Sie sei in Deutschland gestiegen, meint die OECD – Aber hat sie da nicht eine ganze Menge vergessen? Vor allem die Folgen der Flüchtlingsflut? – Deutsche Behörden beschönigen die Lage – Ein forcierter Bevölkerungsaustausch – Deutschland begeht Selbstmord – Merkel schafft Deutschland ab

Sind auch Sie der Ansicht, die Lebensqualität in Deutschland habe zugenommen? Nein? Haben Sie denn nicht den FAZ-Bericht vom 15. Oktober gelesen? Dort prangte über einen vierspaltigen Artikel doch die Überschrift „Die Lebensqualität in Deutschland ist gestiegen“. Was? Sie glauben das nicht? Sie haben die Flüchtlingsflut mit allen ihren Folgen vor Augen? Die schon gegenwärtigen Folgen? Und die noch bevorstehenden? Die gestiegene Kriminalität? Die Hilflosigkeit der Polizei? Die nicht mehr verlässliche unabhängige Strafverfolgung? Die gewollte Überfremdung? Die Gefahr der Islamisierung? Die politischen Rechts- und Gesetzesbrüche? Die Zwangsräumungen? Die nicht mehr funktionierende Gewaltenteilung, die immer mehr zu einer Gewaltenverschmelzung verkommt? Die Qualitätsaushöhlung von Schulunterricht und Bildung?

Was sich sonst noch zusammengebraut hat

Und Sie denken auch noch an andere Schrecklichkeiten, die sich über Deutschland zusammengebraut haben? An Gender-Wahn? An Frühsexualisierung der Kinder? An Kita-Zwang? An Homo-Ehe? An die schleichende Zerstörung der Familie? An die Gesinnungswächter? An die verhängten Sprach-Tabus, beschönigend political correctness genannt? An die terroristische Bedrohung? Das alles und wohl noch mehr haben Sie vor Augen? Ja, das haben Sie. Und dann stoßen Sie auf diesen FAZ-Bericht. Und dort lesen Sie, was sein erster Satz verheißt: „Dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung in den vergangenen Jahren ist die Lebensqualität in Deutschland gestiegen.“ Fallen Sie jetzt nicht glatt vom Glauben ab? Was die OECD ferner zur Lebensqualität zählt Gewiss, eine gute wirtschaftliche Entwicklung ist ebenfalls ein Stück Lebensqualität, aber eben nur ein Stück davon. Der Bericht ist darauf auch nicht beschränkt. Zudem gibt er nur die Ergebnisse einer OECD-Untersuchung über die Lebensbedingungen in den 34 OECD-Mitgliedstaaten wieder. Nach ihr stützt sich die Feststellung, dass die Lebensqualität der Deutschen gestiegen sei, nicht nur auf die gute Wirtschaftsleistung, sondern auch auf elf andere Indikatoren für Lebensqualität, darunter auf das Einkommen, die Arbeitsplatzsicherheit, das subjektive Wohlbefinden, den Gesundheitszustand, die Wohnsituation, die Wasser- und Luftqualität, die Bildung, die Lebenserwatung, die materiellen Lebensbedingungen der Kinder.

Was in der OECD-Lebensqualität nicht erfasst ist

Was für die Lebensqualität noch wichtiger ist, erfassen der OECD-Bericht und die FAZ nicht, darunter die Freiheit in ihrer Vielfalt, auch die Freiheit des Wortes und die von Indoktrination, den Eigentumsschutz, den Schutz der Privatsphäre, den Schutz vor staatlicher Willkür, die Rechtssicherheit, eine sachbezogene Politik der Vernunft. Zu dieser politischen Vernunft gehört auch der Umgang mit der Flüchtlingsflut. An der hat es von Beginn an gefehlt, weil nicht gewollt. Denn es gibt keinen Zweifel mehr: Diese Überflutung hat System (ein Beispiel dafür von Friederike Beck in KoppOnline vom 10. Oktober hier). Und dies hier ist doch wohl auch keine Lebensqualität.

