würdige und humane Weise zu empfangen, in die Wege leiten.

    Die Unfähigkeit der Staaten, den nationalen Egoismus zu überwinden, ist ein neues Anzeichen eines kranken Europas, in dem die Einstellung ›jeder für sich‹ über das Gemeinwohl siegt. Die europäischen Grosslogen erinnern daran, dass die Wahrung der Menschenrechte und der Respekt vor der menschlichen Würde ein Teil der Gründungsprinzipien der Europäischen Union darstellen. Es ist auf der Basis derartiger Prinzipien, dass die Solidarität zwischen den Nationen entstanden ist. Dieser Geist der Solidarität ist im Hinblick auf die Erschütterungen, von denen zahlreiche Regionen der Welt betroffen sind, doppelt notwendig.

    Ohne hier auf die Geschichte eines Kontinents, der im Verlauf zahlreicher Migrationen gestaltet wurde, zurückzukommen, ist zu sagen, dass die gegenwärtigen Dramen ein geistiges Erwachen auslösen und uns eine erneuerungsfreudige Empfangspolitik einflössen müssen. In Ermangelung solcher Schritte wird der europäische Kontinent zuletzt der Schauplatz von Streitigkeiten und Konflikten sein, die die Völker in ein neues Unglück stürzen, woraus nur eine neue Verschärfung des Nationalismus hervorgehen kann. Die jetzige Tragödie muss daher zum Schmelztiegel für eine Renaissance und ein Wiederaufleben des europäischen Traums werden. Die freimaurerischen Obedienzen, die diese Erklärung unterzeichnet haben, erwarten daher in Zukunft Massnahmen, in denen die Werte Solidarität und Brüderlichkeit, auf denen die Gründung Europas basiert, ihren gerechten Ausdruck finden.«

    Die Erklärungen des Grand Orient zeichnen sich durch eine fundamentale Einseitigkeit aus. Es ist nicht etwa die Rede davon, dass der Krieg in Syrien, um nur einen einzigen anzusprechen, zu den von der USA nachweislich konzipierten Kriegen gehört, dass er unter Beihilfe des Westens, auch der EU, willentlich in Gang gesetzt wurde, wozu der Aufbau des dortigen Dschihads und nachfolgend des Islamischen Staates gehört, dass die als Arabischer Frühling bezeichneten Aufstände nicht ohne die Beihilfe der USA losbrechen konnten, dass die USA auch der hauptsächliche Drahtzieher des unseligen Ukraine-Konflikts ist, geschweige denn, dass darauf eingegangen würde, dass die jetzige Migrationswelle ein beabsichtigtes Ziel ist, um die EU-Bevölkerungen vorsätzlich zu vermischen, was wir auf politonline klar aufgezeigt haben. [7] Die auf letzterem Gebiet von Friederike Beck durchgeführten exzellenten Recherchen, von denen zahlreiche Gegenstand unserer Artikel sind, sind von ihr in ihrem soeben erschienenen Buch ›Die geheime Migrationsagenda – Wie elitäre Netzwerke mithilfe von EU, UNO, superreichen Stiftungen und NGOs Europa zerstören wollen‹ zusammengefasst worden. [8]

    Es wird lediglich an uns appelliert, damit wir die gesamte Last des durch eine total verfehlte und gegen uns gerichtete Politik entstandene Chaos schultern; dass diese Last auch finanziell nicht mehr abzufangen ist, ist wie eh und je völlig unerheblich. Und natürlich wird von einem Wiederaufleben des europäischen Traums gesprochen, dem allerdings wenig Chancen beizumessen sind, verstärkt sich die von der EU-Kommission angestrebte Zentralisierung und ihre allseits praktizierte Bevormundung der Mitgliedstaaten. Einen solchen Traum hat Mario Monti 2012 einmal mit den Worten bedacht, dass »die EU das schönste Projekt der Menschheit« sei; inzwischen sieht nichts mehr in Europa nach einem Traum aus, er steht kurz vor dem Zerrinnen …

    Und was die von den Freimaurern erwähnten resp. vorhergesagten Konflikte angeht, so wissen wir seit langem, dass sich solche jederzeit verdeckt und problemlos anheizen lassen, sollte ein Chaos mit der einhergehenden Destabilisierung des Staates als zweckmässig erachtet werden.

    Einflussnahme

    Bezüglich der Frage, inwieweit der Einfluss der Logen auf die Politik zum Tragen kommt, kann man hier ruhigen Gewissens den von den Mitgliedern der sogenannten ›High Level Group‹ der EU-Kommission, dem ehemaligen Ministerpräsidenten Bayerns, Edmund Stoiber, und dem Unternehmensberater Roland Berger Ende September 2013 ausgesprochenen Sachverhalt einfügen:

    »Regiert werden wir von Leuten, die wir gar nicht wählen können.«

    Ebenso deutlich hatte sich Hermann von Rompuy, den Dr. Paul Craig Roberts auch schon als Washingtons Handlanger bezeichnete, im April desselben Jahres geäussert:

    Er hielt die EU-Wahl für überflüssig. Denn: ›Entschieden wird woanders‹.

    Es ist keine geringe Arroganz uns gegenüber, die wir für seinen Lebensunterhalt arbeiten, die hier zum Ausdruck kommt. Die Zeitung ›Junge Welt‹ drückte das einmal folgendermassen aus: »Die Weisungen sickern in die Parlamente ein, ohne daß man wüßte, woher sie kommen.« Zwar sind Teile des sicherlich dicht verflochtenen Netzwerks wie die Trilateralen, die Bilderberger, der European Council on Foreign Relations, die Atlantik-Brücke und die Stiftungen durchaus bekannt, jedoch sehen wir uns ausserstande, nachweisen zu können, in welchem Ausmass diese Organisationen die Politik tatsächlich mitbestimmen, da hier die Geheimhaltung so gut wie zementiert ist.

    Zwei bedeutende linksorientierte Zeitschriften Frankreichs, ›Le Nouvel Observateur‹ und ›Le Point‹, hatten Anfang 2013 den Einfluss von Freimaurern zu ihrer Titelgeschichte gemacht. Wie in Wechsel im Vatikan dargelegt, heisst es im ›Nouvel Observateur‹: »Seit der Wahl von François sind die Brüder wieder zurück. Und sie können auf alte hochrangige Verbindungen im Senat und in der Nationalversammlung zählen.« Laut der Zeitschrift gehört der französische Innenminister Manuel Valls seit 1980 der Freimaurerloge Grand Orient de France an. Ebenso dazu gehört der Verteidigungsminister Jean-Yves le Drian. Freimaurer ist auch der in die Schlagzeilen geratene Jérôme Cahuzac sowie der Chef der französischen Sozialisten im Senat, François Rebsamen. ›Le Nouvel Observateur‹ listet noch etliche weitere wichtige Schlüsselfiguren im Staatsapparat Frankreichs auf, die entweder nachgewiesenermassen – oder wahrscheinlich – Freimaurer sind. Wie es ferner heisst, hatten die Freimaurer vor Hollande in keiner Regierung Frankreichs soviel Macht und Einfluss wie in der jetzigen. Hierzu vermerkte ›Topic‹ in seiner Ausgabe Nr. 2 vom Februar 2013: »Gerade die Entwicklung des Verhältnisses Politik – Kirche in Frankreich dürfte zu einer Art Blaupause für ein entsprechendes Verhältnis im neuen Europa werden.«

