Deutsche Bankrotterklärung vor dem Islam – Der Flugzeugabschuss, eine Operation unter falscher Flagge? – Flug MH 17: Plumpe Demagogie, Schuldzuweisungen ohne Beweise – Propaganda-Schlacht gegen Russland – Mehr als NSA und CIA müssen Europäer die US-Behörde OFAC fürchten – Der IWF will den Deutschen das Sparen abgewöhnen – Putin und die FAZ

Es gibt Zeitungen und andere Medien, die im politischen „Mainstream“ schwimmen. Es gibt Zeitungen und andere Medien, die der political correctness folgen. Und es gibt solche, die das nicht tun. Doch nicht jeder kann alles lesen, was ihm zum Lesen in Überfülle angeboten wird. Daher kann ihm entgehen, was gelesen zu haben, vielleicht doch interessant, wichtig und von Nutzen wäre, zum Beispiel die folgende kleine Auswahl.

Das säkulare Prinzip unserer Gesellschaft vor dem Islam schützen
Leserbriefe sind zusätzlich erhellend, wenn sie denn veröffentlicht werden. In ihnen sprechen Leser meist unumwunden aus, was die jeweilige Redaktion so nicht formulieren wollte. Oder sie ergänzen, was die Redaktion nicht erwähnt hat, was sie anders sieht oder was ihr entgangen ist. Die FAZ zum Beispiel hat neulich im politischen Leitartikel auf der ersten Seite über „Mädchen als Eigentum“ geschrieben, der so begann:

„Bisher gab es noch keine Verurteilung wegen einer Zwangsverheiratung. Die Schüler freuen sich auf die schönste Zeit des Jahres. Manche Mädchen aber fürchten die Ferien: Sie sitzen weinend im Klassenzimmer, verabschieden sich von ihren Freundinnen und sagen, sie seien jetzt das letzte Mal da: Ihnen steht eine erzwungene Ehe bevor, meist während des Urlaubs im Heimatland der Eltern. Wie viele Zwangsehen jedes Jahr geschlossen werden, weiß niemand genau. Schätzungen reichen bis hin zu mehreren tausend Fällen.“

Unter der Überschrift „Deutsche Bankrotterklärung vor dem Islam“ schreibt dazu die Leserin Heike Trost aus Eschborn: „Ich dachte bei dieser Überschrift sofort an Indien, an die Nachrichten über Vergewaltigungen sowie über Vergewaltigungen als Strafe bei Sippenhaft. Wie überrascht war ich, dass es in dem Leitartikel von Uta Rasche um das Schicksal von Frauen in Deutschland ging. Dieses Thema auf der ersten Seite der gedruckten F.A.Z. zu finden machte mich sehr stolz. Begeistert folgte ich den Ausführungen von Frau Rasche – bis sie den Vorschlag machte, die Imame in die Pflicht zu nehmen, und zwar mit der Begründung, dass ein klares Wort eines Imams hier mehr ausrichten könne als ein Gesetzestext. Unser Strafgesetzbuch entfalte bisher keine abschreckende Wirkung, schreibt sie, aber die Macht der Imame zweifelt sie nicht an. Im Gegenteil, sie stellt unsere Anliegen unter den Schutz dieser religiösen Instanz. Damit hat Frau Rasche die Bankrotterklärung der westlichen, christlich geprägten Gesellschaftsordnung vor dem Islam formuliert. Ist es das, was die F.A.Z. ihren Lesern auf Seite eins mitteilen möchte? Ein Appell an die Imame enthebt uns nicht der Pflicht, mit den eigenen kulturellen und rechtsstaatlichen Mitteln in unserem Land das zu verteidigen, was wir für Recht halten. Und wenn sich ein Weg als nicht ausreichend wirksam erweist, dann müssen wir andere Wege suchen. Wenn wir vom säkularen Prinzip unserer Gesellschaft überzeugt sind, müssen wir dieses schützen!“ (FAZ vom 22. Juli 2014, Seite 6. Der Leitartikel stand am 11. Juli im Blatt).

