Kühl? Frostig? Gedemütigt? Wie eine Befehlsausgabe? Steif? Formvollendet?  - Kontrastreiche, unterschiedliche Wahrnehmungen – Die wichtigen Nebensächlichkeiten der Umgangsform miteinander – Eine Spätlese mit willkürlicher Auswahl

Der erste Besuch Merkels bei Trump ist gewesen. Unter diesmal besonderer Beobachtung standen auch die Äußerlichkeiten, also die Formen des ersten Umgangs miteinander. Doch gibt es Berichte darüber mit sehr unterschiedlichen Wahrnehmungen. Die Nachrichtenagentur dpa bezeichnete das Treffen als eher kühl. Das National Journal schrieb: „Noch nie wurde ein Staatsgast im Weißen Haus so gedemütigt wie Merkel.“ Der Deutschlandfunk berichtete: „Die ersten Bilder und Eindrücke von der Begegnung vermitteln ein betont freundliches Aufeinandertreffen. Die Deutschen Wirtschafts-Nachrichten (DWN) titelten „Ein Treffen wie eine Befehlsausgabe“. Sie nannten den Empfang Merkels durch Trump frostig und schrieben: „Wie gute Freunde sahen die beiden beim ersten Auftritt vor der Presse noch nicht aus.“  Die FAZ vermerkte  über Trumps Verhalten gegenüber Merkel: „Den Runden Tisch eröffnet er formvollendet: Es sei eine große Ehre, dass Merkel ins Weiße Haus gekommen sei.“  Alles Nebensächlichkeiten? weiter lesen



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Mrz, 19 | Thema: Allgemein

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Professor Adorján F. KovácsDer Wähler kurzes Gedächtnis. Zum Wahlausgang in den Niederlanden. [mehr] 15.03.2017 | 23:07 (17 Kommentare)

Kleine und größere »Einzelfälle«Ein Tag in Deutschland  Es vergeht kein Tag mehr in Deutschland, an dem von Migranten begangene Straftaten polizeilich erfasst werden. Die »Qualitätsmedien« verschweigen die große Mehrzahl der Fälle. [mehr]   17.03.2017 (9 Kommentare)

Der kritische BeobachterRainer Wendt rechnet mit dem Establishment aus Politik und Medien ab.  Auf einer Veranstaltung des „Politisches Bildungsforum Rheinland-Pfalz“ der Konrad Adenauer Stiftung hat der Chef der Polizeigewerkschaft in einer heutzutage kaum noch vorstellbaren Weise schonungslos die Illusionen der Gutmenschen über die Integrationsfähigkeit der anno 2015 unkontrolliert in unser Land Gelassenen widerlegt. [mehr] 15.03.2017 (10 Kommentare)

Neue Drohungen aus der Türkei»Wir ebnen jeden Monat 15 000 Flüchtlingen den Weg« Merkel sei Dank ist Europa erpressbar geworden. Exakt dies nutzt die türkische Führung nun aus. Der türkische Innenminister hat nun Deutschland und den Niederlanden gedroht, monatlich 15.000 Flüchtlingen den Weg nach Europa frei zu machen. Auch Erdogan hat nachgetreten. [mehr]  17.03.2017  Redaktion (an) | (9 Kommentare)

Historisches und topographisches Wissen wird an Schulen vernachlässigtGeographie: mangelhaft! Wozu sollen die Kinder etwas über den Dreißigjährigen Krieg wissen? Warum sollten sie wissen, wo Neuseeland auf der Landkarte liegt? Grundkenntnisse in Erdkunde und Geschichte werden nur noch mangelhaft vermittelt. [mehr]  17.03.2017  Redaktion (an) | (10 Kommentare)

Staatsbürgerschaft entziehen, Einreiseverbot verhängenDie schwedische »Alternative«: Der schwedischen rot-grünen Landesregierung weht ob ihrer jüngsten Initiative, ehemalige IS-Kämpfer zu integrieren, ein kalter Wind entgegen. Die »Sverigedemokaterna« stellen gegenläufige Forderungen auf. [mehr]  17.03.2017  Redaktion (mk) (3 Kommentare)