    Man erinnere sich an den italienischen Christdemokraten Rocco Buttiglione, der im Oktober 2004 vom EP auf Grund seiner Einstellung zur Homosexualität und seines konservativen Bildes der Ehe als EU-Justizminister zurückgewiesen wurde; an seiner Stelle wurde Franco Frattini gewählt, der in dieser Funktion bis 2008 amtete. Nach dessen Ernennung erklärte Buttiglione, dass Fratini Freimaurer sei, was weitere Kontroversen auslöste, während Mario Borghezio, ein EP der Lega Nord, erklärte, er hoffe, »dass Frattini unabhängig von den okkulten Kräften sei, die Europa kontrollieren«. [18] Zieht man hier allerdings eine auf die afrikanische Immigration bezogene Feststellung Frattinis vom Dezember 2011 in Betracht: ›Wir müssen die Immigration als Bereicherung und als unausweichliches Phänomen der heutigen Welt sehen, nicht als Bedrohung‹, so scheint sich diese Hoffnung für meine Begriffe nicht unbedingt erfüllt zu haben.

  12. Oblomow am 17 September, 2016 22:37
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    Ja, in der Kaperung und Umdeutung von Begriffen haben sich die Sozialisten aller Parteien als wahre Meister erwiesen, sehr geehrter Herr Kolbe.
    Liberale mußten sich zunächst in den USA in Libertäre (Libertarians) umbenennen, da sich hinter „Liberals“ Kollektivisten zu verbergen begonnen hatten. „Demokratie“ (und auch „Soziale Gerechtigkeit“) werden als Synonyme für Sozialismus benutzt. „Neo-Liberalismus“ gefällt als Schmähwort und Kampfbegriff, weil damit die Ideen der Freiheit, des Marktes und des Wettbewerbs verunglimpft werden sollen. Nie wird von EU oder Euro-Zone gesprochen, weil „Europa“ ja viel freundlicher und unverfänglicher klingt und der Bezug auf den Kontinent das in Wahrheit technokratische Wesen der beiden Konstrukte verdecken soll. So unterstützt der Zwiesprech (auch G. Orwell rechnete nach R. Martin zu den Fabianern) die Transformationsstrategien des roten, braunen und grünen Sozialismus (Josef Schüßlburner), der inzwischen um den schwarzen ergänzt wurde. Das ist nicht neu und gehört zum Konzept der konstruktivistischen Gesellschaftsklempner. Nicht einmal der „Kampf gegen Rechts“ ist eine propagandistische Neuerung. Das verdeutlicht ein Zitat aus „Fabian Freeway: High Road to Socialism in the U.S.A.“ von Rose Martin aus dem Jahre 1966 (S.5):

    “At present, „Right Wing extremist“ is the automatic catchword applied to any person who seeks to expose or oppose the Socialist advance, and even to persons expressing the mildest sort of patriotic sentiments”

    https://mises.org/library/fabian-freeway-high-road-socialism-usa

    Bereits Rudolf Hilferding (marxistischer Ökonom, Reichsminister der Finanzen in der Weimarer Republik) schrieb in „Das Finanzkapital. Eine Studie über die jüngste Entwicklung des Kapitalismus“, S.557,558:

    „Die vergesellschaftende Funktion des Finanzkapitals erleichtert die Überwindung des Kapitalismus außerordentlich. Sobald das Finanzkapital die wichtigsten Produktionszweige unter seine Kontrolle gebracht hat, genügt es, wenn die Gesellschaft durch ihr bewußtes Vollzugsorgan, den vom Proletariat eroberten Staat, sich des Finanzkapitals bemächtigt, um sofort die Verfügung über die wichtigsten Produktionszweige zu erhalten. Von diesen Produktionszweigen sind alle anderen abhängig, und die Herrschaft über die Großindustrie bedeutet so bereits die wirksamste gesellschaftliche Kontrolle auch ohne jede weitere unmittelbare Vergesellschaftung. […] Die Besitzergreifung von sechs Berliner Großbanken würde ja heute schon die Besitzergreifung der wichtigsten Sphären der Großindustrien bedeuten und in der Übergangszeit, solange kapitalistische Verrechnung sich noch als opportun erweist, die Politik des Sozialismus in ihren Anfängen außerordentlich erleichtern. Die Expropriation braucht sich gar nicht auf die große Zahl bäuerlicher und gewerblicher Kleinbetriebe zu erstrecken, da diese durch die Besitzergreifung der Großindustrie, von der sie längst abhängig geworden sind, mittelbar vergesellschaftet werden wie jene unmittelbar. Es ist daher möglich, den Expropriationsprozeß gerade dort, wo er wegen seiner Dezentralisation langwierig und politisch gefährlich wäre, in langsamer Entwicklung ausreifen, das heißt aus dem einmaligen Expropriationsakt der Staatsgewalt eine allmähliche Vergesellschaftung durch ökonomische Vorteile, die die Gesellschaft bewußt gewährt, zu machen, weil das Finanzkapital die Expropriation, soweit sie für den Sozialismus notwendig, bereits besorgt hat. Schafft so das Finanzkapital organisatorisch die letzten Voraussetzungen für den Sozialismus, so macht es auch politisch den Übergang leichter.“

    https://ia600802.us.archive.org/10/items/DasFinanzkaptial.EineStudieZurJngstenEntwicklungDesKapitalismus/Hilferding19101955-DasFinanzkapital.pdf

    Damit läßt sich das politische Agieren besser deuten. Auch ein Artikel von Gerard Radnitzky aus dem Jahre 2002 (http://www.libertarian.co.uk/lapubs/histn/histn041.pdf) ist in diesem Zusammenhang interessant. Prof. Radnitzky erläuterte die Bedeutung der Freiheit und des Wettbewerbs für die Prosperität, rief die üble sowie aus der Untertanen Sicht törichte Rolle der Politiker Kohl und Genscher in dem EU-Euro-Drama in Erinnerung und schrieb u.a.:

    „The choice was made. The current shape of the EU appears largely the unintended consequence of actions by members of the classe politique acting as rational maximisers of what they regard as their personal interest – power and income. The wider public, meanwhile, was indifferent, cynical or brainwashed. A maximum gain for the classe politique can be reached in a regime approximating a totalitarian state. The tendency is clearly visible. In their words they will continue to invoke ‘democratic values’; in their deeds they will be interventionist, intensifying redistribution, tightening controls and the monitoring of the citizens. It is a safe prediction that a powerhungry political elite will consistently attempt to reduce personal freedom. They will conduct a ‘war against privacy’. Ideally their subjects should be ‘transparent’, with as little privacy as possible. Of course, there should be no financial privacy (Bankgeheimnis). Thus, the EU is bullying Switzerland and Liechtenstein. The Federal Republic of Germany stands as a warning: it is in the process of becoming surveillance state, with characteristics which include the ‘thought police’ (Gesinnungsstaat). When crossing the German border, the maximum amount of cash (or jewels) that people may carry must not exceed 15,000 euros or its equivalent; on discovery the ‘incident’ is reported to the local tax authorities.18 The EU is on the road to a ‘New Totalitarianism’. The tax cartel of states is a mechanism which enables the European political class quietly to exploit its citizens without recourse to violence. The result is a ‘Fortress Europe’ characterised by political rent creation which fosters a dependency culture.
    Brussels will push through one ‘social charter’ after another, invent more and more social rights’, and abolish more and more freedom in the name of ‘social justice. The EU will be marked by protectionism, regulation of labour markets, excessive size of the EU federal government and bureaucracy, confiscatory taxes, interventionism, and politicised courts. The European Court of justice is an example; it is accountable to no one. The EU has become an entity that as such will be progressively inimical to liberty. Freedom will be curtailed by salami tactics, which is the normal way, as F. A. Hayek told us in The Road to Serfdom“

