In der Sehnsucht nach Sicherheit geht die Freiheit baden

Wieviel Unsicherheit ist der Mensch bereit hinzunehmen, um sich die Freiheiten, die er braucht, zu bewahren? Wie die Menschen hierauf antworten, beleuchtet auch ihr Staatsverständnis und ihr Verhältnis zum Staat. Denn von ihm erwarten sie Schutz – Schutz vor Gefahr, Schutz vor Unbilden und Unsicherheit. Aber mehr Schutz bedeutet mehr Staat, und mehr Staat bedeutet weniger Freiheit. Das gilt auch für den Schutz vor Gefahren wie Krankheit, Altersarmut und Arbeitslosigkeit. Vor die Wahl gestellt, mehr Sicherheit oder mehr Freiheit zu wollen, entscheiden sich die meisten  für mehr Sicherheit und suchen sie beim Staat. Sie ahnen nicht (oder mögen nicht wahrhaben), wohin sie das letztlich führt: in die Abhängigkeit von und in die Unterdrückung durch ihren Staat.

Ich möchte hierzu auf ein Buch aus dem Jahr 2005 aufmerksam machen, das mir aus meinem Bücherschrank gerade wieder in die Hände gefallen ist und das ich seinerzeit in der FAZ vorgestellt habe. Sein Inhalt ist allgemeingültig und wird, weil die Menschen so sind, wie sie sind, immer aktuell bleiben. Der Autor, Jahrgang 1952, heißt Wolfgang Sofsky und lehrte als Professor für Soziologie an den Universitäten Göttingen und Erfurt. Seit 2001 ist er als Privatgelehrter, Autor und politischer Kommentator tätig. Drei andere Bücher von ihm sind 1996, 2002 und 2003 erschienen.

„Zeit ihres Lebens sind Menschen von Gefahren umstellt. Kaum ein Verhalten ist gänzlich ohne Risiko.“ Mit Sätzen der banalen Erfahrung wie diesen wird der Leser in eine Philosophie der Sicherheit, die ihm der Autor in seinem Buch ausbreitet, förmlich hineingezogen. Und so zahlreich die Gefahren, so vielfältig sind die Vorkehrungen, sich ihrer zu erwehren. So zahlreich die Risiken, so vielfältig die Vorkehrungen, sich gegen sie abzusichern.

Sofsky schreibt vom Umgang mit den Gefahren, die das Leben im Übermaß beschert, von den Institutionen, die Menschen zu ihrer Sicherheit vor Gefahren ersinnen, und davon, was diese Sicherheit kostet. Die Kosten bestehen in der Hingabe von Freiheiten. Um der Freiheit willen, liest man, unterliege der Mensch dem Zwang, sich in selbst geschmiedete Ketten legen zu müssen. Da die Freiheit immer gefährdet ist, muss auch sie gesichert werden – durch Einschränkungen der Freiheit. Sofsky spricht von der „Sehnsucht nach totaler Sicherheit“. So wird die Sicherheit, so wird das Streben nach Sicherheit selbst zur Gefahr.

Diese Sehnsucht mündet ein in den totalen Sozial- und Interventionsstaat, der sich, so Sofsky, geriere wie das Exekutivorgan eines kollektiven Willens nach umfassender Versorgung. Zustimmung und Folgebereitschaft der Untertanen stiegen mit der Illusion der Sicherheit und Glückseligkeit. Die Illusion restloser Sicherheit bezeichnet Sofsky als eine Hauptsäule politischer Herrschaft. „Nicht Freiheit, Gleichheit oder Solidarität sind die Leitideen heutiger Politik, sondern Sicherheit – jederzeit, überall… Der heutige Staat ist vor allem Sicherheitsstaat.“ So habe er seine „Herrschaft über die bürgerliche Gesellschaft ausgebaut“.

Die Folgen der Sicherheitsanspruchsinflation und der staatlichen Expansion sind für Sofsky unübersehbar: „chronische Haushaltsdefizite, Misswirtschaft, explodierende Steuer- und Abgabelasten, Massenarbeitslosigkeit, Versorgungsmentalität, gesellschaftlicher Stillstand.“ Reparaturen könnten den Niedergang des Interventionsstaates allenfalls verzögern, aber nicht aufhalten. Und trotz aller Vorkehrungen seien die Versprechen des Sicherheitsstaates nicht einzulösen.