Die Verlierer der Merkel-PolitikRentner, Obdachlose, Kinder  Während sich die Merkel-Regierung, zahlreiche Verbände, Institutionen und auch die christlichen Kirchen für Migranten aus aller Welt einsetzen, werden andere Personengruppen vollkommen vergessen. [mehr]17.03.2017 Redaktion (mk) (12 Kommentare)

»Der Justizminister legt die Axt an unsere Demokratie«Beatrix von Storch: Jetzt wird Maas totalitär!  Bundesjustizminister Heiko Maas droht den sozialen Netzwerken horrende Geldbußen an, wenn sie nicht seine Vorgaben hinsichtlich der Löschung sogenannter »Hasskommentare« folgen. Für diese Pläne erntet er scharfe Kritik von der Co-Vorsitzenden der AfD, Beatrix von Storch. [mehr]  17.03.2017 Redaktion (mk) (20 Kommentare)

Ann Coulter auf Breitbart-News: »Lasst uns Russland zum Schwesterland machen« Die in den USA populäre konservative Kolumnistin Ann Coulter wirbt auf Breitbart-News für ein neues und besseres Verhältnis zu Russland. [mehr]  16.03.2017 Redaktion (an) | (9 Kommentare)

Bald totale Kontrolle und Ausbeutung?RIDF-Chip ist nur der Anfang: Geheimdienste und Forschung arbeiten an transhumaner Zukunft Der Mensch soll überwunden werden: Nach den Zukunftsplänen der Geheimdienste und Forscher arbeitet man auf eine Welt im Sinne des Transhumanismus hin. Die ideale Mensch-Maschine ist perfekt kontrollierbar und auf Leistung optimiert. [mehr]  16.03.2017 Institut für Strategische Studien Berlin (ISSB e.V.) | (8 Kommentare)

Kampf um das Image der ParteienPropaganda: Der Trick mit den Attributen  Nicht die Parteiprogramme oder Ideen der eurokritischen Parteien machen sie “rechtspopulistisch”, sondern allein das Adjektiv, dass die Presse ihnen als Attribut anheftet. Es werden nicht Inhalte diskutiert, sondern Assoziationen geweckt, um den politischen Kampf zu fokussieren. [mehr]  16.03.2017  Redaktion (an) (9 Kommentare)   Stammkunde aufgrund Parteizugehörigkeit rausgeworfenReisebüro verweigert Buchung  wegen AfD-Mitgliedschaft - Bizarr: Viele Jahre lang buchte Dr. Rainer Balzer seine Reisen über ein gewisses Reisebüro, bis er für die AfD in den baden-württembergischen Landtag gewählt wurde. Seitdem verwehrt man ihm und seiner Familie dort jegliche Reisebuchungen. [mehr]  16.03.2017 Redaktion (wl) | (40 Kommentare)

Dr. Konrad KustosHetzer hetzt - Kurz geklagt: Unsportlich wird üblich. [mehr] 18.03.2017  (3 Kommentare)

Johannes G. Klinkmüller - Je animalischer, desto seelischer! – Wozu Tiere herhalten müssen. Den Menschen als Krone der Schöpfung bezeichnet zu haben, beinhaltete keine arrogante Abgrenzung gegenüber der umfassenden Natur, sondern wollte eine ständige Erinnerung an Anspruch, Weg und Ziel sein. Es gibt ein exoterisches und ein esoterisches Christentum. Nicht Ersteres, die Amtskirche also, sondern Letzteres, die Frömmigkeit der einfachen Menschen, war das Bindeglied unserer Gesellschaft. Dass dieses sich auflöst, läutet, das spüren momentan viele, ihr Ende ein. [mehr] 17.03.2017 (4 Kommentare)

Professor Adorján F. KovácsChristentum und AfD  Die “Deutschen Wirtschafts-Nachrichten” melden: “Die Deutsche Bischofskonferenz hat die AfD offiziell für Katholiken für nicht wählbar erklärt. Das ist ein Novum: So deutlich hat die Katholische Kirche noch nie eine politische Partei abgelehnt.” [mehr] 17.03.2017  (24 Kommentare)

Beatrix von Storch, MdEPTürkei: Klare Kante statt Unterwerfung  Die Bundesregierung gibt ein erbärmliches Bild ab. Die Unterwürfigkeit, die Merkel, Gabriel und Co. gegenüber dem Despoten in Ankara zeigen, ist an Würdelosigkeit kaum zu übertreffen. Dabei brauchen wir gerade jetzt eine Politik der Stärke: Klare Botschaften statt Leisetreterei. [mehr] 15.03.2017  (14 Kommentare)