Der Flugzeugabschuss – Eine Operation unter falscher Flagge?
Die Medien sind voll mit der Berichterstattung über den Abschuss des Passagier-Flugzeuges der Malaysia Airlines Flug MH17. Sie bringen Tatsachenberichte, Reportagen, Mutmaßungen, Verdächtigungen. Was ist die Wahrheit? Gedanken darüber macht sich unter der Überschrift „Keiner weiß, was wirklich geschah“ auch die Online-Finanzpublikation Investor-Verlag:

„Die Ereignisse um MH017 überschlagen sich inzwischen. Was sich anfangs als sehr verdächtiges Verhalten der USA erwies, hat inzwischen ganz neue Züge angenommen und ist kaum mehr objektiv zu überblicken, da jede Seite ihre Propaganda verbreitet. So wie die Medien sich sofort auf Russland einschossen, zeigte Ihnen der unten stehende Artikel, dass man durchaus auch den USA/Kiew Motive unterstellen kann, wenn man das will. Doch beweisen lassen wird sich wohl nichts davon …“
Ferner ist dort unter vielem anderen zu lesen: „Russland und die Rebellen haben kein wirkliches Motiv, andere Parteien in diesem Konflikt schon… Warum sollte Russland, dessen größter politischer Erfolg es war, sich bisher eben nicht in die Sache offiziell hineinziehen zu lassen, oder gar die Rebellen, denen doch nichts besser gefallen könnte, als dass die Regierung in Kiew eben nicht noch mehr vom Westen unterstützt wird, einen solchen Abschuss durchführen? Beide Parteien würden damit alles verlieren. Es wäre ein kompletter Widerspruch gegen ihre bisherige Strategie. Anders hingegen auf ukrainischer Seite bzw. auf Seite des Westens. Hier gibt es eine Reihe möglicher Beweggründe, von denen sowohl die Ukraine als auch die USA, die schon länger einen härteren Kurs der EU gegen Russland in Form von Sanktionen möchten, aber bisher nie wirklich bekamen, massiv profitieren würden.“ Dem folgt dann ein „kleiner Auszug interessanter Punkte“.
Der Beitrag des Investor-Verlages trägt das Datum 18. Juli. Im „Update“ vom 22. Juli schreibt der Verlag: „Ziel des unteren Artikels war es, zusätzliche Punkte aufzuzeigen, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht in den Medien erwähnt wurden. Die Lösung kann also nicht sein, für eine Seite Partei zu ergreifen, sondern alle Seiten kritisch zu betrachten, einschließlich Russland und der Rebellen dort. Auch bitten wir Sie zu berücksichtigen, dass viele Punkte im unten genannten Artikel inzwischen nicht mehr aktuell oder geklärt bzw. widerlegt sind und verweisen für aktuelle Informationen auf die laufende Berichterstattung der entsprechenden Medien, die sich dauerhaft mit dem Vorfall befassen.“
Anmerkung von mir: Gleichwohl ist aufschlussreich, was hier an zusätzlichen Darstellungen und Überlegungen geboten wird. Der ganze Beitrag hier.

Flug MH 17: Plumpe Demagogie, Schuldzuweisungen ohne Beweise
Ebenfalls zum Flugzeugabschuss schreibt der Online-Informationsdienst MMNews: „Plumpe Demagogie und Schuldzuweisungen ohne Beweise. Das ist der Tenor der internationalen Presse in Sachen MH17. Fakten? Fehlanzeige! Die Presse huldigt ausgerechnet unbewiesenen Aussagen der US-Geheimdienste. Statements aus Moskau werden als ‚Realitätsverlust’ gebrandmarkt oder unterschlagen. Droht ein neuer Russlandfeldzug?“ In diesem Zusammenhang verweist MMNews auf einen Text, der sich fiktiv an Leser des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ richtet. .“ Der ganze Text hier. Der Autor Rolf Finkbeiner betreibt die private Web-Seite „Vorsicht Brief! Fiktive Schreiben realen Irrsinns“.
In einem Beitrag vom 22. Juli schreibt MMNews (hier): „Die USA rudern in Sachen Putin-Bashing zurück. Nun heißt es nur noch, man ‘glaube’, dass Rebellen die Rakete unabsichtlich abgeschossen hätten. Außerdem sehe man keine Beteiligung Russlands mehr. Es gebe keine Hinweise, dass Russen an dem Abschuss beteiligt seien. Außerdem sei fraglich, ob die Maschine überhaupt durch eine Rakete vom Boden abgeschossen worden sei.“

