Der Abgang der Deutschen, beschrieben 2011 von Deniz Yücel in der taz

„Super, Deutschland schafft sich ab!  In der Mitte Europas entsteht bald ein Raum ohne Volk. Schade ist das aber nicht. Denn mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird.“ Das stand 2011 in der linksextremen tageszeitung (taz). Das hat dort am 4. August Deniz Yücel geschrieben. Den hat die Türkei aus der Untersuchungshaft gerade freigelassen. Weitere Auszüge aus dem Yücel-Beitrag: weiter lesen



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Ein wichtiger Grundsatz – Der Sinn des Fahrgeldes: knappe Güter brauchen Preise – Gratisfahren als fatales Zeichen für ein Verlangen nach mehr Unentgeltlichkeit – Die Folgen von staatlichem Interventionismus – Der eigentliche Beweggrund: Abwehr einer EU-Klage – Politisch-ideologisch motivierter Alarmismus – Wäre das Gratisfahren gerecht? – Was wäre mit Gratis wirklich gewonnen? Nahezu nichts – Was befragte Bürger so denken – Ein Feld für politischen Populismus

Wann haben Güter einen Preis? Antwort: Wenn sie knapp sind. Wann haben Güter keinen Preis? Antwort: Wenn es freie Güter sind. (Beispiel: die Luft zum Atmen, der Spaziergang auf öffentlichen Wegen). Warum haben knappe Güter einen Preis? Antwort: Weil Kosten entstehen, um sie bereitzustellen? Warum entstehen Kosten? Antwort: Weil die Güter bereitgestellt werden mit Hilfe anderer Güter, die ebenfalls knapp sind und daher ebenfalls einen Preis haben, der zu entrichten ist. Wie kommen Preise für knappe  Güter zustande? Antwort: Falls Wettbewerbsfreiheit herrscht, durch das Verhältnis von Nachfragemenge zur Angebotsmenge; sie heißen dann Wettbewerbspreise. Müssen Preise den Kosten entsprechen? Antwort: Müssen nein. Bei Marktwirtschaft mit Wettbewerbsfreiheit nein, denn Anbieter von Gütern haben keinen Anspruch auf Kostenersatz durch den Preis. Wohl können sie hoffen, dass der Preis dies tut, aber wenn das Güterangebot größer ist als die Nachfrage, kann der Wettbewerbspreis auch unter den Kostenpreis sinken – oder bei umgekehrtem Verhältnis ihn übersteigen. Was sind Güter? Antwort: Waren und Dienstleistungen. Zu den Dienstleistungen zum Beispiel gehört der Öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV), also der Transport mit Bus oder Bahn.   Der soll – so wird’s jetzt diskutiert – für die Fahrgäste unentgeltlich werden. Was ist davon zu halten?

Ein wichtiger Grundsatz

Wohl findet eine freie Fahrpreisbildung durch Wettbewerb schon jetzt nicht statt.  Die Fahrpreise decken die Kosten im Bundesdurchschnitt nur zu 76 Prozent, in Schleswig-Holstein zum Beispiel sogar nur zu 60 Prozent. Der Rest wird mit Steuergeld subventioniert; den vollen Kostenpreis mag man den Bürgern, die den ÖPNV nutzen, aus politischen Gründen nicht zumuten. Bürger also, die ihn nicht nutzen, müssen trotzdem für ihn aufkommen – als Steuerzahler. Folglich ließe sich argumentieren: Weil die Fahrpreise ohnehin keine Wettbewerbspreise sind und die Kosten nicht decken, könnten sie mit Steuergeld doch auch vollständig subventioniert werden. Dann aber würde ein wichtiger, aber bereits aufgeweichter Grundsatz gänzlich aufgegeben. Es ist der Grundsatz Wer nutzt, wofür Kosten entstehen, muss dafür zahlen.“ Oder: „Zahlen muss nur, wer nutzt. Wer nicht nutzt, muss nicht zahlen.“

