Stromausfälle hautnah

Was Deutschlands Bürger bisher nicht kannten, haben sie nunmehr zu fürchten

Jetzt schreiben und reden alle darüber: In Deutschland drohen Stromausfälle. Sie hätten es viel früher tun können und müssen. Frühe und rechtzeitige Warnungen der stromtechnisch Kundigen hat es seit Jahren gegeben, vermittelt auch in diesem Blog. Die Politik wollte sie nicht wahrnehmen, der Zeitgeist sie nicht hören, die ihm angepassten Medien sie nicht weiterreichen. Jetzt plötzlich tun sie’s. Es ist auch höchste Zeit dafür. Rückbesinnung in der Energiepolitik ist dringend nötig – und möglich. Aber es sieht nicht danach aus, dass sie geschieht.

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Die künstliche Stromverteuerung

Die politische Führung verordnet den Bürgern in Deutschland steigende, unbezahlbare Strompreise

Sieh an, Herr Oettinger warnt Deutschland vor der geplanten Wende in der Energiepolitik. So zu lesen in der FAZ vom 23. Mai. Und warum warnt er? Er sieht eine „Explosion des Strompreises“ voraus. Nun kann der Strompreis zwar nicht explodieren, denn dann wäre er zerstört, und es gäbe ihn nicht mehr, was uns dann sogar freuen sollte, aber sehr stark steigen, das kann er. Dies wird er bei der ökodiktatorischen Energiepolitik in Deutschland sogar unausweichlich.

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Das Quoten-Diktat

Was in den Köpfen von Länderjustizministern so vorgeht bzw. gar nicht vorgeht

Es ist nichts so widersinnig, als dass es in diesem Deutschland nicht doch gefordert, befördert und schließlich verordnet würde. Dazu gehört die gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote demnächst wohl auch für Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen. Noch ist sie nicht da, aber die Justizminister der sechzehn Bundesländer haben bei ihrer jüngsten Konferenz in Halle eine solche Quote beschlossen, nicht einhellig zwar – die CDU/FDP-geführten Länder widersprachen – aber mehrheitlich. Wohl sind Beschlüsse solcher Ministerkonferenz für die Bundespolitik nicht verbindlich, setzen freilich doch Zeichen.

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Rede gegen den Linkstrend der CDU

Martin Hohmann über Abtreibung und fehlende Kinder, Ehe und Familie, Gottesbezug im Grundgesetz, Vaterland und Zuwanderung, Kernkraft und Fukushima, Staatsverschuldung und Euro-Rettung

Noch einmal zum Linkstrend in der deutschen Politik: Dem, was Parteien wie Die Grünen, SPD und SED-Nachfolgerin Die Linke mit ihren Programmen und ihrem Tun vorgeben, hecheln die sogenannten bürgerlichen Parteien CDU, CSU und FDP so betrunken wie süchtig geworden hinterher und wundern sich, warum ihnen so viele einstige Wähler abhanden kommen. Die „Aktion Linkstrend stoppen“ einiger konservativer CDU-Mitglieder versucht etwas dagegen auszurichten. Aber das ist ein sehr, sehr mühsames Geschäft und hat bisher noch nicht gerade zu einer massenweisen Gefolgschaft geführt, wenn auch immer immerhin zu über siebentausend Unterstützern mit ihren Unterschriften zum 2010 veröffentlichten Manifest. So ist denn auch der erste Kongress dieser Aktion am 7. Mai in Berlin alles andere als ein Medienrenner gewesen, denn vorsichtshalber fand er nahezu unter Ausschluss derselben statt. Ich habe über den Kongress bereits berichtet, möchte aber noch etwas nachreichen, nämlich die Rede dort von Martin Hohmann im Wortlaut, den die CDU 2003 aus ihrer Partei ausgeschlossen hat.

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Eine Teaparty-Bewegung gegen die CDU

Die Aktion Linkstrend stoppen will verstärkt weitermachen

„Wir machen verstärkt weiter.“ Das ist als einhellige Meinung beim „Ersten Großen Konservativen Kongress“ deutlich geworden, veranstaltet von der Aktion Linkstrend stoppen (ALS) am 6. und 7. Mai in Berlin. Doch will sie nicht eine eigene konservative Partei gründen, sondern lieber als eine Art „Teaparty“-Bewegung wie in Amerika agieren, gerichtet vor allem gegen die Merkel-CDU. Darüber hat es bei der Abstimmung einen Beschluss ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen gegeben. Die Aktion will sich jetzt eine schlagkräftigere organisatorische Struktur geben. Untergruppierungen sollen entstehen, in immer mehr Städten der Bundesrepublik Zusammenkünfte stattfinden und dabei vor allem die Mitbürger der jungen Generation einbezogen und zum Mitmachen ermuntert werden. Die ALS ist eine Bewegung innerhalb der CDU, sieht sich aber als ein Sammelbecken aller Konservativen im Land, unabhängig davon, ob sie der CDU, einer anderen politischen Partei oder gar keiner Partei angehören. Jetzt zum Kongress waren knapp zweihundert Gleichgesinnte zusammengekommen, vorwiegend der älteren, pensionierten Generation angehörend. Doch waren auch unübersehbar weit jüngere Teilnehmer unter ihnen.

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Zersplittern beenden, wachrütteln, sich engagieren

Der Kongress der Konservativen am Samstag in Berlin

An diesem Samstag (7. Mai) findet in Berlin der „Erste Große Konservative Kongress“ statt. In meinem Beitrag am 24. April habe ich auf ihn bereits aufmerksam gemacht (http://kpkrause.de/?p=1398). Er beginnt um 10.30 Uhr und soll um 18 Uhr enden. Der Veranstaltungsort ist die Trabrennbahn Mariendorf, Mariendorfer Damm 222 (Zufahrt über die Hirzer Straße, Nähe U-Bahnhof Alt-Mariendorf). Veranstaltet wird der Kongress von der „Aktion Linkstrend stoppen. Als Abschluss der Veranstaltung ist ein Appell an die CDU-Parteiführung vorgesehen sowie alle „heimatlosen Konservativen“ einzuladen, sich der „Aktion Linkstrend stoppen“ anzuschließen. Von den Rednern werden Initiator Friedrich Wilhelm Siebeke und Pressesprecher Michel Nickel begründen, „trotz aller Widrigkeiten in der CDU zu bleiben und innerhalb der CDU dem Linkstrend in der Union entgegenzuwirken“.

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