Der unsinnige utopische Klimaschutz

Dem Klimawandel ist er egal, ihn gibt es, seit es die Erde gibt – Was wirklich dahinter steckt –   Eine Ökodiktatur mit weiterer Ausbeutung der Bürger – Zu viele Wissenschaftler sind abhängig

Haben Sie in Nachrichten schon mal Überschriften gelesen wie: „Hunderttausende demonstrieren gegen Wirbelstürme“ oder „… gegen Blitzeinschläge“ oder „…. gegen Regenwetter“ oder „… gegen zuviel Wolken“? Nein? Ich auch nicht. Ist doch auch klar: Wohl könnte man gegen alles dies demonstrieren, aber Sturm, Blitze, Regen und Wolken würde es nicht sonderlich beeindrucken. Das zu wissen, dürfte Allgemeingut sein. Jüngst jedoch war in einem der sogenannten Qualitätsblätter die Überschrift zu lesen „Hunderttausende demonstrieren gegen den Klimawandel“. Bitte, gegen was? Den Klimawandel? Den hat es in der Erdgeschichte bekanntlich schon immer gegeben, gegen ihn ist die Menschheit machtlos, ein Demonstrieren gegen ihn sinnlos. Und in welchem Qualitätsblatt stand die besagte Überschrift? Im Politik-Teil der FAZ vom 23. September auf Seite 2. Na, ja.

Wogegen die Hunderttausende tatsächlich demonstriert haben, ist das, was ihnen und allen anderen Menschen nun schon seit vielen und zu vielen Jahren und leider ziemlich erfolgreich eingetrichtert wird: Die Menschheit belaste die Erdatmosphäre durch das Verbrennen von Kohle, Erdöl und Erdgas mit Kohlendioxid (CO2), damit heize sie das Erdklima auf, denn CO2 umschließe den Erdball wie Glasscheiben ein Treibhaus umschlössen und dessen Inneres erwärmten, das CO2 sei also schädlich, Stromerzeuger dürften also fossile Energierohstoffe nicht mehr verwenden, um das Erdklima vor dem Erwärmen zu schützen. Demonstriert wurde mithin gegen das menschenverursachte CO2 und dessen (vermeintliches) Aufheizen der Erde.

Der Klimawandel ist so alt wie die Erde

Der Meteorologe Dr. Wolfgang Peter Thüne schreibt zum Klimawandel: „Dieser Wandel ist so alt wie die Welt und beruht auf Gesetzen der Natur, der variierenden Strahlung der Sonne und den wechselnden Umlaufbahnen der kugelförmigen Erde. Entdeckt und rekonstruiert wurde der Klimawandel durch die Astronomie, die Geologie wie die Geomorphologie. Wohl außer der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) wissen alle Wissenschaftler, dass es in den letzten 440 000 Jahren vier Eiszeiten gab, wobei die Eiszeiten absolut dominant und die zwischeneiszeitlichen Perioden immer nur kurze „Erwärmungs-Spitzen“ von etwa 15 000 Jahren Dauer waren. Eine physikalische Erklärung für diese Asymmetrie gibt es nicht.“

Es ist immer noch Zeit, den Klimaschutz aufzugeben

Dieses Zitat stammt aus seinem Beitrag mit der Überschrift „Nicht das Wetter, das politische Klima wird immer garstiger und rauer“ vom 12. September. In der Einleitung schreibt er: „Es ist immer noch Zeit, das erstens größenwahnsinnige und zweitens völlig unsinnig-utopische Vorhaben „Klimaschutz“ aufzugeben, aber wo sind unter den Journalisten die ‚Kinder’, die angesichts des Vorhabens, den Klimawandel anzuhalten, den Mut haben zu sagen, aber die ‚Klimaexperten sind ja nackt’! (Der ganze Beitrag hier). Thüne versucht seit Jahren, die irregeführten Menschen über den Klimaschutzwahn aufzuklären. Nach seinem 2. Staatsexamen 1969 zum Wetterdienstassessor war er Meteorologe in der Analysen- und Vorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und von 1971 bis 1986 nebenbei auch Fernseh-Meteorologe beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF). Spätere Berufsstationen und weitere Beiträge von ihm hier.

Was hinter der Klimaschutzpolitik wirklich steckt

Was steckt hinter dieser Klimaschutzpolitik in Wahrheit? Sie dient vor allem als ein verkapptes gigantisches Konjunkturprogramm. Erst stimmt man die Menschen auf eine schreckliche Erderwärmung ein und darauf, dass sie selbst daran schuld sind, weil sie zuviel Kohlendioxid (CO2 ) erzeugen und dann, als das Schuldgefühl durch ständige mediale Bearbeitung in den Köpfen hinreichend verankert ist, wird immer mehr sichtbar, dass eine üble Mischung aus geschäftlichen, fiskalischen und machtpolitischen Interessen dahinter steckt: Man sagt den Menschen, sie müssten diesen Klimawandel verhindern, das Klima „schützen“, den CO2 -Ausstoß verringern, und seitdem zwingen ihnen jene, die sich mit Inbrunst als Klimaretter darstellen, immer mehr Investitionen und Abgaben auf.

