Deutschlands Energiewende ist ein Irrweg – Eigentlich wäre es zwingend, mehr Kernkraftwerke zu bauen – Das Klima schwankt unabhängig vom CO2 – Was tun, wenn sich das Klima ändert?

Was falsch ist, wird auch durch Wiederholungen nicht richtig werden. Was dagegen richtig ist, wird durch Wiederholungen richtig bleiben. Damit alle oder möglichst viele das Richtige mitbekommen, sind Wiederholungen notwendig. Ein Beispiel für solche Notwendigkeit ist die deutsche „Energiewende“. Die Kundigen mag das nerven. Daher muss ich sie um Nachsicht bitten. Aber die Unkundigen – indoktriniert von den Energiewende-Profiteuren gemeinsam mit den Energiewende-Gläubigen – müssen mit dem wahren Sachverhalt ebenso traktiert werden, wie es die Anhänger der Energiewende unentwegt mit dem Verschleiern dieses Sachverhalts und mit ihren Fehlinformationen tun. Allerdings: Wer von den „Unkundigen“ wird diesen Beitrag überhaupt aufrufen. Es dürfte bloßer Zufall sein. Aber dennoch.

Eigentlich wäre es zwingend, mehr Kernkraftwerke zu bauen

Energiewende bedeutet: weg von der Stromerzeugung mittels Kernkraft, Kohle, Erdöl und Erdgas, hin zur Stromerzeugung mittels Wind, Sonne und „Biogas“ aus Pflanzenmasse (überwiegend durch Vergärung von Mais). Damit die Bürger an den Sinn der Energiewende glauben, werden sie glauben gemacht, das mit dem Verbrennen von Kohle, Öl und Gas freiwerdende Kohlendioxid (CO2) bewirke auf der Erde einen Klimawandel. Würde das zutreffen, müsste Deutschland für die Stromerzeugung an der Kernkraft festhalten, denn Kernkraftwerke emittieren kein CO2. Es wäre dann sogar zwingend, zusätzliche Kernkraftwerke zu bauen, um die Kohle-, Öl- und Gaskraftwerke zu ersetzen.

Deutsche Kernkraftwerke sind sicher, die Angst davor ist unbegründet

Aber die politischen Akteure und berufsmäßigen Umweltaktivisten haben den Bürgern vor der (aufgebauschten) Gefahr radioaktiver Strahlung bei selbst friedlicher Kernkraftnutzung derart große Angst eingetrichtert, dass sie jetzt in den Gehirnen festsitzt. Diese Angstmache ist wegen der sehr sicheren deutschen Kernkraftwerke zwar unbegründet und geradezu unverantwortlich, aber zu viele Menschen wollen das nicht glauben oder fühlen sich nicht in der Lage, das zu beurteilen. Zusätzlich wird den Bürgern eingeredet, man müsse die fossilen Rohstoffvorräte schonen. In Wirklichkeit sind sie noch immer viele Jahrhunderte lang überreichlich verfügbar.

Klimawandel gab’s schon immer, und CO2 ist lebensnotwendig

Das Hauptargument jedoch ist der durch das emittierte CO2 vermeintlich ausgelöste Klimawandel. Gewiss sollte man einen Klimawandel – durch was auch immer ausgelöst – nicht bagatellisieren. Wird es auf der Erde über Jahrzehnte oder noch länger zu warm oder zu kalt, ist das je nach dem Erdstandort durchaus bedrohlich. Klimawandel hat es auf der Erde schon immer gegeben. Es gab Kaltzeiten, Warmzeiten, auch Eiszeiten. Es gab sie in einem mehr oder minder langen Wechsel. Es gab sie schon, als Mensch und Tier zum CO2-Gehalt der Luft bzw. der Erdatmosphäre nur unmerklich und weit weniger beigetragen haben, als sie es in der heutigen Zeit tun. Aber auch das durch Verbrennen menschenverursachte (anthropogene) Kohlendioxid in den heutigen deutlich höheren Mengen macht nur einen minimalen Anteil am naturbedingten CO2 aus. Auch ist dieses Gas für das Leben auf der Erde, obwohl in der Atmosphäre nur ein Spurengas, lebensnotwendig und daher alles andere als ein Schadstoff.