Propaganda-Schlacht gegen Russland
Unter der Überschrift „Die größte Kriegshetze seit 1945“ schreibt MMNews (hier) am 22. Juli: „Die Propagandaschlacht gegen Russland als vermeintlichen Verursacher des Absturzes von MH17 übertrifft alles bisher Dagewesene. Plumpe Fälschungen, Manipulationen – und statt Beweise billige emotionale Schuldzuweisungen. Das ist der Tiefpunkt der westlichen Medienlandschaft, der zuvor schon bei der Berichterstattung über die Mahnwachen feststellbar war.“ Hier verweist MMNews auf einen Beitrag von Heiko Schrang. Dieser berichtet (hier) von der jüngsten montäglichen „Mahnwache“ in Berlin vor dem Brandenburger Tor unter anderem:
„Einer der Kernpunkte fast aller Reden war die momentane politische Lage in Nahost und der Ukraine sowie die damit verbundene Gefahr eines bevorstehenden dritten Weltkrieges. Der Unglücksflug MH17 könnte sich nämlich im Nachhinein als Kriegsanlass erweisen, um endlich gegen Russland vorzugehen. Die USA sind Meister unter fadenscheinigen Gründen in einen Krieg einzutreten. … Derzeit wird in den westlichen Medien Russland nicht nur als Aggressor in der Ukraine dargestellt, sondern indirekt auch die Schuld an dem Flugzeugunglück gegeben. Fast unbemerkt bei all den Diskussionen bleibt die Tatsache, dass an Bord der Maschine sich bis zu 100 Aidsforscher und Aktivisten befunden haben sollen, die auf dem Weg zur Weltaidskonferenz in Melbourne waren. Wie der Spiegel am 18.07.2014 schrieb: „Das Heilmittel für Aids könnte an Bord des Fluges gewesen sein.“ Das bekannteste Unglücksopfer ist der niederländische Wissenschaftler Joep Lange, der an der Therapie gegen HIV geforscht hatte.“ Und dann folgt Verschwörungstheorie. Gleichwohl nicht uninteressant. Eine Mahnwachen-Rede von Heiko Schrang hier.

Mehr als NSA und CIA müssen Europäer die US-Behörde OFAC fürchten
Michael Brückner schreibt unter der Überschrift Finanzkrieg – Angriff auf Europas Achillesferse“ im Nachrichtendienst von Kopp.Online: Weder NSA noch CIA müssen gerade die Europäer so sehr fürchten wie die US-Behörde OFAC. Sie sucht nach angeblichen Sanktionsverstößen von ausländischen Banken und anderen Unternehmen. Wer ins Visier dieser globalen Finanzschnüffler gerät, gilt als Krimineller und muss – wie jüngst BNP Paribasabsurd hohe Geldstrafen zahlen. Die Leisetreterei vieler Regierungen in Europa gegenüber Washington hängt womöglich mit der Angst zusammen, demnächst könnte es eine Großbank im eigenen Land treffen. Sie sind still, aber tödlich. Billig, aber effizient.“
Und weiter: „Schon vor beinahe 100 Jahren ließen die USA keinen Zweifel daran, was sie mit der Verhängung von Sanktionen bezwecken: ‚Eine boykottierte Nation ist eine Nation vor der Kapitulation’, sagte der damalige US-Präsident Woodrow Wilson 1919. Dieses ‚tödliche Mittel’ mache Gewalt überflüssig. An dieser Strategie hat sich in den zurückliegenden Jahren nichts geändert. Im Gegenteil, Sanktionen spielen eine immer wichtigere Rolle zur Durchsetzung geopolitischer und wirtschaftlicher Machtinteressen.“
„Allerdings wurden die Methoden weiter verfeinert. Die Amerikaner setzen seit einigen Jahren verstärkt den Hebel genau dort an, wo die betreffenden Staaten am verwundbarsten sind – in ihren ohnehin fragilen Finanzsystemen. Handelssanktionen zeigen meist erst nach einer Reihe von Jahren Wirkung. Ein Angriff auf das Bankensystem eines Landes hingegen führt wesentlich schneller ans Ziel. Kein Wunder, dass in Washington immer häufiger von »Finanzkriegen« gesprochen wird, zuletzt vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise.“ Der ganze Beitrag hier.