Gemausert zu einer Ökodiktatur, für die Bürger eine weitere Ausbeutung

Hausbesitzer werden zu Wärmedämmung, neuen Heizkesseln und Energieausweisen genötigt. Die Autoindustrie muss für niedrigere CO2-Werte neue Motoren und Abgassysteme bauen. Energiegewinnung aus Sonne und Wind wird hochsubventioniert. Das Geschäft mit dem „Klimaschutz“ läuft wie geschmiert – staatlich geschmiert. Was eine überaus mächtige Mischung von Leuten aus Politik, Wirtschaft, Finanzwelt, Wissenschaft und Verwaltung im Eigeninteresse global losgetreten hat, ist für die Profiteure ein gigantisches Konjunkturpaket, für die Bürger eine weitere Ausbeutung und Umverteilung zu ihren Lasten. Was den Bürgern an Kosten aufgedrückt wird, wirft bei ihnen keine Rendite ab. Was einst zunächst vernünftig schien und scheinbar harmlos begann, hat sich gemausert zu einer Ökodiktatur. Der „Klimaschutz“ ist ein Vorwand. Dies schrieb ich im Dezember 2008 sinngemäß hier.

Der Versuch einer Gegenbewegung

Auch der folgende Text stammt aus dem Jahr 2008: „Bisher ist es dieser Klimaschutzbewegung gelungen, ihr Bedrohungs-Szenarium den Bürgern als politisch und global wirksames Meinungsmonopol aufzuzwingen. Gegenmeinungen wurden und werden unterdrückt oder diffamiert. Erst allmählich setzte eine Gegenbewegung ein, und nun formiert auch sie sich. So hat vom 2. bis 4. März in New York ihre erste internationale Konferenz stattgefunden, bezeichnet als “The 2008 International Conference on Climate Change”. Zusammengekommen war dort nicht nur ein winziges Häuflein geistig verwirrter Querköpfe, sondern rund 500 Wissenschaftler, Berater und Politiker aus aller Herren Länder.“ Es gab später dort noch eine zweite solche Konferenz, aber dann wohl nicht mehr. Eingestellt mangels Aussicht auf politischen Erfolg? Ich weiß es nicht.

Zu viele Wissenschaftler im Abhängigkeitsverhältnis

„Der 56 Jahre alte Engländer Lord Christopher Monckton brachte es (nach einem Bericht der Schweizer Wochenzeitung „Die Weltwoche“) bei seinem Konferenzvortrag in New York auf diesen Punkt: ‚Die Klimahysterie wird von der Linken geschürt. So kann man die Aufsicht des Staates mittels Steuern ausbauen und die Freiheit des Einzelnen stark beschränken. Wissen Sie, die Mächtigen mögen die Demokratie und das Volk nicht. Die Klimadebatte gibt ihnen Macht. Und die einst so wenig beachteten Klimawissenschaftler, von denen fast alle für den Staat arbeiten, lassen sich einspannen, weil sie sich plötzlich auch mächtig fühlen. Sie bekommen so viel Geld und Preise wie noch nie. Es ist ein Abhängigkeitsverhältnis’.“

Weitere Beiträge zu diesem Thema von mir sind im Wesentlichen diese:

So manipulieren die Klimaschützer: hier
Leute, entspannt euch: hier
Sind die denn noch bei Trost? hier
Die Klimaschutz-Gegner auf dem Vormarsch: hier
Das Geschäft mit der Angst: hier
Den Verstand einschalten: hier
Warum die „Klimakatastrophe“ nicht stattfindet: hier
Diese neue Religion: hier
Die Hochstapler von Durban: hier
Als man den Rhein zu Fuß überqueren konnte: hier
Schild, Hameln, Absurdistan – alles in einem: hier
Für den Klimaschutz unwirksam, für die Autofahrer teurer: hier
Die Vision, die zum Albtraum wird: hier
Was „Klimaschützer“ stets ausblenden: hier
Die indoktrinierenden Klimaschützer: hier
Sie erwärmen nicht, sie kühlen: hier
Die Festung Klimaschutz gerät ins Wanken: hier
Nur 0,0004712 Prozent: hier
Grandios gescheitert – ein Segen: hier
Wer rettet uns vor den Klimarettern? hier
Klimaschutzpolitik ist ein Betrug: hier
Die manipulierte Klimaschutzpolitik: hier
Diese Klimaschutzpolitik führt ins Unglück: hier
Klimaschutz als Vorwand: hier

Alle diese Beiträge stützen sich auf Arbeiten von Wissenschaftlern, die sich nicht haben gleichschalten lassen und es sich, weil geistig und finanziell unabhängig, leisten können, die verordnete political correctness nicht mitzumachen. Und dann werden uns aufputschende Zeitungsberichte – ein aktuelles Beispiel – wie dieser der Süddeutschen Zeitung vorgesetzt: hierOder wie diesen der Wochenzeitung Die Zeit (hier), den einer meiner Freunde so kommentiert: „Die, ach, so liberale ZEIT huldigt der globalen CO2-Sekte, setzt voll auf Voodoo. Gut drei Jahrhunderte dauerte der Hexenwahn in Mitteleuropa. Der deutsche Dichter und Jesuit Friedrich Spee trug mit seinem 1631 in Rinteln an der Weser veröffentlichten Werk Cautio Criminalis wesentlich zum Ende der Hexenverfolgung bei. Ob auch diesmal mutige Stimmen aus der Kirche sich dem Aberglauben mutig in den Weg stellen? Da besteht zumindest aktuell wohl wenig Hoffnung. Die evangelische Kirche ist voll mit von der Partie! (hier).“