Die Kräfte hinter Flüchtlingsflut und ihre Werkzeuge

Von nicht sichtbaren Kräften wurde sie ausgelöst und wird sie am Fluten gehalten. Kanzlerin Merkel ist ihr Werkzeug und andere Politiker mit ihr, ebenso Wirtschaftsführer, Verbände, weil sie sich als Gewinnler wähnen, auch Wohlfahrtsinstitutionen, Sozialeinrichtungen, weil ihr Geschäftszweig jetzt zusätzlich aufblüht,*) und – nicht zu vergessen – die vielen gutmütig-mitleidsvollen, aber ahnungslosen Bürger, die sich laben an ihrer „Willkommenskultur“ und ihrem Gutmenschentum. Kurzum, die Schlussfolgerung, die Lebensqualität sei gestiegen, ist sehr einseitig, und die von den Folgen der Flüchtlingsflut Angstgeplagten müssen sich wie verhöhnt vorkommen. Denn die Einschnitte in die Lebensqualität der Deutschen sind unübersehbar. Die Meldungen und Berichte der zurückliegenden Wochen und Monate in ihrer Fülle zeigen es deutlich genug. Zum Beispiel diese:

Arabische Clans beherrschen Berlins kriminelle Unterwelt

„In Berlin enthüllt ein vertraulicher Polizeibericht, dass ein Dutzend arabischer Clans die kriminelle Unterwelt der Stadt beherrscht. Laut dem Bericht betreiben die Clans, die sich dem Drogenhandel, dem Bankraub und dem Einbruch in Läden widmen, ein ‚paralleles Justizsystem’, in dem sie Streitigkeiten untereinander zusammen mit Vermittlern aus anderen Kriminellenfamilien schlichten. Sobald der deutsche Staat sich einschaltet, manipulieren sie die Zeugen mithilfe von Bestechungsgeldern und Androhungen von Gewalt.“

Stadtteile, in die sich Polizisten kaum noch trauen

„Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft sagt: ‚In Berlin oder im Duisburger Norden gibt es Stadtteile, in denen sich die Kollegen kaum noch trauen, ein Auto anzuhalten – weil sie wissen, dass sie dann 40 oder 50 Mann an der Backe haben.’ Diese Übergriffe seien fast schon ‚ein gezieltes Kräftemessen mit dem Staat, in dem sich die Verachtung der Täter für unsere Gesellschaft ausdrückt’.”

Stuttgarts Polizei im Kampf Asylbewerbern, die offen mit Drogen handeln

„In Stuttgart (Quelle) kämpft die Polizei einen aussichtslosen Kampf gegen Hunderte von Asylbewerbern aus Gambia, die auf den Straßen der Stadt offen mit Drogen handeln. Banden von Migranten aus Nordafrika haben sich hingegen auf die Kunst des Taschendiebstahls spezialisiert. Wie die Polizei mitteilt, wird jeder vierte Migrant, der in dem nahe gelegenen Flüchtlingsheim Remstal lebt, des Diebstahls beschuldigt.“

In Dresden gleichen Polizei-Razzien einer Sisyphus-Arbeit

„In Dresden haben Migranten aus Algerien, Marokko und Tunesien quasi die Kontrolle über den Wiener Platz übernommen, den großen öffentlichen Platz vor dem Hauptbahnhof. Dort verkaufen sie Drogen (Quelle) und bestehlen Passanten, in der Regel ungestraft (Quelle). Polizeirazzien sind eine Sisyphusarbeit: Für jeden, der verhaftet wird, rückt sofort ein anderer aus der unendlichen Zahl von Migranten nach.“

Durch Migranten „gesetzlose Stadtteile“ in Duisburg

„In Duisburg hat die rasant wachsende Gewaltkriminalität, die von Einwanderern aus dem Nahen Osten und dem Balkan verübt wird, Teile der Stadt in “gesetzlose Gebiete” verwandelt – Gebiete, die für die Polizei eine Art ‚No-Go’-Zone sind. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel unter Berufung auf einen vertraulichen Polizeibericht. Die Industriemetropole Duisburg mit ihren gut 500.000 Einwohnern beherbergt schätzungsweise 60.000 Muslime, die meisten davon aus der Türkei. Das macht sie zu einer der am stärksten islamisierten Städte Deutschlands. In den letzten Jahren ist sie zudem zu einem Anziehungspunkt für Tausende von Bulgaren und Rumänen (darunter Sinti und Roma) geworden. Diese Kombination schafft einen volatilen ethnisch-religiösen Kessel.“

2015 bis zu 1,5 Millionen Asylsuchende in Deutschland erwartet

„Laut einem vertraulichen Dokument (Quelle) rechnet die Bundesregierung nun damit, dass 2015 bis zu 1,5 Millionen Asylsuchende nach Deutschland kommen werden – davon 920 000 allein im vierten Quartal. Durch Familienzusammenführung könnte die tatsächliche Zahl auf über sieben Millionen klettern. Unabhängig davon schätzen die deutschen Behörden, dass mindestens 290 000 Migranten und Flüchtlinge unregistriert ins Land gekommen sind.“