    Darauf scheinen EU und Euro aber von Beginn an angelegt gewesen sein. Dieser Eindruck wird mit Roland Baaders Büchern gestärkt. Er gehörte gleichfalls zu den frühen Mahnern. Vielleicht wäre das Interesse an Baaders Werken größer, wenn bekannter wäre, daß Oliver Kahn aus der Lektüre von Baaders vorletztem Buch (Geld, Gold und Gottspieler – am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise) Konsequenzen zog und seine Aktien verkaufte?

    http://www.aktien-blog.de/node/97
    https://www.youtube.com/watch?v=AZvNp_Fx6CM

    Wie hellsichtig Baader war, zeigt schon eines seiner ersten Bücher, welches leider vergriffen ist, das es aber als PDF noch gibt:

    http://www.roland-baader.de/wp-content/uploads/Kreide-fuer-den-Wolf_Roland-Baader2.pdf

  13. Oblomow am 17 September, 2016 22:59
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    Nein, sehr geehrter Herr Kolbe, ich kann (Ihr Kommentar vom 17.09,2016, 17:46) “Geheimbünden” nicht generell Einflüsse absprechen. Sofern solche Bünde tatsächlich geheim existieren, könnte ich von ihnen ja schon deshalb kaum etwas wissen. Aber den Einfluß von NGOen und Think-Tanks auf das Wirken der Politik halte ich für stark und wirksam.

    Mich stört maßgeblich, daß oftmals auf verschiedene Gruppen oder Verbindungen gezeigt wird (Beispiele nannte ich in einem meiner Kommentare oben) und deren Mitglieder zu den eigentlich Verantwortlichen gestempelt werden. Daß das falsch ist, zeigt nämlich schon eine einfache Überlegung: Denken wir uns all jene Gruppen und Bünde weg, wäre das monopolisierte ungedeckte Scheingeldsystem dennoch immer noch existent. Das Geldsystem und die Allzuständigkeit der Politik sind die wesentlichen Ursachen des Verderbens.

  14. Oblomow am 18 September, 2016 18:58
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    Der Sozialismus blüht uns weiterhin. Berlin zeigt es gerade. Und wie erfolgreich die Gehirnwäsche war, wird darin manifest, daß FDP und die in Die Linke umgetaufte SED Zuwächse verzeichnen. Dies mag man bezogen auf die tiefroten Sozialisten noch als Wunsch ihrer Wähler werten können, den Sozialismus noch schneller voranzutreiben. Hinsichtlich der FDP müssen die Urnenbestücker jedoch geglaubt haben, sie sei ein Gegenpol zum Kollektivismus der von Merkel ausgerufenen Einheitsfront. Heilige Einfalt!

  15. Klaus Kolbe am 18 September, 2016 21:53
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    Wenn man sich das Wahlergebnis von Berlin (und leider nicht nur da) so ansieht – tja, Erich hatte wohl recht, wenn er sagte: „Den Sozialismus in seinem Lauf …“ Zumindest auf absehbare Zeit.

    Es sind mittlerweile zu viele, die von diesem Staatssozialismus (erst den Steuern zahlenden Menschen über ebendiese Steuern nehmen, dann als soziale Wohltaten deklariert [meistens aber anderen] wieder geben) alimentiert werden. Berlin ist sozusagen schon länger „gekippt“.
    Solche Sümpfe, Bremen fällt mir dazu noch spontan ein, kann man nur über peu à peu Kürzungen im sogenannten Länderfinanzausgleich austrocknen.

    Übrigens funktioniert die Umverteilungsmaschinerie im Brüsseler Zwangskonstrukt EU nach dem gleichen Prinzip wie der Länderfinanzausgleich in Deutschland.

    Dem Bürger und Steuerzahler in Deutschland zum Hohn, werden die gegen ihn gerichteten Gewalt-Brutstätten rotlackierter Faschisten alias Antifanten auch noch mit Teilen seines harterarbeiteten Lohns/Gehalts über Steuern und Abgaben zwangsfinanziert.

    Aber auch im normalen bürgerlichen Milieu gibt es immer noch viel zu viele, die bei diesen Blockparteien brav ihr Kreuzchen machen – weil man ja schon immer die Partei XYZ oder ZYX gewählt hat … Und die haben doch ihre Sache bisher immer gut gemacht – oder?

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich jetzt ausrufen soll: „Herr laß Hirn regnen!“
    Oder es bleiben lassen soll, da von nichts leider nichts kommen kann.
    Nein, sie, die Wähler-Schlafschafe, sind bewußt von Politik und Medien in schöner Eintracht seit längerem „hinter die Fichte geführt“ worden und werden es immer noch. Einen Vorwurf aber kann man ihnen – zumindest vielen von ihnen – machen, nämlich den, diesen Berufs-Gauklern in Politik und Medien vorbehaltlos, ohne zu hinterfragen, Glauben geschenkt zu haben.

  16. Oblomow am 18 September, 2016 22:58
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    Na, da möchte doch jemand Merkel zurufen: Auftrag erfüllt?

    Nachdem beinahe alle Wahlbezirke ausgezählt sind deutet sich an, daß die AfD in Berlin auf dem vorletzten Platz landen wird; allerdings mit etwas mehr als 14 % der Stimmen statt der hochgerechneten 11% bis 12,etc. %. Die Optik zählt im propagandistischen Auftrag? Mit Optimismus darf der wertschöpfende Untertan nicht in die Untertanen-Arbeitswoche geschickt werden?
    Oder haben die Staatsmedien keinen Internetanschluß mittels dessen ich höhere Ergebnisse bereits wahrnehmen konnte als jene dort noch die 11% bis 12 % unters Volk brachten?

    Kaum zu ertragen war erneut das fehlende Vermögen zwischen Prozent und Prozent-Punkten zu unterscheiden. Das hatten wir schon bei Merkels Jahrhundertsteuererhöhung. Sie, ihre Parteigenossen in schwarzer Ca­mou­f­la­ge und die Mittäter in der damaligen Regierungskoalition erhöhten -entgegen den Ankündigungen der CDU im vorherigen Wahlkampf- die Mehrwertsteuer von 16 % auf 19 %. Das begleiteten viele Journaillisten (!) mit dem Bemerken, die Umsatzsteuer -so die offizielle Bezeichnung- sei um 3 % erhöht worden.
    Lüge oder Dummheit?
    Denn es waren 3-Prozentpunkte aber mehr als 18 %.

