Ein Wort vorweg zur Finanzkrise

Die aktuelle Diskussion wird derzeit von der großen Krise an den Finanzmärkten beherrscht. Wohl ist diese Krise mit ihren Bankzusammenbrüchen eine große Gefahr. Wohl kann sie schlimmste Folgen haben, die dann auch an uns nicht vorbeigehen. Folglich möchte ich diesen Blog mit ihr beginnen. Aber Berichterstattung und Kommentierung in den Medien sind dazu schon umfangreich genug. Daher nur kurz dies: Die Hauptursache und Hauptverfehlung liegt meiner Meinung nach in der global viel zu großen Menge an Geld in Form von bedrucktem Papier und von Buch- oder Giralgeld, also in der prinzipiell unbegrenzten Möglichkeit zur Geldschöpfung. Besonders augenfällig zeigt sich die zu hohe Geldmenge in der Dollar-Schwemme.Wenn es von einem Gut zuviel gibt, sinkt sein Preis. Das gilt auch für das Gut Geld. Am Verfall des Dollar-Wechselkurses sehen wir das. Mit dem Verfall des Wechselkurses einer Währung, sinkt das Vertrauen in diese Währung. Auch das sehen wir jetzt. Eine (gemessen am Angebot von Waren und Dienstleistungen) viel zu große Geldmenge verliert stets an Wert. Das nennen wir Inflation. Eine solche Geldmenge drängt nach Anlage – entweder in Sachwerte (Immobilien, Rohstoffe, Beteiligungen, ganze Unternehmen) oder in die Kreditvergabe. Aber nicht jede Anlage ist werthaltig, nicht jede bleibt werthaltig. Ist das Geld in zu viele Anlagen geflossen, entsteht, was man „Blase“ nennt, Spekulationsblase. Platzt die Blase, weil Vertrauen dahingegangen und deshalb Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist, und war die Blase groß genug, reißt das Geschehen wegen heute allseitiger Finanzverflechtungen andere mit. Dann gibt es Zusammenbrüche und eine Finanzkrise. Die haben wir jetzt. Ob sie bewältigt wird, steht in den Sternen. Versucht wird es mit noch mehr Geld. Mit weiteren Zinssenkungen (Beispiel Federal Reserve Bank in New York) wird es fast schon verschenkt.

Auf dem Weg in den Verfall der westlichen Gesellschaft

Aber nun zu meinem eigentlichen Thema. Der Hintergrund zu dem, was ich im Begrüßungstext kurz anreiße, ist dieser: Ich sehe (wie auch andere), dass unsere Gesellschaft – die deutsche, die europäische, die westliche – ihrem Verfall entgegentreibt – wie einst das römische Reich oder andere Kulturen. Ob sich das aufhalten und gar umkehren lässt, weiß ich nicht. Aber den Vorgängen, die ihn herbeiführen, nur fatalistisch zusehen und nichts tun, möchte ich nicht. Zu dieser von mir verweigerten Tatenlosigkeit gehört auch dieser Blog. Dabei konzentriere ich mich, was naheliegt, auf das Geschehen in Deutschland.
Unser gesellschaftlicher Verfall zeigt sich unter anderem im Rückgang der deutschen Bevölkerung, in der Auflösung der Familie, im Niedergang des Bildungswesens, auch in der sexuellen Verwahrlosung. Der Anthropologe J.D. Unwin kommt in der Untersuchung „Sex and Culture“ zu dem Schluss: „Wenn eine Gesellschaft drei Generationen lang völlige sexuelle Freiheit gewährt, dann sinkt sie auf das unterste Niveau.“ Nötig ist eine geistige Umorientierung. Nötig sind mehr Freiheit und Selbstverantwortung für uns Bürger