Deutsche Behörden beschönigen die Lage

Alle sechs Beispiele sind der Web-Seite des Gatestone-Institute entnommen. Dort (siehe hier) finden sich auch noch weit mehr und woanders im Internet und in nicht-angepassten Medien ebenfalls. Von den meisten erfährt die breite Öffentlichkeit nicht. Das Gatestone Institute ist nach eigenen Angaben (hier) ein internationaler, parteiunabhängiger und gemeinnütziger Expertenrat und Think Tank und hat sich der Unterrichtung der Öffentlichkeit von Angelegenheiten verschrieben, über die die Mainstream-Medien nicht berichten. Lesen Sie hier auch den Bericht eines Taxifahrers aus Bremen. In zahlreichen deutschen Städten tragen Asylbewerber unübersehbar zu einer stark steigenden Gewaltkriminalität bei. Die deutschen Behörden jedoch beschönigen die Gesetzlosigkeit – offenbar dazu angehalten, um zu vermeiden, die Stimmung gegen Einwanderung zu verstärken. Längst wird vor Bürgerkriegs-Zuständen gewarnt.

Auch Medien sollen Ausländerkriminalität verheimlichen

Medien sollen Ausländerkriminalität verheimlichen, berichtet die Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit vom Europarat aus Straßburg (Ausgabe vom 13. Oktober) Der Europarat habe Österreich aufgefordert, Druck auf Medien auszuüben, die über ausländische Kriminelle berichten. Die Zeitung bezieht sich auf einem 3. Oktober veröffentlichten Bericht der Organisation. Darin heiße es, die Behörden sollten darauf drängen, dass „Medien nur dann die ethnische Zugehörigkeit von mutmaßlichen Tätern offenlegen, wenn dies absolut notwendig ist“. Auch Polizei und Justiz sollten die Herkunft der Täter nur angeben, wenn dies unbedingt nötig sei.

Was ein tschechischer Arzt aus einem Münchener Krankenhaus berichtet

Im tschechischen Fernsehen wurde der Bericht eines tschechischen Arztes wiedergegeben, der in einem Münchner Krankenhaus gearbeitet hatte, weil dort wegen der vielen zu behandelnden Flüchtlinge dringend ein Anästhesist gebraucht wurde. In seinem (übersetzten) Bericht heißt es unter anderem: „Die Beziehung zwischen Personal und Migranten hat sich von schlecht zu katastrophal gewandelt. Seit dem letzten Wochenende müssen Migranten, die ein Spital aufsuchen, von Polizisten mit Polizeihunden begleitet werden. Viele der Migranten haben AIDS, Syphilis, offene Tuberkulose, viele Tropenkrankheiten, von denen wir in Europa keine Vorstellung über deren Behandlung haben. Wenn sie ein Arzneimittelrezept in der Apotheke vorlegen, wird ihnen gesagt, dass sie dafür bezahlen müssen. Das führt zu unglaublichen Ausbrüchen, ganz besonders, wenn es sich um Arzneimittel für Kinder handelt. Sie lassen die Kinder einfach in der Apotheke zurück, mit den Worten: ‚So behandelt sie hier selbst!’ Mittlerweile muss die Polizei nicht nur die Arztpraxen und die Spitäler bewachen, sondern auch die großen Apotheken …“

Arzt und Krankenschwestern niedergestochen, weil Migrantenkind gestorben

Der Arzt weiter: „In einem bekannten Kinderspital am Rhein haben die Migranten das Personal mit Messern angegriffen, nachdem sie ihnen ein 8 Monate altes Kind an der Schwelle des Todes übergeben hatten, das sie seit drei Monaten quer durch halb Europa geschleppt hatten. Das Kind starb nach zwei Tagen, obwohl es Spitzenversorgung in einer der besten Kinderkliniken Deutschlands bekommen hatte. Der Arzt musste notoperiert werden und zwei Krankenschwestern landeten auf der Intensivstation. Niemand wurde bestraft! Der lokalen Presse ist es verboten, über diese Vorfälle zu schreiben. Daher wissen wir darüber nur durch unsere E-Mail-Kontakte. Was würde wohl einem Deutschen passieren, wenn er einen Arzt und zwei Krankenschwestern mit dem Messer niedersticht? Oder wenn er seinen syphilitischen Harn einer Krankenschwester ins Gesicht schüttet und sie so der Infektion aussetzt? Im Mindesten würde er geradewegs im Gefängnis landen und später vor Gericht. Diesen Menschen ist bisher gar nichts geschehen.“ (Quelle und der ganze Bericht hier).