Damit kommt es zum Gegenteil dessen, was die sicherheitsbewegten Bürger wollen: „In seinem aktuellen Zustand ist der Staat kein Hort des Schutzes, sondern eine Quelle der Unsicherheit. Nun ist der Bürger … vor die Aufgabe gestellt, sich selbst in Sicherheit zu bringen.

Letztlich ist das Buch ein großes Plädoyer für die Freiheit. Es ist eine Warnung, nicht zuviel Freiheiten für zuviel Sicherheit hinzugeben und die Freiheit gegenüber einem staatlichen Für- und Vorsorgediktat zu verteidigen. Auch wenn das Leben lebensgefährlich ist: Nicht gegen alles Gefährliche kann und muss man sich absichern. Freiheit geht vor Sicherheit.

Aber Eigenverantwortung fällt schwer, und Freiheit erzeugt Unsicherheit. Denn „wo die Freiheit regiert, müssen die Menschen ihr Leben selbst führen. Aber nicht wenige fürchten schon die Freiheit der eigenen Meinung. Sie wagen es nicht einmal, beim eigenen Wort genommen zu werden.“

Wolfgang Sofsky: Das Prinzip Sicherheit. Verlag S. Fischer, Frankfurt am Main 2005. 172 Seiten. 16,90 Euro.

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23 Gedanken zu “In der Sehnsucht nach Sicherheit geht die Freiheit baden”

  1. Ich stelle eine sachliche Gegenfrage, die mit einem Zeitungsartikel vom heutigen Tage (!) aus der „renommierten“ Ostsee-Zeitung (Springer-Presse) untermaurert wird (s. u.a. Link) :::

    > Wieviel SICHERHEIT dürfen die Bürger der Ex-DDR HEUTE vom Rechtsstaat BRD erwarten – um vor neuem „Bauernlegen“ verbitterter alter- und längst völlig zu Recht abgschaffter ADELIGER verschont zu werden ???

    http://www.ostsee-zeitung.de/archiv/index.phtml?Param=DB-Artikel&ID=3336962

  2. Ernst Jünger, deutscher Philosoph:
    “Die Sklaverei lässt sich bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt.”
    ___

    > Wir haben Gewerkschaften: aber Sie wurden/werden gleichgeschaltet !
    > Wir dürfen demokratisch wählen: aber das Volk darf nicht über existenzielle „Fragen“ entscheiden (EU-Verfassung; Gen-Fraß u.a.) !
    > Wir haben Medien-, Presse- und Meinungsfreiheit: aber die Medien wurden/werden gleichgschaltet (Springer, Burda, Bertelsmann u.a. > „DPA-Wahrheiten“ !

    > In einer faktischen „Drei-Klassen-Gesellschaft“ ist die „Freiheit“ eine Illusion – und die „Sicherheit“ bedeutet konket: >>> Der Rausschmiss aus der Firma-, und somit aus dem existenziellen sozialen Umfeld, erfolgt ::: „SOZIAL-VERTRÄGLICH“ !!!

  3. Egal was passiert, ob Vogelgrippe, BSE oder Gammelfleisch, irgendeine Gruppe ruft immer nach und die Politiker nehmen diese Hilferufe nur zu gern wahr.
    Nicht ganz unschuldig sind allerdings auch die Medien, die jeden noch so unwichtigen Vorfall nach Möglichkeit aufbauschen und Schuldige zur Hinrichtung vorführen wollen. Im Notfall haben dann eben die staatlichen Überwachungsorgane versagt.

  4. „FREIHEIT ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“ (Rosa Luxemburg

    > Die aufrechte „Frei-Denkerin“ Rosa Luxemburg wurde von der ANONYMEN (!) braunen Masse ermordet – weil sie sich ALS REALE PERSON (!) – UND MIT IHREM EHRBAREN NAMEN (!!!) – für die sog. Arbeiterklasse eingesetzt hatte.

    Es gibt SIE also doch noch, DIE verloren geglaubten NAMHAFTEN DEUTSCHEN Vorbilder in Deutschland ! >>> Stimmt`s, Wallraff, Anonym, Ratio, Gladstone, Justus, Gladius „and other anonymissimos“ ???

    http://www.freitag.de/2000/39/00392101.htm

  5. Die These „In der Sehnsucht nach Sicherheit geht die Freiheit baden“ setzt implizit voraus, dass man den Sehnsüchtigen vorwirft ihr Bedürfnis nach Sicherheit zu befriedigen und dafür den Staat „über Gebühr“ in Anspruch zu nehmen.