Wirtschaftliche Freiheit


Zur Freiheit zählt auch die wirtschaftliche Freiheit. Mit ihr ist es in Deutschland nicht mehr gut bestellt, sein Abstieg in der Rangfolge der wirtschaftlich freien Länder ist unübersehbar. Entnehmen läßt sich das der Studie „Economic Freedom of the World“. Zwar liegt Deutschland unter den 141 beobachteten Ländern mit seinem Platz 18 im oberen Feld (gleichauf mit Österreich, Salvador und Oman), doch hatte es sich im Jahr davor noch vom 19. auf den 17. Platz verbessert. Gegenüber 2000 mit dem 15. Rang war freilich auch das ein Abstieg gewesen und erst recht gegenüber 1980. Damals nämlich war ihm noch der 9. Rang zuteil geworden. Nun ist Deutschland wieder abgerutscht. Von möglichen 10 Punkten im Gesamt-Index der wirtschaftlichen Freiheit, auf die bisher allerdings kein Land kam, erreichte es 7,6 Punkte. Abgehängt wird Deutschland von Ländern wie Hongkong, Singapur, Neuseeland, Schweiz, Vereinigte Staaten, Großbritannien, Kanada, Estland, Irland, Australien, Finnland, Luxemburg, Island, Chile, Dänemark, Niederlande und Vereinigte Arabische Emirate. Hongkong auf dem ersten Platz hat 8,9 und Singapur auf dem zweiten auf 8,8 Punkte erreicht. Dort liegt auch für Deutschland das Ziel, nicht in der Stagnation des Mittelmäßigen. Gemessen an 1980 ist es seit 25 Jahren zurückgefallen.

Wer nicht mehr frei genug ist, haut dorthin ab, wo er sich freier fühlt. Für die junge Generation muss Deutschland attraktiv genug bleiben, vor allem für deren Elite. Für zu viele ist es das nicht mehr. Im Jahr 2007 haben 155 290 Deutsche unserem Land den Rücken gekehrt ein seit 1954 trauriger Rekord. Weit mehr als die Hälfte davon zählt zu den jungen, gut ausgebildeten Menschen unter 35 Jahren. Das ist alarmierend. Bei solcher Abwanderung qualifizierter und hochqualifzierter Kräfte darf es nicht bleiben, es sei denn, es geschieht zur Ausbildung und sie kehren danach zurück. An ihrer Stelle strömen Unqualifizierte aus aller Herren Länder nach Deutschland. Sie immigrieren in dessen Sozialsysteme, die damit zusätzlich finanziell ruiniert werden. Und die Deutschen selbst bekommen zu wenig Kinder, um den Bestand des deutschen Volkes zu sichern. Was wir in Deutschland wirklich brauchen, ist eine echte Wende. Jeder sollte, wie er’s vermag, daran mitwirken. Vor diesem Hintergrund ist alles zu sehen, was ich in diesem Blog zu einzelnen Themen von mir gebe.



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Kommentare


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15 Kommentare


  1. FloJo am 19 März, 2008 14:38
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    Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Blog. Endlich tut sich u.a. mit Ihrem Blog auch in Deutschland etwas, um dem Alleininformationsanspruch und der Hegemonie der PC durch die durchweg linken und wirtschaftsfeindlichen Massenmedien etwas entgegenzusetzen. Ob es nicht schon zu spät ist, wird sich zeigen. Ich gehöre als Syndikusanwalt und Betriebswirt mit Mitte 30 und 3 Kindern auch zur potentiellen Abwanderergeneration. Nun bin ich selber als Sohn deutscher Eltern im Ausland aufgewachsen und gerne seit dem Studium nach Deutschland “zurückgekehrt”, würde also gerne hier bleiben. Allerdings macht die Politik dies aus den von Ihnen beschriebenen Gründen immer schwerer. Vielleicht könnten sich die Deutschen in dieser Sache ausnahmsweise mal etwas Positives aus den USA abschauen. Dort wächst der Widerstand u.a. gegen das “fiat money” gerade durch die R(EVOL)ution des Kongreßabgeordneten Ron Paul und könnte gerade wegen der Unterstützung aus der Blogosphäre die amerikanische Gesellschaft wieder zu Ihren rechtsstaatlichen und wirtschaftsliberalen Wurzeln zurückführen. Sind wir Deutschen zu so etwas noch in der Lage? Ich hoffe schon!

  2. gladstone am 19 März, 2008 16:19
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    Die Lage Deutschland ähnelt sehr der Situation Großbritanniens nach dem Zweiten Weltkrieg vor der Thatcher-Regierung. Damals verließen auch hunderttausende jährlich das Land, weil sie von der Bevormundung die Nase voll hatten.

  3. Thomas Windhöfel am 20 März, 2008 11:06
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    Una salus victis nullam sperare salutem (Aen. 2, 354)

  4. pjotr k. am 20 März, 2008 17:13
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    In Deutschland ( und in vielen anderen Ländern) wird Kulturkritik ja sehr oft mit Kapitalismuskritik verwechselt.
    Ich finde gut, daß in diesem Beitrag die Kritik am geistigen Zustand des Abendlandes mit einem Aufruf zu mehr wirtschaftlicher Freiheit verbunden ist. Denn man muß bedenken, daß es echte Freiheit ohne geistige Basis und ohne Recht auf Eigentum nicht gibt.