Der Sinn des Fahrgeldes – Knappe Güter brauchen Preise

Es ist dies das Verursacherprinzip: Wer für eine Dienstleistung, die er beansprucht, Kosten verursacht, muss sich zumindest an ihnen beteiligen. Sonst nämlich geht ihm das Gefühl dafür verloren, wie er mit einem knappen Gut umzugehen hat, nämlich sparsam, also Bus und Bahn nur dann zu benutzen, wenn er sie wirklich braucht und sie ihm den Preis wert sind. Das zu berappende Fahrentgelt hilft ihm dabei. Erst dann weiß er, den Wert der Leistung abzuwägen mit dem Nutzen, den sie ihm beschert. Sonst würde er leicht der Versuchung erliegen, eine Fahrleistung nur deswegen zu beanspruchen, weil er für sie nichts unmittelbar entrichten muss. Ihm wird die Leistung vorgetäuscht, als sei sie ein freies Gut, obwohl es ein knappes ist. Knappe Güter brauchen Preise. Preise zeigen das Ausmaß der Knappheit an. Sie sind Richtschnur dafür, dass sich die Menschen wirtschaftlich verhalten und mit dem, was knapp ist, sorgsam umgehen.

Gratisfahren als fatales Zeichen für ein Verlangen nach mehr Unentgeltlichkeit

Mit entgeltfreiem Fahren für alle Bürger würde sich der ÖPNV aus der Marktwirtschaft völlig verabschieden. Geschähe dies, wäre es ein fatales Zeichen. Ein Staat, eine Obrigkeit, Politiker, die einmal damit beginnen, ein knappes Gut zu einem scheinbar freiem Gut umzumodeln, indem sie es unentgeltlich zur jedermanns Verfügung stellen, lösen schnell das Verlangen nach mehr solcher Wunderwerke aus. Warum  nicht auch Trinkwasser unentgeltlich bereitstellen? Oder Strom? Oder andere lebenswichtige Güter? Oder die Krankenversorgung? Oder die Alterssicherung? Oder kommunale Dienstleistungen wie das Ausstellen von Reisepässen, Straßenreinigung, Müllabfuhr …? 

Die Folgen von staatlichem Interventionismus

Im Lateinischen heißt es so schön initiis obsta (Wehret den Anfängen) oder quidquid agis, prudenter agas et respice finem (Was immer Du tust, handele klug und bedenke das Ende). Sprüche wie diese haben Ewigkeitswert. Jede staatliche Intervention in die Wirtschaft, die eine freie Marktwirtschaft sein soll, zieht erfahrungsgemäß weitere nach sich. Unsere Gesellschaft ist übervoll davon. Die nachteiligen Folgen mit den Schäden werden dann der Markwirtschaft angelastet, die – immer mehr aufgeweicht – gar keine (mehr) ist.  Das Beklagte sind Folgen des staatlichen Interventionismus, nicht der Marktwirtschaft.

Der eigentliche Beweggrund: Abwehr einer EU-Klage

Abgesehen von dieser Ablehnung aus grundsätzlichen Gründen ist das Vorhaben anrüchig schon seiner politischen Intension wegen. Die EU-Kommission nämlich droht der Bundesregierung (und anderen EU-Staaten) mit ei­ner Kla­ge we­gen (vorgeblich) zu schlech­ter Luft in den Städ­ten. Diese glaubt die Bundesregierung abwenden (oder zumindest zeitlich weit hinausschieben) zu können, wenn sie die Menschen dazu bringen kann, nicht mit ihrem Privatauto in diese Städte zu fahren, sondern mit Bus und Bahn. In ei­nem Brief nach Brüs­sel hatte die Bundesregierung am 13. Februar ge­mel­det, sie den­ke we­gen der schlech­ten Luft in vie­len Städ­ten mit Län­dern und Kom­mu­nen über ei­nen „kos­ten­lo­sen“ öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr nach, um dort die Zahl pri­va­ter Fahr­zeu­ge zu ver­rin­gern. Testen will sie das zu­nächst in fünf Städ­ten: in Bonn, Es­sen, Her­ren­berg (Ba­den-Würt­tem­berg), Reut­lin­gen und Mann­heim. Gerichtet ist der Brief an EU-Um­welt­kom­mis­sar Kar­me­nu Vel­la, unterschrieben von Um­welt­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Hend­ricks (SPD), Ver­kehrs­mi­nis­ter Chris­ti­an Schmidt (CSU) und Kanz­ler­amts­chef Pe­ter Alt­mai­er (CDU). Kostenlos? Ohne Kosten ist kein ÖPNV zu haben. Gemeint ist natürlich „unentgeltlich“, nämlich für die Fahrgäste.

