Die Irrlehre vom Kohlendioxid als Treibhausgas und der Irrweg Klimaschutz als vermeintliche Rettung sollen uns bis 2050 fast 11 Billionen Euro kosten, obwohl unnötig

Man glaubt, in einem Land zu leben, das Absurdistan heißen müsste. Man glaubt, in einem Städtchen zu wohnen, das aus der Märchenwelt als Schilda bekannt ist. Man glaubt, eine Zeit erleiden zu müssen, in der die Politiker von allen guten Geistern verlassen sind und verrückt spielen. Man entsinnt sich einer Geschichte, die sich dereinst in einer Stadt zugetragen haben soll, die Hameln heißt und deren Kinder ein Rattenfänger mit seinen Flötentönen fortlockte und zum Verschwinden brachte. Die Rattenfänger von heute und im gar nicht so märchenhaften wirklichen Leben sind die selbsternannten Klimaschützer: Sie bringen wissenschaftliche Fakten und die Vernunft zum Verschwinden. Die Schildbürger von heute sind in seiner offensichtlichen Mehrheit das kreuzbrave Volk: Es geht ihnen auf den Leim und bildet sich ein, damit Gutes zu bewirken.

Fast 11 Billionen Euro für den vorgeblichen Klimaschutz

Absurdistan ist fast schon die ganze westliche Welt, vor allem aber die EU mit Deutschland an der Spitze. Wie denn sonst soll man die CO2-Angstschürerei und die darob fixe Idee vom Klimaschutz beurteilen. Wie denn sonst soll man den Vorgang beschreiben, dass sich die EU-Klimaschutzkommissarin mit einem „Strategiepapier“ anschickt, in den kommenden vierzig Jahren für Investitionen in den vorgeblichen Klimaschutz jährlich 270 Milliarden Euro zu verpulvern, um den Ausstoß von menschenverursachtem (genauer: anthropogen-technischem) CO2 auf 95 Prozent zu verringern. 270 mal 40 sind 10 800 Milliarden, also fast 11 Billionen. Das ist eine Zahl mit zwölf Nullen. Unbeachtet bleiben die überaus vielen Wissenschaftler, die dies alles für Humbug halten. So hat immerhin auch ein Wissenschaftler aus dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, Prof. Dr. Heinz Miller, eingeräumt: „Wer von Klimaschutz redet, weckt Illusionen. Klima lässt sich nicht schützen und auf einer Wunschtemperatur stabilisieren.“ Das ist 2007 gewesen. (Quelle: Bohrer im Eis, DIE ZEIT, 6. Juni 2007 , Seite 40 – http://www.zeit.de/2007/24/P-Heinz-Miller?page=all)

Fiskalische Interessen Hand in Hand mit subventionierter Wirtschaft

Aber Klimaschutz ist nur der Vorwand. In Wahrheit geht es um ein verkapptes gigantisches Abzocke- und Konjunkturprogramm. Weithin gesättigter Wohlstand in der westlichen Welt, zu geringe Geburtenraten in der einheimischen Bevölkerung und zu viele Arbeitslose lassen die politischen Führungen um Wirtschaftswachstum und daher um zu wenig „Staatsknete“ fürchten. Sie haben Angst, dass ihnen das Geld ausgeht. Angst auch vor noch mehr Arbeitslosen. Doch um Beschäftigung zu sichern, könnten sie ebenso gut Löcher buddeln und wieder zuschütten lassen. Aber das reicht schon nicht mehr, weil es zu geringwertige Arbeit, eine zu geringe Wertschöpfung ist, die fiskalisch zu wenig bringt. Ein viel größeres Rad müssen sie drehen – das Klimaschutzrad, mit vielen, vielen Profiteuren und Ausbeutern. Und alles zu Lasten der großen Bevölkerungsmehrheit. Fiskalische Interessen der politischen Führungen gehen Hand in Hand mit den Interessen der einschlägigen subventionierten Wirtschaftszweige, mit denen der Finanzwelt und allen ihren Glücksrittern. Eine gegenseitige Bestechung.

Was Röttgen nicht wahrhaben will

Immer noch will Norbert Röttgen als Bundesumweltminister die behauptete und unbewiesene Klimaerwärmung auf 2 Grad Celsius begrenzen. In der FAZ vom 28. Februar hat er das gerade wieder bekräftigt. In seinem Beitrag dort verlangt er nach einer „UN-Umweltschutzorganisation“, die eine starke Institution sein müsse, und schreibt: „Aber es geht nicht nur um eine starke Institution. Es geht auch um eine starke Strategie, die bei der Wirtschaft ansetzen muss. Sie ist der Schlüssel, um die Klimaerwärmung bis 2050 auf zwei Grad Celsius zu begrenzen.“ Weder wollen Röttgen und die anderen Akteure wahrhaben, dass es den behaupteten Zusammenhang zwischen dem CO2 und dem Klima nicht gibt, noch dass sich das Klima nicht erwärmt, sondern abkühlt, jedenfalls in den zurückliegenden zehn Jahren. Außerdem ist die Menschheit auf der Erde im kosmischen und geologischen Geschehen viel zu winzig, um Einfluss auf das Erdklima nehmen zu können.