Vera LengsfeldFIM: Eine Milliarde für falsches Instrument  Im Sommer 2016 beschloss die Merkel-Regierung sogenannte Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM). [mehr] 14.03.2017 (1 Kommentar)   

Wolfgang HeboldKlatschen über die  AfD: Rezension des Buches “Angst für Deutschland” [mehr] 13.03.2017 (7 Kommentare)

Dr. Konrad KustosZensur Struktur: Der Mob schafft die Meinungsfreiheit ab. [mehr] 11.03.2017  (4 Kommentare)

Beatrix von Storch, MdEP„Merkelgate“: Merkels Lügengebäude bricht zusammen: Neue Enthüllungen zeigen: Es war möglich die deutschen Grenzen zu schützen. Die Pläne lagen vor. Doch in der Merkel-Regierung fürchtete man „schwer vermittelbare Bilder“ von der Grenze. Niemand wollte die Verantwortung übernehmen. [mehr] 06.03.2017 (33 Kommentare)  

Dr. Konrad Kustos -  Wenn Gesetzgeber Gesetze brechen: Die individuelle Moral der Regierenden ignoriert die Weisheit der Gesetzgebung.  mehr  25.02.2017 (10 Kommentare)  

 

Wo also lesen sie das? Richtig, in der Online-Zeitung Die Freie Welt (http://www.freiewelt.net/). Regelmäßig reinschauen. Informiert werden, informiert bleiben. Tag für Tag.  Auf verlässliche Weise.   

 



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Die Basis in Hessen meldet sich zu Wort – Sieben Gemeindeverbände lehnen sich auf: Wir tragen das aktuelle Konzept der Energiewende nicht mehr mit – Irrtümer werden erst zu Fehlern, wenn man sich weigert, sie zu korrigieren (Kennedy) – Den Bürgern vor Ort eine Scheinbeteiligung vorgespielt – In den Ortschaften Unfrieden geschürt – Eine Resolution mit neun Forderungen – Das furchtbare Schweigen der Mehrheit

 Es wird Zeit, dass sich gegen die Energiewende-Politik endlich auch innerhalb der Altparteien Widerstand regt. Das ist jüngst geschehen, wenn auch nur ansatzweise und noch nicht fundamental. Ein solcher Ansatz findet gerade in Hessen statt. Dort haben sich sieben Gemeinde- und Ortsverbände der CDU zur Energiepolitik zu Wort gemeldet und eine hessenweite Abfrage bei allen CDU-Stadt-, Gemeinde- und Ortsverbänden der CDU gestartet. Sie richtet sich zwar nur gegen den Wildwuchs von Windkraftanlagen und nicht gegen die Energiewende-Politik grundsätzlich, ist aber  doch ein bisher erstmaliges Aufbegehren in dieser öffentlichen Weise. Getan haben sie es mit einer Pressemitteilung.*) Darin schreiben sie: „Wir sind mit der aktuellen Energiepolitik der Hessischen Landesregierung, insbesondere mit den Genehmigungsverfahren zum Bau von Windkraftanlagen und den Entscheidungen der Regierungspräsidien, nicht einverstanden.“ Bisher leisten nur private Bürgerinitiativen gegen diesen brutalen Bauten Widerstand, viele hundert, fast stets ohne Erfolg. Nun machen auch Gemeinden mit. weiter lesen



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Worauf es die politische Klasse erstmals in aller Offenheit anlegt – Eine von langer Hand geplante Zerstörung der deutschen Seele – Unangepassten Bürgern wird die Narrenkappe des „Rechtspopulisten“ aufgesetzt – Auflösen von Familie, Volk und Nation zugunsten der angestrebten neuen Weltordnung – Der missionarische Weltherrschaftsanspruch der Vereinigten Staaten – Der Widerstand des Auslandes gegen deutsche Bevormundung – Die in Gang gesetzte Auflösung von Volk, Nation und Kultur ist bald unumkehrbar – Ist also Deutschland nicht mehr zu retten? – Der Offene Brief des Brigade-Generals a. D. Reinhard Uhle-Wettler

Polizisten tun es. Krankenschwestern tun es. Mediziner tun es. Schriftsteller tun es. Milliardäre tun es. Leute von Adel tun es. Viele andere tun es. Auch Generäle tun es. Sie alle schreiben Offene Briefe. Generäle allerdings erst dann, wenn sie a. D. (außer Dienst), also pensioniert sind. So hat der einstige Generalmajor Gerd Schultze-Rhonhof, gerichtet an Kanzlerin Merkel und andere Politiker, schon drei Offene Briefe verfasst, darunter diesen.