Politisch-ideologisch motivierter Alarmismus

Ob die „schlechte Luft“ in einigen großen Städten wirklich zu schlecht ist, ist zumindest fraglich, die Diskussion ideologisch aufgeheizt, die Luftqualität – vielleicht mit Ausnahmen – inzwischen gut genug. Jedenfalls ist sie 2017 besser geworden, auch wenn der festgesetzte zulässige Grenzwert von 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft im Jahresmittel an 46 Prozent aller Messstationen überschritten worden ist (hier) – so jedenfalls vom Umweltbundesamt am 1. Februar bekanntgegeben. Aber wie verlässlich sind solche Messungen und Verkündungen wirklich? Es geht dabei um Stickoxide. Die Verschärfungen der Werte sind wahrscheinlich überdreht, Standorte von Messstellen womöglich manipulativ ausgesucht, die Messungen missbraucht für politisch motivierten Alarmismus. So nötig Umweltschutz ist, er wird aus verborgener Motivation längst auch übertrieben. Daher sind bei den Informationen über schlechte oder zu schlechte Luft leider auch Fragezeichen zu setzen.

Wäre das Gratisfahren gerecht?  

Angenommen, der ÖPNV fände für alle Bürger wirklich unentgeltlich statt, dann stellt sich zudem die Frage, ob das gerecht ist. Sollen Menschen, die zahlungskräftig genug sind, gratis fahren dürfen, also subventioniert werden, obwohl sie es nicht nötig haben. Wären solche Subventionen nicht nur auf jene zu beschränken, die sich das Fahren mit Bus und Bahn nicht leisten können? Aber wer sich das nicht leisten kann, kann sich in der Regel wohl auch kein Auto leisten. In diesem Fall nämlich wäre das Fahren für sie zwar umsonst, aber das Ziel der Subvention, mehr Autos aus der Stadt heraushalten und die Luft noch sauberer zu machen, nicht erreicht. Denn wer kein Auto hat, kann die Stadt auch nicht befahren.

Was wäre mit Gratis wirklich gewonnen? Nahezu nichts

Nehmen wir ferner an, dass jene, die ein Auto besitzen, bei Unentgeltlichkeit wirklich auf Bus und Bahn umsteigen. Wäre der ÖPNV dem dadurch ausgelösten zusätzlichen Ansturm in den Stoßzeiten wirklich gewachsen? Ausreichender Fuhrpark? Enger Zeittakt? Genügend viele Strecken? Die Erfahrung zeigt, und die Verkehrsfachleute sagen: nein. Dann werden die bisherigen Privatfahrer Bus und Bahn lieber meiden und weiterhin ins eigene Auto steigen. Aufgegeben wird das eigene Auto ohnehin nicht. Das zu glauben, ist abwegig. Was also wird durch die Unentgeltlichkeit gewonnen? So gut wie nichts und schon gar nicht schnell. Auch wenn ein Land wie Ungarn seine öffentlichen Verkehrsmittel zumindest für Rentner gratis zur Verfügung stellt: Ein Vorbild ist das trotzdem nicht. Deutschland hat auch Rentner, aber viele von ihnen sind nicht subventionsbedürftig genug.