Wissenschaftler contra Wissenschaftler – aber das wird in den Medien unterdrückt

Dieses anthropogene Spurengas soll verantwortlich dafür sein, dass sich das Erdklima wandelt, und zwar, dass es sich erwärmt. Das aber ist es nicht oder allenfalls ganz unwesentlich. Es ist noch nicht einmal sicher, ob wir wirklich wärmeren Zeiten entgegengehen oder vielleicht sogar kälteren. Ein Klimawandel findet nur sehr allmählich und deshalb unmerklich statt, nicht abrupt. Katastrophen-Prognosen von einer globalen Erwärmung sind weder durch Daten noch durch Modelle bewiesen, obwohl interessengebundene Wissenschaftler dies als bewiesen hinstellen. Trotzdem wird immer wieder behauptet, es gebe unter den Wissenschaftlern keinen Dissens mehr über die menschenverursachte Klimaerwärmung. Das ist unwahr. Der Dissens ist sogar heftig. Ich verweise nur auf das Nongovernmental Panel on Climate Change (NIPCC) mit Hunderten von Wissenschaftlern im Gefolge, die mit dieser Organisation ihren Protest gegen die Wissenschaftler des politisierten IPCC öffentlich zu machen versucht haben, aber von den Machern der öffentlichen Meinung in Politik und Medien unterdrückt worden sind. Der ausführlich belegte Kernsatz der NIPCC-Wissenschaftler lautete. „Nature, not human activities, rules the climate.“ (siehe hier, für Aktuelles hier).

Das Klima schwankt unabhängig vom CO2

Es kommt auch nicht darauf an, ob die Wissenschaftler, die die CO2-Erwärmungsthese vertreten, in der Mehrheit sind. Mehrheit entscheidet zwar bei Abstimmungen über Politik in Demokratien, aber nicht in der Wissenschaft. Hier gibt es nur ein Falsch, ein Richtig oder ein Unklar, ein Unbewiesen. Ein einziger Wissenschaftler kann rechthaben, alle übrigen falsch liegen. Die wichtigsten Triebkräfte für Klimaschwankungen haben ganz offensichtlich natürliche Ursachen. Sie liegen vor allem in der unterschiedlichen Sonnenaktivität. Das ist in der Vergangenheit so gewesen und ist immer noch so. Der Klimawandel ist unaufhaltsam. Der „Ökostrom“ von Wind und Sonne hat auf das Klima keinerlei Einfluss, weder einen freundlichen noch einen unfreundlichen – ebenso wie das Kohlendioxid, sei es natürlicher oder menschlicher Herkunft. Wenn überhaupt, ist dessen Einfluss unbedeutend. CO2 ist kein „Klimakiller“.

Hunderte Milliarden an Kosten für ein Hirngespinst

Das, was wir Luft nennen, besteht zu 78 Prozent aus Stickstoff und zu 21 Prozent Sauerstoff, zusammen 99 Prozent. Die restlichen 1 Prozent sind übrige Gase, Spurengase, darunter das Kohlendioxid. Dessen Anteil an der Luft beläuft sich auf nur 0,038 Prozent. Von diesen 0,038 Prozent produziert die Natur 96 Prozent, den Rest, also 4 Prozent der Mensch. 4 Prozent von 0,038 Prozent sind 0,00152 Prozent. Und dieser so unbedeutende Anteil soll den behaupteten Einfluss haben? Das ist ein Hirngespinst. Wegen dieses Hirngespinsts werden wir Bürger mit hunderten Milliarden unnötig hoher und steigender Stromkosten samt Steuern belastet.

Was tun, wenn sich das Klima ändert? Sich anpassen

Hierbei spielt ausgerechnet Deutschland den Vorreiter. Doch der Anteil Deutschlands an den 0,00152 Prozent menschenverursachten CO2 beträgt 3,1 Prozent. Damit ist Deutschland mit nur 0,00004712 Prozent am CO2-Gehalt der Luft beteiligt. Und mit diesem schwindelerregend winzigen Anteil begründet Deutschland eine aberwitzige Politik, die sich Klimaschutzpolitik nennt. Ob also Unternehmen sich rühmen, „klimafreundlich“ zu produzieren, oder ob sie zuvor „klima-unfreundlich“ produziert haben, spielt für das Klima keinerlei Rolle, es kümmert sich keinen Deut darum. Das Klima bestimmen ganz andere Kräfte, Naturkräfte, auf die wir Menschen keinen Einfluss haben. Die beste Politik besteht darin, sich an Klimaänderungen anzupassen und sich durch Vorkehrungen zu schützen – so, wie es die Menschen schon immer haben tun müssen und getan haben.