Ein kanadischer Journalist: Deutschland begeht Selbstmord

Mit „Deutschlands Selbstmord“ ist überschrieben, was ein kanadischer Journalist über Merkels bedingungslosen Einwanderungsaufruf hier darstellt (veröffentlicht am 18. September 2015, zu sehen auf Youtube). Bemerkenswert, wie Merkel auf die Frage einer Deutschen ausweichend antwortet und wie der Kanadier ihre Antwort seziert. Merkels Antwort ist auch durch deutsche Medien gegangen. Aber dort hat sie, soweit von mir wahrgenommen, kein Journalist derart kritisch und zutreffend kommentiert. Den Hinweis darauf verdanke ich Karin Zimmermann aus Neunkirchen-Seelscheid vom 10. Oktober. Ihr Kommentar dazu: „Eigentlich müsste ein deutscher Journalist doch auch imstande sein, das nachzuvollziehen, was ein kanadischer Berufskollege über die ungesteuerte Massen-Zuwanderung in die Bundesrepublik Deutschland herausgefunden hat.“ Karin Zimmermann vermisst konstruktive und auch realisierbare Vorstellungen, wie man dem Zustrom von Ausländern nach Deutschland begegnen und wie man mit jenen, die schon hier sind oder noch kommen, verfahren sollte (siehe hier).

Was die Flüchtlinge Deutschland kosten, sparte Anne Will aus

Viele werden am 7. Oktober in der Anne-Will-Sendung der ARD das Interview mit Kanzlerin Merkel gesehen haben. Ausgespart blieb, welche Kosten die Flüchtlinge verursachen.

Wer soll denn das verstehen?

 Wenn man nach Kanada auswandert, muss man Geld mitbringen.

Wenn man nach Australien auswandert, muss man Geld mitbringen.

Wenn man nach Deutschland auswandert, bekommt man Geld.

Aus dem Internet gefischt

Drei Tage später hat Wolfgang Prabel in seinem Blog  vorgerechnet, mit welchem Finanzbedarf in Deutschland für den Flüchtlingsansturm zu rechnen ist. Überschlägig ist er insgesamt für das kommende Jahr auf 72 Milliarden Euro gekommen. Seine Rechnung nachverfolgen können Sie hier.

„Merkel schafft Deutschland ab“

Im Münchner Merkur kommentierte Georg Anastasiadis den Merkel-Auftritt unter anderem so: „Der erschütterndste Satz des Abends war das Eingeständnis der Kanzlerin, es liege „nicht in unserer Macht, wie viele nach Deutschland kommen“. Wie bitte? Die Regierungschefin eines entwickelten Landes erklärt frank und frei, sie habe keine Kontrolle mehr über ihr Staatsgebiet, darüber, ob eine Million Flüchtlinge kommen oder drei oder fünf, und strebe die rasche Rückgewinnung dieser Kontrolle im übrigen auch gar nicht an? Das ist die Preisgabe jeder Staatlichkeit. Das ist die Bankrotterklärung einer Kanzlerin, die in ihrem Amtseid geschworen hat, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. … Deutschland schafft sich ab, hieß einst ein Buchtitel von Thilo Sarrazin. Der Mann irrte: Merkel schafft Deutschland ab – jedenfalls jenes Deutschland, für das ihre Partei Jahrzehnte lang eintrat.“ Der ganze Kommentar hier.

„Das ist ein forcierter Bevölkerungsaustausch“

Michael Paulwitz schrieb in der Wochenzeitung Junge Freiheit: „Die Registrierung der illegalen Einwanderer ist nur noch eine Farce. Hunderttausende ziehen bereits durch die Lande, ohne dass sie je erfasst worden wären. Der zu erwartende Familiennachzug wird die Zahl der Neuankömmlinge in kurzer Zeit verfünffachen. Das ist kein organisatorisches Problem mehr, das ist forcierter Bevölkerungsaustausch. Die albernen Dementis der Bundesregierung bestätigen nur, dass die Lage längst außer Kontrolle geraten ist. Das merken allmählich auch die Bürger, die sich viel zu lange mit Willkommenspropaganda und Meinungseinerlei ruhigstellen ließen. …. Die Stimmung kippt in dem Maße, wie. der permanente Ausnahmezustand in Form von Verwahrlosung und Rechtsbruch an immer mehr Türen klopft. Die Zeit drängt: Wer jetzt nicht den Mund aufmacht und einen politischen Kurswechsel erzwingt, wird abgeschafft.“ (Ausgabe vom 9. Oktober, Seite 2). Doch die Lebensqualität in Deutschland ist gestiegen, lässt uns die OECD wissen, und die FAZ vermittelt die Botschaft brav und blauäugig unkommentiert weiter. Aber Brutus ist ein ehrenwerter Mann …

