Ein CDU-Mitglied schreibt an die Kanzlerin – Griechenland-Krise, Ukraine-Krise, Homo-Ehe, Asyl-Politik – Was schon Goethe und Bismarck von den Deutschen zu sagen wussten – Einen freiwillig zu zahlenden Flüchtlingsversorgungs-Soli einführen – Bei Ausländern keine Bedien-Mentalität aufkommen lassen – Wer bringt den Gästen Benehmen in der Öffentlichkeit bei? – Khomeni 1986: Deutschland ist das Missionsgebiet des Islam – „Ich will mich in meinem Land heimisch fühlen“

Wer regiert, bekommt von den Regierten Briefe. Auch Bundeskanzlerin Merkel bekommt sie. Es sind derart viele, dass sie selbst keinen beantworten kann oder allenfalls nur wenige. Aber sie könnte antworten lassen. Derartige Antworten sind gemeinhin höflich und freundlich gehalten, aber für den Empfänger in ihrer Geschmeidigkeit mehr oder minder inhaltsleer – immerhin jedoch: es ist eine Antwort. Wer das weiß und nicht völlig ungelesen bleiben will, der greift lieber zu dem Mittel des Offenen Briefes. Wenn ihn schon der Adressat nicht zur Kenntnis nimmt, geschweige denn beantwortet, dann sollen ihn möglichst viele andere Bürger lesen. Von dieser Briefsorte gibt es ebenfalls sehr viele. Einen solchen Brief an die Kanzlerin hat auch ein CDU-Mitglied geschrieben, beruflich als Selbständiger tätig. Verschickt wurde er schon am 27. Januar dieses Jahres. Aber an Aktualität hat der Brief noch immer nicht verloren. Hier ist er. Die Zwischenüberschriften sind von mir eingefügt.

Ich habe keine Häuser angezündet, bin nicht auf die Straße gegangen …

„Guten Tag, Frau Dr. Merkel! Als Glied des Souveräns und als Mitglied der CDU (seit 1970) bitte ich zu nachfolgend aufgeführten Politikfeldern um Antworten: Die Generation meiner Großväter hat die Misere des I. Weltkrieges (WK) hinterlassen. Die Generation meines Vaters hat die Misere des II. WK hinterlassen. In welchem Zustand hinterlässt meine Generation Deutschland? Wenn meine Kinder und Enkelkinder fragen werden, Vater, Opa, was hast Du gegen die Völkerwanderungs-Misere in Deutschland unternommen, dann werde ich antworten: Ich habe als Protest keine Häuser angezündet, ich bin nicht auf die Straße gegangen. Ich habe Frau Dr. Merkel um Antworten zu ihrer Politik gebeten. Das war mein Stil, wie ich meinen Protest zum Ausdruck brachte. Sie, Frau Dr. Merkel, werden nicht in die Situation kommen, dass Ihre Kinder/Enkelkinder sie befragen: ‚Mutter, Oma, in welchem Zustand hast Du unser Land hinterlassen?’ Sie haben keine Kinder/Enkelkinder, soweit uns bekannt ist. Merke: Wir haben Deutschland nicht von unseren Vorfahren geerbt, sondern von unseren geliehen. (In Anlehnung an Sitting Bull).“

Was schon Goethe und Bismarck von den Deutschen zu sagen wussten

„Frau Dr. Merkel, in Ihrem Amtseid haben Sie geschworen: ‚… dass sie Ihre Kraft dem Wohle des Deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm abwenden …’. Um diese Anforderungen zu erfüllen, empfehle ich Ihnen die Lektüre und die Auswertung der Einlassung von Ihrem Vorgänger Otto von Bismarck: ‚Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklich werden können, ist eine politische Krankheit, deren geographische Verbreitung sich leider auf Deutschland beschränkt.’ Haben wir es heute mit Staatsmännern/-frauen zu tun? Bekanntlich haben die Einen die nächste Generation und die Anderen die nächste Wahl im Auge. Von jemandem, der in besonderer politischer Verantwortung steht, muss erwartet werden, dass er zwischen Humanität und ‚Humanitätsduselei’ unterscheiden kann und entsprechend handelt. Sonst haben wir es mit einer Ansammlung von Opportunisten zu tun: ‚Nach mir die Sintflut’. Das Handeln nur noch aus populistischen Gründen. Oder hatte Goethe mit seiner Einlassung recht: ‚Wenn man dem Deutschen auf die Tränendrüse drückt, dann zahlt er’? (Friedenthal: Goethe, sein Leben …).“

Griechenland-Krise, Ukraine-Krise, Homo-Ehe, Asyl-Politik

„Wie eingangs ausgeführt, bitte ich zu folgenden Politikfeldern um Auskunft: 1. Griechenland-Krise, 2. Ukraine-Krise, 3. Homo-Ehe, 4. Asyl-Politik.

Zu 1. Griechenlandkrise: Wieso werden die beiden primären Kaufmann-Grundsätze nicht eingehalten? Kein gutes Geld schlechtem hinterherwerfen. Der erste Verlust ist der geringste.

Zu 2. Ukraine-Krise:

- Ist es richtig, dass Sie sich durch die USA in die Ukraine-Krise haben hineintreiben lassen,
- dass das USA-Postulat besteht: Gute Beziehungen zwischen Deutschland und Russland um jeden Preis zu verhindern,
- dass Obama bei seinem ersten Besuch auf deutschem Boden nicht die Regierung aufgesucht hat, sondern die US-Soldaten in Ramstein und dort geäußert haben soll: ‚Ihr Soldaten seid Besatzungsmacht und werdet es bleiben’?

Zu 3. Homo-Ehe: In jeder Kultur sind ca. 5 Prozent der männlichen Bevölkerung Homos. Also ein verschwindend kleiner Teil. Die persönliche Einstellung zu diesem Problem kann man von der Ästhetik des entsprechenden Geschlechtsaktes ableiten. Wieso wird eine gesellschaftliche Nebenerscheinung zu einem primären politischen Handlungsfeld gemacht? Wollen Sie in ein solches Milieu Kinder anderer Eltern hineinadoptieren lassen?