    Da macht man es sich aber zu einfach. Es liegt nicht unbedingt an den nach Sicherheit suchenden Menschen, sondern daran, dass sich die Sorgenträger sich den monopolistischen Staat, der zu Fehlallokationen neigt, nun mal mit den „falschen“ Leuten teilen. Wenn den Freiheitshungrigen das Ergebnis nicht gefällt, dann müssten sie halt einen Schnitt mit „falschen“ Menschen ziehen. Aber den Mumm besitzen sie leider nicht, weil sie am monopolistischen Staat genauso festhalten wie ein Hund an seinem Knochen.

    Mit Verlaub: Was Sie damit meinen, kapiere ich nicht. Klaus Peter Krause (7.6.2008)

  6. Die Suche nach Sicherheit setzt nicht automatisch mehr Staat voraus, dies ist ein Fehlschluss, der von den MSM und Politikern kräftig gefördert wird um die Menschen abhängig zu halten.
    Nehmen wir das Beispiel Sicherheit, wenn in meinem Haus eingebrochen wird, muss ich froh sein wenn innerhalb 1 – 2 Stunden die Polizei kommt. Der Erwerb eigener Waffen ist mit großen Hindernissen versehen, eine kampfmäßige Ausbildung, zur Notwehr und Nothilfe, mit denselben ist verboten. Dadurch habe ich in diesem Fall die größtmögliche Menge an Staat und die kleinstmögliche Menge an Sicherheit. Bei einem Überfall auf offener Straße ist der Bürger sowieso wehrlos. Diese strengen Waffengesetze werden uns mit dem Argument „mehr Sicherheit“ verkauft. Nur die Kriminellen sind meist bewaffnet (auch illegal), der gesetzestreue Bürger fast nie.
    Die linientreuen Medien arbeiten mit dem Staat Hand in Hand um die Bürger unfrei und abhängig zu halten.
    Die Indoktrinierung beginnt bereits im Kindergarten und endet im Prinzip auf der Bahre.

  7. RE: Bauer Gerhard

    Das klingt ja wahrhaftig, als möchten Sie in Deutschland amerikanische Verhältnisse einführen (ganz nach dem amerikanischen DREAM : „Mein Feind ist niemals besser bewaffnet als ich“). – Bei uns in Old-Germany ist allerdings kein Waffenlobbyist mit Kanzlerin M. persönlich befreundet (> und auf die Rückkehr des Waffenlobbyisten Schreiber darf man sicherlich leider noch etwas länger hoffen). Sie verwechseln Freiheit offenbar mit dem Faustrecht des Stärkerern – bzw. des Schwächeren, der heimlich zum Kampf rüstet. — PS: Für ihre so gefürchteten „Einbrecher“ halte ich persönlich eine Combat-Machete der Firma Condor bereit : > Eine hocheffektive Nahkampfwaffe, die sich schon bestens in der römischen Geschichte bewährt hatte. Einbrecher mit der AK-47 durchsieben zu wollen – halte ich für herzlos, stillos und feige (außerdem müssten Sie hinterher ihre Wohnung grundreinigen und die Einschusslöcher verputzen/tapezieren; wer kann daran schon wirklich Freude haben, B.G. ?).

    http://www.heute-online.ch/wissen/hintergrund/artikel61750

  8. Mit Verlaub: Was Sie damit meinen, kapiere ich nicht. Klaus Peter Krause (7.6.2008)

    Das war eine Anspielung auf das Versagen des politischen Liberalismus. Wer nach dem Staat ruft, der ruft auch seine Geister.

  9. FREIHEIT bedeutet in einem Rechtsstaat : > den sog. „Volksvertretern“ unbequeme Fragen stellen zu dürfen – z.B. wie folgt :

    http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_dietmar_bartsch-650-5509.html

    08.06.2008
    Frage von Michael Pfeiffer

    Sehr geehrter Herr MdB Dr. Bartsch,

    * Warum werden (nicht auch !) die Biografien führernder CDU Abgeordneter rückhaltlos (!) öffentlich durchleuchtet ?

    Liegt es vielleicht daran, dass die Familien Gysi und Kasner schon zu DDR-Zeiten eng verbandelt waren (s. u.a. Link) ??? – Man muss sich doch wirklich wundern dürfen, warum Dr. Gysi nicht heute – in Anbetracht der ganz massiven (Stasi) Angriffe gegen ihn – auch ebenso massiv „zurückschießt“ – obwohl er doch sicherlich reichlich DDR „Munition“ archiviert hat.

