Das erschütterte Vertrauen

Im Lichtkegel öffentlicher Kritik: Politiker, Unternehmer, Banker, Gewinnstreben, Marktwirtschaft, Behörden, Gerichte / Auf der Suche nach neuer Orientierung

Unbescholten, ohne Makel, unbestechlich, kurzum: integer zu sein, ist eine für Staat und Gesellschaft wesentliche Tugend. Hapert es damit und geht es mit dieser Tugend schleichend bergab, dann geraten auch die Grundsätze von Recht und Moral, von Anstand und Sitte insgesamt ins Wanken, dann fällt es den Bürgern immer schwerer, sich mit ihrem Staatswesen zu identifizieren und es zu unterstützen. Integrität sichert ein Zusammenleben im gegenseitigen Vertrauen. Doch scheint es nicht mehr gut um sie bestellt. Daher ist die Integrität in Wirtschaft, Politik, öffentlicher Verwaltung und woanders zu einem großen Thema geworden. Die gewaltige Finanzkrise macht es zusätzlich aktuell. Sie hat das Vertrauen in Banken und Banker tief erschüttert.

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Freiheitsgewinn oder Freiheitseinschränkung?

Das demokratische Mehrheitsprinzip im Konflikt mit dem ebenfalls demokratischen Prinzip, die Minderheit zu schützen

Ich reise viel, nehme an vielen Veranstaltungen teil, komme herum. Das ist informativ und bildet. Was ich dabei höre, in mich aufnehme und für nachdenkenswert halte, möchte ich auch an dieser Stelle weiterreichen. Zum Beispiel dies:

Ist das Mehrheitsprinzip in der Demokratie ein Hort der Freiheit oder für die Freiheit gar eine Bedrohung? Schon diese Frage stellen deutet an, daß wohl beides der Fall ist, dass sich hier Zwiespältigkeit auftut, dass sich also beim Nachdenken darüber, ob man dieses Prinzip verwerfen oder verteidigen soll, ein Hin- und Hergerissensein einstellt. So fühlte sich denn auch der Schweizer Robert Nef, Mit-Herausgeber der „Schweizer Monatshefte“ und Triebkraft des Liberalen Instituts in Zürich, hin- und hergerissen, als er diese Frage zum Therma seiner Vorlesung auf der Hayek-Tagung*) am 27. Juni 2008 in Freiburg machte.

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