Zu 4. Asyl-, Flüchtlings-, Ausländerpolitik: Frau Dr. Merkel, Sie haben, ohne uns, das Volk, zu befragen, 25 000 ‚Gäste’ aus Ungarn eingeladen. Das war der ‚Schneeball’, der die Ausländer-Lawine losgetreten hat. In den Alpen ist das Auslösen einer Lawine Frevel, wenn nicht gar strafbar. Ihre ‚Willkomens-Ideologie’ hat die Lawine ausgelöst. Zur Benennung dieser Menschen fand eine ständige Begriffskosmetik statt: Asylanten – Asylsuchende – Immigranten – Migranten – Flüchtlinge. Oder wurde hier gezielt ‚Begriffslüge’ betrieben, um die Situation ‚gut’ zu reden? Political correctness grinst den Bürger an.“

Gäste, die man einlud, nicht dem Nachbarn aufhalsen

„In Ihrem Elternhaus müssen Sie das Kirchenlied ‚Macht hoch die Tür, die Tor macht weit’ falsch verstanden haben. Sie haben in Ihrer Einlassung zu den Kriminellen in Köln davon gesprochen, dass diese Menschen ihr Gastrecht verwirkt haben. Folglich ist im Weiteren der Begriff ‚Gäste’ anzuwenden. Haben nicht in Köln Asylanten geäußert: ‚Frau Merkel hat uns eingeladen. Ihr müsst uns gut behandeln!’ ‚Wir schaffen es’ – jedes Jahr über 1 Million neuer ‚Gäste’ zu bewirten, zu versorgen. Wenn ich Gäste einlade, kann ich nicht zum Nachbarn gehen und fordern: Nimm uns doch ein paar Leute ab’. Jetzt betteln Sie in Europa und sogar in der Türkei: ‚Nehmt uns Flüchtlinge ab’. Ist das nicht unter Ihrer Würde? Der Gipfel in dieser Hinsicht ist Ihre Neujahrsansprache. Mit einem Wort: ‚Politisches Placebo’.“

Vorher fehlte Geld, für die Ausländer ist es plötzlich da

„Bisher war kein Geld da für Bildung, Polizei, Bundeswehr, Brückenbau, Straßenbau, Schuldentilgung usw. Plötzlich ist für die Versorgung von Ausländern Geld im Überfluss da.. Kostet nicht ein Asylant monatlich mindestens 1200 Euro? Wieviel Ausländer versorgen wir mittlerweile? Sind es 9 oder gar schon 120 Millionen Menschen? Vergleichendes Beispiel: Ganz Österreich könnte sich auf Sofas legen – die Deutschen versorgen uns ja. Wenn so viel Geld da ist, warum lassen Sie nicht die Schuldenuhr in Berlin abstellen? Oder werden die nächsten Generationen einfach belogen? Auch in der Politik muss man die Dinge vom Ende her beurteilen.“

Einen freiwillig zu zahlenden Flüchtlingsversorgungs-Soli einführen

„Wenn Sie ca. 1200 Euro monatlich pro Ausländer (Gast) ausgeben, warum das Geld nicht zuvörderst für deutsche Menschen ausgeben, die zum Teil erheblich weniger als 1200 Euro Rente im Monat habe? In unserer Stadt, mit Erstaufnahmelager, stehen an jeder Ecke Ausländer mit Mobiltelefonen. Wer bezahlt die Geräte? Wer bezahlt die Telefonkosten? Seriös wäre es von Ihnen, einen Flüchtlingsversorgungs-Soli auf freiwilliger Basis einzuführen. Nur von diesem Geld sollten dann Ihre ‚Gäste’ versorgt werden. Dann würden wir deutlich erkennen, wer auf Ihrer ‚Wir-schaffen-das-Seite’ steht.“

Bei Ausländern keine Bedien-Mentalität aufkommen lassen

„Zur Integration: Nach meiner Beobachtung bringen ca. 80 Prozent der Ausländer eine Qualifikation mit, die sie befähigt, eine Schubkarre auf Anordnung von A nach B zu schieben. Doch für diese Arbeiten haben wir seit über hundert Jahren Förderbänder. Wir werden sie in den Arbeitsprozess nicht integrieren können! Frau Merkel, Sie lassen zu, dass sich unter den Ausländern eine Bedienmentalität entwickelt. Beispiele aus unserem Erstaufnahmelager:

- Wieso müssen Feuerwehrleute denen die Bettgestelle aufbauen? Können die das nicht selber?
- Wieso müssen deutschen Reinigungskräften denen deren Dreckt beseitigen? Können die das nicht selber? Die Reinigungskräfte werden     von Ihren Gästen sogar angemacht, weil sie ihre Arbeit angeblich nicht ordentlich machen.
- Wieso müssen deutsche Arbeitskräfte für Ausländer kochen? Können die das nicht selber?

Apostel Paulus hat uns gelehrt ‚Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen’ (2. Thess. 3.10). Da könnte Integration anfangen und nicht, wie in der Öffentlichkeit kolportiert: ‚Ein Computer-Spezialist konnte integriert werden’.“

Wer bringt den Gästen Benehmen in der Öffentlichkeit bei?

„Zum Benehmen der Ausländer als primärer Anteil der Integration: ‚Köln’ war doch vorauszusehen. Haben Sie vergessen, dass junge Männer Frauen brauchen? In ihren Heimatländern lauf die Frauen von oben bis unten eingewickelt in Stoff herum. Und vergleichsweise hier? Wie wollen Sie das Problem lösen? Gutscheine für Nutten verteilen? Oder wollen Sie mehrsprachliche Anweisungen zum Onanieren austeilen lassen? Wer bringt Ihren ‚Gästen’ Benehmen in der Öffentlichkeit bei? Zum Beispiel: In der Stadt laufen vor allem junge Männer drei bis fünf nebeneinander her und gehen weder Frauen mit Kinderwagen noch Frauen aus dem Wege. Selbst die meisten Türken sind nach Generationen noch nicht integriert. Haben Sie zum Beispiel türkische Personen in deutschen Kirchenchören gesehen? Die Türken bilden zum Beispiel eigene Fußballvereine und besitzen die Unverschämtheit, diese Vereine mit türkischen Namen zu benennen. Ist das Parallelgesellschaft oder Staat im Staate?“