„Ladenhüter Energiewende – Für Auslandsfachleute kein Vorbild“

Abschließend, was ausländische Fachleute von der deutschen Energiewende halten: „Der Weltenergierat, eine internationale Vereinigung vor allem von Unternehmen der klassischen Energiebranchen, hat Fachleute in 35 Staaten – darunter 20 europäische – zur deutschen Energiewende befragt. Die Ergebnisse sind wenig schmeichelhaft. Nur ein Drittel der Befragten sagte, dass die Energiewende international als Blaupause dienen könnte … Die eine Hälfte der Befragten könne sich vorstellen, Teile des Konzepts wie den Ausbau erneuerbarer Energien oder die Senkung des Kohlendioxidausstoßes zu übernehmen, die andere Hälfte lehne das Konzept der Energiewende in Gänze ab.“ (FAZ vom 23. Februar 2015, Seite 19). Drei Viertel aller Befragten sehen in der deutschen Energiewende eine Gefahr für die Stromversorgungssicherheit Europas. Gelobt werde diese Energiewende  gerne auf Klimakonferenzen, heißt es in dem FAZ-Bericht. Der Begriff „Energiewende“ habe inzwischen sogar Eingang in den angelsächsischen Sprachraum gefunden, wie Kindergarten oder Rucksack. Die Überschrift zum Bericht lautete „Ladenhüter Energiewende – Für Auslandsfachleute kein Vorbild“.

 Mundus vult decipi, ergo decipiatur.

 



| Artikel versenden




Letzte Einträge:


Kommentare


Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Hinweis auf einen ähnlichen Beitrag hinterlassen.

10 Kommentare


  1. Gernot Kloss am 18 April, 2015 21:05
    --------------------------------------------------------------------

    Wie können die Probleme der Energiewende gelöst werden?

    Um eine vollwertige, regenerative Energieversorgung schneller zu erreichen und damit die teuren Erdgas-, Erdöl- und Kohleimporte für unser Land zu reduzieren sowie, um die Stromkosten wie auch die CO2-Belastungen drastisch zu senken, bedarf es großer Anstrengungen. Größtes Hindernis auf diesem Weg ist der extreme Mangel an Speicherkapazität, der bei einem weiteren
    und vor allem schnelleren Ausbau der regenerativen Energien unweigerlich zu Zusammenbrüchen unserer Stromnetze führen wird. Laut einer Studie (Dr. Popp, Stand 2010) wird der Bedarf an Speicherkapazität bundesweit auf mehrere 1000 GWh geschätzt, wobei aktuell nur eine Speicherkapazität von rund 40 GWh vorhanden ist.

    Die zur Zeit einzigen Speicher mit nennenswertem Speichervolumen sind Pumpspeicher. Da diese funktional zwei Speicherbecken in unterschiedlichen Höhenlagen benötigen und deshalb nur in gebirgigem Gelände errichtet werden können, ergeben sich für den Bau weiterer Pumpspeicher bundesweit nur 20 bis 30 Standorte. Hiermit können die Probleme der Energiewende nicht gelöst werden. Auch nicht mit der Weiterentwicklung sonstiger Speicherarten oder mit dem Bau neuer Überland-Stromleitungen, deren Bedarf weit geringer als geplant ist und die zudem zu teuer und durch Bürgerwiderstände nicht rechtzeitig umsetzbar sind. Wirkliche Durchbrüche, die die Kosten senken und allen helfen, lassen sich nur durch neue Denkansätze in den Speichertechnologien erreichen.