… denn sie wissen nicht, was sie tun

Anlass der am Textanfang erwähnten Demonstration ist der „Klimagipfel“ in New York gewesen. Dort, am Sitz der Vereinten Nationen, haben sich am 22. September zum ersten Mal nach fünf Jahren wieder Politiker aus 130 Nationen getroffen, eingeladen von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, um die Verhandlungen für einen neuen „Klimavertrag“ voranzubringen, der 2015 in Paris unterzeichnet werden soll. Nach Angaben der FAZ wird mit konkreten Beschlüssen allerdings nicht gerechnet. Am Wochenende vor dem Treffen haben, wie die FAZ weiter berichtet hat, bis zu 400 000 Menschen an einem „Klimamarsch“ durch New York teilgenommen. Auf der ganzen Welt seien gleichzeitig insgesamt bis zu 670 000 Menschen durch Städte und Gemeinden gezogen, in Berlin mehr als 10 000 Menschen auf die Straßen gegangen. Der Druck von der Straße solle die seit Jahren nahezu festgefahrenen Klimaverhandlungen „katalysieren“, wie es der UN-Generalsekretär formuliert habe.

Das Demonstrieren dieser vielen erinnert an den Titel eines amerikanischen Films von 1955 mit James Dean, dem Idol vieler Jugendlichen damals: … denn sie wissen nicht, was sie tun.

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8 Gedanken zu “Der unsinnige utopische Klimaschutz”

  1. Sie schreiben mir aus der Seele. Wäre es möglich diesen Artikel unter „GASTBEITRÄGE“ im meist gelesenen Blogs Österreichs http://www.andreas-unterberger.at zu veröffentlichen? Dr. Unterberger hat seinerzeit als Chefredakteur der Wienerzeitung und auch in seinem Blog immer wieder auf den „Klimaschwindel“ hingewiesen.(und zieht seitdem den Unwillen all der bezahlten Klimaschützer auf sich.)

  2. Deppen gabs zu allen Zeiten. Aber in dieser globalen Ballung könnten sie leicht den wirtschaftlichen und technologischen Untergang der Menschheit herbeiführen. Das scheint mir, von einigen Altlinken eingefädelt, der eigentliche Zweck zu sein: so eine neue Art Steinzeit-Kommunsimus der Grünen Khmer. Hängt sie höher!

  3. Leider lesen die kp-krause-Beiträge kein Millionen-Publikum. Die von mir gegründete ‚PDE – Politik für Deutschland in Europa‘, die noch kaum jemand kennt, weiß, dass man erst etwas bewegen kann, wenn man durch Wähler / Wählerinnen und die wiedergewonnenen Nichtwähler Unterstützung für eine neu ausgerichtete Politik bekommt. Nach dem derzeit noch geltendem Wahlrecht, dass die PDE auch verändern will, sind dazu mindestens 25% nötig. – Klima: CO2 ist ein Lebensmittel der Natur – Klimawandel findet seit Millionen Jahren statt. Permanente Luftverbesserung wurde verursacht durch Minimierungen von qualmenden Schornsteinen (Haushalt & Industrie), Wegfall von verbleitem Benzin u.v.m. – ‚Geistige Umweltverschmutzer‘ kommen aus ideologischen Ecken.
    http://www.pde-online.eu

  4. Dank ccs, bin ich erst heute auf den kp-krause blog vom 17.05.12 gestoßen…seherisch und aktuell zugleich, wenn Sie feststellen „Des Karlspreises nicht würdig…“ und dabei auf Herrn Schäuble abzielen. Aktuell stelle ich nur fest: Dr.Schäuble und Professor Doktor Lucke sind beide in unterschiedlicher Gewichtung eine Zumutung. Wie Politik besser geht, steht bei
    http://www.pde-online.eu – nicht polemisch, dafür aber höchst sachlich.

  5. Herr Krause, bitte bleiben Sie weiter dran. Auch die Umwandlung der deutschen Universitäten in mehr oder weniger weisungsgebundene nachgeordnete Behörden katalysiert die faktische Prostitution von Professoren. Allerdings habe ich angesichts der Übermacht der „Qualitätsmedien“ auch keine wirklich gute Idee, wie die Meschen überzeugt werden können, dass die bei der „Klima- und Energiewende“ nach Strich und Faden veralbert werden. Es sind in Wirtschaft und „Wissenschaft“ einfach viel zu viele Profiteure, die es auch wegen der Drittmittelsituation nicht mehr wagen können, den Unsinn anzusprechen, selbst wenn sie ihn erkant haben.

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