    So ähnlich war es auch heute. Die CDU-Kollektivisten hatten bei der letzten Wahl in Berlin 23,3 % der Urnenbestücker-Stimmen erhalten. Heute waren es nach dem Stand meiner Informationen (Wahlleitung Berlin) 17,5 %. Das ist eine Differenz von 5,8 Prozentpunkten und wurde auf dem Netzauftritt des Wahlleiters auch so angegeben. Einige Medien berichteten jedoch von Verlusten von 5,8 %.
    Lüge oder Dummheit?
    Denn es waren nach dem Stand der Dinge Verluste in Höhe von beinahe 25%.

    Mit anderen Worten: Die CDU-Kollektivisten haben etwa ein Viertel ihrer bisherigen Urnenbestücker eingebüßt.

    Braucht es noch Lüge, wenn das Publikum doch bereits hinreichend dumm gemacht wurde?

    Im Ergebnis wird Berlin infolge der Verluste der CDU im Sinne herkömmlicher Sicht noch eindeutiger kollektivistische Herrscher bekommen.

    Also: Merkels Ansinnen erfüllt?
    Ob sie schon einen Glückwunschanruf erhielt? Von den Freunden?

  17. Oblomow am 19 September, 2016 00:51
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    Sehr geehrter Herr Kolbe, ist Ihre Sicht nicht etwas zu optimistisch? Sollte nämlich Prof. Heinsohn recht haben

    https://www.youtube.com/watch?v=y0ZZf5AOFfQ (etwa ab Min. 5:00)

    und ich jedenfalls habe keine Hinweise darauf, daß seine Zahlen nicht stimmen, dann ziehen hier gerade noch 15 Millionen Menschen den Karren. Das sind die Netto-Steuerzahler, welche all den Dreck bezahlen und unter dem Druck steigender Abgaben (Beiträge, Gebühren, Umlagen, Steuern…) auch noch mittels Nullzinszentralbankertum und weiteren Eingriffen um ihre Altersversorgung gebracht wurden und weiterhin darum gebracht werden.

    Viele derjenigen, die hier Steuern -vermeintlich- zahlen, erwirtschaften sie doch nicht. Jeder Euro an Steuern, der z.B. auf den Gehalts-Abrechnungen der Krankenkassen-, Pflegeversicherungs-, Rentenversicherungsmitarbeiter oder anderer Beschäftigten des öffentlichen Dienstes erscheint, stammt doch aus Beiträgen oder Steuern, die den Wertschöpfenden, den besagten 15 Millionen (Deppen, möchte ich sagen und ich gehöre dazu), abgepreßt werden.

    Sie wiesen auf R. Baader hin. Er sprach von einem Dreiviertelsozialismus in Bezug auf Deutschland. Zu recht, meine ich. Nachdem Baader in “Kreide für den Wolf” an Tocquevilles Voraussichten (in “Über die Demokratie in Amerika”) hinwies schrieb er dort:

    “Es ist hierbei – beim Sturz des alten Sozialismus – gleichgültig, welche Namen er sich gegeben hatte: ob Marxismus oder Kommunismus, ob Staats- oder Volkssozialismus, ob Staatskapitalismus oder Basisdemokratie, ob Planwirtschaft oder Arbeiterselbstverwaltung (Jugoslawien): Alles der gleiche kollektivistischtotalitäre Mummenschanz (wenn auch durchaus differenziert im Grad seiner mörderischen Dimensionen). Er, der „alte”, ist – hoffentlich für lange Zeit – gelähmt (sterben wird er nie). Doch wehe den Einfältigen, die glauben, er – der Sozialismus – sei tot. Er ist in Wirklichkeit das leuchtende Symbol für die unaufhörliche Reinkarnation der Dummheit, und der unübertreffliche Meister der theatralischen Verwandlungs-Maskerade.”

    Das wird von der Mehrheit nicht verstanden. Und es will auch gar nicht verstanden werden, weil die Mehrheit in dieser Demokratie meint, auf Kosten der besagten Minderheit auf Dauer sich ein angenehmes Leben machen zu können. Sie hält die sie kaufenden Wohlfahrtssysteme, mittels derer sie in Unmündigkeit und Abhängigkeit gehalten wird, für gottgegeben; der Staat ist ihr Ersatz-Gott; sie irrglauben niemals erwachsen werden zu müssen. Sie meinen den Staat an die Stelle ihres verstorbenen menschlichen Vaters setzen zu können.
    Kann man aber mit solchen Kindern Demokratie machen? Oder besser:Will ich das?

    Man lebt nach einer Vorstellung vom Staat, die F. Bastiat wie folgt beschrieb: Der Staat ist die Fiktion, daß jeder auf jedermanns Kosten leben kann”.

    Nur, daß es eine Fiktion ist, wird nicht verstanden.

    Für diejenigen, die R.Baader dann doch kennen lernen wollen, ohne sogleich eines seiner Bücher zu kaufen, könnte diese Radio-Sendung interessant sein, zumal Baader dort auch auf Zuschauerfragen antworten mußte:

    https://www.youtube.com/watch?v=bCOzZuXrWXs

    Und wer will, kann sehen, daß auch Baader irrte: Der Sozialismus war weit kürzere Zeit gelähmt als er 1991 -dem Erscheinungsjahr von “Kreide für den Wolf” hoffte.

  18. admin am 19 September, 2016 09:12
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    @Oblomow zur Ergänzung: Der Sozialismus ist (in welcher Ausprägung auch immer) nie tot, er ist allenfalls nur scheintot. Klaus Peter Krause

  19. Klaus Kolbe am 19 September, 2016 13:18
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    Zuerst einmal, sehr geehrter Oblomow, die Erklärung, woraus ich die Kraft für meinen Optimismus schöpfe: Ich halte es da mit Friedrich Hölderlin, dem folgender Ausspruch zugeschrieben wird: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch!“

    Nun zurück zum Sozialismus:

    Er ist, in seinen vielfältigen Ausformungen, ein wahrer Meister der Verwandlung – das kann nicht anders gesagt werden.
    Gegen ihn zu kämpfen, ist, wie gegen die Hydra, das Ungeheuer aus der griechischen Mythologie, das fast unbesiegbar schien, zu kämpfen – bis Herakles es doch noch schaffte.

    Die Tragödie ist nur, daß weit und breit kein Herakles in Sicht ist, und die Mehrheitsverhältnisse im Hinblick auf Wahlen längst schon zu Gunsten des Prekariats, das auf Staatskosten lebt, gekippt sind.
    Bei welcher Partei diese bei einer Wahl ihr „Kreuz machen“, dürfte nicht allzu schwer zu erraten sein.

    Wie ich schon einmal an anderer Stelle schrieb, hat die heutige, sich als Demokratie bezeichnende Regierungsform nicht das Geringste mit der Ursprungsdemokratie der Stadtstaaten des heutigen Griechenlands zu tun.
    Hierin liegt auch ein Großteil der heutigen Misere begründet. Wenn sozusagen jedem das Recht zu wählen zugesprochen wird, muß man nur dafür sorgen, genügend Staatsbürger in soziale Abhängigkeit zu bringen, und schon hat man die Mehrheit bei Wahlen (man muß nur genug versprechen) hinter sich und den Sozialismus obendrein. Nach der Wahl hat man dann wieder Jahre Zeit, die Versprechen zu ignorieren – bis vor der nächsten Wahl.
    Wie hat Frau Merkel es doch so schön formuliert:
    „Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt, und wir müssen damit rechnen, daß das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.“
    Frei nach dem Motto: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.