    Diese Denkansätze gibt es bereits in realer Form. Die mit Abstand besten Ergebnisse erzielen Pumpspeicher mit schwimmendem Speicherteil, die die Vorteile von Pump-Speichern und Lageenergie-Speichern in optimierter Form nutzen, so dass sie zur Zeit allen bekannten Energiespeichern, auch solchen, die sich in der Weiterentwicklung befinden, leistungs- und kostenmäßig weit überlegen sind. Gegenüber herkömmlichen Pumpspeichern mit zwei Speicherbecken, die wegen ihres großen Speichervolumens als Vergleichsobjekt dienen sollen, weisen Pumpspeicher mit schwimmendem Speicherteil folgende Vorteile auf:

    1. Von der Geländeform unabhängige Standortwahl.
    2. Hohe Bürgerakzeptanz durch filigranes Erscheinungsbild (ähnlich Regen-
    Rückhaltebecken).
    3. Schonung der Umwelt – bis über 60 Prozent geringerer Platzbedarf.
    4. Je nach Bodenart bis über 50 Prozent geringere Baukosten trotz höherer
    Leistung.
    5. Geringere Wartungs- und Instandhaltungskosten.
    6. Sehr geringe Druckverluste durch das Einsparen langer Druckwasser-Rohre bzw.
    -Stollen.
    7. Extrem niedriger Fremdstrom-Bedarf für den Leistungsaufbau des Speichers.
    8. Höherer Wirkungsgrad – insgesamt über 92 %.

    Bei dieser neuartigen Pumpspeicher-Entwicklung handelt es sich um eine mit Wasser gefüllte, nach oben hin offene Außenschale mit innenliegendem, auf der Wasseroberfläche schwimmenden Speicherteil und einer in dessen Boden befindlichen Öffnung mit angeschlossenem Steigrohr sowie einem darin befindlichen Schieber. Für den Arbeitstakt wird der Schieber geöffnet. Sodann fließt das durch das Gewicht des schwimmenden Speicherteils samt Aufbauten verdrängte Wasser durch ein sich nach oben hin verengendes Steigrohr und treibt hier die Turbine mit einem angeschlossenen Generator an.
    Nach dem Durchströmen der Turbine werden die Wassermassen durch den Wasserstand in der oberen Zone des Steigrohrs leicht gebremst. Dieser Gegendruck ist unerlässlich, um die Turbine vor Kavitationsschäden zu schützen. Von hieraus strömen sie in das schwimmende Speicherteil, füllen erst dieses, dann den darüber liegenden Speicherraum, wodurch sich das Gewicht des schwimmenden Speicherteils zunehmend erhöht. Dem entsprechend nimmt der auf die Turbine einwirkende Wasserdruck kontinuierlich zu. Dieser kann durch Regelung aber auch konstant gehalten werden. Mit zunehmendem Wasserstand wird das obere Ende des Steigrohrs überflutet. Erst dann bauen sich durch darüber liegende Wasserschichten geringe Widerstände auf, die von den aufstrebenden Wassermassen problemlos neutralisiert werden.

    Nachdem das schwimmende Speicherteil geflutet auf dem Boden aufliegt, wird der Schieber geschlossen. Anschließend werden die sich innerhalb und oberhalb des Speicherteils befindlichen
    Wassermassen abgepumpt und unterhalb seines Bodens wieder eingeleitet. Dies erfolgt so lange, bis das Speicherteil leer ist und seine obere, schwimmende Position erreicht hat. Danach kann der nächste Arbeitstakt beginnen.

    Die vom Gewicht des schwimmenden Speicherteils samt Aufbauten verdrängten Wassermassen entsprechen einer maximal 2 m hohen Wassersäule in Größe der Speicherfläche. Daraus ergibt sich für den Arbeitstakt, dass bereits bei einem inneren Speicher-Durchmesser von 200 m bis zur Leerung durchgängig ein Wasservolumen von 62.400 Kubikmeter genutzt werden kann, das bei einem Turbinen-Durchlass von ca. 4 qm in Form einer Wasser-Drucksäule von 15.600 m Höhe durch die Turbine strömt. Dieser Arbeitsdruck erhöht sich – wenn er nicht gedrosselt wird – durch das Gewicht des oberhalb des Speicherteils wieder einfließenden Wassers um ein Mehrfaches.

    Da die Pumpen für den Arbeitstakt des Speichers lediglich das Gewicht aus Speicherteil und halbem Wasservolumen in eine geringe Höhe pumpen müssen, ist ihre zu leistende Arbeit – im Gegensatz zu herkömmlichen Pumpspeichern – extrem gering. Entsprechend gering ist ihr hierfür benötigter Bedarf an Fremdstrom, der so gar durch Photovoltaik-Anlagen gedeckt werden könnte.