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*) Eine Leserin schrieb mir am 10. Oktober: „Die größte Gefahr wird leider zu selten thematisiert, und das ist die Verselbständigung der illegalen Masseneinwanderung als gigantisches Geschäftsprojekt, an dessen Gedeihen immer mehr Personen interessiert sind. Sobald die arbeitsteiligen Organisationsstrukturen der Aufnahme und Betreuung im Einwanderungsland wuchern, bilden sie mit der Wirtschaft feste Verflechtungen, und ein großer Teil der dort beschäftigen Menschen haben ein persönliches Interesse an noch mehr Einwanderung, weil sie davon profitieren. Zu den Profiteuren gehören auch die Staatsorgane, da von jeder Geldbewegung – also auch der Umverteilung – Abgaben und Steuern abfallen und so das Bruttosozialprodukt aufblähen. Daß Umsatz nicht gleich Gewinn ist, das kümmert niemanden unter diesen Taxeater-Gewerbetreibenden, und ganz und gar uninteressiert zeigen sich die Empfänger von üppigen Diäten in Regierungskreisen. Die Einwanderung ist inzwischen für einen Teil der Gesellschaft zum lukrativen Geschäft herangewachsen, deren Lobbyisten geben einander im Parlament und im Kanzleramt die Klinke in die Hand. Jeder Tag, der ungenutzt verstreicht, trägt zum ungebremsten Wachstum der verderblichen Organisations- und Korruptionspflanze Einwanderungsindustrie bei. Wie ist dieser mächtigen Maschine aus Geld und Interessen Einhalt zu gebieten? Ich befürchte, ein Ende wird, nicht anders als beim gemeinen Kriegführen, erst dann kommen, wenn Ressourcen erschöpft sind, Gewinne zusammenbrechen, und damit das Ende erzwingen. Wo nichts mehr zu holen ist, verschwinden die Geschäftemacher. Die Verlierer bei diesem perfiden Perpetuum Mobile sind die die arbeitenden und steuerzahlenden Bürger. Kümmert das jemanden außer sie selbst? Die werden sich schon wieder aufrappeln aus den „Ruinen“. Gewiß. Das Leben ist voller Überraschungen, aber ich wäre erstaunt, wenn die unkontrollierte Einwanderung durch eine Maßnahme der Politik vorzeitig (also bevor die Gewinne zusammenbrechen) gestoppt würde. Man wendet sich mit Grausen.“



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9 Kommentare


  1. Oblomow am 16 Oktober, 2015 21:29
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    Zitat:

    “Von nicht sichtbaren Kräften wurde sie ausgelöst und wird sie am Fluten gehalten. Kanzlerin Merkel ist ihr Werkzeug und andere Politiker mit ihr, ebenso Wirtschaftsführer, Verbände, weil sie sich als Gewinnler wähnen, auch Wohlfahrtsinstitutionen, Sozialeinrichtungen, weil ihr Geschäftszweig jetzt zusätzlich aufblüht,…”

    Dem sei widersprochen: Nein, Merkel und andere sind nicht nur Werkzeug, sondern zugleich auch (Mit-)Täter.

  2. qed am 17 Oktober, 2015 00:56
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    Tja, sieht anscheinend nicht so gut aus.

    Im bekannten “Gelben Forum”, in dem nicht gerade die Blödesten schreiben, macht sich auch Weltuntergangsstimmung breit.
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=377510
    Wir sind Zeitzeugen und Betroffene eines Menschenexperiments größenwahnsinniger “Gesellschaftsingenieure” aus dem Beritt der NWO, das mindestens genauso wahnsinnig ist wie die Halluzinationen des Gröfaz, aber noch rascher in einer monströsen Vernichtungsorgie enden wird- selbst Salonsozialisten wie die “Edelfeder” Don Alfonso bei den FAZkes (für mich der Prototyp blasierter Schmarotzer) scheint was Fundamentales zu dämmern:
    “Auf die Aufgabe der äußeren Grenzen folgt immer die Aufgabe des Eigentums der Bürger.” Verehrtester Don, nicht nur das, wie Ihnen jeder Grundschüler erklären könnte. Ich nehme noch Wetten entgegen, wieviele Millionen diesmal dieses neuerliche sozialistische Experiment das Leben kosten wird. Sowas ist steigerbar
    https://www.youtube.com/watch?v=05d7c2ELjVs
    wie bereits viele am eigenen Leibe erfahren haben.
    Dies irae…

  3. Tom am 17 Oktober, 2015 11:10
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    Der Präsident des hessischen Regierungsbezirks Kassel, Walter Lübcke (CDU), forderte kürzlich deutsche Kritiker seiner Asylpolitik auf, auszuwandern.

