Finanzkrise einmal anders

Ein angebliches Tucholsky-Gedicht, das von Tucholsky nicht stammt

Unlängst wurde per Mail etwas weitergereicht, was sich der Finanzkrise in Versform annahm und auch ich erhalten (aber nicht weitergereicht) habe. Es geschah mit dem Hinweis, der Autor des Gereimten sei kein Geringerer als Kurt Tucholsky. Aha, dachte man dies lesend, von damals zu heute kein    Unterschied, immer wieder nach dem gleichen Muster, und dann auch noch von Meister Tucholsky. Es ist aber nicht von ihm. Mißtrauisch hätte zumindest das Wort „Derivate“ machen müssen. Das nämlich gab’s damals noch nicht. Anders         dagegen die Leerverkäufe. Die gab’s zu jener Zeit durchaus, nur waren sie in der damaligen großen Wirtschaftskrise in Deutschland verboten. Der wahre Autor hat sich dann auch bald gemeldet. Es ist Dr. Richard G. Kerschhofer und dies sein Text:

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