  5. Rossner am 25 März, 2008 09:55
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    Begrüßenswert diese Möglichkeit,aber verändern wir tatsächlich etwas.Die Politiker interessiert doch keine Meinung.Ich denke wir können nicht einmnal über eine Regierung mehr sprechen, es ist doch nur noch eine Verwaltung der eigenen Lebensituation, der Unterordnung in die Parteidisziplin usw.Eine Regierung muss doch für das Land eine wissenschaftliche Strategie und daraus taktische Schritte für die Wirtschaft und Politik ableiten. Das kann sie nicht- Frau Merkel hat als Reisekader keine Zeit für die Innenpolitik, sie muss um Ihre Persönlichkeit zu profilieren anderen Ländern Ratschläge in überheblicher Art und Weise geben, aber im eigenen Land werden die Menschenrechte in anderer Form mit Füßen getreten. Sprich Armut,10 Mio ohne Arbeit,hohe Kriminialisierung,ein Bildungssystem welches erbärmlich ist usw.Ursache, um einige Beispiele zu nennen,die meine Aussage zu Unfähigkeit einzelner Verwalter bestätigen. Frau Schawan als Bildungsminister,Herr Hinze als Staatssekretä im Wirtschaftsministerium, ein Verteidigungsminister der nicht militärisch,taktisch,strategisch und weitsichtig politisch denken kann.Egoistsche und überhebliche Staatssekretäre,denen das Dienen unbekannt ist. Usw.Demokratie, gibt es diese tatsächlich.!Grüße, Ihr noch hoffnungsvoller V.Rossner

  6. Klügel, Claus-Dieter am 26 März, 2008 15:36
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    Lieber Herr Krause,
    zuerst Glückwunsch, dass Sie nun auch einen Blog haben.
    Hoffentlich war der Julier frei und sie konnten von Bivio häufig nach Moritz kommen.Übrigens beinahe 30 Jahre meine 2. Heimat.
    Übrigens, zu dem Kommentar von Herrn Windhöfel aus Vergils Aeneas fällt mir aus Liber II gleich zu Beginn ein:”Infandum regina iubes renovare doloren” Unendlichen Schmerz Königin zwingst du mich wiederzubeleben. Sie wissen, dass ich auch vor Jahren zu erzählen begonnen hatte und bin heute beim Vers 354 angekommen: (Ein Heil nur gibt es für Besiegte) kein Heil zu erhoffen.
    So weit ich es noch kann, werde ich aber die Hoffnungs Koalition unterstützen.
    Ihr
    Claus Klügel

  7. Amelie S. am 26 März, 2008 23:21
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    Viele gutausgebildete junge Leute verlassen das Land. Das stimmt wohl. Und traurig. Aber noch trauriger ist doch, dass es eine grosse Menge gut ausgebildeter Menschen gibt, die die Politik sich selber überlassen und sich “heraushalten”. Vielerorts fehlt die Bereitschaft, sich zu beteiligen und Verantwortung zu übernehmen.

  8. Thekla am 2 April, 2008 05:56
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    Natürlich hält sich jeder, der etwas auf sich hält, von der Politik der großen Volksparteien fern, wo Parteidisziplin über der Durchsetzung der eigenen Meinung steht. Luschen, die beruflich nichts zustande bringen und Jasager gehen in die Politik, allen voran die graue Maus Merkel ohne Standpunkt. Wer arbeitet noch? Diejenigen, die müssen, von wollen kann doch auch keine Rede mehr sein.
    Ich habe mich in die Vorpensionierung geflüchtet, weil ich mich nicht noch mehr auspressen lassen wollte, Arbeitszeitverlängerung, Lohnkürzung, Gängelung am Arbeitsplatz, Bürokratisierung durch viel Papier, Spaltung der Arbeitnehmer durch neue Hierarchien. Wenn sich die Verhältnisse ändern würden, wäre ich bereit, wieder zu arbeiten, denn ich war immer gern berufstätig. Ich verstehe nicht, warum die politische Kaste in Europa alles dafür tut, dass sich die Einheimischen nicht nur beruflich, sondern auch politisch bevormundet und verraten fühlen. Das Nationale und Konservative wird zugunsten einer irrsinnigen Internationalisierung verraten, der faule Zauber mit der EU sollte schleunigst beendet werden, seit es sie gibt, geht es uns schlechter, der Euro war der Flop schlechthin, Asylanten aus aller Herren Länder kriminalisieren die Länder und füllen die Gefängnisse. Was soll das? Danke für diesen Blog, Widerstand gegen die derzeitige politische Kaste kann nur durch das Internet organisiert werden.