    Falls die Mehrheitsverhältnisse für eine sozialistische Partei nicht reichen, werden eben entsprechend Koalitionen mit sozialistischen Parteien anderer Couleur eingegangen.

    Dann ist noch eine ehemals bürgerliche, konservative Partei mit dem „C“ im Namen längst bis zur Unkenntlichkeit entkernt und anschließend dem Sozialismus anheimgegeben worden. Schon haben wir ein sozialistisches Blockparteien-Kartell. Ich möchte wetten, daß das viele ehemalige und Noch- Wähler dieser Partei immer noch nicht begriffen haben – und von der sogenannten vierten Macht im Staate ist weit und breit nichts zu sehen!

    Es wäre wohl mehr als angebracht zu sagen: „Lieber Gott (oder Zeus oder wer auch immer), schick uns einen Herakles!“

  20. Oblomow am 21 September, 2016 19:38
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    @ admin

    Leider, leider haben Sie recht, sehr geehrter Herr Dr. Krause. Der Sozialismus wird wohl nie sterben; wenngleich Schafarewitsch in seinen Erscheinungsformen den Todestrieb in der Geschichte sah.

    @ Klaus Kolbe

    Zwar teile Ihre Situationsbeschreibung; hoffe aber lieber, genügend Menschen mögen selbst erkennen, daß es nicht ihr Schicksal sein muß, Untertan zu sein.

    Vielleicht erleichtert die von Merkel ausgerufene Einheitsfront doch noch ein Erwachen. Zumal sich diese Front jetzt auch in Autorenkollektiven abbildet:

    http://www.achgut.com/artikel/fdp-politiker_machen_vereint_mit_kommunisten_propaganda-literatur

    Die Autoren sind:

    Aiman A. Mazyek, Gesine Agena, Dietmar Bartsch, Alexandra Föderl-Schmidt, Anton Hofreiter, Peter Radunski, Manfred Güllner, Ralf Stegner, Armin Laschet, Charlotte Knobloch, Katja Suding, Franz Müntefering, Florian Kain und Elmar Brok

    Merkel dürfte das für eine hilfreiche Veröffentlichung halten.

  21. Klaus Kolbe am 26 September, 2016 19:07
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    Eine ganz neue Variante dessen, was uns, genauer gesagt unseren Frauen, noch so blühen könnte:

    https://guidograndt.wordpress.com/2016/09/26/gugra-media-investigativ-rechtsextreme-oder-fluechtlingsschlepper-so-uebel-wird-gegen-europaeische-deutsche-frauen-gehetzt-die-fotobeweise/

    Einleitungstext auf der Netz-Seite:

    »Seit den Übergriffen auf Köln fragen sich die Menschen hierzulande, wie es sein kann, dass Migranten/Flüchtlinge/Asylbewerber einheimische Frauen sozusagen als „Freiwild“ sehen. Ist das mit ihrer Weltanschauung verbunden? Oder liegt es etwa in ihrer Natur, wie manche Extremisten vermuten?

    Ein Teil des Schlüssels dazu liegt wohl ganz woanders. Dort, wo es niemand vermutet hätte: Im „Flüchtlings-Marketing!“

    Auf verschiedenen Internetseiten wird in zumeist englischer Sprache für Migration nach Europa geradezu „geworben“. Und zwar mit allen Mitteln, sprich pornografischen Bildern, Videos, Verschwörungstheorien, rassistischen und Frauendiskriminierenden Aussagen.

    Damit meine ich speziell auf „Tumblrn“, einer Blogging-Plattform, mit der Nutzer selbsterstellte Texte, Bilder, Videos und Links in einem Blog veröffentlichen können. Betrieben wird die Plattform von Tumblr Inc., die sich seit 2013 in Besitz von Yahoo befindet. Gegründet wurde sie im US-Bundesstaat Delaware.«

    Das muß nicht weiter kommentiert werden.
    Das ist nicht nur nicht hilfreich (um es in Merkels Worten auszudrücken), das ist schon kriminell.
    Die Auswirkungen dessen können in europäischen Ländern Tag für Tag dokumentiert werden.
    Interessant wäre nur, wer für solche „Einladungen“ verantwortlich zeichnet.

  22. Oblomow am 27 September, 2016 21:37
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    Es wird immer deutlicher, daß der nächste Totalitarismus bald an jedes Untertanen Haustür nicht nur klopfen wird. Seit 1900 gab es innerhalb der Gebiete, welche ausgehend vom Bestand des deutschen Kaiserreiches mit dem Stand 1913 fortwährend verkleinert wurden, zwei totalitäre Regime, die beide sozialistischer Ausrichtung waren: den National-Sozialismus und den Inter-National-Sozialismus in der DDR, dem mittleren Teil dessen, was den angeblich genuin bösen Deutschen nach den Beschlüssen sog. Befreier noch gelassen wurde.

    Sozialismen gelten selbst im politisch-korrekten Neusprech bislang noch als links. Was dann der Kampf gegen Rechts bedeutet, mag sich jeder, der eigenen Verstandes noch mächtig ist, selbst ausmalen.

    Gegen Rechts kann nur kämpfen wollen, wer sich selbst als Links sieht. Links sehen sich folglich derzeit CDUCSUFDPGRÜNEDIELINKESPD (die NPD ist es, ohne es womöglich zu verstehen). Diese Linken haben ein Klima geschaffen, innerhalb dessen dem freien und offenen Diskurs der Erstickungstod droht. Jüngstes Beispiel ist die Absage eines Kongresses:

    https://www.compact-online.de/sieg-fuer-die-meinungsdiktatur-compact-konferenz-abgesagt/

    Ich weiß noch nicht, was ich von Jürgen Elsässer und/oder seinem “compact-magazin” halten soll. Meine freiheitsliebenden und marktwirtschaftlichen Vorstellungen finde ich dort jedenfalls nicht wieder. Und ich komme jetzt auch nicht mit dem häufig gebotenen Zitat von Rosa Luxemburg, wonach sie angeblich Meinungen anderer respektiert hätte ( stimmt nämlich nicht; sie meinte nur andere Kollektivisten). Aber ich sehe die Reste der Freiheit ernsthaft und unmittelbar bedroht, wenn das besagte Magazin einen Kongress absagen mußte, weil es keinen Veranstaltungsraum mehr fand.

    Was dem Magazin hier angetan wurde, erlitt die AfD mehrfach. Die Unterdrückung der Freiheit der Meinungsäußerung ist inzwischen Alltagsgeschäft der Politfunktionäre der “Blockparteien” und ihrer willfährigen Helfer. Keine Aufregung gab es darüber im Staatsfunk oder der sog. Qualitätspresse. Dort hat man sich von Freiheit und Recht längst verabschiedet. Und jetzt wird der freie Abschluß von Verträgen mittels Druck und Propaganda immer stärker beeinflußt; angeblich freie Unternehmer werden genötigt (ja, ich meine, daß geht in Richtung der strafbaren Nötigung), geschlossene Verträge zu kündigen. Wie weit wird das getrieben werden? Bis, ja bis die Untertanen darauf eingestimmt sein werden, auch Gesetze zu akzeptieren, mittels derer Meinungen anderer direkt und offen von Staats wegen unterbunden werden können? Bis die Untertanen Gesetze widerspruchslos hinnehmen werden, wie solche, die auf den Vorstellungen anmaßender und freiheitsfeindlicher EU-Institutionen beruhen? Wie z.B. die Beschreibungen totalitären Wahns, der hier in EU-Sozialismus-Sprech gesetzt wurde:

    http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/libe/dv/11_revframework_statute_/11_revframework_statute_en.pdf

    Wovon es -vorsorglich?- keine amtliche deutsche Übersetzung zu geben scheint?