Jüngst nun hat sich in einem Offenen Brief auch der Brigade-General Reinhard Uhle-Wettler zu Wort gemeldet, gerichtet an die Bundesregierung.  Er trägt den Titel „Der letzte Akt“ und hält in straffer, nahezu lakonischer Kürze fest, wohin Deutschland und andere westliche Länder abgeglitten sind. Nun habe es den Anschein, dass der letzte Akt der deutschen Tragödie angebrochen sei.

Offene Briefe werden von ihren Adressaten, wenn überhaupt gelesen, kaum beantwortet. Daher dienen Offene Briefe vor allem dazu von allen anderen gelesen und ernst genommen zu werden. Auch was Reinhart Uhle-Wettler schreibt, verdient es, noch öffentlicher gemacht zu werden. Seine abschließende rhetorische Frage lautet: „Ist also Deutschland nicht mehr zu retten? Sind die Deutschen müde geworden und ergeben sie sich widerstandslos ihrem Schicksal?“ weiter lesen



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Welcher Preisanstieg Inflation ist und welcher nicht –  Preisanstieg im Euro-Währungsraum jetzt 2 Prozent – Grund für die EZB, mit der Geldschwemme aufzuhören – Das Enteignen über die Geldpolitik geht weiter

Für zu viele nur ein trockener Nachrichtenstoff: Die Inflation im Euro-Raum, so war zu lesen, sei gestiegen, und zwar auf 2,0 Prozent und in Deutschland auf 2,2 Prozent. Gemeint ist die Inflationsrate, was besagt: Der Index für die Verbraucherpreise hat sich in den EU-Mitgliedstaaten, die den Euro als gemeinsame Währung haben, um  diesen Satz im Durchschnitt erhöht, nämlich in der Zeit von Februar 2016 bis Februar 2017. Das macht die Nachricht natürlich nicht weniger trocken; heutzutage müssen bekanntlich Aufreger her, damit sich informationsüberfütterte Menschen für etwas interessieren. Aber was langweilig klingt, muss nicht langweilig sein. Wahrnehmung und Aufmerksamkeit verdient die Nachricht sehr wohl. weiter lesen



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Zum Beispiel mit der Euro-Rettung und seinem Target-2-Saldo – Die jüngsten Target-Salden sind alarmierend hoch – Deutschland sitzt auf einer riesigen unsicheren Bilanzposition – Je höher die Target-Salden, desto gefährlicher für Euro-Staaten mit Positiv-Salden – Target birgt großes Erpressungspotential und Verlustrisiken – Deutschlands Bundesbank muss sich am Kauf der „Schrottpapiere“ beteiligen – Gigantische Euro-Krisengeschäfte auf volles Risiko der Bürger – Aber die deutsche Bevölkerung döst vor sich hin

Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Drei Riesen-Fehlentscheidungen hat die deutsche Politik  begangen und hält an ihnen noch immer fest. Sie betreffen die Rettungspolitik für die Euro-Währungsunion, die Klimaschutzpolitik und die Merkel-Politik der offenen Grenze für den Massenzustrom von Menschen nach Deutschland. Schon jede für sich ist eine massive Bedrohung unseres Landes in seiner jetzigen Form und Lebensweise.  Sie läuft letztlich, wenn es damit so weitergeht, auf den Ruin Deutschlands hinaus.