Spazierengehen mit Hund statt mit Kind

„Zum demographischen Wandel als ‚Element’ der Integration: Etwa 1980 hat Helmut Schmidt in einer Regierungserklärung ironisch zum Besten gegeben: ‚Wenn die deutschen Frauen keine Kinder mehr kriegen, dann bekommen eben die türkischen Frauen die Kinder’. Die Politik hat das Kinderkriegen den Frauen vergrault. Und weiter: Es ist doch wohl richtig, dass wir infolge der Abtreibung die ‚uterinäre Todesstrafe’ haben. Auffallend viele deutsche Frauen im gebärfähigen Alter sieht man im Straßenbild mit einem Hündchen anstatt mit einem Kind spazieren gehen, oder aber sie pflegen zu Hause Katzen anstatt Kinder. Wie sollen sich nun ausländische Frauen diesbezüglich integrieren? Sollen sie künftig auch mit Hündchen gehen bzw. Katzen pflegen? Anstatt dass unsere Frauen Kinder bekommen, bedienen wir uns auf dem ‚Weltkindermarkt’.“

„Ich will mich in meinem Land heimisch fühlen“

Fazit zu Ihrer Flüchtlingswillkomens-Ideologie: Von einer eher ‚drittklassigen Polit-Dame’ lassen Sie sich in eine Asylantenheim zur Visite schieben. Ist das nicht unter Ihrer Würde? Mit bestimmten CDU-Politikern (z.B. Helmut Kohl) sind Sie manchmal rüde, aber immer gnadenlos umgegangen. Warum nicht in diesem Fall? Ich will mich in meinem Land heimisch fühlen. Ich will hier meine Kultur leben! Dazu gehört eine Deutsche Kulturpolitik! Das wird durch überzogene Völkerwanderung unterminiert. Wie soll unsere Kultur in Zukunft aussehen?

Der Unterschied zwischen political correctness und der Stasi

„Eine Frage an die christliche Politikerin! Wohin geht es mit dem einstigen Volk der Dichter und Denker? Frau Dr. Merkel, Sie haben es zugelassen, dass uns der Maulkorb der ‚political correctness’ übergestülpt wurde. Stellvertretend lasse ich eine Frau aus der ehemaligen DDR sprechen: ‚In der DDR durfte man das Maul nicht aufmachen, da hatte man die Stasi im Genick. Im heutigen Deutschland darf man das Maul auch nicht aufmachen, da hat man die ‚political correctness’ im Genick. Der Unterschied: Die Stasi hatte ein Gesicht’.“

Khomeni 1986: Deutschland ist das Missionsgebiet des Islam

„Wo bleibt eigentlich der Stolz der Muslime, den sie immer vor sich hertragen, wenn sie sich ‚unter ihrer Würde’ von uns versorgen lassen? Ach ja, Saudi-Arabien will uns wohl unterstützen mit dem Geschenk von ca. 200 Moscheen. War das ein Witz oder islamische Ironie? Wissen Sie eigentlich, Frau Dr. Merkel, dass der iranische Khomeni 1986 zwei ‚islamische Postulate’ verkündet hat? ‚Das Mittelmeer ist ein islamisches Meer’ und ‚Deutschland ist das Missionsgebiet des Islam’! So entstehen Parallelgesellschaften und weiter der Staat im Staate! Beispiel: Türkenversammlungen im Müngersdorfer Stadion in Köln. Nehmen Sie doch einmal daran teil. In Deutschland sollen sich derzeit Ausländer aus ca. 173 Nationen herumtummeln. Welche Konsequenzen hat das für usnere gesellschaftliche Entwicklung? Was bedeutet noch Volk? Welchen Sinn hat noch der Generationenvertrag? Das sind doch alles Seiteneinsteiger.“

Haben Sie die Judenfeindlichkeit vieler Ihrer „Gäste“ bedacht?

„Frau Dr. Merkel, haben Sie vor der Einladung Ihrer ‚Gäste’ die Konsequenzen für unsere Innere Sicherheit bedacht? Kriminelle haben wir schon unter den Deutschen genug. Wieso lassen Sie noch ‚kriminelle Gäste’ ins Land? Frau Dr. Merkel, haben Sie eigentlich bedacht, dass viele Ihrer ‚Gäste’ wahrscheinlich Judenfeindlichkeit aus ihren Herkunftsländern mitbringen und diese hier ausleben könnten? Frau Dr. Merkel, haben Sie den Briten jemals gesagt, dass wir die Spätfolgen ihrer ‚Kolonialsuppe’ auslöffeln sollen? Die Briten haben doch bewusst Länder mit seit Jahrhunderten verfeindeten Religionsgemeinschaften gebildet. Nach dem Motto: Teile und herrsche (frei nach Machiavelli). Und noch eins: Es gehört zum guten Stil und zum guten Benehmen von ‚Gästen’, dass sie ‚Danke’ sagen. Ich empfehle Ihnen, dass Sie bei Ihren Gästen anregen, einen großen Dank-Gottesdienst unter freiem Himmel durchzuführen und gemeinsam zu singen: ‚Nun danket alle Gott…’! Vielleicht sitzen Sie dann in der ersten Reihe.“

Die Kritik der New York Times

„Frau Merkel, ich beobachte, dass Sie bei politischen Aussagen sehr häufig ‚Ich glaube…’ formulieren. Hierzu sei gesagt, Ihr Herr Vater wurde als Pastor nach seinem Glauben besoldet, Sie jedoch erhalten Ihr Salär für das, was Sie ‚wissen’ bzw. ‚wovon Sie begründet ausgehen’. Ich denke, zwischen beiden Positionen ist ein gewaltiger Unterschied. Auch Ihnen dürfte bekannt sein, dass umgangssprachlich ‚ich glaube …’ auf mangelndes Wissen hindeutet. Die New York Times ist mit Ihnen gewaltig ins Gericht gegangen und hat Sie eindrücklich auf die Folgen Ihrer Flüchtlings-Ideologie hingewiesen mit dem Tenor: ‚Merkel, go home’!“

„Fazit: Frau Dr. Merkel, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie künftig mit einem Menschen wie mir, der solche Meinungen vertritt, in der CDU nicht zusammenarbeiten möchten, dann sagen Sie das offen. Ich werde dann mit dem Landesverband der CDU Schleswig-Holstein das weitere Procedere absprechen: Parteiaustritt oder Ruhenlassen der Parteimitgliedschaft, bis Sie Ihr Amt als Bundeskanzlerin verlassen.“

Der Brief als eine Stimme aus dem Volk

Der Autor des Briefes hat dieser Veröffentlichung an dieser Stelle zugestimmt. Kanzlerin Merkel hat den Brief nicht beantwortet. Das ist bei Offenen Briefen ohnehin üblich. Was hätte sie auch antworten können, was antworten sollen. Nicht allem, was und wie es der Autor schreibt, wird man zustimmen, aber durch ihn artikuliert sich eine Stimme aus dem Volk, die anders als die meisten „politisch korrekt“ nicht schweigen will.