    Wie wenige sind denn die, welche zumindest auf die Grundrechte als Abwehrrechte gegen den Staat noch pochen? In der Verteidigung ihrer Rechte und den Resten ihrer Freiheit noch einen Wert sehen?

    Mich graust inzwischen vor der Mehrheit meiner Mituntertanen. Den Menschen, die entgegen landläufiger Meinung kein Bildungsbürgertum mehr bieten, sich propagandistisch bereiteten Illusionen hingeben, weder sich noch die Welt kennen wollen.

    Kann das noch gut enden ?

  23. Oblomow am 27 September, 2016 22:01
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    Ein Nachsatz noch, denn Herr Dr. Krause wird es wissen -ich jedoch nicht, da ich keine MS-Medien kaufe:

    In Bezug auf den 2014 verstorbenen Mitherausgeber der FAZ
    wurde der “Frank-Schirrmacher-Preis” ausgelobt und 2016 Michel Houellebecq verliehen. Sie wissen schon, dem bösen französischen Autor, der den Roman mit dem Titel “Unterwerfung” schrieb. ( Ich las ihn nicht, da mir Jean Raspails “Das Heerlager der Heiligen” und Oriana Fallacis “Die Wut und der Stolz” sowie “Die Kraft der Vernunft” insoweit hinreichend scheinen.)

    Houellebecq hielt eine Dankesrede, welche -gekürzt- hier veröffentlicht wurde:

    http://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/michel-houellebecq-europa-steht-vor-dem-selbstmord-ld.118845

    Gab es dazu etwas in der FAZ?

  24. admin am 28 September, 2016 11:30
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    Antwort an “Oblomow”: In der Druckausgabe vom 27.9. 2016 hat die FAZ im Aufmacher-Foto auf Seite 1 auf die Preisverleihung hingewiesen: “Prophet des europäischen Selbstmords Sterbeglöckchen–Michel Houellebecq ist für gewagte Texte bekannt. Am Montag erhielt der französische Schriftsteller in Berlin den Frank-Schirrmacher-Preis und hielt aus diesem Anlass eine Rede, die unserer Kultur das Sterbeglöckchen läutet. Der 1956 geborene Houellebecq erinnert darin an seine bereits toten Autorenfreunde Maurice Dantec und Philippe Muray, die wie er in ihren Büchern vor dem Erstarken des Islams und der aktuellen Schwäche der europäischen Kultur gewarnt haben. Wir dokumentieren Houellebecqs Dankesrede auf den Seiten 9 und 10.” Ich selbst habe bisher keine Zeit gehabt, die Rede zu lesen. Auch keine große Lust. Klaus Peter Krause

  25. Klaus Kolbe am 28 September, 2016 12:57
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    @ Oblomow am 27 September 2016 um 21.37 Uhr

    Meiner bescheidenen Meinung nach, sehr geehrter Oblomow, ist Elsässer sicher kein Konservativer – er ist und bleibt ein Linker.

    Links muß nun aber nicht unbedingt bedeuten, den Nationalstaat abzulehnen. Irgendwo, ich kann nicht mehr sagen wo, habe ich mal gelesen, daß zu Zeiten des Absolutismus gerade die Linken national ausgerichtet waren, im Gegensatz zur damalig herrschenden Klasse der Adligen, die ja über ihre Heiratspolitik zu damaligen Zeiten (und vielleicht auch heute noch, obwohl sie ihrer Herrschaft verlustig gegangen sind) zwangsläufig europäisch, auf damalige Verhältnisse bezogen kann man gut und gern sagen, international ausgerichtet waren.
    Gut möglich, daß ich das auf der Netz-Seite von Elsässer mal so oder ähnlich gelesen oder aus seinem Mund (Youtube) gehört habe.

    Das entbehrt nicht einer gewissen Logik, wenn man sich vor Augen führt, daß der Adel europaweit vernetzt (mit den Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung standen) war, die Untertanen (mangels geeigneter Möglichkeiten und ihren Lebensumständen geschuldet) sich aufs Nationale beschränken mußten.

    Man erinnere sich noch an Zeiten des Versailler Diktats, wo es eine breite Ablehnung dieses Knebel-Diktats von ganz rechts bis ganz links gegeben hat, also auch die Kommunisten dieses nicht akzeptieren wollten.

    Erst in Zeiten der immer schneller sich anbahnenden Globalisierung auch der Medien und der Kommunikationswege änderte sich auch die Ausrichtung der Links-Politik hin zum Internationalismus.
    Man muß nicht resigniert haben, um, auf Ihren letzten Satz Bezug nehmend, ob das noch gut enden kann, werter Oblomow, zu antworten: Ich glaube nicht.
    Das ist kein Pessimismus, sondern lediglich der Realität geschuldet.

  26. Oblomow am 29 September, 2016 19:29
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    @ admin am 28 September, 2016 11:30

    Herzlichen Dank für die schnelle Antwort, sehr geehrter Herr Dr. Krause. Sonderlich lesenswert fand ich die Rede des Preisträgers nicht. Mir ging es nur um die Frage, ob die FAZ über die Preisverleihung überhaupt berichtete, weil ich das wegen des Inhalts der Rede für nicht unbedingt zu erwarten hielt. Denn der Preisträger gab immerhin kein Beispiel für politische Korrektheit.

  27. Oblomow am 29 September, 2016 20:31
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    @ Klaus Kolbe am 28 September, 2016 12:57

    Meine ebenso bescheidene Einschätzung deckt sich bzgl. Elsässer mit Ihrer, sehr geehrter Herr Kolbe. Nur bevorzuge ich, ihn als Kollektivisten -statt als links- zu beschreiben.

    Ich hatte mir mit dem Links und Rechts gewissermaßen nur einen kleinen Spaß gemacht, um einige Konsequenzen des von CDUCSUFDPSPDDIEGRÜNENDIELINKESPD ausgerufenen “Kampfes gegen Rechts” zu veranschaulichen. Für mich ist das ein Kampf gegen das Recht des Menschen als Individuum, gegen individuelle Freiheit, gegen die Marktwirtschaft; eigentlich gegen jeden, der die Allmacht der Bürokratie und Funktionärswirtschaft und des Staates ablehnt. Damit scheint es mir zugleich ein Kampf gegen das Grundgesetz, insbesondere gegen die Grundrechte, zu sein, die ja als Abwehrrechte gegen solche Allmacht dienen sollten.

    Wir sind uns auch darin einig, daß Kollektivismus nicht unbedingt internationalistisch sein muß. Die National-Sozialisten dienen mir als Beispiel. Die bekannte Bewegung in Frankreich ist auch auf den -französischen- Nationalstaat ausgerichtet und zugleich kollektivistisch; nicht konservativ und nicht freiheitlich.

