Wahnsinn mit Methode

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Die „Klimaschutzpolitik“ bedeutet Ausbeutung der Bürger und Ökodiktatur

Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Dieses geflügelte Wort – so oder ähnlich einst von Shakespeare in die Welt gesetzt, wenn die Erinnerung nicht täuscht – drängt sich, wenn auch abgenutzt, geradezu auf: Erst stimmt man die Menschen auf eine schreckliche Erderwärmung ein und darauf, daß sie selbst daran schuld sind, weil sie zuviel Kohlendioxid (CO2 ) erzeugten und weil dieses Gas wie ein Treibhaus wirke, als sei es eine die Erde umschließende Glasglocke. Dann, als das Schuldgefühl durch ständige mediale Bearbeitung in den Köpfen hinreichend verankert ist, wird immer mehr sichtbar, dass eine üble Mischung aus geschäftlichen und fiskalischen Interessen dahinter steckt:

Man sagt den Menschen, sie müßten diesen Klimawandel verhindern, das Klima „schützen“, den CO2 –Ausstoß verringern, und seitdem zwingen ihnen jene, die sich mit Inbrunst als Klimaretter darstellen, immer mehr Investitionen und Abgaben auf. Hausbesitzer werden zu Wärmedämmung, neuen Heizkesseln und Energieausweisen genötigt. Die Autoindustrie muß für niedrigere CO2-Werte neue Motoren und Abgassysteme bauen. Energiegewinnung aus Sonne und Wind wird hoch subventioniert, die Bürger zur Abnahme des Wind- und Solarstroms mit hohen Preisen zwangsverpflichtet. Das Geschäft läuft wie geschmiert.

Was eine überaus mächtige Mischung von Leuten aus Politik, Wirtschaft, Finanzwelt, Wissenschaft und Verwaltung im Eigeninteresse global losgetreten hat, ist für die Profiteure ein gigantisches Konjunkturpaket, für die Bürger eine weitere Ausbeutung und Umverteilung zu ihren Lasten. Was den Bürgern an Kosten aufgedrückt wird, wirft bei ihnen keine Rendite ab, nur bei denen, die aus dem „Klimaschutz“ ein Geschäft machen.

Was scheinbar harmlos begann, hat sich gemausert zu einer Ökodiktatur. Der „Klimaschutz“ ist ein Vorwand. Zahlreiche Wissenschaftler nennen den vorgeblichen Treibhauseffekt Unsinn, sehen die Rolle des anthropogenen CO2 und die Klimazusammenhänge ganz anders. Aber sie bekommen kein Gehör, werden mit ihren Kenntnissen unterdrückt. Eben das ist der Wahnsinn, ebendas die Methode.

Was hier geschieht halte ich für eine staatliche Unverschämtheit, und jeder Freiheitsliebende müsste das mit mir tun. Der Staat hat sich da herauszuhalten, Energiesparen ist Privatsache. „Klimaschutz“ ist Nonsens. Ich habe schon einmal geschrieben: Das Klima lässt sich nicht schützen, allenfalls können wir uns v o r dem Klima schützen. Daher setze ich das Wort, wenn ich nicht vermeiden kann, es zu verwenden, in Anführungszeichen, um mich von diesem Schwachsinn zu distanzieren.

Der 56 Jahre alte Engländer Christopher Lord Monckton brachte es auf diesen Punkt: „Die Klimahysterie wird von der Linken geschürt. So kann man die Aufsicht des Staates mittels Steuern ausbauen und die Freiheit des Einzelnen stark beschränken. Wissen Sie, die Mächtigen mögen die Demokratie und das Volk nicht. Die Klimadebatte gibt ihnen Macht. Und die einst so wenig beachteten Klimawissenschaftler, von denen fast alle für den Staat arbeiten, lassen sich einspannen, weil sie sich plötzlich auch mächtig fühlen. Sie bekommen so viel Geld und Preise wie noch nie. Es ist ein Abhängigkeitsverhältnis.“

Monckton ist einer der rund 500 Wissenschaftler, Berater und Politiker aus aller Herren Länder, die vom 2. bis 4. März in New York ihre erste internationale Konferenz stattgefunden, bezeichnet als “The 2008 International Conference on Climate Change”. Es war eine Konferenz gegen die breit angelegte Fehlinformation über das Klima und die Folgerungen daraus. Doch ist diese Konferenz von nahezu allen Medien totgeschwiegen worden. Warum? Sie verstieß gegen die aufgezwungene und unheilvolle political correctness.

Copyright: Klaus Peter Krause

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