    Gibt es gar eine „political correctness“ unter vormals führenden Ex-FDJ`lern, Ex-SED`lern und dem Ex-MfS ??? – Und wem könnte diese mögliche unsägliche „political correctness“ heute noch nützen ???
    >>> (Dem Rechtsstaat BRD jedenfalls nicht !!!)

    MfG
    M.
    _____________

    readers-edition.de
    Antwort von
    Dr. Dietmar Bartsch

    Bild: Dr. Dietmar Bartsch

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  10. Lieber Herr Dr. Krause,

    Auch aus meinem Bücherschrank ist ein Buch herausgefallen, nachdem ich den Blog gelesen hatte.
    „Fordern, statt verwöhnen“ Felex von Cube, Dietger Alshuth, Piper Verlag München Zürich.

    Die beiden Verhaltensbiologen beschreiben das Gleiche und kommen auch zum gleichen Ergebnis wie Sofky.Wichtig: Je früher mit dieser Erziehung begonnen wird, um so wirkungsvoller ist sie, also besonders in der Familie und von Kindesbeinen an.
    Ich erinnere mich an einen Vortarg des Herrn Professor von Cube vor 20 Jahren. Da sagte er, dass die verwöhntesten Kinder in Rot-China zu finden seien, weil dort die EINKIND Ehe praktisch gesetz ist.
    Ihr
    Justus

  11. Sehr geehrter Herr Krause,
    vielleicht darf ich Sie noch auf das 2007 bei Beck erschienene Buch Sofskys „Verteidigung des Privaten. Eine Streitschrift“ aufmerksam machen, welches Sie nach den von Ihnen gegebenen Daten vielleicht noch nicht kennen.
    Mit den besten Grüßen
    Th. W.

    24. Juni 2008: Sehr geehrter Herr Windhöfel, das ist sehr nett von Ihnen. Vielen Dank. Ich werde mir die Streitschrift bei nächster Gelegenheit besorgen. Ihr Klaus Peter Krause

  12. Ich habe bis heute den Block von Herr Dr. Krause regelmäßig besucht. Heute werde ich damit aufhören. Auch wenn nicht alles Blödsinn ist, was Herr Pfeiffer schreibt, aber solange er, statt einen eigenen Block einzurichten, hier der Alleinunterhalter ist, bin ich nicht weiter interessiert. Schade, Herr Dr. Krause. ABer denken SIe mal darüber nach: Wer etwas zerstören will, der tut dies am besten nicht durch einen Angriff von aussen sondern durch Teilnahme, mitmachen,scheinbare Unterstützung. Und genau das macht Herr Pfeiffer. Er hat, zumindest was mich angeht, sein Ziel erreicht: ich steige aus. Ich werde monatlich nachsehen, ob dieser Block wieder ein Gespräch zwischen Interssierten kritischen Zeitgeistern geworden ist oder weiter die Pfeiffer-show. N. Demme

    24. Juni 2008: Sehr geehrte Frau Demme, Herr Pfeiffer schreibt schneller, als ich seine Beiträge löschen kann. Aber ich tue das natürlich. Nur ist es mir nicht stündlich und täglich möglich. Mit besten Grüßen Klaus Peter Krause

  13. Zur Freiheit gehört, daß Michael Pfeiffer den Blog zuschwallen darf. Aber wie wärs mit ein ganz klein bißchen Selbstdisziplin?

  14. So lange sich die vom Staat selbst geschaffene Dumpfbackenmasse von den Medien verblöden und manipulieren lässt, wird sie bei jedem noch so kleinen aufgebauschten Alltagsvorfall nach neuen Gesetzen schreien, weil sie nicht einschätzen kann, wie sie sich dadurch selber einmauern lässt. Kohl hat die Medien ignoriert, seine Nachfolger lassen sich mit ihren Reglementierungen und neuen Gesetzen vor sich hertreiben. Was für eine Suppe die Medien uns täglich zusammenbrauen, bringt hier endlich einer mal auf den Punkt.
    http://www.cicero.de/97.php?ress_id=7&item=1727

    Und im Hintergrund alle Beteiligten spinnen Interessengruppen ihre Fäden, um an den „Neuerungen“ zu verdienen. Wenn sich nicht bald mehr Intellektuelle lautstark Wort verschaffen, werden wir bald mit einem Chip versehen, damit wir uns nicht verlaufen können, alles zu unserer Sicherheit… In den USA gibt es bereits freiwillige Testpersonen…

  15. ….und hier noch eine öffentliche Stellungnahme (abgeordnetenwatch.de / M-V) der FDP (!!!) (MdB Christian Arendt) zu den fragwürdigen jährlichen Bilderberg-Treffen :

    (abgeordnetenwatch.de / Bundestagsabgeordnete / M-V)
    Antwort von MdB Christian Arendt /12.10.2007:

    Die Bilderberg Konferenzen stellen ein schwierig zu beurteilendes Thema dar, dass von wenig Transparenz gekennzeichnet ist, sowohl für Sie, als auch für mich.