    Allzuweit möchte ich in der Geschichte nicht zurückgreifen, um nach dem Rechts und dem Links zu spüren, den Begriffen, die mir zu wenig Kontur zu haben scheinen und Gegenstand steten propagandistischen Mißbrauchs waren und sind.

    Bekannt ist mir jedoch, daß es innerhalb des Kollektivismus lange schon Nationalisten und Internationalisten gibt. Könnte es so sein -und das ist der Stand meiner derzeitigen Sicht-, daß die Mehrheit der Kollektivisten erkannt hat, daß die Umsetzung ihrer Vorstellungen für die Opfer ihrer Ideologie insbesondere dann als nicht attraktiv erscheinen, wenn es von den Untertanen/Opfern noch wahrnehmbare Beispiele für Gesellschaften gibt, in denen es besser läuft als von den Funktionären im Lande gelogen? Könnte es sein, daß z.B. die Schweiz (auch nicht mehr das, was sie war) für die EU-Funktionäre in etwa das ist, was der gesamte Westen für den Ostblock, was die BRD für die DDR war? Ist verständlich, was ich meine? Dann muß doch, wer aus den Funktionärskadern seine Hybris umgesetzt wissen will, zum Internationalisten werden?

    Vieles beginnt zwar aufzubrechen. Herrschende Narrative werden als solche entlarvt und das wird bekannt. Wie z.B. in den neueren Veröffentlichungen wie “Geo-Imperialismus”, “Sie wollten den Krieg” oder “Beuteland”. Ob es noch hilft?

    Wir sind uns auch darin einig, daß das, was andere Pessimismus nennen, Realismus ist. Viele Unterschiede gibt es eben nicht zwischen Konservativen wie Ihnen (oder irre ich?)und Freidenkern (Sie wissen, weshalb ich den Begriff Libertäre inzwischen meide) wie mir. Um es im primitiven Jargon der kollektivistischen und freiheitsfeindlichen Hate-Speech-Bekämpfer zu sagen: Wir sind offenbar rechts. Rechts in dem z.B. von Kuehnelt-Leddhin beschrieben Sinne. Damit kann ich sehr gut leben; auch ohne zu einem Konservativen zu werden.

  28. Oblomow am 29 September, 2016 22:12
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    Ein Nachtrag muß noch sein, da ich über Ihr “Erst in Zeiten der immer schneller sich anbahnenden Globalisierung” hinweg gelesen hatte, sehr geehrter Herr Kolbe.

    Da bahnt sich nämlich m.E. keine Globalisierung an. Wollte man unter Globalisierung weltweite Arbeitsteilung, weltweiten Handel verstehen, wäre das nämlich nichts Neues.

    Hinter der “Globalisierung” wie sie von Merkel, Schäuble, Steinmeier und Konsorten verstanden zu werden scheint, stecken Konzepte, planwirtschaftliche und freiheitsfeindliche Konstruktionen, die nichts, rein gar nichts mit Freihandel gemein haben. Aber das ist dann ein eigenes Feld der Diskussion.

  29. Klaus Kolbe am 30 September, 2016 19:54
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    @ Oblomow am 29 September 2016 um 20.31 und 22:12 Uhr

    Links und rechts – diese Bezeichnungen für politische Richtungen sind ganz einfach (falls sie es überhaupt je waren) nicht hilfreich, um es mal mit der Kanzleretten Worten auszudrücken. Da folge ich Ihnen unbesehen, sehr geehrter Oblomow. Es wird aber sicher noch der Überzeugung mindestens einer ganzen Generation vonnöten sein, sich davon zu lösen.
    Im Grunde genommen war es ja auch lediglich die Sitzanordnung der Politiker im Parlament, die die Begriffe Linke versus Rechte zementierte. Die Konservativen saßen (vom Rednerpult aus betrachtet) rechts, die Sozialisten links. Nach Erreichen der jew. alleinigen Macht saßen dann nur noch die Roten oder die Braunen (beide aber sogen. Linksideologien, also kollektivistische) im Parlament – ausgenommen die Alibi-Parteien im real existierenden (roten) Sozialismus.
    Da Sie jetzt die National-Sozialisten (nicht zu verwechseln mit dem Faschismus – bei Ernst Nolte kann man Näheres erfahren) ins Spiel bringen, erhebt sich schon die Frage, wer eigentlich als Nachfahre der Vertreter der ärmeren Schichten, diejenigen in Zeiten Luthers, des Absolutismus, meine ich, zu sehen sind, die Roten oder die Braunen.
    Die Beantwortung dieser hypothetischen Frage wird nicht einfach sein.
    „Sozial geht nur national“ hatte mal eine Partei als Wahl-Slogan auf ihren Plakaten, wenn ich mich recht erinnere. Dabei ist es völlig egal, wem dieser Ausspruch zuzuordnen ist, denn er beschreibt lediglich die Realität.
    Und wenn das so ist, kann man es auch in anderen Worten ausdrücken, z. B.: „Man kann einen Sozialstaat haben und man kann offene Grenzen haben – aber nicht beides zusammen.“
    Beide Sätze sagen das gleiche aus.
    Nebenbei: Ich gehe davon aus, daß Sie in unserem Nachbarland zur Linken (geographisch) den Front National meinen.
    Ja, mit Konservatismus hat der nicht viel am Hut – ebensowenig aber auch die Partei des Sarkozy, der die Pariser Vororte einst mit dem Kärcher reinigen wollte – oder die Neocons in den USA.

    Mit Ihrem folgenden Absatz:

    »Bekannt ist mir jedoch, daß es innerhalb des Kollektivismus lange schon Nationalisten und Internationalisten gibt. Könnte es so sein -und das ist der Stand meiner derzeitigen Sicht-, daß die Mehrheit der Kollektivisten erkannt hat, daß die Umsetzung ihrer Vorstellungen für die Opfer ihrer Ideologie insbesondere dann als nicht attraktiv erscheinen, wenn es von den Untertanen/Opfern noch wahrnehmbare Beispiele für Gesellschaften gibt, in denen es besser läuft als von den Funktionären im Lande gelogen? Könnte es sein, daß z.B. die Schweiz (auch nicht mehr das, was sie war) für die EU-Funktionäre in etwa das ist, was der gesamte Westen für den Ostblock, was die BRD für die DDR war? Ist verständlich, was ich meine? Dann muß doch, wer aus den Funktionärskadern seine Hybris umgesetzt wissen will, zum Internationalisten werden?«

    treffen Sie den berühmten Nagel auf den Kopf – jedenfalls so, wie ich es sehe, werter Oblomow. Daß z. B. die Schweiz den internationalen Kollektivisten ein Dorn im Auge ist, das dürfte so sicher wie das Amen in der Kirche sein.
    Und ja, der Internationalismus ergibt sich zwangsläufig aus Ihren Schlußfolgerungen.
    Alle Unterschiede müssen eingeebnet werden, damit der Untertan das Bessere nicht mehr erkennen kann, das Gegebene als das Normale akzeptiert.

    In der Bildungspolitik ist es doch ebenso. Ein Müntefering sprach noch in Zeiten der Rechtschreib-, ich sage immer Schlechtschreibreform, von Hochwohlgeborenen – damit meinte er die, die der deutschen Rechtschreibung mächtig waren. Einige Jahre nachdem man diese staatlich angeordnete Legasthenie mit aller Macht und gegen alle Widerstände aus dem Volk (wie immer!) durchgesetzt hatte, zeigten sich die verheerenden Auswirkungen bei den Schülern, die wir Rechtschreibreform-Gegner vorausgesagt hatten.

