Neulich in Lübeck: Ralf Stegner

 Im Gespräch mit Jan Fleischhauer über die politische Rechte und politische Linke – Für Stegner gehören „Demokratiefeinde“ wie die AfD nicht in die Parlamente – Die AfD unterschwellig in Nazi-Nähe gerückt – Noch immer ein „roter Rambo“, aber Scheu vor mündlich vorgebrachten Fragen – Warum seine Eltern ihm als Kind ein Kotelett um den Hals hängen mussten

Charmant und sympathisch zu sein, dafür ist Ralf Stegner nicht gerade bekannt. Auch heiteren Frohsinn mag man dem Vorsitzenden der SPD in Schleswig-Holstein schwerlich attestieren. Er selbst gefällt sich wohl darin, nicht gefallen zu wollen: grimmiger Wadenbeißer zu sein, unangenehm zu wirken, als eine Art linker Abklatsch vom rechten „Ekel Alfred“ wahrgenommen zu werden, dem Stänkerer gegen alles Linke und Sozialistische in der einstigen Fernsehfolge „Ein Herz und eine Seele“. Aber wahrgenommen werden will er, für Politiker gehört das zum Überleben. Zu diesem Zweck betreibt er auch seine Gesprächsreihe „Stegner trifft ….“. Ein solches Gespräch fand neulich in Lübeck im vollbesetzten Veranstaltungsraum des neuen Hansemuseums statt. Stegners Gesprächspartner war diesmal Jan Fleischhauer, der Journalist und Buchautor.*) Beherrschendes Thema in der zweiten Zeithälfte, als es um die politisch Rechte und politisch Linke in Deutschland ging, war die AfD.

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