    Die Speicher-Dichtung – bei vergleichbaren Systemen meist ein Problem – wird trotz des relativ hohen Drucks aufgrund der geringen Druckdifferenz zwischen oberer und unterer Dichtungsseite von wenigen Zentimetern Wasserhöhe sehr gleichmäßig und deshalb schonend belastet. Deshalb können Quell-Dichtungen eingesetzt werden, die sich Unebenheiten besonders gut anpassen.

    Vorteile des Pumpspeichers mit schwimmendem Speicherteil gegenüber Lageenergie-Speichern bei denen der Arbeitsdruck durch hohe Kolben-Gewichte erzeugt wird:

    1. Keine Transportprobleme durch überschwere, großvolumige Gewichte.
    2. Größeres Wasservolumen (Arbeitspotenzial) durch den Verzicht auf
    großvolumige Gewichte.
    3. Sehr viel geringere Druckbelastung der Dichtung im Arbeitsbetrieb.
    4. Völlige Entlastung der Dichtung im Ruhestand (vor Leistungsbeginn).
    5. Schonung der Turbine durch sanfteres Anfahren.
    6. Geringere Wartungs- und Reparaturkosten durch freien Zugang zu allen
    Aggregaten.
    7. Sehr geringe Baukosten aufgrund der filigranen Baustruktur sowie der Nutzung
    des Aushubs.
    8. Zeitlich unbegrenztes Vorhalten der vollen Speicherleistung.

    Bei Lageenergie- oder Schwerkraft-Speichern (Powertower, Gravity Power, Heindl-Megaspeicher) wird das speicherbare Wasservolumen durch die Größe ihrer Gewichte beschränkt. Da die Größe des Arbeitsvolumens der des Wasservolumens entspricht, ist das Arbeitsvolumen dieser Speicher entsprechend reduziert. Eine Verbesserung der Leistung durch Erhöhen des Arbeitsdrucks mittels größerer Gewichte ist wenig sinnvoll, da dies zu einer weiteren Verringerung des Wasservolumens und somit zu einer weiteren Reduzierung des Arbeitsvolumens führt.

    Ein besonderer Schwachpunkt dieser Speicher sind die extrem hohen Druckdifferenzen, die auf ihre Dichtungen einwirken und diesen stark zusetzen. Da sich diese unter Wasser an nicht oder sehr schwer zugänglichen Stellen befinden, sind Reparaturen an ihnen äußerst zeit- und kostenintensiv. Ein weiterer Nachteil dieser Speicher liegt darin, dass eine Vorhaltung ihrer vollen Speicherenergie nicht möglich ist, da sich ihre Gewichte aufgrund des hohen Abtriebs nicht oder nur sehr kurzfristig fixieren lassen. Ihre Herstellungskosten übersteigen die von Pumpspeichern mit schwimmenden Speicherteilen. Auch ihr Platzbedarf ist durch die dezentrale Deponierung des Bodenaushubs größer als bei diesen. Beim Heindl-Speicher muss zudem noch nach Lösungen gesucht werden, wie sich seine riesigen Wassermengen sinnvoll zu- und abführen lassen.

    Fazit: Die Probleme bei der Umsetzung der Energiewende könnten bereits heute durch Pumpspeicher mit schwimmenden Speicherteilen sowie durch verbesserte Lageenergie-Speicher gelöst werden. Beide Speicherformen verfügen über ein sehr großes Leistungsvolumen und haben gegenüber Kohle- und Gas-Kraftwerken neben vielen Vorzügen den Vorteil, dass bei ihnen die Umwandlung ihrer Speicherenergie in elektrische Energie völlig CO2-frei erfolgt und ein Ausstoß von Feinstaub, Stickoxyden und Quecksilber wie bei Kohle-Kraftwerken gänzlich fehlt.

  2. Karl Brenner am 19 April, 2015 13:51
    --------------------------------------------------------------------

    Kernenergie ist günstig, steuerbar und CO2-Frei.
    Wenn man die Endlager vernünftig macht, gibt en keine Probleme mit der Sicherheit.

    Warum musste Deutschland dann Aussteigen?

    1. Es war eine Gelegenheit für die jungen Radikalen sich mit dem schlimmen Wort “ATOM” zu profilieren.

    2. Günstiger Strom bedeutet Wohlstand, Arbeitsplätze und industriellers Wachstum. Das bedeutet wiederum Unabhängigkeit und Freiheit.