    Wie Sie wissen, finden die Konferenzen bereits seit dem Jahr 1954 statt. Einmal jährlich treffen sich leitende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft um sich in einem vertrauten Rahmen auszutauschen. Für Medien und Öffentlichkeit sind die Bilderberg Konferenzen nicht zugänglich und die Teilnehmer sind angeblich dazu verpflichtet, den Inhalt für sich zu behalten. Aus diesem Grund sind die Konferenzen auch mit allerlei Verschwörungstheorien belastet. Als FDP-Politiker kann ich mich natürlich nicht für solche fragwürdigen Zusammenkünfte aussprechen. Ein demokratisches System ist vor allem durch seine Nähe zum Bürger und durch Transparenz gekennzeichnet. Die Bilderberg-Konferenzen widersprechen beiden Wesensprinzipien eines freiheitlich demokratischen Systems, dass gerade nur weil es diese Werte gibt existieren kann.

    Mit freundlichen, liberalen Grüßen
    Ihr Christian Ahrendt
    _________
    PS: Bilderberg-Teilnehmer/2007 in Istanbul ::: > Dr. Guido Westerwelle (FDP) !!!

    http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_guido_westerwelle-650-5485-5-n.html#fragen

    Antwort von
    Dr. Guido Westerwelle

    Bild: Dr. Guido Westerwelle
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  16. @ Michael Pfeiffer
    den Link zum Infokrieg habe ich gestern privat 2 Freunden geschickt, die sich auch große Sorgen um die Zukunft machen, denn im Infokrieg wurde gesagt, wenn jeder den Link 2 Leuten schickt, weiß bald die ganze Weltbevölkerung von den ekelhaften, aber doch erahnbaren Plänen der Bilderberger. Was bei Infokrieg fehlt, ist ein Plan oder eine Organisation, mit dem/der man die Mächtigen entmachten kann.

  17. Pinkeln auf die Fahne der BRD ist bekanntlich der traditionelle Auftakt für eine glänzende Grünen-Karriere! Ein 68er Anarchist-, Steinewerfer-, Polizistenverletzer und Amerika-Hasser sitzt heute bei den Bilderbergern in USA neben den Rockefellers dieser Welt und handelt die neue Weltordnung aus (im Auftrag von B.90/Grüne?). Da soll noch einer behaupten, bei den grünen Realos könne man keine imperialistische Karriere machen!

    Wer Deutschland und Amerika hasste, sollte heute für die grüne Basis nicht mit den Rockefellers kungeln!

    Hier der Link zu Joschi, dem Rockefeller-Realo:

    http://www.prisonplanet.com/articles/june2008/060608_b_list.htm

  18. sehr geehrter herr krause,

    warum nennen sie ihre seite nicht

    „m.pfeiffer über freiheit, wirtschaft und den rechtsstaat“?

    mit freundlichen grüssen

    phogel

    24. Juni 2008: Sehr geehrter Herr Vogel (Phogel), ich lösche die Beiträge von Herrn Pfeiffer, wenn sie nicht zum vorgegebenen Thema sind, wann imer ich kann. Nur stündlich und täglich schaffe ich es einfach nicht. Er schreibt schneller als ich löschen kann. Mit besten Grüßen Klaus Peter Krause

  19. Graf Schwerin Krosigk am 12 Juni, 2008 16:39
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    Zur Freiheit gehört, daß Michael Pfeiffer den Blog zuschwallen darf. Aber wie wärs mit ein ganz klein bißchen Selbstdisziplin bzgl. der Plünderung des Eigentums deportierter Juden?

  20. Indem Schutzmaßnahmen von den eigenen Aufwendungen für Versicherungsagenturen abhängig macht, hat man die Grundlage der Unfreiheit, nämlich die Un-Sicherheit und den Staat gleichermaßen überwunden.

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