  9. Ratio am 5 April, 2008 15:16
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    Deutschland und Europa werden durch die EU aka EUdSSR

    sowie durch Sozialisierung, Feminisierung, Islamisierung

    wirtschaftlich und kulturell ruiniert.

    Ideologische Wurzel allen Übels:

    die sozialistische Pest, die sich seit den 68ern epidemisch in den Köpfen der Wähler und Politiker vor allem der weiblichen und jüngeren Sorte ausgebreitet hat.

    Rein theoretisch wäre Abhilfe einfach:

    Freiheit statt Sozialismus.

  10. Christian am 8 April, 2008 17:04
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    Ich frage mich immer häufiger “Wer regiert dieses Land?” “Wo ist der gesunde Menschenverstand?” Warum können so unglaubliche politische Fehlentscheidungen getroffen werden, die alle den Charakter von ´Ausverkauf` haben?” und, und,und noch viele Frage.
    Es hat doch den Anschein, daß Entscheidungen der deutschen Politik keine selbständigen Entscheidungen sind, die FÜR die Bürger und den Staat sind. Haben so gesehen nicht auch diejenigen Recht, die an der juristischen (völkerrechtlichen) Eigenständigkeit der BRD zweifeln und behaupten, daß das Grundgesetz nur die Ordnungsregeln eines besetzten Landes beschreibt? Haben die Siegermächte immer noch die politische Hoheit? Gibt es die dementsprechende Anlage zum 2-plus-4-Vertrag wirklich? Haben wir, das Volk, deshalb noch keine Verfassung gewählt, obwohl dieses Wahlrecht im Grundgesetz verankert ist? Die Fragen hören nicht auf. Das unbegreifliche und doch konsequente Ausverkaufs-Geschehen in diesem Lande seit Jahrzehnten kann man nur zu verstehen versuchen, wenn der Standort der Betrachtung verändert wird. Da könnten sich Antworten finden.
    Meine Hoffnung bleibt. Christian

  11. Ratio am 10 April, 2008 17:46
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    Wieso?

    Das Grundgesetz ist doch gut genug.

    Gott bewahre uns devor, daß es von der heutigen Politkaste “überarbeitet” und damit notwendig total verunstaltet und seines liberalen Geistes beraubt wird.

  12. christian am 12 April, 2008 19:50
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    Das Grundgesetz ist so gut, dass in § 146 steht, dass das deutsche Volk eine Verfassung wählen darf. Das dürfen wir bisher jedenfalls nicht. Demnach sind wir immer noch besetztes Land unter der Hoheit (und Bestimmung) der sog. Siegermächte. Dürfen wir deshalb keine Verfassung wählen? Dürfen wir deshalb nicht über den EU-Beitritt abstimmen? Darf es deshalb in Deutschland keine Volksabstimmung geben? Das GG war möglicherweise liberal gemeint, doch so ausgelegt wird es nicht, jedenfalls nicht in den o.g. Kernpunkten. Völkerrechtlich ist ein Staat nur ein Staat, wenn er eine Verfassung hat. Die hat D nicht. Und das muss seinen Grund haben, der m.E. nur bei “höheren Interessen” liegen kann.

  13. Frank am 13 April, 2008 17:31
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    Ich glaube, dass die Parteiendiktatur nicht freiwillig weichen wird. Zuviele Menschen leben zu gut auf Kosten der anderen. Warum sollen die das Feld raeumen und sich gar dem Wettbewerb stellen?

    Ist das Land sanierbar oder muss man einfach akzeptieren, dass man ein totes Pferd nicht weiter reiten sollte?

    Gruss,
    F.

  14. Ratio am 19 April, 2008 14:08
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    @ christian am 12 April, 2008 19:50

    Wie die obersten Normen einer Normenhierarchie bezeichnet werden (“Grundgesetz”, “Verfassung” usw.)
    , ist rechtlich belanglos. Juristen reden daher oft von Verfassung, wenn sie das GG meinen. Siehe auch BVerfG, nicht BGGG für unsere “Verfassungs”-hüter in Karlsruhe.