    In Ordnung, dieser Aufforderung folge ich, dachte ich. Ich bin in meinem Stadtteil ohnehin einer der letzten Deutschen. Habe eine thailändische Freundin gefragt. “Du sag mal, ich wurde heute vom deutschen Politiker aufgefordert, mein Heimatland zu räumen. Also wandere ich nach Thailand aus!”

    Sie antwortete lächelnd: “Dazu musst du zunächst eine Festanstellung in Thailand haben. Nur solange du dort arbeitest, darfst du dich in Thailand aufhalten. Sobald du arbeitslos wirst, fliegst du raus. Rentner dürfen bleiben, solange die Rente hoch genug ist, mit anderen Worten, solange der Euro nicht inflationiert. Ach, übrigens, jeder Einreisewillige hat 20.000 Euro als Sicherheit beim thailändischen Staat zu hinterlegen.”

    Tja, dachte ich, das wird wohl nichts mit Auswandern.

  4. Oblomow am 17 Oktober, 2015 20:57
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    @Tom am 17 Oktober, 2015 11:10:

    Zu Ihrer Beunruhigung: Sie müssen nicht auswandern, um ganz bald schon (ich meine sogar jetzt schon) in einem fremden Land vegetieren zu können.

    Bleiben Sie hier und nehmen Sie gemeinsam mit mir und anderen dazu ebenfalls verdammten Untertanen an diesem neuen sozialistischen Experiment teil.

    Einsatz sind Restwohlstand und Leben. Zu gewinnen gibt es nichts. So war es und so ist es mit jedem Kollektivismus. Ein wenig Erfahrung könnte noch herausspringen…..als Gewinn?
    Schön, so eine Demokratie, gell?

  5. qed am 17 Oktober, 2015 21:34
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    Tja, Tom, so ist es natürlicherweise überall. Du wirst wohl hier bleiben und die Flinte in die Hand nehmen müssen.
    Übrigens: Es gibt ausgezeichnete Werke der CIA und des amerikanischen Militärs im Internet, wie eine Zivilgesellschaft ins Unglück zu stürzen ist. Zumindest in Amerika trauen sich die Dr. Lübkes nicht mehr aus dem Haus
    https://www.hna.de/kassel/kreis-kassel/lohfelden-ort53240/ueber-besucher-info-abend-5649881.html

  6. qed am 17 Oktober, 2015 21:35
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    Man kann heutzutage mit hoher Sicherheit davon ausgehen, daß Nobelpreise ausschließlich nach politischem Gustus vergeben werden. Beim sog. “Friedensnobelpreis” sind wir es ja schon seit Jahrzehnten gewohnt, daß dieser an besonders üble Gestalten oder ganz exquisite Vollpfosten wie Herrn Fram vergeben wird, solange sie politisch korrekt sind- der Drohnenkiller und Neger (ein Muß heutzutage ) Schokobama ist nur der Letzte in einer langen Reihe und wie man vernimmt, war dereinst auch ein gewisser Herr Adolphe unter den Aspiranten, als seine braune Sockenpuppe Quisling den geistigen Trisomisten des Komitees zeigte, wo der Bartl den Moscht holt und besonders infam erscheint, daß ihn ausgerechnet ein schwedischer Polito vorgeschlagen hat. Bei derlei Qualität verwundert es nicht , wenn sog. “Intellektuelle” als besonders hemmungslose Speichellecker des Zeitgeistes in Verruf geraten sind und ich habe ein gewisses Verständnis für Mao, diese niederträchtige Spezies besonders ausgesuchten Qualen ausgesetzt zu haben- ein kurzer Blick zu den heutigen Eminenzen der deutschen Universitäten reicht.
    Umso herber muß es nun Sie, Herr Dr. Krause, angehen, ausgerechnet das Angus-Rind Deaton als Preisträger für Wirtschaft erdulden zu müssen, das halluziniert, Migration sei das wirksamste Mittel gegen globale Armut: Weil unsere Glücksritter nun brav ihr ergaunertes Geld in die heimischen Krals überweisen, um dort einen ungeahnten Aufschwung zu generieren. Leider teilt uns der Gekürte nicht mit, auf welcher empirischen Basis ihm derlei Erkenntnis Orgasmen der Weisheit bescherte und uns beschleicht der Verdacht, der bekennende Klimakatastrophengläubige Deaton glaubt auch sonst alles mögliche.
    Mich hingegen deucht, wir sind auf einem steilen Weg bergab, auf dem nur noch der Wunsch Vater des Gedankens ist- man nennt das auch Esoterik. Der Zusammenhang zwischen Wohlstand und Volkswirtschaftslehre ist auch sonst eher schamanischer Erkenntnisnatur und wir wissen nicht, welche göttliche Eingebung das Nobelpreiskomitee da hatte.
    Jedenfalls erschien unserem Angus in jungen Jahren bereits die Mathematik als zu kompliziert, um sie als ernsthaftes Sujet des Strebens in Betracht zu ziehen und auch ich erinnere mich diverser Komilitonen, die das harte Brot der Physik nur zu gerne gegen Geschwätziges wie VWL oder BWL eintauschten.
    Wie dem auch sei- auf keinen Fall löst der Preisgekrönte auch nur ein einziges der existenziellen Probleme, die Sie in Ihrer Aufzählung genannt haben. Sie werden es sein, die uns erwürgen. Nobelpreisverdächtig rasch.