    Herr Krause wird das sicher bestätigen können.

    Was wir heute aber außerdem noch sehen, ist, daß das so überaus sich bewährt habende 3gliedrige deutsche Schulsystem demontiert und verdrängt wird durch kollektivistische Konzepte wie sogenannte integrierte Gesamtschulen und wie sie sonst noch heißen mögen.
    Der deutsche Dipl.-Ing., auf der ganzen Welt mit Kußhand genommen, wird durch den definitiv qualitativ schlechteren anglo-amerikanischen “Master” ersetzt, der Techniker durch den Bachelor usw. usf.
    Ach ja, Inklusion (da werden Kinder mit Behinderungen oder sonderpädagogischem Förderbedarf in Regelschulen mit Kindern ohne diese Mängel zusammen unterrichtet) nicht zu vergessen.

    Da drängt sich einem plötzlich wieder der Begriff „IQ 90“ auf.

    Nehmen wir noch ein Beispiel auf ganz anderem Gebiet:
    Warum wohl durfte und darf Griechenland (stellvertretend für die schwächsten, nein, eigentlich für alle Volkswirtschaften [auweia, schon wieder so ein belasteter Begriff] dieses kollektivistischen Zwangskonstrukts namens EU) nicht in die eigene Währung zurück? Weil sonst alle sehen würden, daß es mit selbiger nach wenigen Jahren diesem Land wieder besser geht als vorher im Währungs-Zwangsverbund!

    »Ob es noch hilft?«
    Wieder eine Ihrer speziellen, aber durchaus berechtigten Fragen hinsichtlich der immer mehr auf den Markt drängenden Geschichte korrigierenden Literatur, wie die von Ihnen angeführte. Auch auf die Gefahr hin, daß Sie mich als unverbesserlichen Optimisten bezeichnen, möchte ich diese so beantworten: Ich hoffe, daß noch viel Zeit zur Aufklärung bleibt, bevor wieder mal alles zusammenbricht (denn das wohnt diesem Finanzsystem inne), damit die Menschen wenigstens wissen, woran es (das alte System) zerbrochen ist. Denn – wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft (Neubeginn) nicht gestalten.

    Bezüglich der Einschätzung meiner Person irren Sie sich nicht, werter Oblomow.
    Meine Devise: Bevor das Alte, Bewährte aufgegeben wird, muß sich das Neue erst einmal als besser (nicht gleich gut, sondern besser!) erweisen.
    Sie können mich auch als Anhänger der sozialen Marktwirtschaft sehen. Nach dem Motto: Soviel Staat wie nötig, im Gegenzug aber sowenig Staat wie möglich.

    So, nun zu Ihrem letzten Beitrag:

    Mein Satz »Erst in Zeiten der immer schneller sich anbahnenden Globalisierung auch der Medien und der Kommunikationswege änderte sich auch die Ausrichtung der Links-Politik hin zum Internationalismus.« muß auf die damalige Zeit bezogen, die ich beschrieb, gesehen werden.
    Was in neuerer Zeit unter Globalisierung zu verstehen ist, hat damit (wenn überhaupt) fast nichts mehr zu tun. Da stimme ich Ihren Ausführungen rundum zu – da geht es, zusätzlich zu dem von Ihnen Beschriebenen, nur noch um den freien Fluß des Fiatmoneys der Black Rocks dieser Welt rund um den Erdball in Millisekunden, um wieder Zehntel oder Hundertstel an Prozenten Gewinn in Form weiterer bedruckter Baumwolle bzw. digitalen Compuer-Ziffern (man könnte es auch als Falschgeld bezeichnen) einzufahren. Womit man sich dann aber kriminellerweise in reale Sachwerte einkauft. Ein Riesen-Skandal, der aber von Medien und Politik nicht als solcher erkannt/bezeichnet wird. So etwas kann auch nicht als Kapitalismus bezeichnet werden, höchstens als Monopol- oder Staats-Kapitalismus.

  30. Klaus Kolbe am 30 September, 2016 20:25
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    Nachtrag zu meinem vorigen Kommentar:

    Zu meinem Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft muß ich anfügen: Das kann natürlich nur dann auf Dauer funktionieren, wenn wir als Grundlage ein stabiles, mit Werten gedecktes Finanzsystem haben.
    Konsequent abgelehnt werden von mir solch kollektivistische, die Volkswirtschaften zerstörenden Projekte wie z. B. „Energie-Wende“, „Klima-Rettung“, Genderwahnsinn (um Himmels willen, da hätte ich doch bald Rinderwahnsinn geschrieben).
    Und mit „sozial“ meine ich, daß man die Schwächsten der Gesellschaft und die, die unverschuldet in Notlagen kommen, in denen sie die Hilfe anderer benötigen, nicht durch den Gitter-Rost fallen läßt – was aber nur in einem begrenzten Rahmen, dem Nationalstaat, durchführbar ist.

  31. Klaus Kolbe am 1 Oktober, 2016 10:02
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    Beim nochmaligen Durchlesen fiel mir ein Lapsus meinerseits ins Auge:

    Natürlich muß es Geschichtsschreibung korrigierenden Literatur, und nicht Geschichte korrigierenden Literatur heißen.

  32. mette sorgas (swe) am 16 April, 2017 01:36
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    Das Rivkin- Projekt

    Charles Rivkin war US- Diplomat unter Obama, zuständig für den Nahen Osten und die Maghreb Region. Er beschreibt in seinem Projekt

    „How Globalism uses Multicuturalism to subvert sovereign Nation“

    wie man nationale Identitäten in Europa, insbesondere in Frankreich, schwächen und ausschalten kann. Das Ziel ist eine fabrizierte Weltgemeinschaft, die dauerhaft in asymmetrische Kriege verstrikt sein wird. Angestrebt wird das globale Einkaufszentrum, der globale Kunde,ohne Identität und Kultur.

    Der beste Weg um nationale und kulturelle Identitäten zu zerstören, ist die Förderung von Multikulturalismus.

    Der arabische Frühling wurde vom US- Außenministerium gefördert und von allerlei rot- grünen NGO’s unterstützt, auch aus Deutschland. Beteiligt waren und sind folgende US- Organisationen:

    Freedom House
    Carnegie Cooperation of NY
    City National Bank
    The Ford Foundation
    Bill and Melinda Gates Foundation
    The William and Flora Hewlett Foundation
    Rockefeller Brother Found
    The Rockefeller Foundation
    Unuted States Institute of Peace

    Im Rivkin Projekt wird auch die Rolle Hollywoods beschrieben, die die entsprechenden Filme zur Umerziehung liefert. Hier wird insbesondere die Jugend Europas ins Visier genommen.

    Wiki Leaks veröffentlichte das vertrauliche Rivkin Projekt. Es trägt den Titel „Minority Engagement Strategy“. In diesem Papier wird u.a. beschrieben, wie man nationalen Gruppierungen die finanzielle Unterstützung, z.B bei Parteien, entziehen kann. (s.NPD in der islamischen Republik Deutschland).

  33. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------

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