Eine zweimalige Verdoppelung des Strompreises

Immerhin spricht es sich inzwischen aber auch zu den Zeitgeist- und Mainstream-Medien herum, dass und warum der Strom zwangsläufig immer teurer wird. 1980 musste der Verbraucher für die Kilowattstunde, umgerechnet in heutige Euro, durchschnittlich 9 Cent bezahlen. Zehn Jahre später waren es 12 Cent, nochmals zehn Jahre später 11 Cent (also ein bisschen weniger). Aber zehn Jahre darauf (2010) war der Verbraucherpreis für Strom schon auf 23 Cent gestiegen, hat sich also mehr als verdoppelt. Weitere zehn Jahre später (2020) werden es mindestens 50 Cent sein. Das ist abermals eine Verdoppelung.

„Der große Stromausfall kommt“

Der starke Preisanstieg seit dem Jahr 2000 ist eine Folge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das damals in Kraft trat. Es subventioniert (unter anderem) die Stromerzeugung aus Windkraft und Fotovoltaik und deren Betreiber. Diese Subventionen werden dem Preis für Strom aufgeschlagen. Schlimmer noch: Die Versorgung mit Strom aus Wind und Sonne ist unsicher. Denn nachts scheint keine Sonne, meistens passt der Wind nicht, und Strom lässt sich (großtechnisch) nicht speichern. Ebenso wird zum öffentlichen Thema, dass die stetige Versorgung mit Strom umso unsicherer wird, je mehr Wind- und Solarkraftanlagen installiert werden und je mehr Strom aus Wind- und Sonnenkraft in die Netze zwangseingespeist wird. Gerade war in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS vom 27. Februar) zu lesen „Der große Stromausfall kommt“. Für alle Fachkundigen ein alter Hut. Früh haben sie vor eben solchen Stromausfällen gewarnt. Niemand in Politik und Medienwelt mochte sie hören, ihre Warnungen veröffentlichen. Es war nicht opportun.

Und das alles mit diesen irren Milliarden und Abermilliarden

Aber noch immer nicht wird für die breite Öffentlichkeit mit der grandiosen Täuschung aufgeräumt, das anthropogen-technische Kohlendioxid wirke als Treibhausgas und als Klima-Aufheizer, deshalb sei dieser CO2-Ausstoß zu verhindern, um das Klima zu schützen. Davor drückt sich neben vielen anderen Medien leider auch die FAZ. So kommt es zu noch immer mehr Windkraft- und Fotovoltaikanlagen. So werden riesige neue Stromleitungsnetze notwendig, um Netzzusammenbrüche zu verhindern. So wird mit gefährlichen CO2-Verpressungen in Erdschichten experimentiert (CCS) und fabuliert, dann sei das schlimme Zeug unschädlich gemacht, aber das ist weit gefahrvoller als die Kernkraft. So kommt es dazu, dass Kunden Strom nicht bezahlen müssen, sondern noch Geld dafür bekommen, wenn sie ihn bitte, bitte abnehmen. So werden Feuerbrände in Häusern mit Solardächern für die Feuerwehren zum Albtraum. Glühbirnen wurden verboten, der Staat verkauft CO2-Emissionsrechte (der moderne Ablasshandel), es werden Wärmedämmungsorgien gefeiert, Energieausweise für Häuser aufgezwungen, Subventionen in den Bau von Elektroautos gesteckt, ein teurer „Bio-Sprit“ in die Autos gedrückt, Felder mit Mais für subventioniertes „Biogas“ bepflanzt – von dem geplanten Sahara-Abenteuer Desertec ganz zu schweigen. Und das alles zu diesen irren Milliarden und Abermilliarden völlig unnötiger Kosten.

Nur eine große Lüge wird geglaubt, eine kleine nicht

Ebenfalls in der FAS-Ausgabe vom 27. Februar las ich in einem Beitrag über den einstigen amerikanischen Kommunistenjäger Joseph McCarthy eine Bemerkung des Medienwissenschaftlers Ben Bagdikian. Sie trifft auch auf den CO2-Wahn mit dem Klimaschutzirrglauben zu und lautet sinngemäß: Es bringt nichts, nur eine kleine Lüge zu verbreiten; man muss, wenn man in der Konkurrenz der Aufmerksamkeitsökonomie bestehen will, die Leute mit einer gewaltigen Sache, einer großen Lüge wachkriegen. Mit der Glaubenslehre vom „Treibhausgas“ CO2 und der Klimaerwärmung als dessen Folge ist dies gelungen. Die meisten Menschen ließen sich das einreden, und zu viele wurden darob sogar zu Eiferern, die Widersprechenden als Ketzer verdammen. Das ist tatsächlich der große (bisher) gelungene Betrug, das ist tatsächlich die große (bisher) gelungene Lüge.

Immerhin: die Niederlande steigen aus und in die Kernkraft ein

Ein Wahnsinn ist das alles. So werden Märchen wie die aus Schilda und aus Hameln, wie die von den Schildbürgern und vom Rattenfänger zu einer gespenstischen Wirklichkeit. Und unser Land zusammen mit der EU und anderen Ländern der westlichen Welt zu Absurdistan. Immerhin setzt etwas Besinnung schon ein. Die Niederlande steigen aus – aus der Förderung von Windrädern im Meer, Solarstrom und Biomasse im Großmaßstab. Stattdessen – sieh an – heißen sie die Kernkraft wieder sehr willkommen. Das war in einem Artikel des European Energy Review vom Januar zu lesen (http://www.europeanenergyreview.eu/index.php?id=2656). Allerdings wenig beachtet. Oder haben Sie etwas davon in deutschen Blättern gelesen? Ich nicht. Ist wohl nicht so opportun.



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