    3. Die Zukunft der Kernkraft hätte für Deutschland die Unabhängigkeit von Energieimporten bedeutet. Auch vom Öl. Wenn es geligt den Brennstoffkreislauf zu schließen und den Kugelhaufenreaktor zu verwirklichen. Unabhängigkeit vom Öl? Dreimall dürfen Sie raten, wer dabei im Dreieck springen würde

  3. Dr. Peter Steinbock am 19 April, 2015 23:56
    --------------------------------------------------------------------

    Nach meiner unmaßgeblichen Meinung ähnelt das Funktionsprinzip dem eines bisherigen Pumpspeicherkraftwerkes, wobei Kloss’ Schwimmkörper die Rolle des Unterbeckens und Kloss’ untere Wanne die des oberen Beckens übernehmen. Wenn die untere Wanne gefüllt ist, ist das gleichbedeutend mit gefülltem Oberbecken. Der Generatorbetrieb könnte starten. Durch das Becken-in-Becken-Prinzip ist man auf keinen Berg mehr angewiesen, aber auf riesige verschachtelte Stahlbetonbecken übereinander. Wenn ich das alles sehr vereinfachend so sagen darf, könnte das als Denkmodell für ein PSW auf dem flachen Land herhalten.

    Für die deutsche Energiewende mit Wind und Solar ist der Vorschlag ohne jeglichen neuen Wert, denn es würden hunderte bis tausende solcher Bauwerke benötigt. Die maßgeblichen Ansätze hierfür hat Prof. Sinn, IfO-Direktor, in seinem Vortrag „Energiewende ins nichts“ ausführlich besprochen.

    Wo ich Kloss ausdrücklich zustimme, das ist seine Begründung zu den Kosten solcher Speicherbauwerke. Diese Kosten sind auf Grund des Zappelstroms als unfertiges, nicht bedarfsgerechtes Produkt den Wind- und Solarkosten zuzuordnen.

  4. Hans Unland am 20 April, 2015 17:37
    --------------------------------------------------------------------

    Und täglich grüßt das CO2. Doch ist es vom Klima anhängig und nicht umgekehrt. Außerdem steigt es auch ohne das Zutun des Menschen.

    Die sauberste Lösung für eine Energieunabhängigkeit wäre Geothermie. Die erzeugt keine Emissionen und hinterlässt keine problematischen Abfälle. Sie ist im Übermaß vorhanden und kann vom Menschen nicht in Jahrmillionen aufgebraucht werden.

    Deutsche Firmen besitzen eine führende Kompetenz in der Geothermie-Technologie. Warum wird diese Energiequelle hierzulande nur so stiefmütterlich behandelt? Lässt sich damit nicht genug verdienen?

    MfG
    Hans

  5. Thomas am 21 April, 2015 13:31
    --------------------------------------------------------------------

    hier mal nachschauen und am besten auch Mitglied werden

  6. Hans-Peter Klein am 22 April, 2015 11:39
    --------------------------------------------------------------------

    EINSPRUCH:
    Was ist eigentlich mit dem rein qualitativen Argument, dass bei Kohle, Öl, Atom begrenzte Ressourcen irreversibel verbraucht werden? Jeder verbrannte Liter Öl ist weg, für immer.

    FRAGEN:
    Was ist mit jeder Tonne Uran, die in Australien auf altem Stammesgebiet der Aborigines erst mal ausgebuddelt werden muss, damit hier Strom verschwendet werden kann?

    Was ist mit der irreversiblen Zerstörung von ehemaliger Kulturlandschaft z.B. durch Braunkoheletageabbau?

    Was ist mit dem Atommüll, mit dem die ungeborenen Generationen ungefragt von uns heutigen belastet weren, und zwar zwingend, denn man kann das Zeug nicht unbeaufsichtigt sich selbst überlassen? Haben Sie das in Ihrer Kostenrechnung berücksichtigt um auf “billigen” Atomstrom hin zu rechnen? Stichwort: Externalisierte Kosten, alles nichts Neues, siehe Hohmeyer-Studie in den 80er Jahren.

    Landschaftszerstörung durch Windkraft? Nichts wird zerstört, wenn unsere Kinder eine bessere Idee haben, dann bauen sie die Windparks einfach wieder ab und alles ist wieder wie vorher. Bis dahin wird ca. 30 Jahre lang sauberer, umweltfreundlicher Strom produziert.

