Die manipulierte Klimaschutzpolitik (V)

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Die Warner, die Lemminge und der IPCC

Die Menschen sind schon so manchem Rattenfänger nachgerannt und schon so manchem Irrglauben aufgesessen. Seit bereits geraumer Zeit folgen sie wie die Lemminge dem Irrglauben, das von Menschenhand mit dem Verbrennen von fossilen Brennstoffen wie Erdöl, Erdgas und Kohle freigesetzte Kohlendioxid (CO2) wirke wie ein Treibhaus und heize gefährlich die Erde und deren Klima auf.

Diesen Irrglauben schüren, verbreiten und zementieren Politiker, staatlich finanzierte Wissenschaftler, blau- oder einäugige Umweltschützer, Hersteller von Wind- und Solarstromanlagen sowie fast alle Medien. Und schlachten ihn für ihre Zwecke aus. Mit Hilfe dieses Irrglaubens erlassen Parlamente Gesetze zum vorgeblichen „Klimaschutz“, die uns in den nächsten fünfzehn Jahren Hunderte von Milliarden Euro kosten werden. Noch scheint der Irrglaube unausrottbar zu sein. Jetzt im Dezember wollen die Staaten das Klima immer noch „schützen“. In Kopenhagen. Über zwei Wochen lang. Vom 7. bis 18. Dezember.

Ein Offener Brief an den amerikanischen Kongress

Die Staaten wollen das, obwohl sich immer mehr Wissenschaftler gegen den Irrglauben warnend zu Wort gemeldet haben und weiteren Zulauf bekommen. Ein Beispiel: In einem Offenen Brief vom 1. Juli dieses Jahres an den Kongress der USA schrieben sieben namhafte amerikanische Klimawissenschaftler:

Die behaupteten Beweise existieren nicht

„Sie werden über die globale Erwärmung getäuscht! … Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit! Die Fakten sind: Der Himmel fällt uns nicht auf den Kopf, die Erde hat sich seit zehn Jahren abgekühlt, ohne Unterstützung. Die derzeitige Abkühlung wurde von den Computer-Modellen der Alarmisten nicht vorhergesagt und bringt sie in Verlegenheit. Die besten Meteorologen dieser Welt können das Wetter keine zwei Wochen vorhersagen, ganz davon zu schweigen das Klima für den Rest des Jahrhunderts. … Wir werden überflutet von Behauptungen, die Beweise seien klar, die Debatte sei abgeschlossen, dass wir sofort handeln müssen etc., aber tatsächlich gibt es diese Beweise nicht; sie existieren nicht. Die vorgeschlagenen Gesetze würden die Wirtschaft lähmen und uns zum Nachteil gegenüber unseren Wettbewerbern gereichen. Es ist nur klug, für derartig drastisches Handeln einen wirklichen Beweis zu fordern, dass dies erforderlich ist, nicht nur Computerprojektionen, und keine falschen Behauptungen über den Stand der Wissenschaft. Wissenschaft wird durch Beweise gesteuert, nicht durch Konsens.“

Die Absender: Sieben Professoren

Die Namen der Sieben: der Professor für Physik Robert H. Austin (Princeton University), der Professor für Physik William Happer (Princeton University), der Professor Emeritus für Umweltwissenschaften S. Fred Singer (University of Virginia), der Manager für Strategische Planung und Programme der Exxon Mobile Corporation Roger W. Cohen (im Ruhestand), der Professor Emeritus für Physik Harold W. Lewis (University of California, Santa Barbara), der Professor für Physik Laurence E. Gould (University of Hartford) und der Professor für Meteorologie Richard Lindzen (Massachusetts Institute of Technology, MIT). Der Originaltext findet sich hier: http://climatedepot.com/a/1745/Scientists-Write-Open-Letter-to-Congress-You-Are-Being-Deceived-About-Global-Warming–Earth-has-been-cooling-for-ten-years)

Widerspruch von 650 weiteren Wissenschaftlern

Nicht anders geäußert haben sich mehr als 650 Wissenschaftler im U. S. Senate Minority Report vom 11. Dezember 2008. Auch sie widersprechen der Behauptung von der menschengemachten globalen Erwärmung (http://www.klimaforschung.net/Global-Warming-Claims-2008.pdf). Sie haben damit bekräftigt, was sie ein Jahr zuvor schon im Vorgängerbericht vom 20. Dezember 2007 (U. S. Senate Report Over 400 Prominent Scientists Disputed Man-Made Global Warming Claims in 2007) diskutiert und festgestellt haben. Damals standen „erst“ mehr als 400 Wissenschaftler dahinter.