Bismarck und die verschiedenen Typen von Rednern

Dem Brief angehängt ist noch ein weiteres Bismarck-Zitat: „Es gibt Festredner, Anklageredner, Besänftigungsredner, Vielredner, Frommredner, Hetzredner. Am häufigsten sind aber die Drumherumredner.“



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Kommentare


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19 Kommentare


  1. Heinss am 26 April, 2016 08:16
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    Sollte man an jeder Straßenecke aufhängen.

    Ein kleiner Hinweis, wo die Sache (wohl aufgrund der Absichten) nicht den eigentlichen Punkt trifft: das mit dem Kinderkriegen hat andere Ursachen (und das ist bei mir auch nicht nur Theorie). Wer als Deutscher mit einer Deutschen sich Kinder zulegt muss entweder (sehr) viel Geld, einen guten Anwalt (mit Drähten ins Gericht) oder auf Unterstützungsniveau mit proletarischer Weltsicht liegen. In diesem Land heißt ein Kind sind gleich 30 Jahre Gängelung durch den Staat und Ausbeutung durch die Justiz. Das ist sicherlich zugespitzt auf den Punkt gebracht, in der Essenz aber zutreffen.

    Kleines Beispiel gefällig? Nun denn: in Familiensachen wurde vor ein paar Jahren generell die Anwaltspflicht eingeführt. Das bedeutet, dass sie einen Anwalt nehmen müssen, den sie auch bezahlen soweit sie sich nicht als Unterstützungsempfänger für Prozesskostenhilfe qualifizieren. Sind ihre Abhängigen also der Meinung, dass bei ihnen was zu holen wäre (ich spreche hier von der Rechtspraxis der Richter, die eben diese Meinung verinnerlicht haben) dann haben sie nicht nur den Ärger des Verfahrens (einschließlich finanzieller Unterhose) am Hals sondern auch die Kosten, wenn man ihnen irgendwie noch in den Säckel greifen kann (zur Erinnerung: die Abhängigen wollen etwas von ihnen und bekommen üblicherweise deshalb VOM STAAT Prozesskostenhilfe um GEGEN sie vorzugehen).

    Das alles freut die Anwälte, war glaub ich ein Geschenk der FDP. Aber wir wollten ja mehr Kinder: dann dürfen sie das, was oben steht mit der Kinderanzahl finanziell multiplizieren. Familiäre Solidarität? Geschissen drauf: der Leser sollte mal darüber nachdenken und den Faden weiter spinnen. Nebenbei: kein Wunder, dass die, die das alles wenig interessiert – nämlich unsere Parallelen – ohne solche Bauchschmerzen Nachwuchs bekommen.

    Kleines anderes Beispiel. Schulgesetz:
    »(3) Zum Auftrag der Schule gehört auch die Sexualerziehung. Sie ist als Erziehung zu verantwortungsbewusstem geschlechtlichem Verhalten Teil der Gesamterziehung und wird fächerübergreifend durchgeführt. Sie soll die Schülerinnen und Schüler ihrem Alter und ihrem Reifegrad entsprechend in gebotener Zurückhaltung mit den Fragen der Sexualität vertraut machen sowie zu menschlicher, sozialer und gleichberechtigter Partnerschaft befähigen. «

    Nicht sie als Mutter oder Vater sind hier gefragt, sondern der AUFTRAG der Schule. Die bestimmt was verantwortungsbewusstes geschlechtliches Verhalten ist (kleine Anmerkung: für alle! zynisch könnte man anmerken das Fach vielleicht noch mit Wirtschaftskunde zu verbinden) – aber der Leser mag sich hier seine eigene Gedanken machen. Als verantwortungsvolle, und vielleicht vom Leben auch etwas inspirierte Eltern fällt einem dann nur noch die Kinnlade runter. Jeder Jurist in besoffenem Dämmerschlaf müsste konstatieren, dass dies eine frappante Verletzung der Menschenrechte ist – interessiert aber keinen Richter, wie auch, bei solchen Ministern.

    Im Klartext heißt das: Sie setzen ihre Kinder in die Welt und haben anschließend ausschließlich Probleme, es sei denn, sie leben in einer Gemeinschaft die das für sie regelt.

    Schlussendlich wäre anzumerken, dass keine Partei – leider einschließlich der AfD, deren Programm eher familiär abstinent erscheint – auch nur den Hauch eines (realistischen) Lösungsansatzes zu erkennen lässt.

    Aber wie ich schon andernorts schrieb: auch bei den Lemmingen bleiben immer ein paar über.

  2. Karl-P.Schlor am 26 April, 2016 11:00
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    Es ist mir unbegreiflich oder aber insoweit verständlich als daß Fr. M. eine Deutschenhasserin
    sein muß, anders kann man ihr Stillschweigen über solche Briefe nicht mehr erklären!?
    Sie sollten mal alle die drei (!!) Briefe des sehr ehrenwerten Herrn gerd Schulze-Ronhof lesen, die dieser ihr geschrieben hat, die alle bei brd-schwindel.org veröffentlichtwurden, einer besser wie der andere, oder eben wiedieser des (noch) CDU-Mitgliedes!
    Schulze-Ronhof hat ein halbes Jahr lang einen “Schutz
    suchenden” bei sich beherbergt u. verköstigt und aus diesem Grund eben besonders eine Antwort verdient, aber nein, diese angeschriebene Frau scheint kein “deutsches” Herz zu besitzen. Ger S.-R. hat zwei sehr
    bemerkenswerte Bücher verfaßt, die ich jedem nur ans Herz legen kann: “Der Krieg, der viele Väter hatte” u. “Deutsche u. Tschechen”, in der als von Danziger
    Abstammung her ein Buch über und für die Sudeten=
    deutschen geschrieben hat, sehr bewundernswert. Beide Bücher gehörten eigentlich – wenn wir nicht der angloamerikanischen “reeducation” folgen würden, zum Vorlesungsteil der Neugeschichtler an den Lehrstühlen, aber natürlich werden sie dort “befehlsgemäß” ignoriert. Fragt ein Student danach,
    werden sie in überheblicher Natur als “Machwerke eines dilettierenden Pseudohistorikers” abgetan.