Bereits allein die Euro-Rettung wird Deutschland finanziell ruinieren, vor allem die Euro-Rettungspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Sichtbar wird die Gefahr an den sogenannten Target-2-Salden der nationalen Zentralbanken bei der EZB. Positive Salden dort sind Forderungen der nationalen Zentralbanken gegenüber dem Euro-System, negative sind Verbindlichkeiten. Den höchsten positiven Saldo hat die deutsche Zentralbank, die Bundesbank. Das klingt auf den ersten Blick gut, denn Forderungen zu haben, ist normalerweise zwar besser, als mit Verbindlichkeiten belastet zu sein. Aber Forderungen müssen erfüllbar bzw. eintreibbar sein. Es kommt also darauf an, wie sicher oder wie gefährdet Forderungen sind. Hochgefährdet sind sie, wenn ein EU-Mitgliedstaat die Euro-Währungsunion verlässt. Und wenn die Währungsunion gar zerbricht, wird es für Euro-Staaten mit hohen Positiv-Salden zappenduster, vor allem für Deutschland. Wie das? weiter lesen



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Deutsche, vermietet keine Räume an die AfD – Auch die Maritim-Hotelkette ist nun eingeknickt – Parallelen zur Nazi-Zeit sind nicht zu übersehen – Das Recht wurde mit Füßen getreten – Und wieder sind es Sozialisten, die das tun – So hilft man mit, Freiheit und Demokratie zu Grabe zu tragen

 Auch die Maritim-Hotelkette knickte nun  ein. Sie will an die AfD keine Räume mehr vermieten. Denn weil im Maritim Köln der nächste AfD-Bundesparteitag stattfinden soll, war in Netzwerken wie Facebook derart dagegen randaliert worden, dass sich die Geschäftsführung dem „Proteststurm“, wie die FAZ berichtete, „nach Tagen der Unruhe“ gebeugt hat. Untergebracht hatte das Blatt die Nachricht nicht gerade plakativ in seinem Unternehmensteil auf Seite 18, ganz rechts unten – als sei sie keine Besonderheit mehr. Ist sie ja auch nicht, kommt doch schon lange ständig vor: Der AfD werden in Deutschland überall Räumlichkeiten für ihre Veranstaltungen verweigert. Kein Aufreger mehr. Daher war der Zeitung das Aussperren einen Kommentar erst recht nichts wert. So wird hingenommen, was nicht hingenommen werden darf. So entsteht Gewöhnung, und aus Gewöhnung wird Gewohnheitsrecht. Wohl haben private Unternehmen (meist noch) das Freiheitsrecht, Verträge zu schließen, mit wem sie wollen und mit wem nicht. Das aber ändert an der Schändlichkeit des Nachgebens gegenüber dem Boykottverlangen nichts. Hat es Ähnliches in Deutschland nicht schon einmal gegeben?

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Die umstrittenen Bauernregeln aus Barbara Hendricks Umweltküche – Witzig, aber bekämpft –  Längst bekannte ökologische Schieflagen auf kurze Formeln gebracht – „Ein Schleier der Dummheit wie Mehltau“ – Entschuldigung, Rückzug, kluger Verzicht – Eine Nachlese

Jene, die politisch links ticken, sind im öffentlichen Auftritt immer mal wieder einfallsreicher, witziger, frecher und unterhaltsamer als die Rechts-Ticker, die mit dergleichen nicht sonderlich auffallen, also zur Kurzweil weniger beitragen. Ein Beispiel dafür hat jüngst das SPD-geführte Bundesumweltministerium mit seinen elf Bauernregeln geliefert. Wohl mögen diese nicht im Ministerium selbst erfunden worden sein, schon gar nicht von der Ministerin Barbara Hendricks deroselbst, sondern von einer Werbeagentur. Aber das Ministerium hat sie sich immerhin zu eigen gemacht, um den Landwirten mit Humor beizubringen, was es von ihnen erwartet. Doch mit Humor – unabhängig von linke und rechts – ist das so eine Sache: Die einen erfreuen sich daran, die anderen fühlen sich durch ihn beleidigt. weiter lesen



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Wer, um Himmels willen, braucht ihn? – Im Wahlkampf will er mit Merkel keine Konfrontation – Mitglied in der Kaste der „politischen Negativ-Elite“ – Ein Beispiel für Demokratie-Defizit – Das Spaßbad in Würselen als sein Gesellenbrief – Was Schulz in der EU mitzuverantworten hat – Nicht ungeschickt, wie er sich inszeniert – Zum politischen Messias hochgejubelt