  7. Oblomow am 18 Oktober, 2015 00:01
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    Die “Flinte in die Hand nehmen” wird Tom nicht können.

    Zu einem der ersten Schritte auf dem Weg zur Implementierung eines Totalitarismus gehört die Entwaffnung der Untertanen. Die ist in DL längst vollzogen, was von den Beherrschten nicht lediglich bejubelt wird. Nein, sie fordern noch mehr davon.

    Nichts von dem, was geschieht und geschehen wird, trifft die Mehrheit dieses Volkes unverdient und zufällig. Sie hat es herbeigegutmenschd.

    Man könnte Hoffnung hegen für eine Zeit nach Tagen des Zornes. Aber es wird nicht so sein können wie nach 1945. Gegen solche Hoffnung stehen Reeducation und danach erfolgreich praktizierte Verdummung, Geschichtsentleibung und mittels Wohlfahrtstaat betriebene Entselbstung. Wir wurden zum Narren gehalten und zu Narren gemacht. Wir irren täglich, weil wir in der Mehrheit von Herrschenden konstruierten Erzählungen glauben, deren bösartigste mir die von der Demokratie als Möglichkeit der Bestimmung des Geschehens erscheint. Das Narrativ verfing. Alle schreien auch jetzt nach ihr, fordern z.B. Neuwahlen, und sehen nicht, daß sie eben die Demoktratie haben, innerhalb derer ihre Knechtung zu neuer Vervollkommnung getrieben werden wird. Neuwahlen würden nichts ändern. Insofern bin ich einer Meinung mit den Autoren der Freitagsgedanken:

    http://www.geolitico.de/2015/10/17/neuwahlen-bringen-gar-nichts/

    Diese Demokratie ermöglichte und ermöglicht weiterhin Rechtsbruch und Freiheitsvernichtung. Es lebe also diese Demokratie? Gescheitert auf bundesdeutscher Ebene wird sie den gläubigen Untertanen auf der supranationalen Ebene der vertieften (Deep State, fällt mir dabei ein) Integration als Ziel des Glücks verkauft und verklickert werden. Recht und Freiheit wurden umgedeutet. Frei ist, wer europäisch im Sinne der Verfechter eines EU-Supranationalstaates -die notwendig eine EUdSSR wäre- denkt. Recht ist, was jenem Projekt von Nutzen ist und seine Apologeten dafür halten. Demokratie ist, wenn die blöden Werteschaffenden im vorbestimmten Rhythmus diejenigen mittels Zettelfalten und vorangegangenem Ankreuzen bestätigten, die vorab aus dem Kreis der Mediokren (ich gebe zu, das ist zu zurückhaltend) für Funktionärspöstchen bestimmt wurden.

    Es lebe DIESE Demoktratie. Und damit sie leben kann, muß jeder, der konsequent ist, Freiheit und Recht zum Teufel wünschen.
    Oder aber (das Leben ist entgegen intellektuell hochtrabender Erkenntnisse nicht alternativlos) -wie bisher- in die Hände solcher Figuren wie Merkel, Gabriel, Roth, Lindner, Opportunisten aus der CSU, etc. legen.