  3. Klaus Kolbe am 26 April, 2016 18:27
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    Gerard Menuhin, der Sohn des „Jahrhundert-Geigers“ Yehudi Menuhin, schrieb schon 2008:

    »So ein Deutschland steht natürlich nicht auf dem Plan der Alliierten. Ich benutze mit Bedacht diese Bezeichnung für Deutschlands Feinde der Zeit des Zweiten Weltkriegs, weil sie immer noch Deutschland besetzen und deutsche Politiker jetzt sogar eifriger als in der Nachkriegszeit ihre Befehle ausführen.
    Ein unabhängiges Deutschland stünde im direkten Widerspruch zum seit rund 90 Jahren vom britischen und später vom US-amerikanischen Reich verfolgten Plan, Deutschland so zu unterwandern und herunterzuwirtschaften, bis es nur noch ein Satellit ist. Dass sein Heimatland aufwacht und unabhängig wird, kann und darf sich im zur Spass- und Konsumgesellschaft umerzogenen Deutschland kein Bürger inner- oder außerhalb der Regierung wünschen.
    Also werden alle, von so genannten „Prominenten” bis zum einfachen Mann, kontinuierlich von gleichgeschalteten Medien aufgepeitscht und durch millionenteure regierungsunterstützte Programme „gegen Rechts” heiß gemacht. Patrioten werden notfalls mit Gewalt ausgeschaltet.«

    Hier u. a. nachzulesen:

    http://www.gerard-menuhin.de/Kolumne/Antifa_-_die_nuetzlichen_Idioten_der_Maechtigen.html

    Noch einmal zur Bekräftigung:

    »… seit rund 90 Jahren vom britischen und später vom US-amerikanischen Reich verfolgten Plan, Deutschland so zu unterwandern und herunterzuwirtschaften, bis es nur noch ein Satellit ist.«

    So eine beispiellose, die vitalen und berechtigten Interessen des eigenen Volkes verachtende Politik, wie sie durch die eigene Politiker-Laienspielschar zum Wohle fremder Mächte praktiziert wird, hat es, wenn überhaupt, wohl noch nicht gegeben.

    Bleibt nur die Hoffnung, daß das Volk sich endlich freimacht von der täglichen Gehirnwäsche der Political-correctness-Medien-Berieselung und begreift, was mit ihm geschieht – und die Alternative zum Ist-Zustand, die es gibt, nämlich die Alternative für Deutschland, auch wählt!

  4. Sepp Kneip am 27 April, 2016 14:30
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    Den Brief könnte ich auch geschrieben haben. Soll heißen: Ich gehe mit ihm vollinhaltlich konform. Die Tatsache, dass wir keine Souveränität haben, dass ein deutscher Bundeskanzler vor Amtsantritt eine Ergebenheitsadresse gegenüber den USA unterschreiben muss, weil er sonst nicht Kanzler werden kann, wird dem deutschen Volk verschwiegen. Auch ich habe das alles erst so nach und nach mitbekommen. Immer habe ich mich gefragt, warum regiert Merkel so gegen Recht und Gesetz? Warum hält sie keiner auf? Warum? Sie ist selbst eine von den USA Getriebene. Ihre Unterschrift verbietet es ihr, gegen den Willen der USA und für Deutschland zu handeln. Aber dann soll sie es, verdammt noch mal, dem Volk sagen und es nicht so im Unklaren lassen. Solche Offenheit hätte das Volk weiß Gott verdient.

  5. Bert Lauer am 27 April, 2016 15:04
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    danke

  6. Oblomow am 27 April, 2016 19:57
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    @ Klaus Kolbe am 26 April, 2016 18:27

    Ergänzend der Hinweis auf ein Interview mit Gerard Menuhin:

    https://www.youtube.com/watch?v=BArgSrthOvk

    Die Steuerung der Untertanen in diesem Land scheint recht erfolgreich gelungen zu sein.

  7. Klaus Kolbe am 28 April, 2016 10:19
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    @ Oblomow am 27 April 2016 um 19.57 Uhr

    Sehr geehrter Oblomow, vielen Dank für den Hinweis, aber dieses Interview kenne ich schon seit längerem. Ich habe den Link dazu auch schon ein paarmal in anderen Foren eingebracht.
    Gut aber, daß Sie auch hier den Verweis auf dieses Interview eingestellt haben für diejenigen (ich befürchte, es sind nicht wenige), die es noch nicht gehört bzw. gesehen haben.
    Ist Ihnen auch das Buch „Tell the Truth & Shame the Devil“ von ihm bekannt? Wenn nicht, googeln Sie mal danach!

    U. a. finden Sie auf Wikipedia dieses:

    »In seinem Buch Tell the Truth & Shame the Devil schreibt Menuhin: “Der Holocaust ist die größte Lüge der Geschichte. Deutschland hat keine Schuld am Zweiten Weltkrieg und Adolf Hitler war der einzige Staatsmann der Welt, der die Welt vor der plutokratisch-jüdischen Gefahr hätte retten können, um den unterjochten Planeten wieder zu befreien.”

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gerard_Menuhin

    Ich habe ihn im letzten Monat einmal kontaktiert, ob es seine Richtigkeit damit hat, daß dieses Buch noch in deutscher Übersetzung auf den Markt kommen soll.
    Das hat er mir bestätigt, schrieb, daß es noch in diesem Frühjahr erscheinen soll.

    Der Werktitel soll wohl „Sag die Wahrheit, auch wenn es weh tut“ oder ähnlich sein.
    Tja, warten wir mal ab, ob es tatsächlich auf den Markt kommt, bzw. hier zu kaufen sein wird …

  8. Oblomow am 29 April, 2016 17:27
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    Sehr geehrter Herr Kolbe,

    ich ahnte, daß Sie das Interview bereits kannten; hoffte aber, daß hier nicht nur diejenigen vorbeischauen, die sich auch zu Wort melden.