Was befragte Bürger so denken

Klar, wenn Menschen zur Unentgeltlichkeit befragt werden, so nach dem schönen Motto „Freie Fahrt für freie Bürger“, werden die meisten freudig zustimmen. Beispiele aus Lübeck zeigen das. Eine 68Jährige: „Prima Idee. Aber die Verbindungen müssten außerhalb der Stadt besser sein.“ Eine 49Jährige: „Ein klares Ja von meiner Seite. Ich habe den Wagen nur, weil der Bus so teuer ist.“ Man darf vermuten, dass diese Dame die tatsächlichen Kosten ihres Autos noch nie ausgerechnet hat. Sie werden höher sein als ihre Busfahrten. Ein 25Jähriger: „Wäre Nahverkehr kostenlos, würde ich mein Auto vielleicht sogar abschaffen.“ Eine 56Jährige: „Abschaffen würde ich das Auto nicht, aber weniger fahren ganz bestimmt.“ Ein 80Jähriger: „Für Stadtfahrten würde ich aufs Auto verzichten. Abschaffen aber würde ich es nicht.“

Ein Feld für politischen Populismus

Bei anderen verpufft die Unentgeltlichkeit. Eine 23Jährige: „In der Lübecker Innenstadt fahre ich auch jetzt schon kaum mit dem Auto.“ Ein 22Jähriger: „Die Idee ist gut. Aber ich arbeite im Schichtdienst und bin aufs Auto angewiesen.“ Eine 22Jährige: „In Lübeck bin ich fast nur mit dem Rad unterwegs. Aber die Idee ist gut.“  Man sieht: Das Thema ist ein Feld für politischen Populismus pur – unabhängig vom eigentlichen Beweggrund: der EU-Klageabwehr.

Der Köl­ner Öko­nom Axel Ocken­fels konstatiert trocken (FAZ vom 15. Februar, Seite 17):  „Den Nah­ver­kehr kos­ten­los zu ma­chen, um den In­di­vi­du­al­ver­kehr zu ver­drän­gen, ist in et­wa so, als ob man Co­ca-Co­la sub­ven­tio­niert, um den Al­ko­hol­kon­sum zu re­du­zie­ren.“



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 Die Große Koalition als Versuch, sich zu retten, nicht das Land – Die beste Kanzlerin, die die SPD je hatte – Die deutsche Lust am Untergang – Kein politischer Schutz für die deutsche Autoindustrie – Über die GroKo jubilieren kann Frankreich – Unionsanhänger über Jahre sozialdemokratisch weichgekocht – Geld verschleudern, ideologische Steckenpferde reiten, Lobby-Wünsche bedienen – Aber zu viele Deutsche rühren und regen sich nicht

 Schlimmer geht immer. Diese abermalige Große Koalition ist für Deutschland ein politischer GAU, also der größte anzunehmende Unfall – dazu mit Typen in Ämtern, in die diese – mit Ausnahme zum Beispiel von Scholz als designierter Finanzminister – nicht gehören. Der große Gewinner dessen, was als Koalitionsvertrag ausgehandelt wurde, ist ausgerechnet der große Wahlverlierer: die SPD. Sie regiert wieder mit und hat sechs Ministerien für sich durchbekommen – ebenso viele wie die in der Wahl deutlich stärkere CDU, darunter die drei bedeutenden Ministerien Finanzen, Arbeit und Soziales sowie Auswärtiges Amt. Dazu noch das für Familie, für Justiz und für Umwelt, wo sie weiteres Unheil anrichten wird. weiter lesen



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Sie lassen sich von der politischen Führung alles bieten und gefallen – Was mit ihnen geschieht, merken sie nicht oder wollen es nicht wahrhaben – Sie revoltieren nicht, sie putschen nicht – Sie sind „die hörigsten Sklaven der Welt“