    SORRY:
    Ihre “Argumente” hinken von vorne bis hinten, weil Sie ganz wesentlicheh Aspekte einfach nicht berücksichtigen. Sie reiten auf den Schlagworten “Klimaerwärmung” bzw. “Klimawandel” herum und meinen, damit die Energiewende aushebeln zu können. Richtig ist sicherlich, dass wir den anthropogenen Anteil am Klimawandel nicht genau bestimmen können.

    RICHTIG :
    ist aber wohl auch, dass wenn wir in 150 Jahren die fossilen Vorräte der Erdkruste durch Verbrennungsprozesse raushauen in die Athmosphäre auf Deubel und komm raus,die ja selbst in Millionen von Jahren entstanden sind, dass dieser Anteil nicht NULL sein kann und mit Sicherheit der Athmosphäre nicht gut tut.

    DAHER:
    Erst anfangen mit Energiesparen durch neue Effizienztechnolgien und klügeres Verhalten, dann Primat der Erneuerbaren Energien, und die verbliebene Residuallast erst mit Kraft-Wärme-Kopplung und flexiblen Gaskraftwerken decken.
    Lasst die Kohle und das Uran in der Erde, da liegt es gut und die kommenden Generatuionen haben auch noch was davon.

    LETZTE FRAGE:
    War das jetzt meinerseits Polemik?
    Ich denke keinesfalls. Ich denke, es sind die richtigen Fragen, auf die Sie ebenfalls eine Antwort uns schuldig sind.
    Da bin ich aber mal gespannt.

  7. Heinz Hertlein am 22 April, 2015 13:00
    --------------------------------------------------------------------

    Zitat:
    “Dessen Anteil an der Luft beläuft sich auf nur 0,038 Prozent. Von diesen 0,038 Prozent produziert die Natur 96 Prozent,…”
    Es ist peinlich, dass manche Menschen auch im Jahre 2015 noch nicht wissen, was der Kohlenstoffzyklus ist und wie er funktioniert bzw. es wissen, aber dieses Wissen ignorieren.

    Die Natur “produziert” nicht x Prozent von den 380 ppm. Diese 380 ppm sind keine Emissionen, sondern die derzeitige CO2-Konzentration der Atmosphäre. Diese wird nicht alljährlich neu “produziert”, wobei im Artikel jegliche Zeitangabe fehlt, was auch ein peinlicher Fehler ist, weil es damit die 380 ppm zur unveränderlichen Größe macht. Zu Beginn der Industrialisierung lag der Wert bekanntermaßen ja noch niedriger.

    Manch eine betreibt Prozentzahlen-Numerologie und merkt es nicht einmal. Die “Rechnung” ist nicht nur nicht richtig, sondern nicht einmal falsch. Sie ist einfach Unfug.

    Wie es richtig ist, kann man in populärwisschenschaftlicher Literatur zur Klimatologie nachlesen. Fachliteratur ist noch nicht nötig, bei solchen Banalitäten. Stichwort: Kohlenstoffzyklus

    Man muss die gesamte Menschheit schon für ziemlich blöde halten, wenn man meint, dass in der gängigen Theorie nach jahrzehntelanger Forschung noch solch dümmliche Fehler vorhanden wären. Der dümmliche Fehler liegt nicht in der gängigen Theorie.

  8. admin am 22 April, 2015 20:05
    --------------------------------------------------------------------

    Zu Hans-Peter Klein: Widerlegen Sie doch erst einmal die von mir aufgeführten Fakten und sehen Sie sich ferner auf dieser Web-Seite meine 95 Beiträge zur Energiepolitik an. Einfach in der linken Spalte unter “Kategorien” dieses Stichwort anklicken. Oder auch die Stichworte CO2-Wahn, EEG, Energiewende, IPCC, Solarstrom, Sonnenstrom, Stromausfall, Windkraftanlagen, Windstrom. Dort finden Sie, meine ich, Ihre Fragen im Wesentlichen beantwortet. Ich fürchte allerdings, es wird sie nicht überzeugen, was Sie dort lesen. Entweder nämlich gehören Sie zu den Nutznießern (Profiteuren) der Klimaschutz- und Energiewendepolitik oder aber zu den Gutmenschen und Gläubigen, die sich mit dem Unterstützen dieser Politik eine Art Ersatzreligion schaffen, wenn sie von den Kirchen nichts mehr halten, aber an irgendetwas doch ganz gerne glauben möchten, oder aber diese Politik als Zusatzreligion benutzen, wenn sie den Kirchen noch anhängen. Beide Arten dieser Menschen sind faktenresistent. Dann ist Diskutieren vertane Zeit. Klaus Peter Krause