  9. Klaus Kolbe am 29 April, 2016 21:52
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    @ Oblomow am 29 April 2016 um 17.27 Uhr

    Genau die Intention, sehr geehrter Oblomow, die ich Ihnen stillschweigend unterstellt habe, finde ich mit Ihrem Kommentar einen Tag später bestätigt, deshalb schrieb ich ja auch in meinem Kommentar vom 28. 4.: »Gut aber, daß Sie auch hier den Verweis auf dieses Interview eingestellt haben für diejenigen (ich befürchte, es sind nicht wenige), die es noch nicht gehört bzw. gesehen haben.«

    »Die Steuerung der Untertanen in diesem Land scheint recht erfolgreich gelungen zu sein.«
    Eine Feststellung von Ihnen aus einem Ihrer Kommentare, die ich nur bestätigen kann.

    Wenn es da nicht diese »Augenblicke der Nachlässigkeit gegeben hätte, in denen das Unkraut durchbricht, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit«, die ein Sefton Delmer, ehemaliger britischer Chefpropagandist, 1945 schon geahnt hatte.

  10. Rositha13 am 30 April, 2016 10:40
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    Ein sehr guter Brief – ganz in meinem Sinne! Ich habe ihn auf Gegen den Strom übernommen. Vielen Dank für den Beitrag.

  11. freigeist am 30 April, 2016 17:19
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    Viel zu viel der Ehre, diese Unperson ständig mit
    “Frau Dr. Merkel” anzureden. Warum wird ihr so geschmeichelt? So redet man nur jemanden an, den man achtet und respektiert. Hat Merkel von uns noch Respekt und Achtung verdient nach all dem, was sie uns in voller Absicht und auf Order der Finanzelite angetan hat, nämlich das deutsche Volk zum Abschuss freizugeben und den eigenen Untergang auch noch bezahlen zu lassen?

    Dieser offene Brief spricht alles an, was uns bewegt und bedrückt, doch Frau Merkel interessiert das nicht im geringsten.

  12. Oblomow am 1 Mai, 2016 20:34
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    @ freigeist am 30 April, 2016

    “Viel zu viel der Ehre”

    Aber können denn allgemein aufs Politfunktionärstum bezogene “Ehrbezeugungen” denn mehr als nur noch mahnende Erinnerung an längst vergangene Zeiten sein? Ich weiß es nicht; aber die Frage treibt mich um.

    Was Merkel anbelangt, ist auffällig, daß ihre “Doktorarbeit” in keiner einem Untertanen zugänglichen Quelle auffindbar ist. Ein letztes Exemplar sollte immer beim Verfasser noch vorhanden sein. Der Stolz über die eigene Leistung -so gering sie vor dem Auge der Kritik auch sein mag-, also zumindest die Eitelkeit, gibt gemeinhin genügend Anlaß zu dessen Verwahrung.
    Fliehen mußte die ehemalige FDJ-Sekretärin auch nicht; der Übergang vom real existierenden in den neuen Sozialismus ihrer und Genossen Prägung war doch recht friedlich und unspektakulär. Da sollte es eigentlich ein Leichtes sein, sein eigenes, sorgsam behütetes, Exemplar kopieren zu lassen, um der interessierten Untertanenschaft, die wahre Breite und Tiefe eigener wissenschaftlicher Fähigkeit endlich mal alternativlos vor Augen zu führen?

    Vielleicht erführen wir, daß der Kanzlerin Wortschatz weit größer ist, als wir bislang wahrzunehmen verdammt sind?

  13. Oblomow am 1 Mai, 2016 21:03
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    @ Klaus Kolbe am 29 April, 2016 21:52

    Wollen wir mal hoffen, daß “jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit” noch durchbricht, sehr geehrter Herr Kolbe.

    Ich befürchte, daß dies eher nicht oder zumindest bei zu wenigen Menschen der Fall sein wird. Jüngst las ich endlich “Das verdammte Jahrhundert” von Gerard Radnitzky; weit mehr als ein bloßer Rückblick auf einen Teil seines Lebens. Eingerahmt in die Makrohistorie, wie er es nannte, beschreibt er wesentliche Ausschnitte seines Lebens in einer meines Erachtens äußerst packenden Weise. Als ich das Buch zur Seite legte, wurde mir noch klarer, wie weit das zerstörerische Werk des kollektivistischen Konstruktivismus bereits gediehen ist. Das Bildungsbürgertum z.B. ist längs ausgerottet.

    Die in die Jahre gekommenen 68er wollen weiterhin durchgefüttert werden und können u.a. in Folge ihrer Familienverbände und- (nur dort natürlicherweise verorteter) Solidarität zerstörenden Politik angesichts der daraus folgenden Alterung der Wählerschaft auf breite Unterstützung hoffen. Da wurde eine Kongruenz von Interessen geschaffen, die kein Durchbrechen, keine Erkenntnis und erst recht kein daraus abgeleitetes Handeln nach Vernunft wahrscheinlich macht.

    (Es geht ja schließlich nicht allein darum, die Klitterung der Geschichte zu erkennen. Der Betrug ist viel weitreichender)

  14. Klaus Kolbe am 2 Mai, 2016 19:35
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    @ Oblomow am 1 Mai 2016 um 21.03 Uhr

    Solange diese parasitären Zeitgenossen, auch 68er genannt, die im Geiste der wie zersetzendes Gift für Geist und Seele wirkenden sogen. Frankfurter Schule (ich nehme mir mal die Freiheit, hier ganz kurz an die „Fabianer“ zu erinnern, die Ihnen sicher nicht unbekannt sind) sich über andere moralisch meinten, erheben zu können, nicht von den Schalthebeln der Macht entfernt sind (lange kann es ja nicht mehr dauern) und dem natürlichen Alterungsprozeß Tribut zollen müssen, solange muß halt durch z. B. uns und möglichst vielen anderen immer wieder die Wahrheit vor der geschichtlichen Vergessenheit bewahrt werden. Ein wenig Geduld noch, dann werden sie, wie alles, was vergänglich ist, auch im Orkus der Geschichte verschwunden sein. Und für diese Zeit dann ist es m. E. nach äußerst wichtig, sehr geehrter Oblomow, daß die Erinnerung an die geschichtliche Wahrheit stets wachgehalten und möglichst vielen zugänglich gehalten wird.
    Herr Klaus Peter Krause ist hier, u. v. a. selbstredend, als leuchtendes Vorbild zu sehen.

    Steter Tropfen höhlt den Stein; nichts währt ewig, auch die Klitterung der Geschichte nicht. So hoffnungslos sehe ich die Lage nicht – ein halbleeres Glas ist eben auch halb voll.