Martin Schulz sonnt sich. Sonne im Winter tut gut. Martin Schulz sonnt sich im SPD-Jubel. Er heimst ihn ein zu seiner Spitzenkanditatur für diese Partei zur Bundestagswahl und zu seinem Parteivorsitz anstelle von Sigmar Gabriel (hier). Das tut erst recht gut. Martin Schulz  fühlt sich gestreichelt und – man sieht’s ihm an – selbstgefällig geschmeichelt. Wie lange der Jubel dauert, werden wir sehen. Ob er ihn verdient hat, wird das noch ferne Wahlergebnis zeigen. An sich allerdings hat er Jubel überhaupt nicht verdient. Beliebt ist er allenfalls bei seinesgleichen, bei Andersdenkenden nur berüchtigt. weiter lesen



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Deutliche Worte gegen Merkel von Gabriel – Hier hat jemand Angst, aus der Geschichte befördert zu werden – Offenkundig nicht erfreuliche Aussichten für Merkel – Dann ist es schnell vorbei mit der ‚mächtigsten’ Frau der Welt – Ständig Zusagen gebrochen und immer wieder damit durchgekommen – Warum tut sich Merkel ihre erneute Kandidatur an? – Was sie sich vorhalten lassen muss

Kritik in der FAZ an Kanzlerin Merkel: „Das, was Helmut Kohl in den ersten zwölf Jahren seiner Amtszeit zusammengefügt hat, hat Merkel im selben Zeitraum wieder zerrissen: die Unionsparteien, das eigene Land, sogar Europa – und das gute Verhältnis zu Russland. Die Entwicklung auf der Krim hat nämlich ihre Vorgeschichte, und an dieser hat Merkel maßgeblich mitgewirkt. … Dass Deutschland mittlerweile in Europa isoliert ist – vor allem aber, dass das so eminent wichtige Verhältnis zu Frankreich von Fillon als „noch nie so leer“ gewesen bezeichnet wird –, das ist die Zwölfjahresbilanz der Kanzlerin. Welch krasse Diskrepanz zu ihrem Förderer!“ (FAZ-Leserzuschrift  vom 31. Januar auf Seite 6, s.u.).  

Deutliche Worte gegen Merkel von Gabriel

Deutlich genug hat sich auch Merkels Vizekanzler und neuer Bundesaußenminister Sigmar Gabriel geäußert: Ihre und Schäubles Politik habe „entscheidend zu den immer tieferen Krisen in der EU seit 2008, zur Isolierung einer dominanten deutschen Außenpolitik und … zur hohen Arbeitslosigkeit außerhalb von Deutschland beigetragen”. Eine Folge dessen sei „die Stärkung anti-europäischer populistischer Parteien” gewesen. „Kein deutscher Bundeskanzler vor ihr hätte eine so große wirtschaftliche, soziale und politische Spaltung riskiert.” (Quelle: Der Tagesspiegel vom 24. Januar hier). Weitere Darstellungen von Gabriels harscher Kritik an Merkel in anderen Medien hier, hier, hier und hier. Sie alle beziehen sich auf das Exklusiv-Interview, das Gabriel dem Stern gegeben  und das diese Illustrierte in ihrer Druckausgabe vom 25. Januar veröffentlicht hat.

„Hier hat jemand Angst, aus der Geschichte befördert zu werden“

Nur zwei Äußerungen von vielen anderen, die zeigen, dass Merkels Macht schwindet. Einem Gastkommentar vom 30. Januar in der Neuen Zürcher Zeitung „Die Merkel von 2017“ lässt sich dies ebenfalls entnehmen. Dort auf Seite 8 schreibt Hans-Hermann Tiedje (s. u.), die Merkel von 2017 sei nicht mehr die unbekümmerte Person, die sie vor zehn Jahren gewesen sei. Wer neue Bilder von ihr betrachte – ihr steinernes Gesicht, den oft flackernden Blick, Schweiß auf der Stirn –, dem erschließe sich ein anderes Urteil: „Hier hat jemand Angst, aus der Geschichte befördert zu werden. Ihr schwant, dass ihre inszenierte Rolle als Führerin des freien Europa sich dem Ende zuneigt. Möglich, dass ihr künftig ein Platz in der zweiten Reihe droht oder noch weniger. Eine große Gestalterin war sie nie, aber seit Jahren verwaltet sie nur noch. Bestenfalls hält sie, wie man so schön sagt, den Laden zusammen.“ weiter lesen



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