Windstrom-Illusionen IV

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Windkraft spart CO2 nicht ein        

Verehrter Blog-Besucher, weil herkömmliche Kraftwerke stets mitlaufen müssen, ohne Strom ins Netz geben zu dürfen, weil der Windkraftstrom gesetzlichen Vorrang genießt, stoßen sie als Kohle- oder Gaskraftwerke weiterhin Kohlendioxid (CO2) aus. Anders also als behauptet, spart Windkraft CO2 nicht ein. Es sei denn, man hielte Kernkraftwerke zum Mitlaufen bereit, um die Ausfälle von Windkraftstrom aufzufangen. Das aber ist absonderlicherweise politisch nicht gewollt. Wollen Sie sich das mit der CO2-Einsparung wirklich weismachen lassen?

Wenn immer mehr Windkraftanlagen, zumal ins Meer, gebaut werden, drohen Zusammenbrüche des Stromnetzes. Einen Vorgeschmack davon hat es am 4. November 2006 um 22.10 Uhr gegeben. Damals war die Höchstspannungsleitung südlich Emden über die Ems abgeschaltet. Diese Leitung ist für hohes Windstrom-Aufkommen in Küstennähe der zentrale Ableiter in die Niederlande. Diese Stromableitung war wegen der Abschaltung nicht möglich. Der Windstrom floss aber trotzdem. Der Wind wehte mittelstark, aber mit starken Ausschlägen nach oben. Das war für das übrige Netz zuviel. Wegen Überlastung fiel es aus, es kam zum Blackout, mit Auswirkungen auf das gesamte EU-Netz. Die Ursache war die unstete Windstromerzeugung. Das kann immer wieder passieren und, je mehr Windkraftanlagen aufgestellt werden, immer häufiger. Mit Windkraft wird die Stabilität des Stromnetzes zerstört. Wollen Sie das?  

Was für den Windstrom gilt, trifft im wesentlichen auch für den Solarstrom zu. Die Sonne liefert Strom nur, wenn sie scheint. Das tut sie in unseren nördlichen Breiten nicht häufig und nicht stark genug. Die ganzen 365 Nächte im Jahr fällt sie ohnehin aus. Im Winter ist die nächtliche Dunkelzeit besonders lang, der mögliche Sonnenschein tagsüber besonders kurz. Also braucht man auch für alle Sonnenstromanlagen herkömmliche Kraftwerke, die ständig bereitstehen und  mitlaufen müssen. Sie produzieren also Kosten, ohne dass sie während dieses  „stand by“ Strom liefern dürfen. Dabei sind diese Stromkosten mit den genannten 45 Cent/kWh exorbitant hoch. Ist doch verrückt, oder?

 

 

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