    Das GG ist nicht deswegen schlecht, weil es mit Füßen getreten wird.

    Das GG ist liberal und damit automatisch sozial. Sozialismus wie wir ihn heute wieder haben, ist verfassungswidrig ebenso wie natürlich Feminismus und GM.

    Am GG abzulehnen ist hauptsächlich der mit liberalen Prinzipien absolut unvereinbare klerikale Einschlag.

    Die etablierten Kirchen genießen aufgrund WRV, GG und Hitlers Kirchenabkommen üppige Sonderrechte und Privilegien, die über Art. 4 GG hinausgehen und der Religionsfreiheit, die auch eine Freiheit VON Religion ist, widersprechen.

    Von Volksabstimmungen verspreche ich mir nicht viel. Man darf nicht vergessen, daß sowohl Hitler als auch unsere heutige sozialistische Politkaste von deutschen WählerINNen in freier Wahl etabliert wurden. Staatsgläubigkeit/Sozialismus ist eine deutsche Erbkrankheit.

    “Vox populi, vox Rindvieh” (FJS).

    Relevant ist nicht so sehr wer regiert, sondern wie regiert wird.

    Wie die Griechen so standen und stehen auch alle klassisch Liberalen der Demokratie mit äußerster Skepsis gegenüber. Die Gleichheit des Wahlrechts führt fast notwendig zur Diktatur der Mehrheit, zur Ausplünderung von Minderheiten, zu Sozialismus und Totalitarismus. Wir erleben das gerade live.

    Voltaire:
    Lieber unter der Pranke eines Löwen leben als unter den Zähnen von tausend Ratten, meinen Mitbürgern.

    Das Grundrecht der Amerikaner Waffen zu tragen wurde von Thomas Jefferson wie folgt gerechtfertigt:

    The strongest reason for the people to retain the right to keep and bear arms is, as a last resort, to protect themselves against tyranny in government.

    Für das Volk besteht der entscheidende Grund, sich das Recht vorzubehalten(!), Waffen zu besitzen und zu tragen letztlich darin, sich vor der Tyrannei der eigenen Regierung zu schützen.

  15. Michael Pfeiffer am 20 April, 2008 07:58
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    Zu diesem Thema findet z.T. im Leserbriefforum der http://www.ostseee-zeitung.de eine wirklich hochinteressante “Grundsatzdiskussion” statt; “Tenor” dieser öffentlichen “Debatte” ist – dass sich die bösen, bösen BRD-Kapitalisten das Volksvermögen der fleißigen DDR-Genossen “EINGESACKT” haben. – Eine eigene öffentliche Gegendarstellung habe ich zu dieser “Verschwörungstheorie” in der OZ publizieren lassen – möchte aber Ihre geschätzte Aufmerksamkeit auf eine knallharte Erwiderung eines anderen Bürgers lenken, der es wagt, die ungeschönte Wahrheit noch viel drastischer auszusprechen. Unter dem folgenden Link können Sie diesen Online-Leserbrief in der OZ finden:

    http://www.ostsee-zeitung.de/leserbriefe.phtml?Param=LB-Artikel&ID=00000040813&aID=00000000000&Code=jugend

    Das wirklich überaus interessante – und sogar von Bundestagsabgeordneten genutzte – Leserbriefforum der OZ kann nur “wärmstens” empfehlen; dort werden sogar “knallharte” und ausserst scharf formulierte Texte (unzensiert) publiziert; >>> ich denke, im so unsäglich gebeutelten Bundesland McPomm, wo die dunkelroten SED-Rechtsnachfolger und die sog. “Nationalen” der NPD einträchtig die Bänke des altehrwürdigen Schweriner Schlosses im Landtag belagern (wie gut, dass Großherzog Friedrich Franz I. und (sein) der beste Minister/Ministerpräsident dieses Landes ALLER ZEITEN, Leopold Engelke Frhr. von Plessen, mein Ur-Ur-Urgroßvater, dieses wahrhaftige ELEND nicht mehr erleben mussten !!!) – sind öffentliche politische(Leser-)Diskussionen mehr als notwendig; die dortigen Schreiben stammen aus allen Teilen Deutschlands – weil des OZ-Leserbriefforum mittlerweile sehr bekannt und beliebt ist. Vielleicht sollten auch SIE dort einmal “Farbe bekennen” – als Ergänzung zum Blog (nicht als Konkurrenz zum hiesigen Blog):

    http://www.ostsee-zeitung.de/leserbriefe.phtml

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