    Und – immer daran denken – Unkraut vergeht nicht (auch das der geschichtlichen Wahrheit!).

  15. Obomow am 3 Mai, 2016 19:56
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    Herzlichen Dank für Ihre aufmunternden Worte, sehr geehrter Herr Kolbe.
    Hoffentlich haben Sie recht und ich bin nur zu ungeduldig; verenge die Perspektive womöglich lediglich zu sehr auf meine Lebensspanne.
    Einerseits nehme ich durchaus wahr, daß zunehmend Narrative als solche und als Instrumente der Herrschaft ebenso erkannt werden wie politisch-korrekte Geschichtsfärbungen. Andererseits sollen Bildungsstandards weiter abgesenkt werden:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article154979431/Lehrer-sollen-weniger-Fachwoerter-benutzen-Migranten-zuliebe.html

    Auf welches Niveau denn noch?

    Die Fabianer wären durchaus mehr als nur eine kurze Erwähnung wert. Dazu gibt es aufbauend auf Bücher Quigleys (inzwischen bei KOPP in deutscher Übersetzung “Tragödie und Hoffnung”, “Das Anglo-Amerikanische Establishment” erschienen) und Griffins eine bislang nicht übersetzte Ergänzung unter dem Titel “The Milner-Fabian Conspiracy”. Bei der Fabian Society muß es sich aber um eine höchst seriöse und politisch-korrekte Organisation handeln; zumal sie mit der Friedrich-Ebert-Stiftung kooperiert:

    “…Come and join the Fabians as we launch our new policy report in association with Friedrich-Ebert-Stiftung entitled, ‘Next Generation Europe’….”

    http://www.fabians.org.uk/events/next-generation-europe-policy-report-launch/

    Also üben wir uns weiterhin in Renitenz und versuchen, “Unkraut” zu sein. Oder, wie es Herr Dr. Krause hier an anderer Stelle schon einmal sagte: Eifern wir Sisyphos nach und rollen den Stein der Erinnerung, Mahnung und Aufklärung solange den Berg hinan bis er endlich einmal während seines Hinabrollens, die Lügen und Dummheiten niederwalzt.

  16. Klaus Kolbe am 4 Mai, 2016 16:59
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    @ Obomow am 3. Mai 2016 um 19.56 Uhr

    Den Dank, sehr geehrter Oblomow, kann ich nur zurückgeben – für die immer wieder ergänzenden Hinweise, sei es zu historischen Begriffen oder Literaturquellen.

    Ja, wir müssen einen „langen Atem“ haben, das alles, was aus dem Ruder gelaufen ist in den vergangenen Jahrzehnten, wieder richtig „einzunorden“ – ohne geht es zweifelsohne nicht.

    Die Fabianer sagen Ihnen anscheinend eine ganze Menge. Alles andere hätte mich auch stark gewundert. Ja, Sie haben recht, die Fabianer sind durchaus mehr als nur eine kurze Erwähnung wert. Das müßte dann aber, der Tragweite derer geschuldet, unter einem gesonderten Thema abgehandelt werden.

    Fabian Society = politisch korrekt, das glaube ich unbesehen – aber höchst seriös, nur weil sie mit der Friedrich-Ebert-Stiftung kooperiert? Da hätte ich so meine Zweifel. Oder war es, von mir übersehene, Ironie?

    Verbirgt sich zufälligerweise unter dem Titel “The Milner-Fabian Conspiracy” ein gewisser Alfred Milner in Verbindung zu einem gewissen Cecil Rhodes und dem Round Table?
    Falls ja, erfährt man z. B. in dem Buch “Verborgene Geschichte – Wie eine geheime Elite die Menschheit in den Ersten Weltkrieg stürzte“ eine ganze Menge zu diesem „Herrn“, der eine sehr gewichtige Rolle in dieser geheimen Elite spielte.

  17. Obomow am 5 Mai, 2016 21:01
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    Das Buch mit dem Titel “The Milner-Fabian Conspiracy” greift über die von Ihnen, sehr geehrter Herr Kolbe, erwähnten Verbindungen und womöglich auch über die Darstellung in “Verborgene Geschichte – Wie eine geheime Elite die Menschheit in den Ersten Weltkrieg stürzte“ , das ich aber nicht gelesen habe, hinaus.

    Es bietet aber leider keine Fußnoten oder ein Anmerkungsverzeichnis. Im Inhaltsverzeichnis sind die Unterkapitel nicht aufgeführt. Aber immerhin gibt es einen Index in Gestalt eines Sach-und Personenregisters, welches aber umfassender hätte sein dürfen. Im Text ist das Buch aber reich an Quellenverweisen, die zu weiteren Recherchen einladen.

    Sein Titel ist unglücklich gewählt, da mit ihm keine Leser gewonnen werden können, denen weder „Milner“ noch „Fabian“ bereits etwas sagen und denen der Begriff „Conspiracy“ -auch deshalb- von vornherein als Indiz für ein verschwörungstheortisches Machwerk gelten dürfte. Dabei nimmt der Titel Bezug auf das von H-G. Wells geschriebene Buch „The Open Conspiracy“.

    http://www.amazon.com/The-Open-Conspiracy-What-Lives/dp/1585092754
    http://panarchy.org/wells/conspiracy.1933.html

    Der Autor (S. 93, 94) deutet die Veröffentlichung jenes Buchs als Versuch, den Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen.
    Im Vorwort beschreibt der Autor sein Ziel wie folgt (meine Übersetzung): Ohne die Absicht, erschöpfend zu sein, möchte das Buch eine solide Grundlage für ein objektives und kritisches Studium der jüngsten Geschichte geben, in der Überzeugung, daß Wissen Macht ist…

    Auch CFR, Chatham Hause, UN, EU, Immigration, Multikulturismus, Islamisierung sind Themen des Buches.