Es ist erstaunlich, was sich die Deutschen von ihrer politischen Führung alles bieten und gefallen lassen: die D-Mark abgeschafft, den Euro angeschafft, die Versuche, die Euro-Währungsunion mit Hunderten Milliarden Euro zu retten, die EZB-Anleihekäufe, um Staaten zu retten und Banken zu retten, das Null- und Negativzinsdiktat der EZB, die turmhohen Target2-Salden zu deutschen Lasten, den  Plan zum EU-Zentralstaat gegen den Volkswillen, den Angriff auf die Einlagensicherung der deutschen Sparer, die physikalisch und wirtschaftlich unsinnige Energiewende, das „Umvolken“ durch Massen-Invasion von Menschen aus islamischen und afrikanischen Staaten mit ganz anderen Kulturen, die dadurch ausgelöste zusätzliche Kriminalität, das absichtsvolle Zerstören der Familie, die Ehe für alle, die irre Gender-Politik, die verantwortungslose Frühsexualisierung der Kinder,  den Niedergang des deutschen Bildungswesens … Da dies alles so offenkundig auf den Ruin des heutigen Deutschlands hinauslaufen wird,  muss es gewollt sein. weiter lesen



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Ein Beispiel von vielen: das ZDF-Interview von Thomas Walde mit Alexander Gauland in „Berlin direkt“ – Der Offene Brief einer Bürgerin

Die AfD ist der Watschenmann jener, die im politischen Hauptstrom schwimmen – an ihrer Spitze Politiker der Altparteien und Journalisten  in den Medien. Jeder darf die AfD hauen, sein Mütchen an ihr kühlen – plump oder geschickt, dümmlich oder mit Niveau. Doch nicht jede Watschen für Äußerungen oder ein Verhalten einzelner Parteimitglieder ist unberechtigt. Nicht jeder muss das AfD-Programm und das, wofür und wogegen diese Partei angetreten ist, hymnisch begleiten. Journalisten zumal dürfen, sollen und müssen informatorisch umfassend und sehr kritisch darstellen, was politische Parteien so treiben, also auch das Treiben der AfD. Das darf auch zugespitzt und überspitzt geschehen, ins Lächerliche gewendet oder mit beißender Ironie versehen werden. Aber alles in allem sollte es dabei zumindest in den Medien nicht unfair, einseitig und bewusst sachlich lückenhaft zugehen. Mit solchem Grundsatz unverträglich ist auch aufdringlicher Gesinnungsjournalismus. Einen solchen nahm eine Bürgerin jüngst in einem ZDF-Interview mit Alexander Gauland wahr, einem der beiden AfD-Vorsitzenden. Deshalb schrieb sie dazu einen Offenen Brief. weiter lesen



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So jedenfalls sieht ihn die FAZ – Aber gemeint hat sie das anders – Ein missvergnügter Leitartikel über die neue Bundestagspartei – Die AfD wegen sachlich-seriöser Auftritte als „domestiziert“ herabgewürdigt

 Ein hübscher Einfall, den Bundestag als „Abklingbecken der Demokratie“ zu bezeichnen. Er stammt aus einem Leitartikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und wäre für die Zeit vor der letzten Bundestagswahl dort gar nicht so unangebracht gewesen. Hat ihn doch das Narkotikum der großen Koalition und ihren Claqueuren derart sediert, dass die für Land und Volk wichtigsten politischen Themen ausgeklammert und einer kontroversen Debatte entzogen wurden. Auf diese Weise treibt  Deutschland in eine ruinöse Richtung, was große Teile der solchermaßen ebenfalls sedierten Deutschen augenscheinlich gar nicht mitbekommen oder nicht wahrhaben wollen.