Der IWF will den Deutschen das Sparen abgewöhnen

In den Deutschen Wirtschafts Nachrichten (DWN) war zu lesen: „Die geplante Geldschwemme der EZB verfolgt den Zweck, den Deutschen ihre antiquierte Spar-Manie abzugewöhnen. Die deutschen Sparer werden ins Risiko getrieben, wenn sie ihrer Enteignung entgehen wollen. Die ganz Operation verfolgt nur einen Zweck: Die Schuldenstaaten wollen sich sanieren, ohne zu sparen. Das ist finanzielle Repression in Reinkultur.“ Der ganze Bericht hier.

Putin und die FAZ
Im Leitkommentar der FAZ vom 23. Juli auf Seite 1 waren unter der Überschrift „Wenn Putin wollte“ auch folgende Sätze zu lesen: „Den Beteuerungen seines Präsidenten zum Trotz versorgt Moskau den Konflikt im Osten der Ukraine weiter mit Brennstoff. Wenn Putin wollte, käme keine Patrone mehr über die Grenze, von schweren Flugabwehrpanzern mit ausgebildeten Bedienmannschaften ganz zu schweigen. Wer die Ausfuhr von solchen Waffen zulässt oder sogar befiehlt, will, dass sie eingesetzt werden. Doch hat er dann auch noch die Kontrolle darüber?“ (Hervorhebung von mir). Diese Sätze fordern eine Anmerkung geradezu heraus: Ist nicht auch Deutschland ein großer Waffenexporteur? Lässt nicht auch die deutsche Regierung unter Kanzlerin Merkel deutschen Waffenexport zu? Hat sich der Kommentator Berthold Kohler so auch schon zum deutschen Waffenexport geäußert? Sind diese Exportwaffen im Empfängerland nur für Paraden bestimmt und eines Tages fürs Militärmuseum? Bisher jedenfalls ist die FAZ nicht damit aufgefallen, den Export deutscher Waffen zu brandmarken und sich ihm entschieden entgegenzustemmen. Rüstet nicht Frankreich sogar Russland mit Waffen aus?
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Kommentare


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2 Kommentare


  1. O.T. am 30 Juli, 2014 17:11
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    Natürlich ist es sehr schwer einer NSA/CIA etc. zu glauben. Aber er fällt mir doch 100mal leichter als dem KGB oder Don Wladimirowitsch P. zu glauben.
    Und immerhin haben sie bewiesen, das sie auch eine Aussage zurücknehmen bzw. relativieren können, was der Pate niemals tun wird.

    Und noch was, überdenken Sie Ihre Quellen – MMNews ist eine typische Goldbug-Seite, also alles schlecht reden und so die Masse in Gold treiben, denn Gold kann man schließlich essen, Aktien sind nur aus Papier, die kann man nicht essen, sondern nur verbrennen.
    Auch vom Investor-Verlag bekommen ich täglich Mails, mit Verschlägen wie ich 2000 % Gewinn innerhalb von 6 Monaten machen kann. Das erstemal haben die dort den Kollaps des Euros für März 2010 vorrausgesagt, das letzte mal vor zwei Wochen für September 2014, also in 2 Monaten.
    Ich hoffe Sie haben ihr Geld in Gold oder in iranischen Rial angelegt.

  2. admin am 1 August, 2014 12:19
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    @O.T. – Gott oder wer immer sonst möge Ihnen Ihren leichteren Glauben an NSA und CIA bewahren. Nützen wird er Ihnen und uns allen nicht. Ja, der Investor-Verlag ist nervig, und das von ihm Übliche pflege ich sofort zu löschen. Aber dieser eine von ihm weitergereichte Beitrag werte ich als eine zusätzliche Information, die ernst zu nehmen ist und auf die ich daher hingewiesen habe. Und MMNews? Mag das “eine typische Goldbug-Seite” sein, entscheidend ist der nachrichtliche Gehalt der MMNews-Berichte zur Politik sowie zur Finanz- und Wirtschaftspolitik, worauf ich daher ebenfalls hinweise. Der Betreiber der Seite, Michael Mross, ist mir als sehr kundig persönlich bekannt und als politisch unkorrekt überaus sympathisch. Wir haben unter den Journalisten zu wenig davon. Klaus Peter Krause

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