    PS: Ja, die Ironie war wohl etwas undeutlich. Deshalb zur Klarstellung: Ich halte Sozialismus generell für eine äußerst seriöse Idee; zumal deren notwendiges Scheitern bei jedem Versuch, sie in die Praxis umzusetzen, nicht zuletzt von Huerta de Soto in „Sozialismus, Wirtschaftsrechnung und unternehmerische Funktion“ in einer Weise bewiesen wurde, die an Verständlichkeit und Anschaulichkeit des Altmeisters von Mises „Die Gemeinwirtschaft“ übertrifft. Ein Buch, das m.E. für den Einsatz in Bildungsstätten, denen es um die Befriedigung des natürlichen Drangs nach Wissen und Bildung geht, bestens geeignet wäre. Für Schulen, denen daran gelegen ist, das Streben nach Befriedigung auf, sagen wir einmal, bildungsfernere Bereiche zu lenken (auf das, was wir nebenbei z.B. während der Pausen auf dem Schulhof mitbekamen) , ist das fraglos reinstes Teufelszeug.
    Für noch seriöser als die Ideen, die im riesigen Beet des Kollektivismus und der Planwirtschaft in immer neuen Farben zur Blüte treiben, halte ich deren Apologeten; wie z.B. jene Obama-Anbeterin aus der uckermärkischen Provinz… Wie hieß die noch…..? Ich kann`s mir nicht mehr merkeln.

  18. Klaus Kolbe am 6 Mai, 2016 19:15
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    @ Obomow am 5 Mai 2016 um 21.01 Uhr

    Sehr geehrter Oblomow, daß Sie sich den Namen der dem Volk seinerzeit als „mächtigste Frau der Welt“ vorgestellten, wie im Zirkus durch die Medien-Manege gezogenen Kanzler-Darstellerin nicht merken können – das läßt ja tief blicken. Eine Maaßlose Insubordination, könnten böse Zeitgenossen daraus schließen!

    Abschließend und auf einen kurzen Nenner gebracht, läßt sich zum eigentlichen Thema unseres Gedankenaustausches (obwohl es fraglos und locker noch ungezählte Kamin-Abende-Zeiteinheiten in Anspruch nehmen könnte), so meine ich jedenfalls, festhalten: der Geld-Hochadel, auch die Hochfinanz oder globale Finanzelite genannt, und die internationalen Sozialisten: ein Ziel, die Neue Weltordnung, jedoch getrennt marschieren – zur Täuschung der Schaf-Herde die Tarnkappe der System-Feindschaft.
    Wer das verstanden hat, der ist der Antwort auf die Frage „Wer regiert die Welt bzw. das Geld“ schon verdammt nahe. Die Frage nach dem „Wer?“ dürfte hiermit geklärt sein, bleibt nur die Frage des „Wie?“, das von Zeit zu Zeit, je nach Erfordernis, variieren kann.
    Falls ich etwas übersehen haben sollte, oder Sie das anders sehen, sehr geehrter Oblomow, korrigieren Sie mich bitte.

  19. Oblomow am 7 Mai, 2016 21:39
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    @ Klaus Kolbe am 6 Mai, 2016 19:15

    Sehr geehrter Herr Kolbe, Sie sind ja richtig böse: Der Begriff Insubordination hätte doch in einem Staat, der unter der Herrschaft des Rechts und der Freiheit stünde, nichts, was er beschreiben könnte.

    Den kurzen Nenner, von Ihnen weitgehend im Sinne auch meines suchenden Denkens beschrieben, möchte ich noch ein wenig ergänzen, um Mißverständnissen, insbesondere bei den Mitlesern, vorzubeugen:
    Ich sehe kein verschworenes, d.h. –in dunklen Hinterzimmern (obgleich es die von J.C. Juncker bekannt, gibt) – verabredetes Handeln. Ich sehe sich überlappende Interessen von Akteuren, die dem verblendeten und ebenso gezielt wie gewollt zum Zahlmeister gemachten Publikum als vermeintlich antagonistisch präsentiert werden. Da darf die Kaste der Berufspolitiker nicht vergessen werden, die mir gerade deshalb Verfechter des Expertentums zu sein scheint, weil ihre Mitglieder überwiegend medioker sind und ihr Restverstand sie zumindest das noch wahrnehmen läßt. Bösere Deutungen hätte ich aber auch noch.

    Ob es mehr als eine Interessenüberdeckung ist und das, worauf es hinauszulaufen scheint, geplant, gewollt, verabredet ist, ist für mich nebensächlich. Es braucht eben gerade keine „Weltverschwörungstheorie“, um ein unheilvolles Ende und dort eine NWO zu sehen.

    Das Ziel einer weltumspannenden Organisation ist ja auch alles andere als ein Hirngespinst von Verschwörungstheoretikern. Nicht nur bzgl. der Immigration, muß man doch nur die öffentlich zugänglichen Papiere der UN-Institutionen und der EU zur Kenntnis nehmen und Schäubles und anderer Figuren Reden einmal auf ihre Übereinstimmungen damit durchleuchten. Beinahe nichts ist verborgen, beinahe alles ist öffentlich zugänglich. Peter Scholl-Latour sagte das ebenso deutlich, wie er die Massenverblödung nicht nur erkannte, sondern benannte:

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41168/1.html

    Zum „Wie“:
    Nach meinem Eindruck handelt der Geldsystemblock eher emergent; er stellt sich auf neu auftretende –von den Austrians (Vertreter der „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“) aber vorab immer beschriebenen- vom Fiat-Money-System selbst notwendigerweise und unausweichlich produzierten Verwerfungen dann ein, wenn es dem System -es selbst gefährdend- ans Leder geht. Da sehen wir jetzt: QE, Negativzins, Bargelddiffamierung…

    Die Sozialisten sollten die Vorzüge des Fiat-Money-Systems als ihren Interessen dienlich längst erkannt haben. Wandlungsfähig in Darstellung und Verhalten waren sie immer und es ist Teil ihres Konzeptes (Stichwort: Sozialistische Transformationsstrategien). Hört man aus deren Kreisen Kritik am Fiat-Money-System? Ich habe nichts vernommen.

    Wie könnten sich die Interessen ob des drohenden Zusammenbruchs des derzeitigen Falschgeldsystems wiederum deckend treffen? Ich weiß es nicht. Aber ich halte es nicht für völlig fernliegend, daß uns irgendetwas unter der Führung des IWF und aus den SZR/SDR Abgeleitetes als nächstes Scheingeld offeriert werden könnte.

    Ich habe keine endgültige Erkenntnis, außer der, daß ich sie nie haben werde, sehr geehrter Herr Kolbe. Mehr als Gedanken habe ich nicht zu bieten.
    Wir kämen von Kaminabenden gar nicht mehr weg, befürchte ich.

  20. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------

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