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So sieht es unter anderen die Frankfurter Allgemeine, so sieht es der einstige Brigadegeneral Dieter Farwick, so sehen es andere – Doch ist der Weg zum Aufstieg „mit großen Steinen gepflastert“ – Militärübungen schon in Mittelmeer und Ostsee – Die indirekte Strategie als „neue Seidenstraße“ geschickt verkauft – Die wahren Ziel des Mega-Projekts – Die Sprache einsetzen als Machtinstrument – Aber noch muss China die USA als Militärmacht Nr. 1 akzeptieren

Es ist nicht zu übersehen: Die künftige beherrschende Weltmacht dürfte das aufstrebende China sein. Die wohl meisten Beobachter des Riesenlandes und des globalen Geschehens sehen das nicht anders. Über „Chinas Weg zur Weltherrschaft“ gab es kürzlich auch einen zweiseitigen Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von Mit-Herausgeber Holger Steltzner: „Die Chi­ne­sen ver­fol­gen ei­nen stra­te­gi­schen Plan und er­he­ben ei­nen glo­ba­len Macht­an­spruch“, ist dort zu lesen. Und: „Viele im Westen träumen von einer Öffnung Chinas. Doch das ist eine Illusion. Mit totaler Kontrolle beanspruchen die Digitalkommunisten in Peking die Macht über die Privatwirtschaft. …. Nicht nur un­ter Trumps An­hän­gern, son­dern auch un­ter ame­ri­ka­ni­schen In­tel­lek­tu­el­len herrscht die Sor­ge, Chi­na wer­de das ame­ri­ka­ni­sche Zeit­al­ter be­en­den.“ (FAS vom 7. Januar, Seite 19 und 20, online hier).  Mit den globalen Folgen des wirtschaftlichen und politischen Aufstiegs China befasste sich jüngst der einstige Brigadegeneral Dieter Farwick. Der Titel lautet „China zeigt seine Muskeln“.  China will, so Parteichef Xi Jinping, eine Weltmacht „gegen den wachsenden Einfluss des Westens“ werden. weiter lesen



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Den Bilderstürmern folgen Namensstürmer – Die jahrelang geschürte Erregung gegen Ernst Moritz Arndt als Namensbestandteil der Universität  endet in einer kabarettreifen Entscheidung – Die gescheiterte Umbenennung von 2017 und der jetzt  erfolgreiche neue Anlauf – Eine andere Art von Vandalismus

Was religiöse Eiferer zu Bilderstürmern werden ließ, äffen politische Eiferer der political correctness nach, indem sie sich als Gesinnungswächter zu Namensstürmern aufschwingen. Diesbezügliche öffentliche Aufmerksamkeit und Erregung hat in Vorpommern gerade wieder einmal die schöne, ehrwürdige und einstige Hansestadt Greifswald erfahren, nämlich mit dem Namen ihrer Universität: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. In der heute links-ideologisch verseuchten Atmosphäre des politischen Deutschlands wird Nationaldichter, Hochschulprofessor und Paulskirchen-Abgeordneten Ernst Moritz Arndt (1769-1860) gebrandmarkt als – horribile dictu  – antisemitisch, nationalistisch und antifranzösisch. Seit 1998 wurde immer wieder gegen den Namen Stimmung gemacht, ausgerechnet durch jene, die dort studieren dürfen, so dass sich dazu die Frage stellt, warum überhaupt Studenten anmaßend darüber mitbestimmen dürfen, wie ihre Uni heißt?  Doch nun hat sich der Se­nat der Uni­ver­si­tät, in dem auch Studenten sitzen, zu dem „Kompromiss“ durchgerungen, dass die Hoch­schu­le zwar nicht mehr Ernst Mo­ritz Arndt hei­ßen soll, aber sein Na­me op­tio­nal doch noch vorangestellt wer­den darf. Deutschland, deine Grotesken. weiter lesen