  9. Konrad Schmidt am 27 April, 2015 09:35
    --------------------------------------------------------------------

    Liebe Freunde der Erfahrungswissenschaften!
    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Das Weltbild ändert sich in jedem Menschen ständig ein wenig – je nach Alter, Umwelt und Geschichtsbild. Klimaschutz wird als eine politische Aufgabe angesehen. Das ist in so weit richtig, als man sich vor Wetter- und Klimaschwankungen schützen muss. Kurzfristige Wetter- und Klimaschwankungen sind nicht vorhersehbar. Klimaschwankungen und ihr geschichtlicher Ablauf (mindestens seit 400 Millionen Jahren) sind zum Teil erforscht, können aber nicht vorausgesagt werden.

    Klaus Peter Krause hat am 19.04.15 in einem Rundbrief bei EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie) geschrieben, dass die Energiewende für den Klimaschutz untauglich ist, dass niemand das Klima schützen kann und dass eine Energiewende zum Schutz vor Wetter und Klima nicht hilft (http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/energiewende-fuer-den-klimaschutz-untauglich/). Wetter und Klima sind und bleiben vorläufig “höhere Gewalten” – nicht nur für Versicherungsgesellschaften. Bisher können Menschen keinen Einfluss nehmen auf den Ablauf des Wetters und auf Klimaschwankungen. – Politiker preisen den Klimaschutz allerdings als wichtige politische Aufgabe. Diese Volksverdummung geht besonders von Europa, in erster Linie von Frau Merkel aus. Der US-Präsident Obama verbreitet diese Ideolgie leider auch. – Klaus Peter Krauses Aufsatz halte ich für empfehlenswert, jedoch muss ich eine seiner physikalischen Vorstellungen kritisieren. Krause behauptet, dass die unterschiedliche Sonnenaktivität besonders klimabestimmend sei. Eiszeiten, Warmzeiten und Kaltzeiten entstehen auf der Erde allerdings unabhängig von Sonnenaktivitäten. Allein das Schwanken der Erdachse in längeren Zeiträumen ist maßgebend dafür, dass Eiszeiten, Warmzeiten und Kaltzeiten sich abwechseln. Nach meiner Theorie entstehen Warmzeiten, wenn die Erdachse bis zu 8° schräg steht; Eiszeiten, wenn die Erdachse mehr als 28° schräg steht. Seit 11.600 Jahren (nach der letzten Eiszeit) herrscht auf dem Planeten Erde eine Kimastufe, die Kaltzeit genannt wird. Die Erdachse schwankt seit 11.600 Jahren etwa zwischen 22° und 25° Schräge. Die Ursachen des ständigen allmählichen Klimawandels sind noch nicht ausreichend erforscht.

    Freundlich grüßt

    Ihr Konrad Schmidt

  10. admin am 27 April, 2015 17:27
    --------------------------------------------------------------------

    Vielen Dank, Herr Schmidt, für Ihren Hinweis, dass der Klimawandel (Warmzeiten, Kaltzeiten, Eiszeiten)deswegen geschieht, weil der Stand der Erdachse sich verändert. Das hieße, simpel ausgedrückt: Die Erde taumelt in ihrer Umkreisung der Sonne, allerdings sehr, sehr langsam und für uns nicht wahrnehmbar, weil sich das Hin- und Hertaumeln in langen Zeiträumen vollzieht. Wenn das mit der Erdachse so geschieht, wie Sie sagen, dann kann ich mir dies als zumindest wesentliche Ursache von Klimawandel auf der Erde gut vorstellen. Übrigens: Sie beziehen sich auf meinen Beitrag, der bei EIKE erschienen ist. Aber zuerst ist er natürlich auf dieser meiner Web-Seite erschienen. EIKE habe ich seit langem das Recht eingeräumt, Einschlägiges meiner Texte auch auf der EIKE-Web-Seite zu veröffentlichen. Den Bezug hätte Sie also auch direkter haben können. Klaus Peter Krause

  11. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Name (erforderlich)

Email (erforderlich)

Website

XHTML: Diese HTML-Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Ihr Kommentar