Der Offene Brief an Kanzlerin Merkel

Mit einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel im Juli dieses Jahres haben mehr als 300 Wissenschaftler und engagierte kompetente Bürger sie aufgefordert, sie möge sich nicht länger den offensichtlichen Fakten gegenüber verschließen und von der Pseudoreligion der anthropogenen Erwärmung ablassen. Darin heißt es unter anderem: Die Geschichte lehrt uns auch, dass politisch Verantwortliche nicht selten verhängnisvolle Entscheidungen getroffen haben, weil sie inkompetenten oder ideologisierten Beratern gefolgt sind, und das nicht rechtzeitig erkannten…. Politiker suchen zu Beginn ihrer Laufbahn ein Thema, mit dem sie sich profilieren können. Als Umweltministerin haben Sie das verständlicherweise auch getan. Sie haben den Klimawandel entdeckt, und er wurde Ihnen zur Herzensangelegenheit. Dabei ist Ihnen ein folgenschwerer Fehler unterlaufen, was angesichts dieses Metiers gerade Ihnen als Physikerin nicht hätte passieren dürfen. Sie haben den Klimawandel als menschengemacht anerkannt und teure Strategien zur Vermeidung des sogenannten Treibhausgases CO2 als Handlungsmaxime verinnerlicht, ohne vorher in wirklich kontroversen Diskussionen prüfen zu lassen, ob auch die früheren Temperaturmessungen und viele weitere relevante Klimafakten diese Annahme überhaupt rechtfertigen. Tatsächlich tun sie es nicht!“

Ergebnis: Frau Merkel macht unbeirrt weiter. Der gesamte Wortlaut des Briefes findet sich hier:
http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/klimawandel-offener-brief-an-kanzlerin-merkel-temperaturmessungen-ab-1701-widerlegen-anthropogen-verursachte-temperaturschwankungen/

Die Oregon-Petition mit über 30 000 Unterschriften

Zu erinnern ist auch an die Oregon Petition gegen das Kyoto-Protokoll als Teil der Klimaschutzpolitik mit seit 1999 rund 31 000 Unterschriften, darunter gut 9000 habilitierte Wissenschaftler (PhD). Mögen auch Doppeleinträge darunter sein, weil diese Unterzeichner ihr erstes Unterschreiben vergessen haben, die Zahl ist immer noch beeindruckend groß. Initiator ist das Oregon Institute of Science and Medicine (OISM) mit ihrem Vorsitzenden Vorsitzende Frederic Seitz, dem ehemaligen Präsidenten der National Academy of Sciences. Die Namensliste der Unterzeichner findet sich hier: http://www.petitionproject.org/ Doch sind dies nur Beispiele. Warner vor der Klimaschutzpolitik als profunde Kenner des Themas gibt es viele mehr.

Der falsche Eindruck vom IPCC

Die vorgeblichen Klimaschützer sind bisher allerdings mächtiger und haben die öffentliche Meinung hinter sich. Die Kernzelle dieser Rattenfänger ist der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimawandel bei den Vereinten Nationen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC). Über diesen Ausschuss schreibt der Australier John McLean, Melbourne:

„Der IPCC … (in Deutschland auch oft fälschlicherweise als „Weltklimarat“ bezeichnet) wird gemeinhin als objektives Organ wahrgenommen, das sorgfältig den Stand der Klimaforschung analysiert und Berichte erstellt, die eindeutig, umfassend, begründet und ohne Vorurteile sind. Dieser Eindruck ist leider falsch. Man braucht sich nur die Basisdokumente, die Berichte und die Methoden der Berichterstatter anzusehen. Dann kommt man zur Folgerung, dass der IPCC keine Organisation ist oder jemals war, die alle Aspekte des Klimas in sachlicher und neutraler Weise betrachtet. Die internen Verfahrensweisen verstärken diesen Eindruck: es ist kein Versuch zu erkennen, irreführende oder vieldeutige Behauptungen aufzuklären. Der Inhalt der Berichte wird willkürlich ausgewählt und für die wesentlichen Behauptungen fehlen die Beweise. Am Wichtigsten ist aber die Tatsache, dass der IPCC mit seinen Aktionen das ganze Gebiet der Klimawissenschaft in seinem Sinne verdreht hat.
In den letzten 20 Jahren, und das trotz seiner Dominanz, großen Finanzmittel und Manipulation der Klimawissenschaft, war der IPCC nicht imstande, einen konkreten Nachweis für seine Behauptung über einen menschlichen Einfluss auf das Klima zu liefern.“

Die Kritiker-Vereinigung in Neuseeland

McLean ist Mitglied der New Zealand Science Climate Coalition und Autor vieler kritischer Analysen über den IPCC und dessen Veröffentlichungen. Neuseeländer und einige Nicht-Neuseeländer haben diese Vereinigung im April 2006 gegen irreführende Informationen über den Klimawandel und über die vorgeblich von Menschen verursachte globale Erwärmung gegründet. Die Vereinigung will korrekt und vorurteilslos Fakten über den Klimawandel liefern sowie die wirtschaftlichen und sozialpolitischen Folgen der Klimapolitik beurteilen. McLean schreibt, es werde Zeit, die Aktivitäten des IPCC zu stoppen, und führt dafür zehn Gründe an. Ferner schreibt er:

„Den IPCC endlich auflösen“

„Der IPCC ist nichts anderes als eine politische Lobby-Gruppe, deren Mitglieder von Regierungen delegiert und finanziert werden. Die Autoren-Teams schreiben Berichte, die sie dann selbst zu korrekten Übersichten über ihr Fachgebiet erklären. Normalerweise gäbe es große Proteste, wenn zugelassen würde, dass Autoren als Kontrolleure über ihre eigenen Arbeiten und Aussagen agieren. Nicht so beim IPCC. Aber das war Methode von Beginn an. Noch schlimmer ist, dass der IPCC behauptet, die Berichte seien neutral überprüft und hätten die Unterstützung der überwiegenden Zahl der Klimaforscher, was aber tatsächlich nicht der Fall ist (lt. Umfragen unterstützt nur ein Drittel der Experten die IPCC-Thesen). Die Einseitigkeit und Manipulation der Klimawissenschaft hat jetzt lange genug gedauert, und die Probleme sind zu groß, um intern bereinigt zu werden. Die einzige Möglichkeit ist, den IPCC aufzulösen. Wenn wir wirklich eine Koordination der Klimaforschung brauchen, dann müsste dies eine Organisation sein, die politisch unabhängig und transparent ist und die alle Aspekte der Klimawissenschaft umfasst, nicht nur den vorgegebenen menschlichen Einfluss.“
Quelle:http://alt.eike-klimaenergie.eu/?WCMDGroup_4_3=6&WCMSGroup_6_3=1247&WCMSArticle_3_1247=402

Das Skeptiker-Handbuch von Joanne Nova

Aber nach wie vor werden zu viele Menschen in dem Glauben gehalten und lassen sich in ihm halten, es gebe unter Wissenschaftlern keinen Dissens mehr über die anthropogen verursachte Klimaerwärmung. Wie die Beispiele zeigen, ist das unwahr. Der Dissens ist sogar heftig. Wer Hilfe sucht, um sich gegen die Klimaschützer zu behaupten, der werfe einen Blick in das leicht verständliche „Skeptiker-Handbuch“ der australischen Umweltjournalistin Joanne Nova, das in diesem Jahr auch auf Deutsch erschienen ist. Eine der Fundstellen ist diese:
http://www.klimanotizen.de/Das_Skeptiker-Handbuch_3.0_kurz_96dpi.pdf

Haben Sie von alldem in Ihrer Zeitung etwas gelesen, in Ihrem Fernsehkanal etwas gesehen, in Ihrem Radiosender etwas gehört? Dafür aber ständig Einseitiges, Unvollständiges, Unkritisches zuhauf. Merkwürdig, nicht wahr?

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