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Ausschnitte aus der Rede von Ungarns Ministerpräsidenten Orbán zur Lage der Nation – Was die Wirklichkeit ist – Was in Brüssel geschieht, ist absurd – Europa ist das Christentum und nicht das Kalifat – Wenn wir hier helfen, kommen sie her, wenn wir dort helfen, bleiben sie dort – Das tatsächliche Problem findet sich nicht außerhalb, sondern innerhalb Europas – Es fällt schwer, hierfür ein anderes Wort zu finden als „Irrsinn“ – Die nationale Souveränität negierend, austricksend und umgehend – In Ungarn werden keine Banden Jagd auf unsere Ehefrauen und Töchter machen – Ein politisch sehr unkorrekter Witz

Ungarns Ministerpräsident Victor Orbán hält Reden, die in anderen EU-Ländern und bei der EU-Kommission nicht gerade auf Wohlgefallen stoßen. Das ist besonders dann der Fall, wenn es um Zuwanderer, Migranten, Flüchtlinge, Asylbewerber und dergleichen geht. Das gilt auch für Äußerungen wie „Wir betrachten diese Menschen nicht als muslimische Flüchtlinge. Wir betrachten sie als muslimische Invasoren“ kürzlich in der BILD-Zeitung. Der Online-Nachrichtendienst Unser Mitteleuropa (hier) schrieb dazu: „Mit die­ser Feststellung spricht der unga­ri­sche Staatschef aus, was sich auch viele Deutsche den­ken, sich die Politeliten aber nicht aus­zu­spre­chen trauen. … Zugleich kri­ti­siert Orbán den deut­schen Umgang mit den Invasoren: Er habe nie ver­stan­den, „wie in einem Land wie Deutschland […] das Chaos, die Anarchie und das ille­gale Überschreiten von Grenzen als etwas Gutes gefei­ert wer­den konnte“. Auch in seiner diesjährigen Rede zur Lage der Nation hat sich Orbán zu diesem Thema abermals warnend geäußert. Die Jahre 2020 bis 2030 würden die Jahrzehnte der Völkerwanderung werden. Hier die betreffenden Ausschnitte aus seiner Rede, wie sie am 14. Januar  die Bürgerbewegung Signal für Deutschland e.V. mit den von ihr eingefügten Zwischenüberschriften veröffentlicht und um Verbreitung gebeten hat. weiter lesen



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So sieht es die Vereinigung Stromverbraucherschutz NAEB – Das Ergebnis ist niederschmetternd - Kein herkömmliches Kraftwerk ist ersetzbar – Die überlegene Energiedichte von Uran, Erdöl, Erdgas und Kohle – Statt den „Ökostrom“ lieber die Zukunftsforschung subventionieren – Das Elektroauto mit Kernkraftantrieb als Zukunftsvision – Die geschürte Strahlenangst auch vom Bundesamt für Strahlenschutz – Am Ende von Anfang an – Die naturgesetzlich bedingten Mängel

Die Vereinigung Stromverbraucherschutz NAEB sieht die Energiewende am Ende. Vater dieser Sicht ist auch der Wunsch danach. Wunsch und Hoffnung sterben bekanntermaßen zuletzt. Sich daran zu klammern, spendet immerhin gedanklichen Trost. Doch der Wunsch nach einem Ende der Energiewende ist kein abenteuerliches Luftgespinst, sondern sachlich mit Fakten untermauert. Alle zwei Wochen veröffentlicht die NAEB-Vereinigung eine Mitteilung mit solchen Fakten und schickt sie an die Redaktionen der Medien, verfasst von Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel. Sie sollen aufklären und enthalten Informationen, die in den meisten Medien nicht oder so nicht vorkommen – bei der allgemeinen Verblendung eine Sisyphus-Arbeit.  In der jüngsten Mitteilung vom 11. Januar heißt es: „Langsam kommt auch unseren Politikern die Erkenntnis, die Energiewende ist nicht möglich. Wirtschaftliche und physikalische Grenzen sind inzwischen erreicht oder auch schon überschritten.“   weiter lesen



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