    Die Alternativen in dieser Demokratie bestanden darin, marginal über das Tempo auf dem Weg ins Verderben mitbestimmen zu können. Merkel, ihre kollektivistischen Genossen, Schranzen und Mitläufer zeigen jetzt, daß selbst das Illusion war.

  8. qed am 18 Oktober, 2015 23:18
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    Deprimierend, Oblomow, wie deprimierend. Und Sie denken es konsequent zu Ende. In der Tat hat es überhaupt nie ein Reich gegeben, das nicht untergegangen ist, so wird es auch diesmal geschehen: Die EUdSSR trägt ihr Ende bereits im Namen. Ja, es ist sogar die Wahrscheinlichkeit nicht klein, daß der Homunkulus bereits stirbt, bevor er erwachsen wird- die Verzweiflung an den Finanzmärkten ist geradezu mit den Händen zu greifen, denn das Falschgeldsystem ist am Ende und mit seinem Zusammenbruch auch die Ochlokratie der Merkels und Gabriels, die in betrügerischer Absicht als “Demokratie” daherkommt. Aber nach jedem Kollaps entsteht etwas Neues, wenn auch nicht gesagt ist, daß es besser wird: Immerhin gab es so etwas wie Fortschritt in der Evolution, die sogar die “Aufklärung” hervorbrachte, denn Rückschritte werden erbarmungslos ausgemerzt. Indes die Dummheit heute wieder in der Vorhand ist und es sicher nicht gewiß ist, wer gewinnt.

    Ein Apercu will ich Ihnen noch darbieten: Mein hochbetagter Alter Herr hat- wie es nicht ungewöhnlich ist mit 92- ein schwaches Herz. Ich habe die Erfahrung machen müssen, daß die damit verbundenen Qualen ihn keineswegs davon abhalten, die verordnete Medikation nicht zu nehmen, weil “so viele Pillen” ja nicht gesund sein können. Auf drastische Weise habe ich versucht, ihm die Konsequenz nahezubringen- vergeblich. “Bub, mit 19 habe ich die Überreste meiner Kameraden mit einem Schlauch von Bord gespült und keinen Pfifferling mehr auf mein Leben gegeben. Jetzt bin ich 92 und gut is.”
    Wäre pathologisch früher Altersstarrsinn und Todessehnsucht ein Erklärungsmuster für unsere meist kinderlosen Führer?

  9. Oblomow am 19 Oktober, 2015 17:48
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    In der Haltung Ihres Vaters, @qed, vermag ich keinen Starrsinn, sondern eher Abgeklärtheit, Realismus und wohl auch Zufriedenheit mit seinem bisherigen Leben zu sehen.

    Ob und welche pathologischen Befunde bei den maßgeblichen Akteuren vorliegen könnten, traue ich mir nicht zu beurteilen zu. R. Baader meinte hier, es gebe nur drei Beweggründe für Politik.

    https://www.youtube.com/watch?v=7Q76uXXz_QI

    Macht, Macht und nochmals Macht. Womöglich kann auch Machtsucht pathologische Ausprägungen haben?

    Die Gewißheit, daß nach jedem Kollaps etwas Neues entsteht, teile ich. Deshalb war mir bezüglich eines Crashs der Sozialversorgungssysteme und des Fiat-Money-Systems nicht sonderlich bange, da ich darin zumindest die Hoffnung auf etwas Besseres sah. Schon das Bersten des EU-Projektes sähe ich als Gewinn.
    Jetzt befürchte ich vor dem Hintergrund der Invasion, die ja trotz anderslautender Propaganda unvermindert anzuhalten scheint, aber Szenarien, die tiefer einschneidende, schwerer zerstörende Folgen zeitigen könnten. In der Geschichte ging z.B. nach dem Untergang Westroms auch eine Menge Wissen verloren und es brauchte sehr lange Zeit, Verschüttetes wiederzufinden oder die Aufklärung hervorzubringen. Als deprimierend empfinde ich das nicht, obwohl mir wahrscheinlich nicht einmal eine kurze Spanne eines sorgenfreien Ruhestandlebens vergönnt sein wird. Schlimm finde ich es für unsere Kinder. Sie werden womöglich allenfalls die Chance haben, sich auf anderen Kontinenten nach Lebensglück umzutun. Das allerdings nehme ich den Politkadern besonders übel.

  10. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------

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